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studienwahl.de - Newsletter Nr. 3 vom 01.02.2012

Liebe Leserin, lieber Leser,

Jemand loggt sich bei Facebook ein. Foto: Martin Rehm298 Hochschulen in Deutschland haben bereits einen offiziellen Facebook-Auftritt. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Constanze Richter von der Hochschule Aalen. Die Dozentin im Studienfach Technikkommunikation untersucht seit knapp einem Jahr die Marketing-Aktivitäten im Web 2.0.

Dabei stellt die Wissenschaftlerin auch deutliche Unterschiede in puncto Aktivität fest. So veröffentlichen laut Richter lediglich 22 Hochschulen täglich Pinnwandeinträge. Etwa zwei Drittel (199 Hochschulen) beschränken sich auf eine Meldung pro Monat. Generell plädiert Constanze Richter für Klasse statt Masse: „Entscheidend ist nicht, dass eine Hochschule viele Fans hat. Es muss auch nicht täglich gepostet werden. Wichtig ist, dass die Fans mitmachen, dass sie reagieren und uns Feedback geben.“

Das gilt auch für Social-Media-Kanäle wie Google+. Hier haben sich nach Richters Angaben bislang 45 Hochschulen offiziell registriert. Aktive Arbeit mit dem neuen Angebot bescheinigt die Vertreterin der Hochschule Aalen allerdings nur 24 Hochschulen.

Auch wir bei „studienwahl.de“ nutzen inzwischen die Möglichkeiten, die soziale Netzwerke bieten. Als Fan unserer Facebook-Seite halten wir Sie über aktuelle Neuigkeiten rund um die Studien- und Berufswahl stets auf dem Laufenden.

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik "Typisch Frau, typisch Mann?"
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Mitarbeiterin in einem Krankenhaus beim Telefonieren. Foto: Sonja Trabandt„Krankenhaushygiene“ an der Technischen Hochschule Mittelhessen
Risiko- und Infektionsprävention spielen in Einrichtungen des Gesundheitswesens eine bedeutende Rolle. Das dafür erforderliche Fachwissen vermittelt der Studiengang „Krankenhaushygiene“ am Standort Gießen der Technischen Hochschule Mittelhessen. Dort lernen Studierende ab dem kommenden Wintersemester beispielsweise die Grundlagen der Anatomie, der (Patho-)Psychologie, der Naturwissenschaften und der Mikrobiologie kennen. Weitere Inhalte des siebensemestrigen Bachelorangebots sind etwa hygienerelevante Aspekte der Medizin- und Krankenhaustechnik oder pflegerische Prozesse, die mit Risiken behaftet sind. Die Absolventen des Studiengangs finden zum Beispiel in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Apotheken eine Arbeit, um dort die Hygienebedingungen dauerhaft zu verbessern.
Weitere Informationen: http://www.thm.de/site/201201251679/aus-lehre-und-forschung/neuer-studiengang-krankenhaushygiene.html

„Security and Privacy“: Internationaler Master für Sicherheitsexperten im Internet 
Laut Bundesverband Bitkom stiegen die durch Cyberkriminalität verursachten Schäden im Jahr 2010 auf rund 60 Millionen Euro. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT), ein Zusammenschluss von europäischen Forschungsinstituten, das internationale Masterprogramm „Security and Privacy“ ins Leben gerufen. Das erste Jahr des zweijährigen Angebots verbringen die Studierenden an der Technischen Universität Berlin oder an der Universität von Trento in Italien. Ab dem dritten Semester können sie sich für die Universität des Saarlandes in Saarbrücken, die Technische Universität in Darmstadt, die TU Berlin, die TU Twente in den Niederlanden, die Loránd-Eötvös-Uni in Budapest oder die Uni Trento entscheiden. Dabei setzt jede Hochschule einen anderen Schwerpunkt – von „Informationssicherheit und Privatsphäre“ bis hin zu „Hochsicherheitssysteme“ und „Systemsicherheit“. Zulassungsvoraussetzung für „Security and Privacy“ ist ein Bachelorabschluss in einem Informatik- oder verwandten Studiengang sowie nachgewiesen sehr gute Englischkenntnisse.
Weitere Informationen: http://eitictlabs.masterschool.eu


Aktuelles & Informationen

Studierende, die sich unterhalten. Foto: Alex BeckerAbsolventen im Osten zufriedener als im Westen 
Studienabsolventen im Osten sind mit ihren Hochschulen etwas zufriedener als ihre Kommilitonen im Westen. Zu diesem Ergebnis kommt die DIW econ, das Consulting-Unternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, in einer von der Hochschulinitiative Neue Bundesländer in Auftrag gegebenen Studie. So würden sich 87 Prozent der ostdeutschen Studierenden ein zweites Mal an ihrer Hochschule einschreiben. In den alten Bundesländern liegt die Zustimmung lediglich bei 82 Prozent. Gleichauf liegen Ost und West, wenn es um Studienbedingungen, Betreuung, Ausstattung und Berufsvorbereitung geht. Das ergibt die Befragung von Absolventen und Personalern.
Weitere Informationen: http://www.hochschulinitiative.de

Sozialversicherungspflicht für dual Studierende
Seit 1. Januar haben alle dual Studierenden in der Sozialversicherung denselben Status wie Auszubildende. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie in einem ausbildungs- oder praxisintegrierenden Studiengang eingeschrieben sind. Aufgrund der neuen Regelung besteht Versicherungspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung – dies betrifft auch bestehende Verträge. Bislang hatten die Sozialversicherungsträger ausbildungs- und praxisintegrierende Studiengänge rechtlich unterschieden.
Bundesgesetzblatt zum Download: www.lwl.org/spur-download/bag/01_12an.pdf


Info- & Schnupperveranstaltungen

Eine Geoökologin bei der Arbeit. Foto: Martin RehmFH Trier: Infotag am Umwelt-Campus Birkenfeld
Bio- und Pharmatechnik, Umwelt- und Betriebswirtschaft, Wirtschafts- und Umweltrecht – das sind nur einige der Studiengänge am Umwelt-Campus Birkenfeld der Fachhochschule Trier. Vom kompletten Studienangebot können sich die Besucher am Freitag, 3. Februar von 9 bis 16 Uhr ein Bild machen. Dann stehen neben Vorträgen beispielsweise Vorführungen mit Schreib- und Gravurrobotern, Übungen im Sprachlabor und Führungen im Labor der Verfahrenstechnik auf dem Programm. Abgerundet wird der Infotag durch Messestände und eine Flugvorführung mit dem Quadrokopter. Auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer ist gesorgt: Sie erhalten einen Gutschein für ein kostenloses Mensaessen.
Weitere Informationen: http://www.umwelt-campus.de

„Wege ins Ausland“: Informationsmesse in der Kölner UniMensa
Für einige Zeit im Ausland leben, arbeiten oder studieren? Bei vielen jungen Menschen steht dieser Plan ganz oben auf der Agenda. Um ihn in die Tat umsetzen zu können, ist eine gründliche Information vorab allerdings unverzichtbar. Eine gute Gelegenheit hierzu bietet die Messe „Wege ins Ausland“, die am Dienstag, 7. Februar von 10 bis 16 Uhr in der UniMensa Köln stattfindet. Dabei haben Auslandsinteressierte Gelegenheit, sich an rund 70 Ständen von Organisationen, Verbänden und Unternehmen sowie in verschiedenen Themen-Foren über ihren Trip in die Ferne zu informieren. Dabei erhalten sie Antworten auf Fragen wie „Welche Organisationen vermitteln in welche Länder?“, „Werden Zeugnisse aus dem Ausland hier in Deutschland anerkannt?“ oder „Wer finanziert ein Studium, eine Ausbildung oder ein Praktikum im Ausland?“. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Weitere Informationen: http://wege-ins-ausland.info

„Tag der offenen Tür“ an der Universität Mainz
Die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz lädt zum „Tag der offenen Tür“. Am Dienstag, 7. Februar können sich die Besucher über die verschiedenen Studienfächer informieren. Das Angebot an der JGU erstreckt sich von Ägyptologie und Buchwissenschaft über Indologie und Kunstgeschichte bis hin zu Wirtschaftswissenschaften und Zahnmedizin. Neben der Vorstellung der einzelnen Angebote stehen Vorträge über aktuelle Forschungsprojekte, Institutsführungen und ein Popkonzert mit Studierenden der Hochschule für Musik auf dem Programm. Darüber hinaus erfahren die Studieninteressenten Wissenswertes zu Themen wie Auslandsstudium und -praktikum, Lehrerausbildung und der Universität Mainz als Berufsausbildungsstätte.
Weitere Informationen: http://www.uni-mainz.de/studium/362_DEU_HTML.php

FH Südwestfalen: Informieren am Standort Hagen 
Studieren an der Fachhochschule Südwestfalen? Wer das in Erwägung zieht, kann sich am Mittwoch, 8. Februar von 9 bis 16 Uhr am Standort Hagen ausführlich über das Studienangebot in den Fachbereichen Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Technische Betriebswirtschaft informieren. Dabei geben Vertreter des Studierenden-Servicebüros Antworten auf Fragen rund um Studienbewerbung und –voraussetzungen. Außerdem steht das BAföG-Amt des Studierendenwerkes Dortmund den Besuchern in puncto finanzielle Förderung Rede und Antwort. Auch das Akademische Auslandsamt der Fachhochschule Südwestfalen, die Hochschulbibliothek sowie Firmen und Verbände beteiligen sich an der Veranstaltung. Hinzu kommen Führungen, Workshops und Schnuppervorlesungen.
Weitere Informationen: http://www4.fh-swf.de/de/home/studieninteressierte

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Rubrik "Typisch Frau, typisch Mann?"

Bauingenieurin brütet über Plänen. Foto: Lennart PreissStudieren ist Männersache – dieses Credo galt bis weit in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Inzwischen hat sich die Situation grundlegend verändert: 2010 schrieben sich 220.159 Studienanfängerinnen an deutschen Hochschulen ein. Mit 222.448 Erstsemestern hatten die männlichen Kommilitonen hier nur noch unwesentlich die Nase vorn.

Trotzdem: Bei der Fächerwahl folgen angehende Akademikerinnnen und Akademiker häufig noch immer traditionellen Mustern. So entscheiden sich Frauen beispielsweise öfter für Studiengänge aus dem Bereich der Sprach-, Kultur- oder Sozialwissenschaften. Während es Männer noch immer zu Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zieht.

Vielleicht schlagen einige Abiturientinnen und Abiturienten auch deshalb altbewährte Wege ein, weil sie sich unter vielen Studiengängen nur wenig vorstellen können. Dabei gibt es zahlreiche Angebote, bei denen Frauen etwa in technische Bereiche schnuppern und Männer sich bei sozialen Tätigkeiten erproben können. In der Rubrik „Typisch Frau, typisch Mann?“ stellt studienwahl.de die wichtigsten vor und wirft einen Blick auf klassische Rollenbilder.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
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ISSN 2193-0813