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Newsletter 11. Februar 2010

Studienwahl Kopfleiste

Editorial

Die Mehrheit der Studienberechtigten, die vor der Studien- und Berufswahl stehen, fühlt sich ein halbes Jahr vor ihrem Schulabschluss über die infrage kommenden Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten nicht gut informiert. Dies ergab eine Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) über das Informationsverhalten und die Entscheidungsfindung bei der Studien- und Berufswahl von knapp 29.000 Schülerinnen und Schülern an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Aber die Studie zeigt auch: Je früher die Informationssuche beginnt, umso besser fühlen sich die Befragten über die zur Verfügung stehenden Alternativen informiert. Und: Das Internet stellt die wichtigste Informationsquelle bei der Entscheidungsfindung dar. 80 Prozent stufen die auf diesem Weg erhaltenen Informationen in hohem Maße als hilfreich ein.

Damit angesichts der vielfältigen Bildungs- und Berufsalternativen – insbesondere dann, wenn noch Unklarheit über persönliche Interessen und Fähigkeiten besteht – die Entscheidungsfindung etwas erleichtert wird, finden Sie in unserem Newsletter wieder zahlreiche Tipps und Anregungen, um sich frühzeitig mir Ihrer Zukunftsplanung aktiv auseinanderzusetzen.

Viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters wünschen

die Herausgeber und die Redaktion von "Studien- und Berufswahl".

Inhalt

Junior-Uni, Schnupperstudium & Co.

Studieninfotage der International School of Management

Bild: ISM Dortmund © ISMDie International School of Management (ISM) lädt Abiturientinnen und Abiturienten zu Studieninfotagen an ihre Campus. Studieninteressierte können an Vorträgen teilnehmen und erfahren Wissenswertes u.a. zur Studienfinanzirung sowie zum Studienangebot.
Die Termine:
19.2.: Campus Hamburg
12.3.: Campus Dortmund
19.3.: Campus München

Infotag der Hochschule der populären Künste in Berlin

Am 20. Februar öffnet der Campus Berlin der neuen Hochschule der populären Künste seine Türen zu einem Infotag. Mit Workshops können Studieninteressierte in die Studiengänge Ton- und Musikproduktion, Mediendesign und Medienmanagement schnuppern. Um Anmeldung wird gebeten.

Woche der Informatik an der Uni Frankfurt

Bild: Uni Frankfurt, Campus Bockenheim © Goethe-UniversitätStudieninteressierte können sich während der Woche der Informatik vom 23. bis 26. Februar an der Uni Frankfurt a.M. über das Studienangebot, mögliche Arbeitsfelder und Spezialisierungen informieren.

Neben Vorträgen und Schnuppervorlesungen kann die interaktive Ausstellung "Abenteuer Informatik" besucht werden.


Regensburger Hochschultag

Der Regensburger Hochschultag am 26. Februar bietet die Möglichkeit, die Studienangebote der Universität und der Hochschule in der Domstadt kennen zu lernen. Studieninteressierte können sich an Infoständen oder durch Führungen über den Wunschstudiengang informieren und bei Vorträgen Tipps zu Studienfinanzierung, Zulassungsverfahren und Auslandsaufenthalt holen.

TIPP: Noch mehr aktuelle Veranstaltungshinweise für Schüler/innen und Studieninteressierte gibt's bei Studienwahl.de.

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Neue Studiengänge

"Simulation Technology" in Stuttgart

Bild: Computersimulation ©iStockphoto.com/weicheltfilmOb Fahrzeugentwicklung, Medizintechnik oder Umwelttechnologie – Modellierung und Simulationen gewinnen zunehmend an Bedeutung in Forschung und Entwicklung. Sie ermöglichen in vielen Branchen die sichere und kostengünstige Entwicklung und Erprobung neuer Produkte und Technologien.
Die Uni Stuttgart bietet nun zum kommenden Wintersemester den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang Simulation Technology an. Der Studiengang ist forschungsorientiert ausgerichtet, Forschungsleiter des "Stuttgart Research Centre for Simulation Technology" der Uni Stuttgart werden als Dozenten und Mentoren eingesetzt.
Im Grundstudium stehen Mathematik, Informatik und naturwissenschaftliche Fächer auf dem Stundenplan. Im Fachstudium wählen die Studierenden zwischen den Studienzweigen "Natural and Engineering Science" und "Computer Science".


Dualer Personal-Studiengang in Lörrach

BWL-Dienstleistungsmanagement: Personaldienstleistung, HR-Beratung und HR-Management nennt sich der duale Studiengang, der erstmalig zum Studienbeginn im Herbst an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Lörrach angeboten wird. Den Studierenden werden Kenntnisse für die gesamte Human Ressources(HR)-Branche, also sowohl für betriebliche Personalabteilungen als auch für Personaldienstleister und HR-Beratungen, vermittelt. Ergänzt werden die Studieninhalte durch Veranstaltungen zur Personalpsychologie und zur Mitarbeiterführung. Eine Ausbildung als Trainer/in, welche zum Einsatz als Inhouse-Trainer/in oder als Trainer/in in HR-Beratungen qualifiziert, ist ebenfalls in das Studium integriert.


Medienmanagement mit Schwerpunkt Event und Musik in Berlin

Bild: Audio Mixer ©iStockphoto.com/deepblue4youIm April startet an der neuen Hochschule der populären Künste in Berlin der Bachelor-Studiengang Medienmanagement – mit Schwerpunkt auf der Musik- und Eventbranche.
In den letzten Jahren hat sich das neue Berufsbild "Medienmanager/in" entwickelt: Sie lenken kreative Ideen in wirtschaftlich lohnende Bahnen, indem sie sie auf dem aktuellen Medienmarkt positionieren. Medienmanager/innen arbeiten in der Regel für Verlage, Online-Anbieter, Produktionsfirmen oder Public Relations-Agenturen.


TIPP: Infos über Studienangebote gibt's auch bei Studienwahl.de.

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Studium, Ausbildung & Beruf

Neue Wege bei der Berufswahl für junge Frauen

Bild: Banner © frauenmachenkarriere.deWas haben Friseurin, Bürokauffrau oder Arzthelferin bzw. Sprach- und Kulturwissenschaften gemeinsam? Richtig – es sind "typische" Frauenberufe bzw. Frauen-Studienfächer. Dort sind die Verdienstmöglichkeiten nicht gerade optimal und die Aufstiegschancen nur begrenzt. Dennoch entscheidet sich die Mehrheit der jungen Frauen für eine Ausbildung in typischen Frauenberufen. Doch es gibt auch Alternativen.
Das aktuelle Dossier auf www.frauenmachenkarriere.de, dem Internetportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zeigt auf, welche Chancen eine Ausbildung in den typisch "männlichen" Berufen, z.B. im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich, bietet und wie junge Frauen ihr Berufwahlspektrum entsprechend erweitern können. Tipps für die Ausbildung und den Berufseinstieg junger Frauen werden ebenfalls angeboten.

Ausbildungsberatung per Telefon

Wenn der Schulabschluss bevorsteht, tritt ein Thema unweigerlich in den Vordergrund: die Ausbildungs- und Berufswahl. Viele Fragen gilt es dabei zu klären. Beispielsweise: Welcher Beruf passt zu mir? Wie finde ich eine Ausbildungsstelle? Was ist bei der Bewerbung zu beachten? Welche Alternativen gibt es?
Das Bundespresseamt organisiert daher bundesweit Ratgeber-Telefonaktionen in Zusammenarbeit mit regionalen Zeitungen und Rundfunksendern. Gestern konnten zum ersten Mal Ratsuchende in Frankfurt/Oder anrufen und ihre Fragen zum Thema Ausbildung stellen. Die nächsten Termine und Rufnummern werden hier bekanntgegeben.

Neue Hochschule: Medical School Hamburg

Bild: Logo © Medical School HamburgIm neuen Stadtviertel HafenCity wird die Medical School Hamburg ihren Sitz haben. Ab dem kommenden Wintersemester bietet die staatlich anerkannte private Fachhochschule für Gesundheit und Medizin Bachelor-Studiengänge im Bereich der nichtärztlichen Heilberufe an.

Das Spektrum umfasst sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitstudiengänge: "Physiotherapie" und "Ergotherapie" als ausbildungsbegleitende Studiengänge, "Angewandte Psychologie" und "Transdisziplinäre Frühförderung" in Vollzeit sowie "Medizinpädagogik" und "Pflege" als berufsbegleitendes Teilzeitstudium.

Bundesweiter Fernstudientag 2010

Bild: Logo Fernstudientag 2010 © Forum DistancE-LearningWer sich für ein Fernstudium interessiert, sollte sich den 26. Februar vormerken: Zahlreiche Anbieter informieren im Rahmen des bundesweiten Fernstudientags 2010 über die Möglichkeiten der flexiblen Lernmethode Fernstudium bzw. tutoriell betreutes E-Learning. Interessierte können an diesem Tag zahlreiche Info-Veranstaltungen vor Ort besuchen oder umfangreiche virtuelle Informationsangebote wie Telefonberatung, Chats, virtuelle Klassenzimmer, Lernplattformen oder Online-Konferenzen nutzen.

Gerade ist der neue Ratgeber für Fernstudien an Fachhochschulen 2010 erschienen, der hier zum Download bereitsteht

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Studieren und Arbeiten im Ausland

Fit für das Ausland – Berufsbildung ohne Grenzen

Für alle, die während ihrer Berufsausbildung einen Auslandsaufenthalt wie z.B. ein Praktikum planen, ist der Mobilitätscoach eine gute Anlaufstelle. Auf dem Online-Portal finden Auszubildende Wissenswertes über die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Auslandsaufenthalts. Checklisten, Musterschreiben und Links helfen dabei, dass die Zeit im Ausland ein Erfolg wird. Über das Portal können Jugendliche auch Kontakt zu den Mobilitätsberatern der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern aufnehmen. Diese beraten Auszubildende persönlich auf ihrem Weg ins Ausland.

Ab ins Ausland – Eurodesk informiert

Bild: Schriftzug "Canada" im Schnee ©iStockphoto.com/David Franklin Es gibt etliche Möglichkeiten, nach dem Schulabschluss Auslandsluft zu schnuppern: Au Pair, Praktika, Work & Travel, Sprachkurse, Studium, Freiwilligendienste und einiges mehr. Einen ersten Überblick über die verschiedenen Programme bieten die jetzt aktualisierten "eurodesk infos" des Projekts Eurodesk bei der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (IJAB). Die zweiseitigen Infoblätter können hier kostenlos bestellt bzw. heruntergeladen werden.

Ausführliche Informationen über Möglichkeiten des Auslandsaufenthaltes stellt auch die vom Projekt Eurodesk unterhaltene Webseite www.rausvonzuhaus.de zur Verfügung.

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Projekte, Infos & Tipps

I speak english very well – TOEFL-Vorbereitungskurse an FH Mainz

Viele Hochschulen verlangen von ihren Studienbewerberinnen und -bewerbern einen qualifizierten Nachweis über englische Sprachkenntnisse, die Studieninteressierten müssen Sprachtests wie TOEFL oder TOIEC auf einem bestimmten Niveau nachweisen. Daher bietet die FH Mainz ab dem 4. März einen sechswöchigen Vorbereitungskurs an, um diese Sprachtests erfolgreich zu absolvieren. Anmeldeschluss ist am 24. Februar.

Wettbewerb für die Junge Musik-Szene 2010

Bild: TJM-WettbewerbWer unter 21 Jahre alt ist und Musik macht, kann ab März beim Wettbewerb für die "Junge Musik-Szene 2010" teilnehmen. Bewerben kann man sich mit einem selbst geschriebenen Song – egal ob Chanson, Rock, Jazz, Lyrik, Rap, HipHop, Pop, Folk, Reggae, Heavy Metal, Wave usw. Einsendungen, die keine Eigenproduktionen sind, oder von bereits vertraglich gebundenen Musikerinnen und Musikern werden nicht anerkannt. Als Preis winkt die Teilnahme am Treffen "Junge Musik-Szene 2010" vom 11. bis 15. November. Die Preisträger/innen werden für fünf Tage nach Berlin eingeladen, wo sie während eines Konzertes ihren Siegersong präsentieren, an Workshops mit Musikprofis teilnehmen und ein spannendes Rahmenprogramm absolvieren werden. Einsendeschluss ist der 31. Juli.

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Impressum und Kontakt

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ISSN 1860-1847

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch:
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst,
Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Redaktion:
BW Bildung und Wissen Verlag und Software GmbH, Südwestpark 82, 90449 Nürnberg

Sitz der Gesellschaft:
Nürnberg, Registergericht: Nürnberg HRB 4097, Geschäftsführerin: Ulrike Sippel

Ansprechpartner in der Redaktion:
Martin Bauer, Tel. (0911) 9676-215,
Yasmin Onken, Tel. (0911) 9676-180,
Email Symbol stub-news@bwverlag.de

Ansprechpartner der Herausgeber:
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(Rubrik Aktuelles — Newsletter — Siehe auch…).

Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich am 25. Februar 2010.

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