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Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) ist die erste deutsche Universität in nicht-staatlicher Trägerschaft. Seit ihrer Gründung 1983 nimmt sie eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein. Rund 1.100 Studierende verteilen sich auf die drei Fakultäten Gesundheit, Wirtschaftswissenschaft und Kulturreflexion. Die UW/H setzt auf kleine Gruppen mit hoher persönlicher Betreuungsintensität und verfügt über ein großes Netzwerk an Kooperationspartnern aus Kultur, Wirtschaft und Gesundheit. Zahlreiche Rankings (wie etwa das CHE-Ranking der ZEIT) bestätigen die hohe Qualität der Ausbildung.
Die UW/H steht für eine tatkräftig praktizierte Reform der klassischen Alma Mater, welche die Ideale von Freiheit, Selbstständigkeit und Persönlichkeitsbildung sehr ernst nimmt und mit den veränderten Anforderungen einer modernen, wissensbasierten Weltgesellschaft in Einklang zu bringen sucht. In der Radikalisierung des Humboldtschen Universitätsideals versteht sich die UW/H als eine unternehmerische Universität im Sinne der Einheit von Forschung, Lehre und praxisbezogener Erprobung. Wissensvermittlung geht an der Universität Witten/Herdecke immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.
Du möchtest Dir selbst ein Bild machen? Dann besuche uns an unseren Tagen der offenen Tür!

Um die eigene Persönlichkeit und die eigenen Talente entwickeln und erproben zu können, braucht es besondere curriculare Freiräume, welche die UW/H bietet. Von den Studierenden wird vom ersten Tag an ein hohes Maß an Eigeninitiative und Verantwortung gefordert, aber auch gefördert: in den universitären Gremien, in der Wahrnehmung studentischer Interessen, in der Organisation großer Kongresse, in der Durchführung studentischer Sozialprojekte, in der Umsetzung eigener Geschäftsideen, in der Entwicklung sozialverträglicher Finanzierungsmodelle und sogar in der Gesellschafterversammlung der Hochschule. Bildung an der UW/H bedeutet folglich neben Wissenserwerb gleichzeitig immer auch hochschulpolitische Mitwirkung, unternehmerische Initiative und Übernahme sozialer Verantwortung.

Wittener Studierende gestalten von Anfang an ihr Studium unternehmerisch und eigenverantwortlich, und werden darin von der UW/H umfassend unterstützt: Bereits im ersten Semester sammeln Studierende der Wirtschaftswissenschaft in der Gründerwerkstatt erste unternehmerische Erfahrungen. Die mehrfach ausgezeichnete Gründerwerkstatt (Land der Ideen, BMWI) versteht sich als ein Angebot an die Erstsemester der UW/H, eine Geschäftsidee zu entwickeln. Die Universität unterstützt und coacht die Studierenden in dieser Phase. Über eine Abstimmung mit einer virtuellen Prognosebörse wird ein Projekt ausgewählt, das dann auch umgesetzt wird. Ausgestattet mit einem kleinen Startkapital gründen die Studierenden eine GmbH und starten ins Abenteuer Unternehmertum. So überrascht es auch nicht, dass viele Studierende schon während ihres Studiums eigene Unternehmen gründen. Wie etwa Stefan Appelhans und Benjamin Wüstenhagen, die mit ihrer studentischen Unternehmensberatung Denkleister kleinen mittelständischen Unternehmen ebenso wertvolle Dienste geleistet haben wie großen Global Playern. Darüber hinaus werden Studierende in ihren Mentorenfirmen und mit dem so genannten "Wittener Tandem" von Studienbeginn an auf eine spätere Berufstätigkeit vorbereitet. Es ist daher kein Wunder, dass über 95% der Studierenden bereits zum Abschluss ihres Studiums eine feste Berufsperspektive haben.

Neben dem engagierten und unternehmerischen Geist zeichnet sich die UW/H auch durch eine Erfindung aus, die vielen anderen Hochschulen als Vorbild gedient hat: das Studium fundamentale. Das "Stufu" stellt in methodischer und didaktischer Hinsicht das interdisziplinäre Herzstück der Universität Witten/Herdecke dar. Es ist in der deutschen Hochschullandschaft das erste und bewährteste Modell, wissenschaftliche Spezialisierung mit Generalisierungskompetenz in Einklang zu bringen. Hier werden Fragen der Gesellschaft, der Soziologie und der Politik ebenso berücksichtigt wie Fragen der Philosophie und der Ethik sowie der künstlerischen Praxis. Es handelt sich um ein ergänzendes Angebot zum eigentlichen Pflichtstudium, das zur "reflexiven, kommunikativen und künstlerischen Kompetenz" der Studierenden beitragen soll.
Jeden Donnerstag nehmen die Studierenden aller Fächer ausschließlich an den Lehrangeboten des Studium fundamentale teil. Hier können sie lernen, mit philosophischer Stringenz zu argumentieren oder die Denkfiguren der abendländischen Tradition zu verstehen, sie können aber auch in der Theatergruppe, in Chor und Orchester, im Instrumentalunterricht oder in Malerei und Fotografie eigene künstlerische Erfahrungen machen. Das Schöngeistige in Witten/Herdecke ist nicht nur l’art pour l’art, sondern dient auch der Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Einzelnen.
Studieren in kleinen Gruppen mit einer individuellen und persönlichen Betreuung.
Das interdisziplinäre Denken und praxisorientierte Handeln nimmt in allen Studiengängen fakultätsübergreifend einen besonderen Raum ein.
Mit einer Chipkarte haben die Studierenden 24 Stunden am Tag Zugang zur Universität und zur Bibliothek. Besonders loben die Studierenden den Campus mit dem modernen Unigebäude, das von einem Studententeam in Zusammenarbeit mit einem Architekten entworfen wurde.
Qualifizierte, engagierte und "quer denkende" Professoren.
Großes Netzwerk mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Kultur und Gesundheit.
In vielen Bereichen gibt es in Witten/Herdecke heute keine Vorlesungen mehr, sondern Seminare und Projekte. Das Motto lautet: Vorher lesen statt Vorlesen. Studierende gestalten den Lehrplan mit und haben großen Einfluss auf das Lehrangebot.
In Rankings erreicht die UW/H dank der Qualität ihrer Ausbildung und ihrer Nähe zur Praxis immer wieder Spitzenplätze.
Das Studium integriert Wissensvermittlung mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung. Ziel ist es, die Studierenden mit fachlicher, methodischer, persönlicher und sozialer Kompetenz auszustatten, die sie auf die komplexer werdenden Anforderungen der Arbeitswelt und auf die Lösung der drängenden wirtschaftlichen, medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen vorbereiten.
Viele Lehrende kommen aus der Praxis. Angehende Zahnmediziner werden zum Beispiel von Leuten ausgebildet, die selber täglich mit dem Bohrer umgehen. In der Medizin findet die Ausbildung vom ersten Semester an ebenfalls sehr berufsorientiert statt: Mit dem so genannten Problemorientierten Lernen und den kooperierenden Lehrarztpraxen und Kliniken stehen der Patient und die Praxis von Anfang an im Fokus. Auch in der Wirtschaftswissenschaft arbeiten Theoretiker und Praktiker sehr eng zusammen, beispielsweise am neu gegründeten Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung und Corporate Governance (RMI) oder am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU), das mit seinem exklusiven Trägerkreis aus 40 Familienunternehmen die direkte Anbindung an die Praxis bietet.

Die UW/H legt großen Wert auf ihr individuelles Auswahlverfahren, in dem sie mit großem Einsatz versucht, gezielt junge Menschen nicht nur nach ihrer fachlichen Kompetenz, sondern ausdrücklich auch anhand ihres gesellschaftlichen Engagements, ihrer Persönlichkeit und ihrer Eigeninitiative auszuwählen. Statt ausschließlich auf einen Numerus Clausus zu setzen, sucht die Universität engagierte Persönlichkeiten, Charakterköpfe, Kreuz- und Querdenker, Neulandbetreter, Quereinsteiger oder Möglichkeitsraumgestalter, deren intellektuelles und persönliches Talent in einem individuellen, vom CHE evaluierten Auswahlverfahren sichtbar wird und das zur Haltung der UW/H passt. Natürlich haben an der UW/H auch Einser-Kandidaten eine Chance. Weitere Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen, Fristen und Terminen sowie zum Auswahlverfahren gibt es hier.
Mit einer Reihe unterschiedlicher Stipendien (Deutsche Studienstiftung, Heinrich Böll Stiftung, Villigst, Konrad Adenauer Stiftung etc.) und dem so genannten, von den Studierenden selbst entwickelten "Umgekehrten Generationenvertrag", der eine elternunabhängige und sozialverträgliche Finanzierung des Studiums ermöglicht, setzt sich die UW/H für eine höhere Bildungsgerechtigkeit ein. Bundesweit ist das Finanzierungsmodell der Uni Witten/Herdecke das einzige seiner Art. Wo sonst ziehen Studierende die Beiträge ihrer Kommilitonen ein? Das Modell mit dem Namen "Umgekehrter Generationvertrag" wurde 1995 von Studierenden entwickelt. Die "StudierendenGesellschaft Witten/Herdecke e.V." trägt seither dafür Sorge, dass die Beiträge zur Finanzierung des Studiums auf sozialverträgliche Art und Weise erhoben werden.
Private Universität Witten/Herdecke gGmbH
Susann Kleinhans
Marketing
Alfred-Herrhausen-Straße 50
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E-Mail: E-Mail: Susann.Kleinhans@uni-wh.de
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