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Newsletter 11. März 2010

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Editorial

Auf der Bologna-Konferenz heute und morgen in Budapest und Wien treffen sich die zuständigen Minister aus den 46 Bologna-Staaten, um zehn Jahre nach dem Start des Bologna-Reformprozesses zur Errichtung eines europäischen Hochschulraumes Bilanz zu ziehen. Im Zentrum steht dabei die internationale Evaluation des Prozesses, um Fortschritte, aber auch Defizite aufzuzeigen.
Einig sind sich wohl alle darin, dass eine der Hauptaufgaben im zweiten Jahrzehnt der Bologna-Reformen darin besteht, die Umsetzungsschwierigkeiten europaweit anzugehen. Die Bundesbildungsministerin betonte im Vorfeld der Konferenz, die Hochschulen bei der Verbesserung ihrer Lehr- und Studienbedingungen zu unterstützen. Dazu sollen zusätzliches Personal eingesetzt und Zentren für Studien und Lehre etabliert werden, die "in ihren jeweiligen Fachgebieten neue Impulse zur Professionalisierung und Qualitätssicherung der Lehre geben".
Wir werden wie gewohnt weiter über den Europäischen Hochschulraum und den Bologna-Prozess berichten.

Viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters wünschen die Herausgeber und die Redaktion von "Studien- und Berufswahl".

Inhalt

Junior-Uni, Schnupperstudium & Co.

Schüler-Uni für Informatik in Saarbrücken

Bild: Verena Wolf © Uni des SaarlandesWie die Suchmaschine "Google" funktioniert, welche Rolle die Informatik im Supermarkt spielt, dass Informatik mehr bedeutet als nur Computer und wie das Informatik-Studium aufgebaut ist, können Schüler/innen ab der 10. Jahrgangsstufe am 18. März bei der Schüler-Uni für Informatik auf dem Saarbrücker Campus der Universität des Saarlandes erfahren.


Studieninfotage in Passau

Am 26. und 27. März lädt die Uni Passau interessierte Schüler/innen zu den Studieninfotagen ein, um sich über ein Studium in Passau zu informieren. Die Besucher können Vorträge zu allen Studiengängen besuchen, an Uni-Bibliotheksführungen teilnehmen und Infos zu Bewerbung und Einschreibung sowie zu Studienfinanzierung und Stipendienmöglichkeiten erhalten. Anmelden kann man sich hier.

Hochschulinformationstag in Halle

Der "HIT" in Halle – am 27. März stellt die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) im Rahmen des Hochschulinformationstages ihr gesamtes Fächerspektrum vor. Studieninteressierte können sich über das Studienangebot informieren, in Vorträgen einen Überblick über Studienschwerpunkte verschaffen und individuell und persönlich beraten lassen. Zudem werden alle Vorträge live im Internet übertragen und auf dem MLU-Blog unter www.icu.uni-halle.de veröffentlicht.

 

Schnupperstudien in den Osterferien

Bild: Ostereier und Kerzen © Rainer Sturm/www.pixelio.deWer nicht nur Ostereier suchen, sondern auch Hochschulluft schnuppern will, dem bietet sich an mehreren Hochschulen die Gelegenheit für ein Schnupperstudium in den Osterferien:

Unter dem Motto DISCOVER.MANAGEMENT bietet der Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld vom 29. bis 31. März in praxisnahen Workshops Einblicke in verschiedene Themen aus den Bereichen BWL, Management, Marketing und Unternehmensgründung. Anmeldeschluss ist der 24. März.

Am 6. und 7., alternativ am 8. und 9. April findet an der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg das Schnupperstudium "Chemie mit Materialwissenschaften" statt. Schüler/innen ab 16 Jahren haben die Möglichkeit, den Studiengang, typische Abläufe im Studium und die Hochschule an sich kennen zu lernen. Sie besuchen diverse Vorlesungen, um dann nachmittags selber in den Laboren tatkräftig zu experimentieren. Anmeldeschluss: 26. März

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Bild: Open Campus Day © FH Bad Honnef

Internationale Fachhochschule Bad Honnef · Bonn: Open Campus Days

Hotelmanagement, Tourismusmanagement, Eventmanagement, Luftverkehrsmanagement, Internationales Management oder Wirtschaftsprüfung & Steuern – das Studium an der Internationalen Fachhochschule ist praxisorientiert und läuft überwiegend in Englisch.

Lernen Sie uns am Open Campus Day kennen: Schnuppervorlesungen, Campusführungen, Praktikumsberichte und vieles mehr erwarten Sie.
13.03. – Campus Bad Reichenhall
20.03. – Campus Bad Honnef

TIPP: Noch mehr aktuelle Veranstaltungshinweise für Schüler/innen und Studieninteressierte gibt's bei Studienwahl.de.

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Neue Studiengänge

Nachhaltige Landwirtschaft: "Sustainable Agriculture" in Kleve

Bild: Kornfeld © Re.Ko./www.pixelio.deDer Klimawandel, die Umweltzerstörung sowie die starke Zunahme der Weltbevölkerung und deren Ernährung sind Entwicklungen, die weitreichende Folgen unter anderem auch für die Landwirtschaft mit sich bringen. Daher bietet die Hochschule Rhein-Waal ab kommendem Wintersemester am Standort Kleve den englischsprachigen Bachelorstudiengang Sustainable Agriculture an. Der 7-semestrige Studiengang kombiniert technische mit natur-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fächern. Es werden die Nahrungsmittel- und Zierpflanzenproduktion im Sinne der Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit analysiert und bewertet und die Erzeugung nachwachsender Rohstoffe behandelt. Dabei werden immer auch ethische Fragestellungen berücksichtigt.


Sozialpädagogik in der Kindheit in Bielefeld

Das Berufsbild der Erzieher/innen hat sich in den letzten Jahren gewandelt, deren Aufgaben sind gewachsen und die Anforderungen gestiegen. Der entsprechend geänderten Ausbildung im pädagogischen Sektor wird der duale, ausbildungsintegrierende Studiengang Sozialpädagogik in der Kindheit mit Schwerpunkt Beratung und Veränderungsmanagement gerecht, den die Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld in Kooperation mit den AWO-Berufskollegs zum kommenden August anbietet. Innerhalb von 4 Jahren wird zum einen die Ausbildung zum/r Staatlich anerkannten Erzieher/in und zum anderen der akademische Abschluss Bachelor of Arts erworben. Die Arbeit mit Kindern im Elementar- und Primarbereich sowie die Beratung von Eltern in Erziehungsfragen stehen im Mittelpunkt von beruflicher Ausbildung und dem Studium.


Europäisch studieren in Passau

Bild: Europafahne © Gabi Schoenemann/www.pixelio.deMit European Studies Major bietet die Uni Passau erstmals zum kommenden Sommersemester einen international ausgerichteten 8-semestrigen Bachelorstudiengang an. Das vom DAAD geförderte Studienprogramm baut auf dem bereits bestehenden 6-semestrigen Studiengang "European Studies" auf, integriert jedoch zusätzlich ein Auslandsstudium von zwei Semestern im europäischen Ausland. Der Studiengang kombiniert das Studium von mindestens einer europäischen Fremdsprache mit Kenntnissen der europäischen Rechtsordnung sowie der Kultur, Geschichte, Geographie und der sozialen und politischen Entwicklungen und Ordnungen ausgewählter Länder Europas. Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften oder Informatik ergänzen das Studienprogramm. Interessenten können sich noch bis 15. März online bewerben.


TIPP: Infos über Studienangebote gibt's auch bei Studienwahl.de.

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Studium, Ausbildung & Beruf

"Folgen Sie dem Studienverlauf für 6 Semester!"

Bild: Navigationsgerät © Hartmut910/www.pixelio.deStudiNavi NRW hilft Abiturientinnen und Abiturienten bei dem Uni-Einstieg und informiert über alles rund ums Studium in Nordrhein-Westfalen. Das Online-Portal stellt die Hochschulen des Landes sowie deren Studienfächer und -abschlüsse vor und gibt umfassende Auskunft zur Orientierung, zu Beratungsmöglichkeiten, zur Bewerbung und Einschreibung sowie zur Studienfinanzierung. Eine interaktive Landkarte gibt einen Überblick über die Hochschulstandorte in NRW, das Studienangebot und Kontaktmöglichkeiten.
StudiNavi NRW ist ein weiterer Baustein der NRW-Informationsinitiative Hochschule ist Zukunft.

Ausbildungs- und Studienmesse in Aalen

130 Aussteller präsentieren am 13. März auf der Ausbildungs- und Studienmesse Aalen der Agentur für Arbeit Aalen Hintergrundinformationen zu etwa 300 Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Auf der Berufsorientierungsmesse für die Region geben Berufsberater/innen der Agentur für Arbeit Auskunft über Berufe und Ausbildungsstellen und junge Menschen ihre Erfahrungen und Tipps für die Bewerbung und die Ausbildungszeit weiter. Die Besucher/innen können Vorträge zu verschiedenen berufsrelevanten Themen sowie den Workshop "Studieren in der Region und darüber hinaus" besuchen.

Event liegt im Trend

Bild: Logo eventpruefung.de © eventpruefung.deWer sich für eine Ausbildung im Event-Bereich interessiert oder eine solche bereits absolviert, sollte einmal bei eventpruefung.de, dem Portal für erfolgreiche Prüfungsvorbereitung vorbeischauen. Dort gibt es Hintergrundinformationen zu den Berufen Veranstaltungskaufmann bzw. -frau oder Geprüfte/r Veranstaltungswirt/in, Schulungs- und Prüfungsvorbereitungs-Materialien (z.B. Musterlösungen), Infos zu Fachbüchern für Veranstaltungskaufleute für Ausbildung und Berufsschule sowie eine Übersicht über Kurs- und Schulungsangebote im Event-Bereich.


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Studieren und Arbeiten im Ausland

Studieren in den Vereinigten Staaten von Amerika?

Bild: USA-Flagge © Freezman1602/www.pixelio.deDas muss kein Traum bleiben. Ab sofort hilft die neue Website Studieren in USA dabei, das Studienvorhaben zu realisieren. Nicht nur Yale und Harvard bieten Studienprogramme für ausländische Studierende an, es gibt noch viele andere Wege für ein Auslandsstudium an einer der 4.000 akkreditierten Hochschulen in den USA. Eine umfangreiche Übersicht über die angebotenen Studiengänge sowie viele Infos zu Studienvoraussetzung, Bewerbungsverfahren und Finanzierungsmöglichkeiten helfen bei der Orientierung und Hochschulwahl. Außerdem gibt es Wissenswertes über studien- oder berufsbezogene Praktikumsmöglichkeiten. Interessierte können sich auf dem Portal auch persönlich beraten lassen. Die Betreiber versprechen individuelle Antworten auf gestellte Fragen innerhalb weniger Tage.

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Projekte, Infos & Tipps

4 x 6: Abenteuer "Fernost"

Bild: Logo "Rallye Fernost" © Hochschulinitiative Neue BundesländerDie Rallye Dakar endet schon lange nicht mehr in Dakar. Die "Rallye Fernost" führt auch nicht etwa durch die Mongolei, sondern durch den "Fernen Osten" Deutschlands: durch die neuen Bundesländer. Wer zwischen 16 und 21 Jahren alt und Schüler/in einer westdeutschen Schule, die zur Fach- oder Hochschulreife führt, ist und am besten schon in einer Schülerzeitungsredaktion mitgearbeitet hat, kann sich noch bis 31. März als Teilnehmer/in der "Rallye Fernost" bewerben. Die 24 Gewinner der zweistufigen Vorausscheidung reisen Ende Mai in vier Teams vier Tage lang auf vier Routen durch die neuen Bundesländer und besuchen dabei vier Hochschulen. Während der Tour erfüllen die Teams unterschiedliche Aufgaben und dokumentieren ihre Reise in unterschiedlichen journalistischen Formaten – z.B. mit Kamera, Laptop oder Handy. Am Ende der Rallye wird ein Siegerteam ermittelt. Weitere Infos und die Teilnahmebedingungen gibt es hier.

Mädchen und Technik – hier gibt´s den Überblick

Die Internetsite girls-do-tech.de bietet eine aktuelle Übersicht über Mädchen-Technik-Projekte in Baden-Württemberg. Mädchen, deren Eltern und Lehrer/innen können gezielt nach Veranstaltungen in ihrem Landkreis suchen. Das Portal des Projekts "Netzwerk Frauen.Innovation.Technik" (FIT) will dazu beitragen, Mädchen vermehrt für technische Berufe zu gewinnen. Träger des Projekts sind unter anderem das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit.

Schülerwettbewerb zur Fußball-WM 2010

Bild: Collage WM 2010 Südafrika © Wolfgang Pfensig/www.pixelio.deVom 11. Juni bis 11. Juli treten die 32 besten Nationalmannschaften der Welt bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika gegeneinander an. Zu diesem Thema veranstaltet die Nationale Initiative Printmedien einen Schülerwettbewerb. Teilnehmen können Schulklassen der 5. bis 11. Jahrgangsstufe sowie Jugendgruppen entsprechenden Alters aus dem außerschulischen Bereich. Ihr Wettbewerbsbeitrag muss einen Bezug zum Thema "Fußball-WM in Südafrika 2010" und zu Zeitungen und Zeitschriften haben. Die drei Gewinnerteams nehmen an einer zweitägigen Reise nach Berlin im September 2010 (u.a. mit offizieller Siegerehrung im Bundeskanzleramt) teil. Zusätzlich dürfen jeweils drei Jugendliche in einer Schülerredaktion mitarbeiten, die eine Zeitung zur Weltmeisterschaft erstellt. Einsendeschluss ist der 7. Mai.

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Apropos: Unterrichten im Ausland

Globalisierte Bildung in einer globalisierten Welt

Bild: Schulkinder in Accra © ZfA KölnWir leben in einer globalisierten Welt. Eine Welt, in der Bilder, soeben aufgenommen, binnen weniger Minuten rund um den Globus gehen. Eine Welt, in der Kultur, Politik und Gesellschaften zunehmend vernetzt sind. Und: Auch die Bildung ist global. Das deutsche Auslandsschulwesen leistet einen erheblichen Beitrag dazu. Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) im Bundesverwaltungsamt ist zuständig für die organisatorische und pädagogische Betreuung der etwa 1.800 Lehrer/innen, die an Deutschen Schulen im Ausland tätig sind.

Das Thema des Monats auf studienwahl.de zeigt, welche Arbeitsmöglichkeiten sich für Lehrer/innen an einer Schule im Ausland bieten, welche Qualifikationen sie mitbringen sollten und was sie verdienen.

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Impressum und Kontakt

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ISSN 1860-1847

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch:
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Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich am 25. März 2010.

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