studienwahl.de
studienwahl.de - Newsletter Nr. 25 vom 14.12.2011
Liebe Leserin, lieber Leser,

Weihnachtsstern an einem Tannenbaum. Foto: Heidrun HönningerZwölf Jahre ist es her, dass 29 europäische Bildungsminister im italienischen Bologna mit ihren Unterschriften den einheitlichen Europäischen Hochschulraum beschlossen – Bachelor und Master waren geboren. Inzwischen ist die gestufte Studienstruktur mit den neuen Hochschulabschlüssen in Deutschland weitgehend Normalität geworden. Laut der HRK-Studie „Statistische Daten zu Bachelor- und Masterstudiengängen – Wintersemester 2011/2012“ schließen 85 Prozent aller Studiengänge mit Bachelor oder Master ab.

Demnach bieten deutsche Hochschulen mittlerweile über 13.000 Studiengänge mit „Bologna-Abschlüssen“ an – sieben Prozent mehr als im letzten Semester. Von den insgesamt 2.245 noch nicht umgestellten Studienangeboten sind 76 Prozent staatliche und kirchliche Abschlüsse. Ihre Umstellung liegt nicht in der Zuständigkeit der Hochschulen. Von den traditionellen Studiengängen müssen somit nur noch 535 umgestellt werden. 

Mit 60 Prozent ist die Mehrzahl der Studierenden inzwischen in Bachelor- und Masterstudiengängen eingeschrieben. Über 40 Prozent aller Absolventinnen und Absolventen erreichten im Prüfungsjahr 2010 entsprechende Abschlüsse. Zum Wintersemester 2010/2011 haben sich laut der HRK-Publikation 78 Prozent der Erstsemester an deutschen Hochschulen für Bachelor und Master immatrikuliert. Alle weiteren Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Egal, ob Diplom, Staatsexamen, Bachelor oder Master: die Weihnachtszeit ist eine gute Gelegenheit, innezuhalten und sich eine Pause zu gönnen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein frohes Fest und schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns darauf, Sie auch 2012 mit vielen spannenden Informationen rund um Studienwahl und Hochschulleben auf dem Laufenden zu halten.

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik: Zwischenzeit
Service, Kontakt & Impressum

Anzeige

Studierender der DHFPG.Duales Studium zum Gesundheitsexperten

Die staatlich anerkannte Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (www.dhfpg.de) bietet Bachelor-Studiengänge in Fitnesstraining, Fitnessökonomie, Gesundheitsmanagement und Ernährungsberatung, die eine betriebliche Ausbildung mit einem Fernstudium und Präsenzphasen an bundesweiten Studienzentren verbinden.

Der Studienstart ist jederzeit möglich. Zudem sind Master-Studiengänge im Angebot.


Neue Studiengänge

Patient, bei dem die Gehirnströme gemessen werden. Foto: Ingo Wagner„Neural Information Processing“ an der Uni Tübingen
Informatik, Robotik, mathematische Statistik, Neurophysiologie und Informationstheorie – das sind nur einige der Lehrveranstaltungen im Studiengang „Neural Information Processing“. Das englischsprachige Masterangebot an der Eberhard Karls Universität in Tübingen richtet sich an Studierende, die bereits einen ersten Hochschulabschluss in einem mathematisch-naturwissenschaftlichen oder ingenieurwissenschaftlichen Fach erworben haben. Sie erhalten nach 18 Monaten an der Tübinger Hochschule ihren „Master of Science“ und können anschließend beispielsweise eine wissenschaftliche Laufbahn in den Neurowissenschaften einschlagen. Die Vorlesungen finden in englischer Sprache statt und werden mit Laborpraktika kombiniert. Neben sehr guten Mathematikkenntnissen müssen Bewerber ihre Sprachkenntnisse anhand eines TOEFL- oder IELTS-Test belegen.
Weitere Informationen: www.uni-tuebingen.de/studium

Uni Köln bildet Japanisch-Lehrer aus
Ein Stück Japan am Rhein: Ab sofort bietet die Universität Köln den Studiengang „Lehramt Japanisch“ an. Mit dem neuen Angebot will die Hochschule der steigenden Nachfrage nach qualifizierten Lehrern der japanischen Sprache und Landeskunde an Gymnasien und Gesamtschulen Rechnung tragen. Dazu erhalten die Studierenden in sechs Semestern neben einer profunden Sprachausbildung die Kompetenz zur Vermittlung japanischer Kultur, Geistesgeschichte und Landeskunde. Die Uni kooperiert dabei mit internationalen Partnern. Die Regelstudienzeit des Studiums beträgt sechs Semester. Anschließend erhalten die Studierenden den „Bachelor of Arts“ verliehen.
Weitere Informationen: http://japanologie.phil-fak.uni-koeln.de/9276.html

Starke Kombi: „Maschinenbau/Composite Technologien“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal
Faserverbundwerkstoffe (Composite) sind ideal für Bereiche, in denen es auf leichtes Baumaterial ankommt. Sie finden etwa in der Automobil-, Luft-, Raumfahrt- und Windenergie-Industrie Anwendung. Die hierfür erforderlichen Experten bildet die Hochschule Magdeburg-Stendal mit dem neuen dualen Studiengang „Maschinenbau/Composite Technologien“ aus. In neun Semestern absolvieren die Studierenden ein Basisstudium mit Inhalten wie Werkstofftechnik, Thermodynamik und Regelungstechnik sowie ein Vertiefungsstudium Composite-Technologien, bei dem die Schwerpunkte etwa auf Faser-Kunststoffverbunden liegen. Dabei will die Hochschule unter anderem mit herausragendem Praxisbezug überzeugen, der an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausgerichtet ist. Neben dem „Bachelor of Engineering“ erwerben die Studierenden in viereinhalb Jahren auch den anerkannten Berufsabschluss „Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik“ gemäß Berufsbildungsgesetz.
Weitere Informationen: https://www.hs-magdeburg.de/studium/s-studienangebot/bachelor/b-composite-technologien

 nach oben

Aktuelles & Informationen

Studierende, die in einer Vorlesung sitzen. Foto: Michael NeunerStudium bei Abiturienten mit ausländischem Pass beliebt
Abiturienten mit ausländischem Pass studieren häufiger als ihre deutschen Altersgenossen. Das geht aus dem ersten „Datenreport Bildungsinländer“ hervor, den das HIS-Institut für Hochschulforschung im Auftrag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erstellt hat. Demnach haben 84 Prozent der studienberechtigten Bildungsinländer des Jahres 2008 ein Studium aufgenommen oder dies fest eingeplant. Bei den deutschen Studienberechtigten liegt die Zahl lediglich bei 72 Prozent. Bei den ausländischen Abiturienten liegen laut der Veröffentlichung die Studienfächer Informatik und Ingenieurwissenschaften hoch im Kurs – besonders an Fachhochschulen. Weniger beliebt sind Lehramtsstudiengänge. Insgesamt haben viele Bildungsinländer türkische Wurzeln (etwa ein Viertel). Viele weitere stammen aus Ländern wie Kroatien, Italien, Griechenland, Russland, Polen, der Ukraine, Bosnien-Herzegowina, China, Österreich und Vietnam.
Weitere Informationen: www.daad.de/imperia/md/content/portrait/publikationen/bildungsinlaender_2011.pdf

Neue Broschüre: Wie entstehen eigentlich Ausbildungsordnungen?
Wer entscheidet darüber, ob und wann ein neuer Beruf entsteht? Wie läuft das ab? Und wie werden dann die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen angepasst? Antworten auf diese Fragen liefert das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in seiner neuen Broschüre „Ausbildungsordnungen und wie sie entstehen“. Darin erhalten die Leser Einblick in die Verfahren, die der Neuordnung von Ausbildungsberufen zugrunde liegen – immerhin wurden in den vergangenen zehn Jahren 163 Angebote modernisiert und 45 neu geschaffen. Damit die Jugendlichen stets praxisnah ausgebildet werden können, müssen die Inhalte der Berufe aktuell gehalten werden und den Arbeitsabläufen und Erfordernissen der Betriebe Rechnung tragen. Dabei kooperiert das BIBB mit Sachverständigen der betrieblichen Praxis sowie Experten des Bundes und der Länder. Die Publikation kann auf der Website des BIBB kostenlos als PDF herunter geladen werden.
Broschüre zum Download: http://www.bibb.de/neuerscheinungen

IW Köln: Hochqualifizierte junge Männer wechseln am häufigsten den Arbeitsplatz
Arbeitnehmer in Deutschland wechseln im Schnitt alle drei bis vier Jahre ihren Arbeitsplatz. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in seiner Veröffentlichung „Berufliche Mobilität – gesamtwirtschaftliche Evidenz und individuelle Einflussfaktoren“. Damit liegt die Fluktuationsrate laut IW bei 25 bis 30 Prozent. Deutlich häufiger entscheiden sich junge Leute für ein neues Beschäftigungsverhältnis: Die 15- bis 24-Jährigen treten durchschnittlich alle zwei Jahre einen neuen Job an. Bei Arbeitnehmern über 50 ist das nur alle sechs Jahre der Fall. Auch Hochqualifizierten bescheinigt das Institut große Wechsellust. Grund sind hier häufig finanzielle Verbesserungen. Generell konnte bei Männern eine höhere Fluktuationsrate als bei Frauen festgestellt werden.
Studie zum Download: http://www.iwkoeln.de/Portals/0/PDF/trends04_11_3.pdf

MINT kennen lernen: 1.000 Projektangebote für Frauen
Ist Informatik das Richtige für mich? Bin ich den Anforderungen eines Maschinenbaustudiums gewachsen? Wo kann ich als Biotechnologin arbeiten? Die Online-Datenbank des „Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen“ hilft Frauen, Antworten auf Fragen wie diese zu finden. Das Portal enthält mittlerweile 1.000 Einträge, bei denen Projekte, Schnuppertage, Stipendien, Mentorings und Wettbewerbe für Schülerinnen, Studentinnen und MINT-Berufstätige angeboten werden. In der Suchmaske unter http://www.komm-mach-mint.de/ kann schnell und unkompliziert beispielsweise nach „Art des Projektes“, „Zielgruppe“ und „Ort“ gesucht werden. Auch die Sortierung nach Bundesländern ist möglich. Träger der verschiedenen MINT-Maßnahmen sind etwa Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Verbände, Behörden und Stiftungen.  
Weitere Informationen: http://www.komm-mach-mint.de/MINT-Projekte2

nach oben

Info- & Schnupperveranstaltungen

Farbpaletten Foto: Tom Reindel„Open House“ an der design akademie in Berlin
Offene Türen kurz vor Weihnachten: Am 16. Dezember geben die Fachbereiche Marketingkommunikation und Kommunikationsdesign der privaten und gebührenpflichtigen design akademie berlin von 10 bis 16 Uhr Einblick in das laufende Semestergeschehen. Dabei präsentiert das erste Semester des Masterstudiengangs Marketingkommunikation zehn Wochen nach Studienstart erste Arbeitsergebnisse für reale Auftraggeber. Hierbei handelt es sich um Kommunikationskonzepte für einen neuen Lotto-Dienst und einen „Science Slam“ als neues Format der Wissenschaftskommunikation. Auch die Erstsemester des gleichnamigen Bachelorangebots haben etwas vorzuweisen: Kampagnenentwürfe für ein Berliner Tafelwasser und eine Fertigsuppe. Der Fachbereich Kommunikationsdesign vermittelt den Besuchern indes Grundlagen der Schriftgestaltung; außerdem können sie an einem Online-Workshop über Skriptsprachen teilnehmen. Eine Fotoausstellung und Vorträge runden das Angebot ab. 
Weitere Informationen: http://www.design-akademie-berlin.de/infotage.html

Soziale Arbeit: Studienberatung der Hochschule RheinMain lädt zum Chat
Studienberatung – bequem von zu Hause aus. Das bietet die Hochschule RheinMain in Wiesbaden, Rüsselsheim und Geisenheim. Am 20. Dezember können sich Interessenten von 14 bis 15 Uhr am heimischen Rechner einloggen und mit vier Studierenden der „Sozialen Arbeit“ chatten. Diese stellen sich allen Fragen rund um den Studiengang und mögliche Berufsfelder für Absolventen. Die Beratung wird für maximal zehn Schülerinnen und Schüler der elften bis 13. Jahrgangsstufen auf dem Onlineberatungsportal der Zentralen Studienberatung (ZSB) angeboten. Eine vorherige Teilnahmeanmeldung unter studienberatung-online.hs.rm.de empfiehlt sich daher.
Weitere Informationen und Anmeldung: studienberatung-online.hs-rm.de

nach oben

Rubrik: Zwischenzeit

Senior, auf dessen Schulter eine Hand ruht. Foto: Xavier BallesterSchule, Abi, Studium – nicht alle jungen Menschen gestalten ihre Ausbildung nach diesem Plan. Viele Abiturienten legen vor dem Start in Ausbildung oder Studium einen Zwischenstopp ein. Dafür kann es verschiedene Motive geben: Der eine konnte sich vielleicht bei der Bewerbung um den Wunschstudienplatz nicht durchsetzen, ein anderer möchte vor der Hochschule erst noch Erfahrungen im Ausland sammeln.

Was immer die Gründe für Überbrückungszeiten sein mögen – studienwahl.de stellt unterschiedliche Möglichkeiten vor, sie sinnvoll zu nutzen. Zum Beispiel mit einem Freiwilligendienst im In- oder Ausland. Oder mit Work & Travel beziehungsweise der Arbeit als Au-pair. In der Rubrik „Zwischenzeit“ auf studienwahl.de können Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Angebote machen und erfahren, wo Sie weiterführende Informationen finden.


NEU: Ab sofort finden Sie studienwahl.de auch bei Facebook! Klicken Sie hier, um zur Fanpage zu gelangen.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

Werbung:
Wenn Sie in diesem Newsletter werben wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:
Frau Kerstin Sill, Karlstraße 103, 74076 Heilbronn
Telefon: 07131-88851-14 / Fax: 07131-88851-11
E-Mail: k.sill@wanner-kindt.de

Service:
Wollen Sie den Newsletter abonnieren oder abbestellen? Dann melden Sie sich bitte über www.studienwahl.de/de/newsletter.htm an bzw. ab.
Möchten Sie Ihre E-Mail-Adresse ändern? Dann schreiben Sie uns stub-redaktion@willmycc.de

Disclaimer:
Für Inhalte verlinkter Seiten dieses Newsletters wird keine Gewähr übernommen. Der Bezug des Newsletters ist unentgeltlich. Datenschutzhinweise finden Sie unter www.studienwahl.de/de/newsletter/datenschutzhinweis0908.htm

ISSN 2193-0813