Logo Stiftung für Hochschulzulassung Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo studienwahl.de
Neun bunte Quadrate auf einem roten Hintergrund.

Offizieller Studienführer für Deutschland

Icon mit einem Klemmbrett und Stift. Danben eine junge Frau im schwarzen Blazer, die am PC arbeitet.
Foto: Julien Fertl
Öffentliche Verwaltung

Das Spektrum reicht von der klassischen Verwaltungstätigkeit in der allgemeinen und inneren Verwaltung über den Polizeivollzugsdienst und den Zolldienst bis hin zum naturwissenschaftlich geprägten Wetterdienst.

Die Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung erfolgt im Rahmen sogenannter Vorbereitungsdienste, die i.d.R. ein Studium an einer verwaltungsinternen Fachhochschule einschließen. Sie werden üblicherweise in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf abgeleistet und bestehen aus theoretischen und berufspraktischen Abschnitten. Während des Vorbereitungsdienstes werden Anwärterbezüge gezahlt, deren Höhe sich nach den jeweiligen Besoldungsgesetzen richtet. Manchmal erfolgt die Ausbildung allerdings nicht in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf, sondern in einem Beschäftigungsverhältnis bzw. privatrechtlichen Ausbildungsverhältnis.

Die Ausbildung erfolgt im Vollzeitstudium. Es gibt keine Semesterferien, da während der vorlesungsfreien Zeiten die berufspraktische Ausbildung in den Ausbildungsbehörden oder in Lehrgängen stattfindet. Die Fachstudien an den Fachhochschulen und die berufspraktischen Studienzeiten in den Ausbildungsbehörden des Bundes bzw. der Länder oder Kommunen wechseln sich ab.

Für Bewerber/-innen mit Fachhochschulreife oder einer anderen zu einem Hochschulstudium berechtigenden Schulbildung (bzw. einem hochschulrechtlich als gleichwertig anerkannten Bildungsstand) stehen unmittelbar nach Schulabschluss die Vorbereitungsdienste für nichttechnische Laufbahnen des gehobenen Dienstes oder vergleichbarer Einstiegsebenen offen. Im gehobenen technischen Dienst oder einer vergleichbaren Einstiegsebene ist generell ein mit Bachelor (bzw. gleichwertigem Abschluss) abgeschlossenes Hochschulstudium in einer ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung erforderlich (Ausnahmen sind die Bundeswehr und die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sowie Bayerns).

Auch ab einer bestimmten Einstiegsebene, z.B. dem höheren Dienst des Bundes, besteht keine Zugangsmöglichkeit unmittelbar nach dem Schulabschluss, sondern für die Einstellung in den Vorbereitungsdienst wird ein erfolgreich abgeschlossenes Masterstudium oder ein gleichwertiger Abschlussgrad vorausgesetzt. Masterabschlüsse akkreditierter Studiengänge an Fachhochschulen sind universitären Masterabschlüssen gleichgestellt.

Manche Länderverwaltungen fordern für den Zugang zum höheren nichttechnischen Verwaltungsdienst ein mit der Ersten Juristischen Prüfung abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften mit anschließendem Vorbereitungsdienst und Zweitem Juristischen Staatsexamen.

In den folgenden Abschnitten können Sie sich über Ausbildungs- und Studienwege im gehobenen nicht-technischen Dienst oder vergleichbaren Einstiegsebenen in den unterschiedlichen Einrichtungen erkundigen.


Hinweis


Weitere Informationen

Spannende Reportagen zu diesem Studienfeld finden Sie auch auf abi.de:

 

Drucken Versenden
Nach obenNach oben
Signet Finder
Geprüft von den Ländern der Bundesrepublik Deutschland
Bedienungshinweis
18277
Studiengänge
442
Hochschulen
Erweiterte Suche Deutschlandkarte Bedienungshinweis
Suchergebnisfenster schließen
Treffervorschau
Studiengängez.B.:
Buchinhalte:
Aktuelle Beiträge: