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Newsletter 1. Juli 2010

Studienwahl Kopfleiste

Der Sommer ist eingekehrt in Deutschland – fast tropische Temperaturen lassen uns schwitzen und, wann immer möglich, ein schattiges Plätzchen aufsuchen. Da ist es ziemlich schwer, an den Winter zu denken.

Dennoch gilt es, jetzt trotz Sommerlaune den Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge, wie z.B. die in diesem Newsletter vorgestellten, nicht zu verpassen. Ob bei hochschulstart.de oder bei den meisten Hochschulen endet diese Frist am 15. Juli.

Studienangebote, bei denen die Studienplatzvergabe durch hochschulstart.de erfolgt, sind in der Studiengangssuche von studienwahl.de auf einen Blick erkennbar. Dort kann man sich seine Wunschstudiengänge auf eine Merkliste setzen und damit direkt zu AntOn, dem Bewerbungsportal von hochschulstart.de, wechseln. Für Studiengänge, für die man sich direkt bei der Hochschule bewerben muss, finden sich die entsprechenden Unterlagen in der Regel auf den Webseiten der Hochschule. Die Kontaktdaten der Hochschulen können ebenfalls bei studienwahl.de einfach gefunden werden, indem man auf die jeweilige Hochschule des ausgewählten Studiengangs klickt.

Viel Erfolg bei der Studienplatzbewerbung und viel Spaß beim Lesen dieses Newsletters wünschen die Herausgeber und die Redaktion von "Studien- und Berufswahl".

Inhalt

Junior-Uni, Schnupperstudium & Co.

Auf Stippvisite in der Werbewelt in Berlin

Bild: Logo der design akademie berlin © design akademie berlinWer gerne mehr über Studien- und Berufsmöglichkeiten in der Werbe- und Kommunikationsbranche erfahren möchte, hat dazu vom 5. bis 7. Juli an der design akademie Berlin Gelegenheit. Im Rahmen von try BA können sich Studieninteressierte ein umfassendes Bild vom Studienalltag und den Inhalten der Bachelorstudiengänge Marketingkommunikation oder Kommunikationsdesign machen.

Infos zum Beruf Kunsthistoriker an der Saar-Uni

Bild: Plakat zur Veranstaltung "Beruf: Kunsthistoriker!" © Universität des Saarlandes Ob in Museen oder Kultureinrichtungen, als Journalisten oder in der Öffentlichkeitsarbeit: Welche Berufschancen sich für Kunsthistoriker/innen bieten, erfahren Interessierte bei der Gesprächsrunde Beruf: Kunsthistoriker! am 8. Juli an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Die Runde richtet sich insbesondere auch an Schüler/innen, die sich für ein Studium der Kunstgeschichte oder der Kunst im Fach Bildungswissenschaften interessieren.

GirlsProject 2010 an Brandenburgs Hochschulen

Bild: Plakat zum GirlsProject 2010 © Universität Potsdam, Projekt BrISaNTVom 12. bis 16. Juli können Mädchen ab der 10. Klassenstufe eine Woche lang Studentinnen "auf Probe" sein und brandenburgische Hochschulluft schnuppern.

An den Hochschulstandorten Brandenburg, Eberswalde, Potsdam und Wildau erleben sie im Rahmen von GirlsProject 2010 den Arbeitsalltag an einem Forschungsinstitut, führen Laborübungen und -experimente durch und erfahren dabei vieles über Studienmöglichkeiten und -alltag. Anmeldungen sind noch bis zum 7. Juli möglich.

Projektwoche und Projekttag in Bochum

Vom 19. bis 23. Juli findet an der Ruhr-Universität Bochum die Sommerprojektwoche für Schülerinnen der Oberstufe statt. In über 30 Workshops, bei Experimenten, Führungen und Vorlesungen können die Astrophysikerinnen, Bauingenieurinnen oder Biologinnen in spe hier schon mal Uni-Luft schnuppern.

Ein spezielles Angebot für Jungs ist der Projekttag am 19. Juli, an dem man hautnah erleben kann, wie der Studienalltag aussieht, und verschiedene geisteswissenschaftliche Studienfächer kennenlernt. In Workshops und Veranstaltungen erfahren die Jungs z.B., warum Geisteswissenschaftler genauer "googeln" oder weshalb Perikles ein Volks(ver)führer im klassischen Athen war. Die Zentrale Studienberatung bietet außerdem einen Workshop zur Studienentscheidung an.

Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig.

TIPP: Noch mehr aktuelle Veranstaltungshinweise für Schüler/innen und Studieninteressierte gibt's bei Studienwahl.de.

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Neue Studiengänge

Medieninformatik in Saarbrücken

Bild: Intelligenter Kühlschrank © DFKI Um etwa zu untersuchen, wie neuartige Kommunikationstechniken den täglichen Einkauf in einigen Jahren vereinfachen können, sind Kenntnisse in der Medieninformatik gefragt.

Medieninformatik nennt sich auch ein neuer Bachelorstudiengang, den die Universität des Saarlandes ab kommenden Wintersemester anbietet. Dieser verbindet Inhalte aus dem klassischen Informatikstudium mit den künstlerischen Aspekten der Mediengestaltung und Erkenntnissen aus der Wahrnehmungspsychologie.

Im Verlauf des Studiums lernen die Studierenden den professionellen Umgang mit den Multimediatechnologien kennen und sollen sich darüber hinaus kritisch mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der digitalen Medien auseinandersetzen. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

American Studies in Heidelberg

Zum Wintersemester startet an der Universität Heidelberg der Bachelorstudiengang American Studies. In sechs Semestern werden Kenntnisse aus den Gebieten Literatur und Kultur, Geschichte, Politik, Theologie, Geografie und Recht Nordamerikas vermittelt. Eine Besonderheit stellen die geografischen und theologischen Lehranteile sowie die Möglichkeit, ein juristisches Zusatzzertifikat zu erwerben, dar. Eine Bewerbung ist noch bis zum 15. Juli möglich.

Projektmanagement Infrastruktur/Logistik in Minden

Bild: Architekturmodell © FH Bielefeld, Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen Mit Projektmanagement Infrastruktur/Logistik bietet die Fachhochschule Bielefeld zum Wintersemester einen neuen Studiengang im Baubereich an. Das Bachelorstudium umfasst Inhalte aus den Bereichen Ver- und Entsorgungstechnik, Energiemanagement, Verkehrsinfrastruktur und Logistik. Besonderes Augenmerk wird auf den Verkehrswasserbau und den wechselseitigen Transportverkehr z.B. auf Schiene, Wasser und Straße gelegt. Auch die Versorgung mit Energie und Trinkwasser sowie die Abfall- und Abwasserbehandlung gehören zu den Schwerpunkten.

Der Studiengang bereitet auf Projektsteuerungs- und -managementaufgaben bei mittleren und größeren Bauprojekten vor, bei denen Projektmanager/innen eingeschaltet sind.

TIPP: Infos über Studienangebote gibt's auch bei Studienwahl.de.

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Studium, Ausbildung & Beruf

Mehr als GPS und Kartenlesen: Neue Berufe in der Geoinformationsbranche

Bild: Bei der Erfassung von Geodaten © Bundesinstitut für Berufsbildung Geodaten liefern wichtige Informationen über die Erde, sind die Basis von Entwicklungs-, Versorgungs- und Notfallplanungen und unterstützen in Navigationssystemen unsere mobile Gesellschaft. Sie werden heute mit modernsten computer- und satellitengestützten Methoden der Vermessung und Datenspeicherung erfasst, verarbeitet und präsentiert.

Um entsprechende Fachleute auszubilden, wurden zwei Ausbildungsberufe neu geschaffen bzw. die Ausbildungsinhalte den veränderten Arbeitsweisen angepasst: Geomatiker/in und Vermessungstechniker/in. Geomatiker/innen können z.B. bei Vermessungsämtern, Katasterverwaltungen oder bei kartografischen bzw. Fernerkundungsunternehmen tätig sein. Für Vermessungstechniker/innen bieten der öffentliche Dienst, Vermessungs- und Ingenieurbüros oder Industriebetriebe Arbeitsplätze.

Übrigens: Geomatik und Vermessungswesen kann man auch studieren. Studiengänge findet man leicht mit der Studiengangssuche auf studienwahl.de.

Wege in den Ingenieurberuf: ALL ING . 2010

Bild: Plakat ALL ING © GESAMTMETALL – Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.Wer Interesse an einem Ingenieurberuf hat, kann sich jetzt anhand der Broschüre ALL ING. 2010 vom Verband GESAMTMETALL über die verschiedenen Wege in den Beruf als Ingenieur/in informieren. Dazu berichtet die Redaktion u.a. über eine Ingenieurin bei der Konstruktion von Airbags in der Crash-Werkstatt, zeigt, wie ein junger Ingenieur die Effizienz von Windrädern steigert, und macht einen Abstecher nach Neuseeland, wo eine deutsche Wirtschaftsinformatikerin Auslandserfahrung sammelt. Außerdem werden die wichtigsten Fakten zum Einstieg ins Studium dargestellt. Die Broschüre gibt es online als PDF-Dokument oder kann kostenlos bestellt werden.

Berufe in der Musikbranche – aktuelles Dossier auf frauenmachenkarriere.de

Bild: Platzkonzert © Paulwip/www.pixelio.de Ob im Rampenlicht als Orchestermusikerin bzw. Popstar oder hinter den Kulissen, etwa als Künstleragentin oder Labelbetreiberin: Viele Mädchen und junge Frauen träumen von einem Beruf in der Musikbranche. Das Portal www.frauenmachenkarriere.de, herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, nimmt sich im aktuellen Dossier Berufe in der Musikbranche dieses Themas an. Es wirft einen Blick auf die vielfältigen Tätigkeitsfelder für Frauen im Musikgeschäft, zeigt die Wege ins Musikbusiness auf und stellt einige der musikbezogenen Berufe beispielhaft vor. Daneben gibt es Links zu relevanten Online-Informationen, z.B. zu Verbänden und Interessenvertretungen, zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten oder zu Initiativen und Fördermöglichkeiten.

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Studieren und Arbeiten im Ausland

Erasmus von Rotterdam bis Piräus

Bild: Europafahne © Gabi Schoenemann/www.pixelio.de Im Zeitraum 2008/2009 nutzten mehr Menschen "Erasmus" als jemals zuvor in der Geschichte des seit 1987 angebotenen europäischen Austauschprogramms: Fast 200.000 europäische Studierende, davon etwa 28.000 Deutsche, konnten ihre Studienaufenthalte oder Praktika im Ausland mithilfe des Erasmus-Programms finanzieren. Die meisten nutzten die Förderung für Studienaufenthalte, jedoch nahm auch die Zahl der geförderten Praktika deutlich zu.

Die beliebtesten Zielländer waren Spanien, Frankreich und Deutschland. Über das Austauschprogramm informieren der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) sowie die Akademischen Auslandsämter an den Hochschulen.

Auslandserfahrung weitergeben und gewinnen!

Wer (nicht nur) mit Erasmus Auslandserfahrungen gesammelt hat und gerne darüber berichten möchte, kann jetzt dabei sogar mit etwas Glück gewinnen. itchy feet, das Magazin für Bildung und Karriere im Ausland, sucht nämlich für die nächste Ausgabe noch schreibwütige Jugendliche und junge Erwachsene, die ihre gesammelten Erfahrungen bei einem Gastschulaufenthalt, Sprachkurs, Au Pair, Work&Travel, Freiwilligendienst, Praktikum oder Studium im Ausland zu Papier bringen. Die besten und kreativsten Berichte und Fotos werden abgedruckt und die Gewinner erhalten eine Siegprämie. Einsendeschluss ist Mitte September.

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Projekte, Infos & Tipps

Ich bin gut – und du?

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist mit einem neuen Angebot online: Die Website ich-bin-gut.de informiert Jugendliche, die vor der Entscheidung über ihre berufliche Zukunft stehen, auf unterhaltsame Weise zu den Beratungsangeboten der BA hinsichtlich Studium und Beruf. Ein Talent-Check hilft bei der Berufsorientierung, und in der Community trifft man Gleichgesinnte zum Chatten und zum Austausch. In einem Gewinnspiel kann man Sachpreise und spezielle Praktika, die einen Einblick in das Berufsleben möglich machen, gewinnen.

Freiwillig ins politische Leben schnuppern

Bild: Im Plenarsaal © Bernardo Peters-Velasquez/www.pixelio.deStatt nur über Politik zu reden, können junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren auch aktiv an der Politik teilhaben und so einen Einblick in das politische Geschäft bekommen – mit einem freiwilligen sozialen Jahr im politischen Leben (FJP). Es ist ein guter Selbst- und Praxistest für politisch Interessierte, z.B. um herauszufinden, ob der Weg in die Politik eine richtige Entscheidung sein kann.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, etwa in Bildungseinrichtungen, Nicht-Regierungs-Organisationen und Ausländerbeiräten oder bei der Presse. Angeleitet von Fachkräften können die FJPler/innen politische Handlungsfelder kennenlernen und ihr kritisches Denken schulen. Auch wer letztlich nicht in die Politik will: Für den späteren Lebensweg hat man allemal gelernt.

Wehr- und Zivildienst werden wohl verkürzt

Der Wehr- und der Zivildienst werden von derzeit neun auf sechs Monate verkürzt, der Zivildienst kann zukünftig auf bis zu ein Jahr freiwillig verlängert werden – so besagt es das vom Bundestag verabschiedete Wehrrechtsänderungsgesetz 2010. Das neue Gesetz wird zwar erst zum 1. Dezember 2010 in Kraft treten werden, allerdings soll die verkürzte Wehrzeit infolge einer Übergangsregelung bereits ab heute gelten. Damit das Gesetz verkündet und damit rechtsgültig werden kann, fehlt noch die Unterschrift des Bundespräsidenten. Doch dieser wurde ja gestern gewählt, so dass das Gesetz nun wohl zügig in Kraft treten kann.

Wettbewerb „Digitale Identität 2020“ verlängert

Der im letzten Newsletter vorgestellte Wettbewerb Digitale Identität 2020 wird verlängert: Der neue Einsendeschluss ist der 30. September. Damit können die Teilnehmer/innen die Schul- und Semesterferien nutzen, um ihre Beiträge kreativ und originell zu verfassen.

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Impressum und Kontakt

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ISSN 1860-1847

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch:
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst,
Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Redaktion:
BW Bildung und Wissen Verlag und Software GmbH , Südwestpark 82, 90449 Nürnberg

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Ansprechpartner in der Redaktion:
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(Rubrik Aktuelles — Newsletter — Siehe auch…).

Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich am 15. Juli 2010.

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