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Newsletter 26. März 2010

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Editorial

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der studienberechtigten Schulabgänger/innen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 447.200. Insgesamt 312.690 lösten ihre Studienoption ein und immatrikulierten sich im Wintersemester 2009/2010 erstmals an einer Hochschule, darunter knapp 154.000 Frauen.
Kinder oder auch der Kinderwunsch sind jedoch nicht selten ein Grund für junge Menschen, insbesondere für Frauen, auf ein Studium zu verzichten. Noch immer liegt der Anteil der Studierenden mit Kind bei lediglich 7 Prozent. Wie steht es um die Familienorientierung der Hochschulen? Für Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ist die Familienfreundlichkeit ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Hochschule der Zukunft, wie sie kürzlich auf einer Tagnung in Berlin betonte.
Damit sich Studium und Kind(er) besser vereinbaren lassen, bieten die 58 Studentenwerke zahlreiche Serviceleistungen für studierende Eltern an den deutschen Hochschulen an. So gibt es z.B. Kinderbetreuungseinrichtungen, kostenfreies bzw. vergünstigtes Essen für Kinder von Studierenden in den Mensen oder Spiel-, Wickel- und Stillzimmer. Außerdem werden Studierende mit Kind(ern) mit speziellen Beratungsangeboten oder z.T. durch ein "Begrüßungsgeld" für die Neugeborenen unterstützt. BAföG-Empfänger/innen erhalten zudem einen "Kinderbetreuungszuschlag", der nicht zurückgezahlt werden muss. Zwölf ostdeutsche Studentenwerke stellen in der Broschüre "Mutmacher" ihre Angebote für studierende Eltern vor (Download unter: www.studentenwerk.de).
Und auch die Hochschulen bemühen sich verstärkt darum, "Familie in der Hochschule" zu erleichtern. Beispiele dafür zeigen acht Hochschulen, die sich im einem "Best practice-Club" zusammengeschlossen haben.

Viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters wünschen die Herausgeber und die Redaktion von "Studien- und Berufswahl".

Inhalt

Junior-Uni, Schnupperstudium & Co.

Studienangebot am Fachbereich Pflege in München

Am 30. März informiert die Katholische Stiftungsfachhochschule München über Studienmöglichkeiten am Fachbereich Pflege. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden den Studieninteressierten Aufbau und Ablauf der Bachelorstudiengänge "Pflegemanagement und Pflegepädagogik" sowie "Pflege dual", die Zugangsvoraussetzungen und die möglichen beruflichen Perspektiven erläutert.


Die Qual der Wahl – Studieninformationstag in Karlsruhe

Bild: Qual der Wahl © ediathome/www.pixelio.deStudieninteressierte haben am Studieninformationstag der Hochschulen der Region Karlsruhe am 31. März Gelegenheit, sich über die Studienangebote des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe zu informieren.
Anschließend berichten Studierende der drei Hochschulen über ihre Erfahrungen. Im "Expertentalk" beantworten die Hochschulvertreter Fragen der Schüler/innen.


Landwirtschaft studieren in Kiel

Bild: Kornfeld © Dorothea Jacob/www.pixelio.deWer sich für ein Studium der Landwirtschaft interessiert, kann am 6. April in den Bachelorstudiengang der Fachhochschule Kiel hineinschnuppern und sich über den Fachbereich Agrarwirtschaft informieren. Vorgesehen sind u.a. der Besuch von Vorlesungen sowie Informationen über Studienvoraussetzungen, Studienaufbau und Studienmöglichkeiten an ausländischen Partnerhochschulen. Eine Anmeldung ist hier möglich.

Außerdem veranstaltet die FH Kiel vom 17. bis 21. Mai eine Studieninformationswoche, bei der alle Studiengänge vorgestellt werden.

 

Tag der offenen Tür in Stralsund

Offene Türen bietet die Fachhochschule Stralsund am 10. April. Neben allgemeinen Infos zu Studienvoraussetzungen und Studienbedingungen erhalten Studieninteressierte am Hochschulinformationstag Auskunft über sämtliche Studienmöglichkeiten und können Labore und Einrichtungen der Hochschule (z.B. das Planetarium) besuchen. Die Agentur für Arbeit Stralsund, das Studentenwerk Greifswald sowie Vertreter/innen studentischer Einrichtungen sind ebenfalls mit Infoständen präsent.

TIPP: Noch mehr aktuelle Veranstaltungshinweise für Schüler/innen und Studieninteressierte gibt's bei Studienwahl.de.

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Neue Studiengänge

Gesundheit wirtschaftlich gestalten

Bild: Gesundheitsökonomie © Harry Hautumm/www.pixelio.deWer Interesse an Betriebs- und Volkswirtschaft und gleichzeitig an Themen wie Medizin, Pflege und Soziales hat, könnte ein Studium der "Gesundheitsökonomie" in Betracht ziehen. Die Hochschule Ravensburg-Weingarten bietet diesen Bachelorstudiengang erstmals zum kommenden Wintersemester an. Praxisabschnitte in Unternehmen und Einrichtungen und ein Praxissemester sind fest in das Studium integriert. Gesundheitsökonomen und -ökonominnen tragen dazu bei, den stetig wachsenden Sektor der Krankenversorgung und Prävention wirtschaftlich mitzugestalten.


Als IT-Manager/in im internationalen Kontext

International Information Systems Management (IISM) nennt sich ein zulassungsfreier Bachelorstudiengang, den die Universität Bamberg erstmals zum kommenden Wintersemester anbietet. In sieben Semestern lernen die Studierenden das internationale Management von IT und Informationssystemen. Im Vergleich zur Wirtschaftsinformatik werden weniger informatikbezogene, dafür betriebswirtschaftliche und managementorientierte Kompetenzen zur Gestaltung der IT in Unternehmen vermittelt. In den international ausgerichteten Studiengang ist ein Auslandsstudiensemester bzw. -praktikum fest integriert.


Kultur und Journalismus in Karlsruhe

Bild: Mischpult © Stefan Ladda-Noll/www.pixelio.deDer Bachelorstudiengang KulturMediaTechnologie der Hochschule für Musik Karlsruhe (in Kombination mit der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft) richtet sich an Abiturientinnen und Abiturienten, die eine journalistisch/ technische Funktion in Rundfunkanstalten, Agenturen und New-Media-Produktionen anstreben. In sechs Semestern kombiniert der Studiengang künstlerisch-wissenschaftliche Fächer mit Unterricht in Journalismus und Sende- und Produktionstechnik. Ziel ist die Ausbildung der Studierenden zu qualifizierten Kulturjournalistinnen und -journalisten, die vielfältige Aufgaben im traditionellen Hörfunk und Fernsehen sowie in den Neuen Medien übernehmen können.


TIPP: Infos über Studienangebote gibt's auch bei Studienwahl.de.

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Studium, Ausbildung & Beruf

Erste Beratungsstelle von ArbeiterKind.de an Uni Gießen

Bild: Logo "ArbeiterKind.de" © ArbeiterKind.deWer bald Abitur macht und sich überlegt zu studieren, aber nicht auf Studienerfahrungen innerhalb der Familie zurückgreifen kann, kann sich bei ArbeiterKind.de, dem Internetportal für Schüler/innen, die als erste in ihrer Familie einen Studienabschluss anstreben, beraten lassen. Die Website hilft dabei, zahlreiche Fragen zu beantworten, etwa zur Studienorganisation, zum Auslandsstudium oder zur Studienfinanzierung. Seit Mitte März unterhält die Initiative an der Universität Gießen ihre bundesweit erste Beratungsstelle an Hochschulen. Darüber hinaus baut ArbeiterKind.de ein bundesweites Netzwerk von Mentoren auf, die Schüler/innen rund ums Studium beraten und Infoveranstaltungen an Schulen mit gymnasialer Oberstufe durchführen.

Das BERUFE-Universum für Gehörlose

Das "BERUFE-Universum" auf www.planet-beruf.de ist ein berufliches Selbsterkundungsprogramm, in dem Schüler/innen ab der 10. Klasse nach Eingabe einiger Parameter wie (voraussichtlicher) Schulabschluss, Interessen oder persönliche Stärken eine Einschätzung erhalten, welche Berufe für sie geeignet sein könnten. Das Internet-Portal Vibelle TV hat nun einen Videobeitrag in Gebärdensprache und mit Untertiteln erstellt, mit dem sich Gehörlose über Funktion und Features des "BERUFE-Universums" informieren können. Vibelle ist eine Initiative der DESIRE-Forschungsgruppe der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH).

Herzwerker – mit Herz in der Altenpflege

Bild: Logo "Herzwerker" © www.herzwerker.deEine Berufsausbildung in der Altenpflege – wer sich dafür interessiert, kann einmal bei Herzwerker vorbeischauen. Auf der Website findet man viele Informationen rund um den Beruf Altenpfleger/in sowie eine Praktikumsbörse für das Land Bayern. Junge Auszubildende berichten in Blogs und Videoclips aus ihrem Arbeitsalltag. Herzwerker ist eine Initiative der Pflegeverbände, der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit und des Bayerischen Sozialministeriums, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Nachwuchskräfte für die Pflege zu gewinnen und die Rahmenbedingungen in dem Berufsfeld zu verbessern.


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Projekte, Infos & Tipps

ENERG!SCH – Ideenwettbewerb zum Wissenschaftsjahr 2010

Bild: Logo ENERG!SCH © LizzyNetEngagierte, ideenreiche und Energie-interessierte junge Leute von zehn bis 22 Jahren ruft LizzyNet zur Teilnahme an ihrem Ideenwettbewerb ENERG!SCH auf. Die Teilnehmer/innen können sich auf ganz unterschiedliche Weise mit verschiedenen Energie-Aspekten auseinandersetzen und ihre Beiträge für die virtuelle Ausstellung "ENERG!SCH" einreichen – ob als Text, Video, Bild, SMS-Botschaft oder Tagebuchseiten über Aktionen, eigene Experimente, Ideen für eine Energiespar-Werbekampagne usw. Der Wettbewerb läuft noch bis 31. Oktober (letzter Einsendeschluss). Die Sieger/innen werden dann am Ende des Jahres nicht nur feierlich gekürt, sondern gewinnen auch die tollen Jahres-Preise, z.B. Handy, Solarrechner, Solarkocher oder Experimentierkasten "Elektronik".

Rein in die Natur – mit der Lernplattform www.letsmap.de

Auf der Bildungsmesse didacta wurde vergangene Woche die Lernplattform www.letsmap.de vorgestellt. In zwei browsergestützten Online-Spielen können die Wirkungsweise und die Sensibilität von natürlichen Systemen erkundet werden. In "Forester" dreht sich alles um das Ökosystem "Wald", dessen Zusammensetzung beliebig verändert werden kann. Dabei wird der Nutzer stets auch über die Folgen seines Handelns informiert. "Pimp your landscape" beschäftigt sich dagegen mit Raumplanung und nachhaltiger regionaler Entwicklung. Ziel bei beiden Games ist es, zu erkennen, was menschliches Tun und Lassen in der Umwelt bewirkt.

Denk mal, klick mal – Fotowettbewerb "Fokus Denkmal"

Bild: Freilandmuseum Bad Windsheim © Martin BauerVerlassene Bahnhöfe, restaurierte Jugendstilhäuser, historische Verkehrsmittel oder verfallene Industriebauten – jeder findet wohl in seiner Nähe eines oder mehrere solcher Denkmäler. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz veranstaltet dieses Jahr den Jugend-Fotowettbewerb Fokus Denkmal. Noch bis zum 15. April können Jugendliche bis 21 Jahre ihre Fotomotive zu dem Thema einsenden. "Fokus Denkmal" ist dabei der deutsche Beitrag des internationalen Foto-Wettbewerbs "International Heritage Photographic Experience". Die Gewinnerbilder aus allen teilnehmenden Ländern werden im Rahmen einer internationalen Ausstellung in Straßburg gezeigt und zusätzlich in einem gemeinsamen Katalog abgedruckt. In Deutschland winken den Gewinnern Geldpreise bis zu 300 Euro und die prämierten Bilder werden in einer Online-Galerie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auf www.tag-des-offenen-denkmals.de veröffentlicht.

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Apropos: Studium der Orthopädie- und Rehatechnik

Alles für die Mobilität – die Orthopädie- und Rehatechnik

Bild: Olympionike bei den Paralympics 2010 © Health-Media e.V.Kürzlich gingen die Paralympics in Vancouver zu Ende – mit einem 1. Platz der deutschen Mannschaft im Medaillenspiegel! Die teilnehmenden Sportler/innen haben alle eines gemeinsam: sie sind Menschen mit einer wie auch immer gearteten Behinderung. Diese Behinderung kann von Geburt an auftreten oder Folge eines Unfalls oder einer Krankheit sein. Dass sie sportliche Höchstleistungen bringen, aber auch, dass viele Menschen mit Behinderung ihren Alltag "ganz normal" leben können, ist nicht zuletzt ein Verdienst der Orthopädie- und Rehatechnik. Eine Prothese ist heute beispielsweise ein hochkompliziertes biomechanisches System, das in seiner Funktion einem gesunden Körperteil immer näherkommt. Für Forschung, Entwicklung und umfangreiche Tests auf diesem medizintechnischen Gebiet sind Ingenieurinnen und Ingenieure für Orthopädie- und Rehatechnik zuständig.

Studienwahl.de stellt im aktuellen Thema des Monats diese ingenieurwissenschaftliche Spezialdisziplin vor und beleuchtet Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.

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Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich am 8. April 2010.

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