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Newsletter 20. März 2009

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Editorial

So viele Studienanfänger/innen an deutschen Hochschulen gab es noch nie: Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes begannen im Studienjahr 2008 rund 386.500 Personen ein Studium. Damit wurde die bisherige Höchstmarke aus dem Studienjahr 2003 noch einmal um 9.000 Erstimmatrikulierte (+ 2,4 Prozent) übertroffen.
Mehr Neuigkeiten zum Thema Studien- und Berufswahl erfahren Sie in diesem Newsletter.

Viel Spaß beim Lesen wünschen
die Herausgeber und die Redaktion von "Studien- und Berufswahl"

Inhalt

Junior-Uni, Schnupperstudium & Co.
Neue Studiengänge
Studium, Ausbildung & Beruf
Projekte, Infos & Tipps
Apropos: Studieren und Kinderkriegen - geht das?

Junior-Uni, Schnupperstudium & Co.

tasteMINT: Probieren vor dem Studieren

Schülerinnen, die kurz vor dem Abitur stehen und die ausprobieren möchten, ob ein Studium in einem MINT-Fach - also im Bereich Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - das Richtige für sie ist, können sich jetzt für das kostenlose Potenzial-Assessment-Verfahren tasteMINT an der RWTH Aachen, der FU Berlin, der TU Dresden oder der HAW Hamburg anmelden. Die Teilnehmerinnen können drei Tage lang ihre Fähigkeiten in der Praxis und Theorie erproben. Sie erhalten dabei auch ein persönliches Feedback und eine Beratung, um ihre Kompetenzen besser einschätzen zu können.

Hilfe zur Studienorientierung an der Uni Jena

Wie bewirbt man sich um seinen Wunsch-Studienplatz? Wie funktioniert das Auswahlverfahren? Antworten auf diese Fragen gibt die Friedrich-Schiller-Universität Jena in den Osterferien bei einem Vortrag zum Thema "Hilfe zur Studienorientierung". Vom 06. bis 09. und 14. bis 17. April wird dieser Vortrag täglich von 13 bis 14 Uhr angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Diese Veranstaltung ist auch eine gute Vorbereitung auf das vom 21. April bis zum 10. Juli mögliche Schnupperstudium im Sommersemester 2009.

Fit for Abi and Study

Vom 06. bis 10. April findet der mathematische Vorbereitungskurs "Fit for Abi and Study" auf dem Wernigeröder Hochschulcampus statt. Auf dem täglichen Unterrichtsplan stehen neben mathematischen Grundlagen und Grundbegriffen der Analysis auch Exkurse zur Differentialrechnung sowie zu den Themen lineare Algebra und komplexe Zahlen.
Die Teilnehmergebühr beträgt 35,- Euro.

Vorbereitungskurs für ausländische und deutsche Studienbewerber/innen

An der Uni Göttingen werden im August und September 2009 fächerübergreifende Studienvorbereitungskurse für ausländische und deutsche Studienbewerber/innen angeboten: Das "Propädeutikum International" ist ein zweimonatiger Vorbereitungskurs für ausländische Studienbewerber/innen, der in die deutsche Wissenschaftssprache und Wissenschaftskultur einführt und auf das Fachstudium vorbereitet.
Das "Propädeutikum Integrativ" dauert einen Monat und richtet sich an Studienbewerber/innen mit deutscher Hochschulzulassungsberechtigung. Hier lernen die Teilnehmer/innen zusammen mit den ausländischen Studienbewerbern aus dem Propädeutikum International ihre zukünftigen Fakultäten kennen und erhalten einen Einblick in die Anforderungen des Studiums.


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Spring School Wirtschaft "DISCOVER.MANAGEMENT"

Vom 6. - 8. April 2009 findet die Spring School Wirtschaft "DISCOVER.MANAGEMENT" an der FHM statt.
Interessierte Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 20 Jahren sind herzlich eingeladen, die Studienmöglichkeiten im Bereich Wirtschaft zu erkunden und erste Hochschulluft zu schnuppern. Nebenbei erfährst Du, welcher unserer Bachelorstudiengänge der richtige für Dich ist und lernst die FHM sowie ihre Dozenten näher kennen.

Mehr Infos unter www.fhm-bielefeld.de/schnupperstudium.html


TIPP: Noch mehr aktuelle Veranstaltungshinweise für Schüler/innen und Studieninteressierte gibt's bei Studienwahl.de

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Neue Studiengänge

Mathematische Physik

An einem Studium im Bereich Mathematik/Physik Interessierte standen bisher vor der Entscheidung: Mathematik oder Physik. Der neue Bachelor-Studiengang "Mathematische Physik", der von den Fakultäten für Mathematik und Informatik und für Physik und Astronomie der Uni Würzburg gemeinsam angeboten wird, verbindet die beiden Wissenschaften.
Die Zulassung ist frei, die Einschreibung voraussichtlich ab Mitte August 2009 möglich. Vor dem eigentlichen Studienbeginn erhalten die Studierenden in einem zweiwöchigen Vorkurs eine studiengangspezifische Einführung.

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien und Verfahren zur Steigerung der Energieeffizienz sind gefragte Zukunftstechnologien. Die Nachfrage nach qualifizierten, international ausgerichteten Ingenieurinnen und Ingenieuren im Bereich der Erneuerbaren Energien steigt deshalb seit Jahren an. Dieser Entwicklung trägt die Universität Stuttgart mit der Einrichtung des neuen Bachelor-Studiengangs "Erneuerbare Energien" zum Wintersemester 2009/10 Rechnung.
Im Grundstudium werden mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen gelehrt. Ab dem vierten Semester wählen die Studierenden einen der drei Bereiche "Elektrische Energiesysteme", "Thermische Energiesysteme" oder "Kinetische Energiesysteme" aus.
Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15. Juli.

Health Care Studies

Die HFH Hamburger Fern-Hochschule startet im September 2009 mit dem dualen Studiengang "Health Care Studies", der sich an Auszubildende der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie sowie der Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflege richtet.
Der Studiengang ermöglicht zunächst parallel zur Ausbildung, später berufsbegleitend den Abschluss Bachelor of Science. Im Teilzeitstudium ist eine Regelstudienzeit von acht Semestern vorgesehen.
Es ist der erste Studiengang der HFH im Fachbereich Gesundheit und Pflege, der dual organisiert ist, also bereits während der Ausbildung beginnt.


TIPP: Infos über Studienangebote gibt's auch bei Studienwahl.de

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Studium, Ausbildung & Beruf

Bologna-Prozess geht weiter

Es gibt neue Zahlen zur Umsetzung des Bologna-Prozesses: So berichtete das Bundesministerium für Bildung und Forschung am 18. März dem Kabinett, dass die Bachelor- und Masterstudiengänge mittlerweile 75 Prozent des gesamten Studienangebots ausmachen. Im Wintersemester 2007/08 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes über 600.000 Studierende in Bachelor- und Masterstudiengängen eingeschrieben, das entspricht einem Anteil von gut 30 Prozent aller Studierenden. Im Wintersemester 2005/06 betrug der Anteil noch 12,5 Prozent.

Mit Meisterbrief an die Hochschule - bundesweit

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat Anfang März einen Beschluss verabschiedet, der Inhabern beruflicher Aufstiegsfortbildungen (Meister, Techniker, Fachwirte und Inhaber gleich gestellter Abschlüsse) den allgemeinen Hochschulzugang eröffnet. Außerdem wurden Voraussetzungen definiert, unter denen beruflich Qualifizierte ohne Aufstiegsfortbildung den fachgebundenen Zugang zur Hochschule erhalten.
Es gab bisher zwar schon in allen Bundesländern die Möglichkeit des Hochschulzugangs für "beruflich qualifizierte Bewerber ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung" - jedoch mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Künftig sollen bundesweit einheitliche Kriterien gelten, die auch die "Bildungsmobilität" erleichtern sollen.

Optische Technologien in Bayern

Um interessierten Schulabgängern eine Orientierungshilfe bei der Wahl der passenden Hochschule und Studienrichtung im Bereich der Optischen Technologien zu geben, erscheint der Studienkompass "Optische Technologien – Studieren in Bayern" nun in der 4. aktualisierten Auflage.
13 bayerische Hochschulen beschreiben ihre 31 Studiengänge. Außerdem werden die Lehrveranstaltungen zu Optik-Themen sowie die Lehrstühle, Labore und Institute aufgeführt.
Herausgeber des Studienkompass ist bayern photonics e.V., das Kompetenznetz für Optische Technologien in Bayern.
Die Broschüre zum kostenlosen Download gibt es hier: www.bayern-photonics.de

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Projekte, Infos & Tipps

Infomesse "Faszination Technik"

Schüler/innen das Berufsfeld Technik näherzubringen, das ist das Ziel der Infomesse "Faszination Technik", die am 25. April in München stattfindet. Die Agentur für Arbeit, Unternehmen, Verbände und die Münchner Hochschulen laden ein, sich über die verschiedenen Berufsfelder zu informieren. Es wird ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Informationsständen sowie Gesprächen mit Studierenden geboten.

Datenbank weckt Lust auf Technik

In der neuen Online-Datenbank des Projektes "MoMoTech" werden über 800 Initiativen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich vorgestellt. Schüler/innen können hier nach Technik-Projekten, Laborbesuchen oder Schulwettbewerben recherchieren. Damit liefert die Datenbank eine umfassende, aktuelle Aufstellung der MINT-Angebote - also in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik - in Deutschland.

Beste Schülerzeitung gesucht

Der Verein Junge Presse sucht beim Schülerzeitungspreis 2009 die beste Schülerzeitung Deutschlands und das beste Schülermedium aus den Bereichen Hörfunk, Fernsehen und Online.
Schüler/innen jeden Alters und jeder Schulform sind dazu aufgerufen, sich mit ihrer Schülerzeitung, Schülerhomepage oder mit Hörfunk- und Fernsehbeiträgen für den Deutschen Schülerzeitungspreis 2009 zu bewerben.

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Apropos: Studieren und Kinderkriegen - geht das?

Familienfreundliche Hochschulen bieten Unterstützung

Wer studiert und gleichzeitig ein Kind erzieht, muss ein Multitalent sein: Vorlesungen müssen besucht, Referate vorbereitet und Prüfungen geschrieben werden. Gleichzeitig sind Windeln zu wechseln, Anträge zu stellen, Kita-Plätze zu besorgen oder Elternabende zu besuchen. Nicht zuletzt sind die Probleme mit der finanziellen Absicherung des Studiums und der Familie zu lösen - ein Balanceakt, der jungen Campus-Eltern viel abverlangt.
Zum Glück gibt es aber eine ganze Reihe von Stellen, bei denen man sich Unterstützung holen kann: Neben der Beratung und Unterstützung durch die Studentenwerke bieten Hochschulen zunehmend familienfreundliche Bedingungen für Studierende, aber auch für Nachwuchswissenschaftler/innen und Angestellte.

Was familienfreundliche oder familiengerechte Hochschulen sind und welche Vorteile Studierende mit Kind oder Kinderwunsch davon haben, hat studienwahl.de im aktuellen Thema des Monats für Sie zusammengefasst: www.studienwahl.de

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Impressum

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Herausgeber: Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst,
Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Redaktion: BW Bildung und Wissen Verlag und Software GmbH, Südwestpark 82, 90449 Nürnberg
Sitz der Gesellschaft: Nürnberg, Registergericht: Nürnberg HRB 4097, Geschäftsführerin: Ulrike Sippel
Ansprechpartner in der Redaktion: Yasmin Onken, Tel. (0911) 9676-180, Email Symbol stub-news@bwverlag.de
Ansprechpartner der Herausgeber: Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403, Email Symbol studienwahl@hmwk.hessen.de

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Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich am 03. April 2009.

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