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Newsletter 6. Mai 2010

Studienwahl Kopfleiste

Editorial

Alle drei Jahre wird das Leben der Studierenden durchleuchtet und in der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks festgehalten. Mehr als 16.000 Fragebögen haben die Studierenden für die soeben veröffentlichte 19. Erhebung ausgefüllt und so eine aktuelle Bestandsaufnahme der sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen und Probleme des Studierens ermöglicht. Eines der Schwerpunktthemen ist die finanzielle Situation der Studierenden: Nach wie vor sind die Eltern – allerdings mit leicht rückläufiger Tendenz – die wichtigste Einkommensquelle. Der eigene Verdienst sowie die Förderung nach dem BAföG sind ebenfalls wichtige Geldquellen. 812 Euro stehen im Monatsdurchschnitt dem "Normalstudenten" als Einnahmen zur Verfügung. Die größte Position auf der Ausgabenseite bilden nach wie vor die Mietkosten: 35% des studentischen Budgets landen auf dem Konto des Vermieters, durchschnittlich 281 Euro monatlich und damit 6% mehr als 2006. Die Aufwände fürs Wohnen variieren jedoch beträchtlich, abhängig von der gewählten Wohnform und der Region.
Wie nutzen Studierende ihre Zeit? Auch das war eine Frage, der die Sozialerhebung nachging. 21 von hundert Studierenden betreiben – obwohl sie den Status eines Vollzeitstudierenden besitzen – de facto ein Teilzeitstudium, davon aber nur acht Prozent aufgrund einer extensiven Erwerbstätigkeit. Der Gesamtaufwand für das Studium variiert zwischen 31 Wochenstunden im Bereich Sozialwissenschaften und Sozialwesen und 46 Stunden in den Medizin- und Gesundheitswissenschaften.
Und auf den Teller schaut die Erhebung ebenfalls: 85% der Studierenden besuchen vier Mal in der Woche eine Mensa bzw. Cafeteria, davon 2,7 Mal zum Mittagessen.
So sieht er also aus, der Durchschnittsstudierende an deutschen Hochschulen.


Viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters wünschen die Herausgeber und die Redaktion von "Studien- und Berufswahl".

Inhalt

Junior-Uni, Schnupperstudium & Co.

Tag der Offenen Tür an der Hochschule Ulm

Für alle Neugierigen, die einen Blick in die Labore, Werkstätten und Institute werfen und die Hochschule hautnah erleben wollen, öffnet die Hochschule Ulm am 8. Mai ihre Pforten. Unter dem Motto Wissen.Können.Machen wird das gesamte Spektrum von der Studienberatung bis zur Forschung gezeigt.

Campus-Führungen an Uni Leipzig

Was kann ich studieren? Wie lange hat die Bibliothek geöffnet? Wie sieht der Tagesablauf der Studierenden aus? Antworten auf diese und weitere Fragen zum Studienalltag finden Schulklassen und Schülergruppen bei den Campus-Führungen, welche die Universität Leipzig ab Mai jeweils dienstags und freitags zu flexiblen Zeiten anbietet. Eine Anmeldung per Online-Formular ist erforderlich.


Abi! Und dann…? – Infowoche der Uni Hildesheim

Die Infowoche bietet vom 17. bis 19. Mai einen Einblick in das Studienangebot der Universität Hildesheim. Studieninteressierte können sich gezielt über einzelne Studiengänge informieren und die gewonnen Eindrücke in Gesprächen mit Studierenden vertiefen. Außerdem erhalten sie Informationen rund ums Thema Bewerbung und Zulassung. Details zur Infowoche mit den aktuellen Zeit- und Raumangaben gibt es im hier.

 

Studieninformationstag an Beuth Hochschule Berlin

Am 19. Mai findet der Studieninformationstag der Beuth Hochschule für Technik Berlin statt. Professoren und Professorinnen stellen in Vorträgen die Studiengänge vor. Schüler/innen können an diesem Tag auch hochschuleigene Labore besichtigen und mit den Lehrenden ins persönliche Gespräch kommen. Daneben erhalten sie Informationen zur Studienplatzbewerbung und -finanzierung.

TIPP: Noch mehr aktuelle Veranstaltungshinweise für Schüler/innen und Studieninteressierte gibt's bei Studienwahl.de.

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Neue Studiengänge

Meerestechnik in Wilhelmshaven studieren

Bild: Windturbinen im Meer © Karl-Heinz Schack/www.pixelio.deMaritime erneuerbare Energien, Offshoretechnik, marine Umwelttechnik oder Meeresforschung: Wer sich für diese Bereiche interessiert, kann ab kommendem Wintersemester an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven Meerestechnik studieren. Die Inhalte des 8-semestrigen Bachelorstudienganges sind zum größten Teil technisch orientiert.
Die Basis bilden die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen der Mechanik, Elektronik und Informatik, ergänzt um eine naturwissenschaftliche Ausbildung. Darauf aufbauend werden die Fachgebiete "Meeresmesstechnik und marine Sensorik", "Marine Robotik" sowie "Offshore- und Hafentechnik" angeboten. Der Studiengang wird auch als duales Studium im Praxisverbund angeboten.


In Bochum Hebammenkunde studieren

Bild: Hebamme ©iStockphoto.com/Jaimie DuplassDie vergangenes Jahr gegründete Hochschule für Gesundheit in Bochum bietet zum kommenden Wintersemester den Bachelorstudiengang Hebammenkunde an. Der Studiengang integriert zwei berufliche Abschlüsse: Neben dem "Bachelor of Science" erhalten Absolventinnen und Absolventen die staatliche Anerkennung und damit die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung "Hebamme" bzw. "Entbindungspfleger". In sieben Semestern erwerben die Studierenden Wissen und Fähigkeiten, um z.B. Geburten zu leiten, Neugeborene zu versorgen, den Wochenbettverlauf zu überwachen und den Geburtsverlauf zu dokumentieren. Bewerbungen sind online vom 17. Mai bis 15. Juli möglich.


Neuer Management-Studiengang mit Schwerpunkten in Göttingen

Bild: Contest © pressmaster - Fotolia.comBusiness Administration nennt sich ein neuer 6-semestriger Studiengang, der am 1. Oktober an der Privaten Fachhochschule Göttingen startet. Nach zwei Grundlagensemestern in Betriebswirtschaftslehre können sich die Studierenden für einen der drei wirtschaftsrelevanten Schwerpunkte "Entrepreneurship" (Gründungsmanagement), "Retail, Marketing & E-Business" oder "Tourismus- und Sportmanagement" entscheiden.

Über die jeweils fachspezifischen Inhalte hinaus können die Studierenden bei übergreifenden Soft Skills-Seminaren, mit Fremdsprachenkursen und durch freiwillige in- und ausländische Praktika ihre persönlichen Fähigkeiten weiterentwickeln.

TIPP: Infos über Studienangebote gibt's auch bei Studienwahl.de.

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Studium, Ausbildung & Beruf

Onlinehilfe der Uni Rostock zur Studienorientierung

Abi geschafft, was studieren? Und entspricht mein Studienwunsch meiner Eignung und Neigung, meinen Interessen und Fähigkeiten? Als Orientierungshilfe bietet die Universität Rostock zusammen mit den Universitäten Bremen, Greifswald, Hamburg, Hannover, Kiel und Oldenburg kostenlose webgestützte Selbsttests zur besseren Selbsteinschätzung für die Studienentscheidung – so genannte Self Assessments – an. Studieninteressierte können damit ihre fachlichen Neigungen und Eignungen prüfen, ihre Studienmotivation erproben und erste Anforderungen, die das jeweilige Studium stellt, ableiten. Aber: Ein solcher Onlinetest kann ein individuells Gespräch mit der Studienberatung der Hochschule oder dem Akademischen Team bei den Agenturen für Arbeit nicht ersetzen. Vielmehr bietet er eine gute Basis für eine persönliche Beratung.

Bühne frei für Stipendien in Schauspiel und Tanz

Bild: Tanzshillouetten © Viola de Blecourt/www.pixelio.deDie Studienstiftung des deutschen Volkes fördert nun auch Schauspieler/innen und Tänzer/innen. Noch in diesem Jahr wird die Förderung um ein neues Programm für Studierende dieser künstlerischen Fächer an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen erweitert. Jedes Jahr können zwei Studierende ab dem 1. Semester pro Hochschule oder Fachbereich vorgeschlagen werden. Eine Fachjury aus Lehrkräften der Hochschulen sowie Praktikern aus Tanz und Theater entscheidet über die Stipendienvergabe. Bei der Auswahl spielt neben der künstlerischen Begabung auch die Gesamtpersönlichkeit der Bewerber/innen eine Rolle.

Online-Umfrage zur Suche nach dem passenden Studiengang

Bild: Online-Umfrage © FH MünsterIst das perfekte Studium nur einen Klick entfernt? Wie informieren sich Interessierte heutzutage über Studienangebote? Recherchieren sie in Suchmaschinen nach dem gewünschten Studiengang, schauen sie in Onlineportalen nach oder gehen Sie ins Berufs-Informations-Zentrum? Und welche Rolle spielt die soziale Herkunft dabei? Diese Fragen zu beantworten, hat sich nun der Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Münster zum Ziel gesetzt. Unter der Regie von Dekan Prof. Dr. Frank Dellmann und dem Lehrbeauftragten Hartmut Günther haben Studierende deshalb eine Umfrage erstellt, die ab sofort online ist. Die Initiatoren bitten darum, im "Dienste der Wissenschaft" an der Umfrage teilzunehmen. Die Beantwortung des Fragebogens nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Hier geht es zu der Befragung.


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Studieren und Arbeiten im Ausland

Raus von zu Haus! – Online-Auslandsberater von eurodesk

Bild:Weltkugeln stilisiert © c.niwa/www.pixelio.deNach dem Abi ins Ausland? Vielleicht als Au Pair, im Rahmen eines Freiwilligendienstes, Work & Travel, ein Auslandspraktikum oder auch zum Studieren? Wer "raus von zu Haus" und sich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren möchte, findet auf www.rausvonzuhaus.de einen ersten Überblick, welche Programme und Angebote es gibt. Doch auch wer schon weiß, was er machen möchte, ist auf der Website des europäischen Informationsnetzwerks eurodesk richtig: In einer Datenbank findet man zahlreiche Organisationen, die Auslandsaufenthalte organisieren und vermitteln. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Länderinfos, Tipps zur Finanzierung, Erfahrungsberichte von denen, die es "gewagt" haben, und die Kontaktdaten der lokalen eurodesk-Beratungsstellen zur Beratung vor Ort.

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Projekte, Infos & Tipps

STUDIENKOMPASS in ganz Bayern – flächendeckendes Angebot für Schüler/innen

Bild: Kompass © iStockphoto.com/Heidi KristensenBayern wird das erste Bundesland mit einem flächendeckenden STUDIENKOMPASS-Angebot: Durch das Engagement der Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft e.V. (vbw) entstehen noch in diesem Jahr neben Regensburg neue Standorte in den Hochschulstädten Augsburg, Bamberg, München, Nürnberg, Passau und Würzburg. Das Förderprogramm STUDIENKOMPASS – 2007 bundesweit gestartet – will insbesondere Schüler/innen, deren Eltern kein Studium absolviert haben, in ihrer Studien- und Berufswahl unterstützen, sie zu einem Studium ermutigen und ihnen beim Schritt an die Hochschule zur Seite stehen. 2010 werden bundesweit mehr als 1.000 Schüler/innen und Studierende an 20 Standorten gefördert.
Schüler/innen aus den bayerischen Standorten können sich noch bis zum 27. Juni online für eine Förderung bewerben.


Mut zur Praxis! – für mehr Praxisbezug während des Studiums

Bild: Logo "Mut zur Praxis!" © Burda Services GmbHDie Umstellung auf das Bachelor/Master-Modell hatte unter anderem zur Folge, dass die Studienzeit gestrafft wurde: Wer findet da noch ausreichend Zeit für ein Praktikum, um die vielen Kenntnisse, die man sich im Studium aneignet, praktisch auszuprobieren? Daher haben Absolventen der Burda Journalistenschule und der Arbeitskreis Personal Marketing (DAPM) die Initiative "Mut zur Praxis" ins Leben gerufen. Die Website www.mut-zur-praxis.de informiert über alle Facetten des Praktikums. Sie gibt unter anderem Tipps für die Bewerbung, das Einstellungsgespräch und die ersten Schritte als Praktikant/in. Außerdem berichten "Mutige" von ihren Erfahrungen und Erlebnissen im Praktikum und in fremden Ländern.

Jugendliche auf den Spuren des Urknalls – bundesweites "Netzwerk Teilchenwelt"

Bild: Eiskristalle © Harry Hautumm/www.pixelio.deUrknall, dunkle Materie, ferne Galaxien – damit beschäftigt sich die Teilchen- und Astroteilchenphysik. Worum genau es dabei geht, können Schüler/innen im Rahmen des "Netzwerks Teilchenwelt" entdecken. Kern dieser bundesweiten Initiative sind die so genannten "Masterclasses" an Schulen, Schülerlaboren und anderen Bildungseinrichtungen – ca. 200 Projekttage im Jahr. Dabei lernen die Jugendlichen unter Anleitung von jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, echte Daten von Teilchenkollisionen auszuwerten. Über die "Masterclasses" an der eigenen Schule hinaus können Jugendliche und Lehrkräfte auch an den Originalschauplätzen aktiv werden: Bei Workshops oder Projektwochen am CERN und durch Mitarbeit an deutschen Forschungsinstituten. Eine Anmeldemöglichkeit gibt es hier.

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Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich am 20. Mai 2010.

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