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Neun bunte Quadrate auf einem roten Hintergrund.

Offizieller Studienführer für Deutschland

Detailaufnahme von einer Glasweltkugel auf einer Landkarte.
Foto: Axel Jusseit
Internationale Studiengänge und grenznahe Kooperationen

Bei international ausgerichteten Studiengängen sind ein oder zwei Semester an der jeweiligen Partnerhochschule im Ausland integriert. Oft kann dabei auch ein doppelter Studienabschluss (ein deutscher und ein ausländischer) erworben werden. Gute Kenntnisse in der jeweiligen Landessprache sind Voraussetzung für ein solches Studium.

In welchen Fächern und an welchen Hochschulen ein international ausgerichtetes Studium möglich ist, können Sie unter www.studienwahl.de mit dem finder recherchieren. Wählen Sie dort einfach unter Studienform „Internationaler Studiengang“ aus.

Im HRK-Hochschulkompass (www.hochschulkompass.de) können Sie sich in der Rubrik „Auslandskooperationen“ gezielt über alle Beziehungen zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen informieren.

Grenznahe Kooperationen

Häufig ist der Weg an eine ausländische Hochschule kürzer als man denkt. Eine besondere Möglichkeit, Studienerfahrung im Ausland zu sammeln, sind bestimmte Studienangebote grenznaher Hochschulen.

In diesem Fall sind Sie zwar an einer deutschen Hochschule eingeschrieben, absolvieren jedoch aufgrund der besonderen Gestaltung des Studiengangs größere Teile des Studiums im Nachbarland.

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für grenzübergreifende Angebote (unterteilt nach Regionen).

West:

  • Die fünf Universitäten in Basel, Freiburg, Karlsruhe, Mülhausen/Colmar und Straßburg haben sich zur Europäischen Konföderation der Oberrheinischen Universitäten (EUCOR) zusammengeschlossen. EUCOR ermöglicht damit grenzüberschreitendes Forschen und Studieren. (www.eucor-uni.org).
  • Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) bietet ihre Studiengänge in Kooperation mit zahlreichen Mitglieds- und Partnerhochschulen in Deutschland und Frankreich an. Zurzeit gibt es dort integrierte Studienprogramme in den Fachrichtungen Ingenieurwissenschaften, Mathematik/Informatik/Naturwissenschaften, Medizin, Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie in der Lehrerbildung.
    Diese binationalen Studiengänge zeichnen sich dadurch aus, dass deutsche und französische Studierende in gemeinsamen Gruppen einen Teil des Studiums sowohl in Deutschland als auch in Frankreich absolvieren. Die Studiendauer ist dabei nach einer von beiden Hochschulen vorher festgelegten Prüfungsordnung gleichgewichtig auf die Partnerhochschulen verteilt. Am Ende dieser integrierten Studiengänge stehen Abschlussdiplome beider Hochschulen, sodass die Teilnehmer/-innen einen Doppelabschluss erwerben.
    Die DFH hat sich auch für Drittländer geöffnet und trinationale grundständige und weiterführende Studiengänge mit Partnerhochschulen in Bulgarien, Großbritannien, Japan, Luxemburg, Niederlande, Polen,  Spanien, Österreich, Tschechien und der Schweiz eingerichtet (www.dfh-ufa.org).
  • Das Deutsch-Französische Hochschulinstitut für Technik und Wirtschaft (DFHI) ist ein gemeinsames Institut der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) und der Université de Lorraine in Nancy und Metz. Das Studienangebot umfasst 12 deutsch-französische Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Studierenden verbringen ihr Studium abwechselnd in Saarbrücken und Metz bzw. zusätzlich in Luxemburg im trinationalen Studiengang Europäisches Baumanagement (www.isfates.com).
  • Verschiedene Hochschulen in Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Belgien haben einen grenzüberschreitenden Universitätsverbund aufgebaut, die so genannte „Universität der Großregion“ (UGR). Gelehrt und geforscht wird in den drei Landessprachen der Großregion (Deutsch, Französisch, Luxemburgisch) sowie in Englisch (www.uni-gr.eu).

Süd:

  • Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Hochschulen des Bodenseeraums ist die Aufgabe der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH). Unter ihrem Dach kooperieren Hochschulen aus Deutschland, dem Fürstentum Liechtenstein, Österreich und der Schweiz und bieten Masterstudiengänge an, die von mehreren Hochschulen gemeinsam getragen werden. Die Abschlüsse werden in den Ländern gegenseitig anerkannt (www.bodenseehochschule.org).

Ost:

  • In der Euroregion Neiße (Deutschland, Polen, Tschechische Republik) bestehen am Internationalen Hochschulinstitut Zittau (IHI) Studienmöglichkeiten, die auf länderübergreifende berufliche Tätigkeiten vorbereiten. Angeboten werden Masterstudiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Projektmanagement und Biotechnologie/Ökologie (www.ihi-zittau.de).
  • Die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder zeichnet sich durch die enge Kooperation mit polnischen Hochschulen aus (www.europa-uni.de).  Das Collegium Polonicum in Slubice bietet zum Beispiel  sieben deutsch-polnische Studiengänge in Geistes- und Naturwissenschaften, Recht und Management an (www.cp.edu.pl).

Nord:

  • Im Rahmen des deutsch-niederländischen Gemeinschaftsprojektes European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) wird in Deutschland ein grenzüberschreitender, gemeinsam verantworteter Modellstudiengang Humanmedizin der Universität Oldenburg und der Rijksuniversiteit Groningen angeboten. Dieser schließt wahlweise mit dem Staatsexamen an der Universität Oldenburg oder dem Bachelor/Master an der Universität Groningen ab (https://uol.de/neurosensorik/nachwuchsfoerderung/european-medical-school/).
  • In der deutsch-dänischen Grenzregion besteht insbesondere zwischen der Europa-Universität Flensburg und der Syddansk Universitet eine Kooperation in den wirtschafts- und kulturwissenschaftlichen Studiengängen(www.uni-flensburg.de).
  • Der Baltic Sea Virtual Campus (BSVC) ist eine Kooperation internationaler Hochschulen aus dem Ostseeraum, die gemeinsam internationale Online-Qualifizierungsangebote entwickeln und betreiben(www.oncampus.de).

Hinweis

Einen Überblick über Möglichkeiten und Organisation von Auslandsaufenthalten gibt „die auslandsreise 2017“ von Susanne Gry Troll, ISBN: 978-3-937094-14-4, ST-Verlag, E-Mail: info@dieauslandsreise.de, Internet: www.dieauslandsreise.de

Informationen zu Praktikumsaufenthalten im Ausland gibt die Broschüre „Wege ins Auslandspraktikum“, die gemeinsam von DAAD, IAESTE, ijab/eurodesk, ZAV/Bundesagentur für Arbeit und inwent/GIZ herausgegeben wird, siehe: https://www.daad.de/medien/ausland/dokumente/wege_ins_auslandspraktikum_2013.pdf


Weitere Informationen

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
der Bundesagentur für Arbeit
www.ba-auslandsvermittlung.de

ERASMUS+-Programm
Verzeichnis der Hochschulkoordinatoren
https://eu.daad.de/service/ansprechpartner/erasmus-plus-hochschulkoordinatoren/de/46403-erasmus-hochschulkoordinatoren/

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
www.daad.de

Auswärtiges Amt
www.auswaertiges-amt.de

PLOTEUS
Europäisches Informationsportal über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Europa
http://ec.europa.eu/ploteus

Go East
Infos zu Studium, Forschung, Praktikum in Osteuropa und in den Ländern der GUS:
http://goeast.daad.de

studieren weltweit
Eine Initiative des BMBF und des DAAD
www.studieren-weltweit.de

 

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