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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Schiffstechnik, Meerestechnik

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Die Schiffstechnik bildet ein vielfältiges Wissensgebiet: Ob Tanker, Containerschiff, luxuriöses Kreuzfahrtschiff oder U-Boot, in jedem Fall bedarf es aufwändiger Berechnungen; technisch und wirtschaftlich optimale Lösungen müssen gefunden werden. Sondergebiete sind der Bau von Fischereifahrzeugen und die so genannte Meerestechnik (Plattformen und Offshore-Anlagen, Geräte für die Tiefseeforschung).

Der Studiengang Maritime Technologien befasst sich mit der Nutzung der Ressource See als Energie-, Rohstoff- und Nahrungsmittellieferant sowie im Bereich der Mess- und Anlagentechnik mit dem Bau von Plattformen und Offshore-Anlagen, der Durchführung von Messungen und der Entwicklung und Auslegung von Offshore-Windkraftanlagen.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Ingenieure/-innen der Schiffstechnik finden ihr Hauptbetätigungsfeld in der Werftindustrie, wo sie überwiegend in Entwicklung und Konstruktion sowie als Betriebs- und Fertigungsingenieure/-innen arbeiten. Sie wirken auch bei der Kalkulation und im Vertrieb mit. Beschäftigungsmöglichkeiten bieten auch Firmen für Schiffsausrüstungen, Klassifikationsgesellschaften, Schiffbau- und Wasserbau-Versuchsanstalten und "freie" Ingenieurbüros.

Bei Reedereien und Behörden (z.B. Wasser- und Schifffahrtsämter) üben sie überwiegend Prüf- und Überwachungstätigkeiten aus oder wirken bei der Beschaffung von Schiffen und Ausrüstungen mit. Absolvent(inn)en des Studiengangs Maritime Technologien finden Einsatzfelder in allen Bereichen, in denen es um die technologische Nutzung des Meeres geht (Offshore-Zulieferindustrie und Offshore-Energienutzung, technischer Betrieb bei Entwicklungstätigkeiten, Fischfang und Fischwirtschaft sowie Schiffbau).

Studium an Universitäten und Fachhochschulen

Praktische Tätigkeit:

An Fachhochschulen je nach schulischer/beruflicher Vorbildung 12- bis 13-wöchiges Vorpraktikum z.B. auf einer Werft; im Studiengang Schiffbau und Meerestechnik im Praxisverbund vor Studienbeginn einjährige praktische Ausbildung. Während des Studiums Praxisphasen von unterschiedlicher Dauer.

Studium:

In den Anfangssemestern des Bachelorstudiums steht die Vermittlung der mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen im Vordergrund, also Module  in Mathematik, Physik, Informatik, Statik und Festigkeitslehre, Thermodynamik, Werkstoffkunde und Schweißtechnik, Konstruktionslehre, CAD, Hydromechanik, Schiffselemente, Schwimmfähigkeit und Stabilität.

Es folgen spezielle ingenieurwissenschaftliche Anwendungsmodule wie Schiffbau, Ausrüstung von Schiffen, Entwurf und Konstruktion von Schiffen für besondere Ladungen, Jachtentwurf, Unterwasserfahrzeuge, Schiffsmaschinenbau, Schiffselektronik, Messtechnik im Schiffbau, Fertigung und Werftbetrieb. Ergänzend erhalten die Studierenden eine fachübergreifende Ausbildung in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Projektmanagement, Qualitätssicherung, Recht. Berufspraktische Studienanteile absolvieren sie in Form von Industrie- bzw. Unternehmensprojekten.

Eine Schwerpunktbildung ist teilweise möglich in Fächern wie Schiffsentwurf, Hydrodynamik und Jachtdesign, Konstruktion, Schiffsfestigkeit und Schiffsausrüstung.

 

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Weitere Informationen

Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V.
www.vsm.de

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