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studienwahl.de - Newsletter Nr. 18 vom 07.09.2011
Liebe Leserin, lieber Leser,

Jemand legt Geldscheine auf einen Tisch. Foto: Martin Rehm300 Euro monatlich: Bereits zum Sommersemester ist das neue Deutschlandstipendium offiziell gestartet. Nun steigt zum Wintersemester die Mehrheit der Hochschulen mit der Vergabe ein. Die Förderung, die je zur Hälfte vom Bund und privaten Mittelgebern finanziert wird, sollen mittelfristig acht Prozent der Studierenden in Deutschland erhalten.

Wer vom Deutschlandstipendium profitieren möchte, sollte sich jetzt bei seiner Hochschule dafür bewerben. Diese entscheidet über die genauen Auswahlkriterien. Grundsätzlich haben junge Menschen, die sich sozial engagieren und gute Schul- oder Studienleistungen erbringen, die besten Chancen.

Im Gegensatz zu einem Teil des BAföGs muss das im Rahmen des Deutschlandstipendiums erhaltene Geld nicht zurückgezahlt werden. Die Dauer des Förderprogramms ist auf minimal zwei Semester und maximal die gesamte Regelstudienzeit angelegt. Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.deutschland-stipendium.de.

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Arbeitsmarkt & Beschäftigungschancen
Service, Kontakt & Impressum

Neue Studiengänge

Ein Apothekerglas steht auf einem Tisch. Foto: Nancy HeuselFachhochschule Kaiserslautern: „Angewandte Pharmazie“
Die Wissenschaft der Arzneimittel in sieben Semestern – das vermittelt der Bachelorstudiengang „Angewandte Pharmazie“ an der Fachhochschule Kaiserslautern. Er vereint an den beiden Studienstandorten Pirmasens und Zweibrücken naturwissenschaftliche Grundlagen mit medizinisch-pharmazeutisch-technologischem Fachwissen. Zu den Lehrinhalten zählen unter anderen Pharmakologie, Gentechnologie, Molekularbiologie und Arzneimittelzulassung. Auf dem Stundenplan stehen dabei nicht nur industrierelevante Bereiche der Pharmazie, wie Verfahrenstechnik und Qualitätsmanagement, sondern auch Themen wie biologische Arzneimittel. Die Absolventen erhalten den „Bachelor of Science“ und finden anschließend in der Pharmaindustrie ihr Tätigkeitsfeld.
Weitere Informationen: http://www.fh-kl.de/alp-alpha

„Internationales Informationsmanagement/ Informationswissenschaft“ in Hildesheim 
Zum kommenden Wintersemester bietet die Universität Hildesheim den neuen Masterstudiengang „Internationales Informationsmanagement/ Informationswissenschaft“ an. In vier Semestern erlernen die Studierenden Fertigkeiten aus den Bereichen der Konzeption und Entwicklung von Informationssystemen. Außerdem eignen sie sich sprachliche und kulturwissenschaftliche Kenntnisse für ein internationales Arbeitsumfeld an. Dazu wählen sie im Hauptfach vier Module aus Bereichen wie E-Learning, Sprachtechnologie und Internationales Software-Projektmanagement. Hinzu kommt ein weiteres Modul wie Vergleichende Kulturwissenschaft sowie ein Wahlpflichtfach. Das zulassungsbeschränkte Studienangebot schließt mit dem „Master of Arts“ ab.
Weitere Informationen: http://www.uni-hildesheim.de

Deutsch-russischer Studiengang: „Verarbeitungstechnologien der Werkstoffe“ in Cottbus
Ab dem kommenden Wintersemester können Studierende in Cottbus und Sankt Petersburg einen Doppelabschluss im Masterstudiengang „Verarbeitungstechnologien der Werkstoffe“ erhalten. Möglich macht dies eine Kooperation der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus mit der Staatlichen Polytechnischen Universität St. Petersburg. Dabei ist die viersemestrige Regelstudienzeit gleichmäßig aufgeteilt: Die ersten beiden Semester verbringen deutsche Studierende in der Lausitz, die anderen beiden in Russland. Bei den russischen Hochschülern ist es andersherum. Die fertig ausgebildeten Ingenieure erhalten den „Master of Science“ sowohl von der BTU als auch von der Uni in St. Petersburg verliehen. Damit sind sie für eine Tätigkeit beispielsweise bei Unternehmen in der metallverarbeitenden Industrie im deutsch-russischen Raum besonders qualifiziert.
Weitere Informationen: http://www.tu-cottbus.de


Aktuelles & Informationen

Eine Nanotechnologin bei der Arbeit. Foto: Axel JusseitEine Zukunft in der Nanotechnologie: NOrA in Darmstadt
Schülerinnen der Oberstufe können in Darmstadt Studiengänge und Berufe aus dem Feld der Nanotechnologie kennenlernen. Vom 11. bis 17. Oktober organisiert das Heidelberger Spitzencluster „Forum Organic Electronics“ in Kooperation mit dem Institut für Druckmaschinen und Druckverfahren (IDD) der TU Darmstadt die Nano-Orientierungs-Akademie (NOrA). Sie richtet sich an alle jungen Frauen, die Spaß an naturwissenschaftlichen Fächern haben und sich für Informatik und Technik interessieren. Sie haben Gelegenheit, bei Laborübungen und kleinen Forschungsaufträgen ihre Fähigkeiten in der Praxis zu testen. Dabei lernen sie die Nanotechnologie sowie die Studien- und Berufsmöglichkeiten im MINT-Bereich (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) eine Woche lang besser kennen. Im Anschluss an NOrA können die Teilnehmerinnen mithilfe einer erfahrenen Mentorin ein Praktikum in einem Unternehmen absolvieren.
Weitere Informationen und Bewerbung: http://www.nano-4-women.de/nora

„International College Days“: Bildungsmessen zum Studium im Ausland
Studieren im Ausland liegt im Trend. Eine gute Gelegenheit, sich über den Bildungsaufenthalt in der Ferne zu informieren, bietet die Austauschorganisation CollegeCouncil in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit. Am 17., 18. und 19. Oktober finden dazu in Berlin, Hamburg und München die „International College Days“ statt. Dabei stellen Vertreter und Vertreterinnen von rund 50 Colleges und Universitäten aus Nordamerika, Australien, Asien und Europa ihre englischsprachigen Studienangebote vor. Mit dabei sind Berater der Yale University und des Savannah College of Art and Design aus Atlanta in den USA sowie der École Hôtelière de Lausanne aus der Schweiz. Sie beantworten Fragen zu Zulassungsbeschränkungen, Sprachvoraussetzungen und Studienabschlüssen. Allgemeine Informationen zum Auslandsstudium liefern die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von CollegeCouncil. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Weitere Informationen: http://www.collegeday.de


Info- & Schnupperveranstaltungen

Student lernt in der Bibliothek. Foto: Swen ReichholdCampustag der EBZ Business School in Bochum
Die EBZ Business School stellt sich vor: Die staatlich anerkannte, private Hochschule lädt am 10. September zum Campustag im Bochumer Springorum-Park. Beginn der Veranstaltung ist mit dem Empfang im Foyer um 11 Uhr. Eine Viertelstunde später schließt sich der Einführungsvortrag an, gefolgt von der Führung über den Campus. Um 12.15 startet die Schnuppervorlesung von Prof. Dr. Schade, um 12.45 Uhr von Prof. Dr. Eichener. Ab 13.30 Uhr stehen ein Imbiss sowie die Beratung rund um Studium, Zulassungsbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten auf dem Programm. Das Ende des Campustages ist für 14.30 Uhr geplant. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen: http://www.ebz-business-school.de

Verwaltungsmanagement: Infoveranstaltung in Chemnitz
Monatliche Bezüge statt Gebühren – der duale Studiengang Verwaltungsmanagement der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung macht’s möglich. Das Studium findet in Brühl bei Köln statt; Praktika werden in einer Bundesbehörde zwischen Flensburg und München absolviert. Alle weiteren Informationen erhalten Interessierte bei einer Veranstaltung im Berufsinformationszentrum Chemnitz am 13. September. Dann beantworten Berufsberater der Agentur für Arbeit Fragen rund um Zugangsvoraussetzungen, Studieninhalte und spätere Arbeitsgebiete in den unterschiedlichen Behörden des Bundes.
Weitere Informationen: http://www.fhbund.de/AIV

Hochschulinformationstage in Hannover
Studieren in Hannover: Am 13. und 14. September stellt sich die Hochschulstadt Hannover im Rahmen der Hochschulinformationstage (HIT) vor. Dabei haben die Besucher Gelegenheit, sich einen ersten Eindruck von den Einrichtungen und Studienangeboten aller fünf Hochschulen der niedersächsischen Landeshauptstadt zu machen. Geplant sind dazu zahlreiche Veranstaltungen, die allgemeine Informationen vermitteln sowie in einzelne Studiengänge und Studienfächer einführen. Darüber hinaus laden Institute zur Besichtigung ihrer Forschungseinrichtungen ein. Auf dem Programm der HIT stehen unter anderem auch die Themen Studienfinanzierung, Studium im Ausland sowie Ausbildung und duales Studium für Abiturienten. 
Weitere Informationen: http://www.uni-hannover.de/hochschulinformationstage

TU Braunschweig: Vorstellung der Studiengänge
Von Architektur über Maschinenbau bis hin zu Wirtschaftsinformatik: Die TU Braunschweig bietet vielfältige Studienmöglichkeiten. Diese werden beim Hochschulinformationstag (HIT) am 21. September vorgestellt. Von 9 bis etwa 13.15 Uhr erfahren die Teilnehmer alles über Zugangsvoraussetzungen, Studienstrukturen sowie berufliche Perspektiven. Außerdem stehen allgemeine Einführungen und Schnuppervorträge aus den TU-Fakultäten auf dem Programm. Die Veranstaltung findet im Zentralbereich der Technischen Universität (Altgebäude und Audimax) statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufen der zum Abitur führenden Schulen.
Weitere Informationen: https://www.tu-braunschweig.de/zsb/hit2011


Orientieren

Eine Innenarchitektion betrachtet Pläne an der Wand. Foto: Thorsten MischkeArbeitsmarkt & Beschäftigungschancen

Bekomme ich als Soziologe später einen Job? Ist der Markt für Journalisten bereits gesättigt? Habe ich mit einer Lehre bessere Berufsaussichten? Diese und ähnliche Fragen stellen sich junge Menschen während ihrer Studien- und Berufswahl häufig. In welchem Maße die eigenen Interessen und Fähigkeiten beziehungsweise die Chancen am Arbeitsmarkt Einfluss auf die Entscheidung für ein Studienfach haben sollten - dafür gibt es leider kein Patentrezept.

studienwahl.de liefert in der Rubrik „Beschäftigungschancen“ allerdings hilfreiche Hinweise, wie sich die beruflichen Möglichkeiten realistisch einschätzen lassen und wie Prognosen als Orientierungshilfen dienen können. Außerdem erläutert studienwahl.de, warum sich Studieren in jedem Fall lohnt.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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ISSN 2193-0813