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studienwahl.de - Newsletter Nr. 4 vom 15.02.2012
Liebe Leserin, lieber Leser,

Junge Frau bereitet sich auf ihr erstes Semester vor. Foto: Martin RehmHöhere Abiturientenzahlen, die Aussetzung der Wehrpflicht und ein steigender Anteil beruflich Qualifizierter, die ein Studium aufnehmen können – das sind drei der Gründe, weshalb in vielen Vorlesungssälen reges Treiben herrscht. Der positive Trend zum Studium wird sich dabei laut Kultusministerkonferenz (KMK) auch in Zukunft fortsetzen. So prognostiziert die KMK in einer kürzlich veröffentlichten Vorausberechnung bis zum Jahr 2019 jeweils deutlich über 450.000 Studienanfänger.

Ihren vorläufigen Höhepunkt hatte die Zahl der eingeschriebenen Erstsemester im vergangenen Jahr erreicht, als sich 516.000 „Frischlinge“ an deutschen Hochschulen immatrikulierten. Nach diesem Rekordhoch rechnet die KMK für 2012 mit einem Rückgang auf 470.000, während sie für 2013 wieder einen Anstieg auf knapp 490.000 Studienanfänger voraussagt. Ein Absinken unter das Niveau von 2010 (442.000 Erstsemester) ist der KMK zufolge frühestens für 2021 zu erwarten.

Vielleicht bereichern auch Sie mit Ihrer Einschreibung die Hochschullandschaft um eine weitere angehende Fachkraft. Bei der Wahl des richtigen Studienangebots hilft Ihnen dabei studienwahl.de – zum Beispiel mit unserem aktuellen Newsletter.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik "Entwicklungshilfe"
Service, Kontakt & Impressum

Neue Studiengänge

Schwere Maschine im Bergbau. Foto: Ray van ZeschauDenkmalpflege fernab von Schlössern und Burgen: Industriearchäologie in Freiberg
Denkmäler und ihre Pflege im Bereich der Industrie-, Produktions- und Verkehrsgeschichte stehen im Mittelpunkt eines neuen Studiengangs an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Das Bachelorangebot „Industriearchäologie“ befasst sich dabei mit der Erforschung, Erfassung und Erhaltung gewerbe- und industriebezogener Artefakte, Anlagen und Systeme in ihrem kulturellen Kontext. Dazu zählen beispielsweise Produktionsmaschinen, bergbauliche Anlagen oder Transportmittel wie Züge. Auf dem Studienplan des siebensemestrigen Fachs stehen Kurse wie „Mathematik für Industriearchäologen“, „Physik für Ingenieure“ oder „Technik- und Wirtschaftsgeschichte im Industriezeitalter“. Absolventen des Studiums finden unter anderem in technischen Museen, Ämtern für Denkmalpflege oder in der Forschung sowie Öffentlichkeitsarbeit eine Beschäftigung.
Weitere Informationen: http://tu-freiberg.de/studiengang/industriearchaeologie

Neue Studiengänge in Freiburg: „Bildende Kunst“, „Integrierte Gestaltung“, „Rock/Pop & Jazz“ 
Erweiterte Studienmöglichkeiten in Freiburg: Die neu gegründete private, staatliche Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (hKDM) bietet die Studiengänge „Bildende Kunst“, „Integrierte Gestaltung“ und „Rock/Pop & Jazz“ an. Die Fächer sind interdisziplinär angelegt. So stehen gemeinsame Vorlesungen, Projektwochen und Werkstätten für alle Studierende auf dem Programm. Ergänzt werden sie durch Praxisphasen, bei denen die Hochschule mit Unternehmen aus der Medienwelt und Musikbranche sowie mit Galerien, Kunsthändlern und Kunstschaffenden kooperiert. Der Studiengang „Bildende Kunst“ dauert acht Semester, bei denen die Studierenden viel Zeit in Ateliers und Werkstätten verbringen. Auf ebenfalls acht Semester ist „Rock/Pop & Jazz“ angelegt. Wer hier eingeschrieben ist, kann sich ab dem fünften Semester für die Schwerpunkte „Performance“, „Pädagogik“ oder „Songwriting/Production“ entscheiden. Bei „Integrierter Gestaltung“ haben die Studierenden die Wahl zwischen „Fotografie und Bewegtbild“, „Kommunikationsdesign“, „New Media Design“ und „Illustration“. Auch dieses Studium dauert vier Jahre. An Studiengebühren werden an der hKDM 515 Euro pro Monat fällig. Hinzu kommen Kosten für die Einschreibung, für die Bachelorprüfung und für Unterrichtsmaterialien etc.
Weitere Informationen: http://www.hkdm.de


Aktuelles & Informationen

Junger Journalist bei der Lektüre seines Artikels. Foto: Jörg MoritzKatholische Journalistenschule: Bewerbungsfristen für Volontariate und studienbegleitende Ausbildungen
Seit fast 45 Jahren bildet das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) in Trägerschaft der Katholischen Kirche Journalistinnen und Journalisten für alle Medien aus. Nun rücken die Terminfristen für die diesjährigen Bewerbungen näher. Wer ein Volontariat absolvieren möchte, kann sich noch bis zum 1. März bewerben. Die Bewerbungsfrist für eine Journalistenausbildung parallel zum Studium endet am 31. Mai 2012. Die Volontäre durchlaufen eine zweijährige Ausbildung in kirchlichen Medien wie der Katholischen Nachrichtenagentur, Kirchenzeitungen, dem domradio oder dem Münchner Kirchenradio. Außerdem nehmen sie an multimedialen Seminaren des ifp teil. Voraussetzung für ein Volontariat ist das Abitur oder die Mittlere Reife plus eine abgeschlossene Berufsausbildung. Die studienbegleitende Journalistenausbildung richtet sich an katholische Studierende aller Fachrichtungen und findet hauptsächlich in den Semesterferien statt.
Weitere Informationen: http://www.ifp-kma.de

„Lange Nacht der Industrie“: Unternehmen stellen sich vor
„Spannende Unternehmen, attraktive Arbeitgeber, engagierte Ausbilder“ – das verspricht die „Lange Nacht der Industrie“. Die Veranstaltung wird in diesem Jahr noch in neun Metropolregionen im Bundesgebiet angeboten. Dabei präsentieren sich jeweils Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Sie bieten Schülern, Studierenden, Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchenden Gelegenheit, in kleinen Gruppen je zwei Betriebe von innen kennenzulernen und sich über Berufs- und Karrierechancen zu informieren. Von einem zentralen Startpunkt aus fahren in jeder Stadt Busse die einzelnen Unternehmen an. Die einzelnen Termine: 9. Mai (Berlin), 7. Juni (Thüringer Wald), 12. Juni (Frankfurt), 3. Juli (Dresden), 11. Oktober (Saarland), 18. Oktober (Hannover), 25. Oktober (Rhein-Ruhr), 8. November (Hamburg), 15. November (Bremen/Bremerhaven).
Weitere Informationen: http://www.lange-nacht-der-industrie.de

IW-Studie: Deutsche Unternehmen fördern vor allem Wirtschaftswissenschaften
An deutschen Hochschulen profitieren besonders die Wirtschaftswissenschaften von finanzieller Förderung aus der freien Wirtschaft. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln in Zusammenarbeit mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Demnach förderte jedes zweite der spendablen Unternehmen die Betriebs- und Wirtschaftslehre. Auf Platz zwei landen die Ingenieurwissenschaften mit 32 Prozent, gefolgt von Mathematik, Informatik und den Naturwissenschaften (22 Prozent). Für die Rechtswissenschaften engagierten sich laut der Studie nur sieben Prozent der Unternehmen. Insgesamt investierten Firmen in Deutschland 2009 zusammen mehr als 2,2 Milliarden Euro in die Bildung des akademischen Nachwuchses. Davon gingen rund 640 Millionen Euro direkt an die Hochschulen. 1,5 Milliarden flossen als Zuschüsse zu Studiengebühren, Stipendien, Praktika und dualen Studiengängen unmittelbar den Studierenden zu.
Weitere Informationen: http://www.iwkoeln.de

Mitbewohner-Suche: Studenten gründen WG-Portal
Tag der offenen Tür in der Studi-WG: Die Bewerber für das leer stehende Zimmer klingeln im Minutentakt, auf dem Flur tummeln sich Heerscharen potenzieller Mitbewohner. Mit Szenarien wie diesem wollen zwei Studierende aus Heidelberg Schluss machen. Sie helfen mit ihrem neuen Portal www.wg-cast.de Zimmersuchenden, schnell und unkompliziert die richtige Wohngemeinschaft zu finden – und umgekehrt. Dabei findet das komplette Mitbewohnercasting im Internet statt. Die Nutzer können beispielsweise aus verschiedenen Zimmerinteressenten einen geeigneten Bewerber nach bestimmten Kriterien online auswählen. Erst danach wird der Favorit zur persönlichen Vorstellung eingeladen. Wer auf der Suche nach einem Zimmer ist, kann auf der Website ein individuelles Profil anlegen, mit dem er sich für WGs interessant macht. Der Dienst ist kostenlos, eine Registrierung erforderlich.
Weitere Informationen: http://www.wg-cast.de

„Studienkompass“: Förderprogramm für Nicht-Akademiker-Kinder
Unterstützung für Kinder aus Nicht-Akademiker-Familien: Schülerinnen und Schüler, deren Eltern nicht studiert haben, können sich ab sofort für das Förderprogramm „Studienkompass“ bewerben. Das Angebot der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft will den Nachwuchs ohne akademischen Hintergrund von einem Studium überzeugen und ihn dabei unterstützen. Dabei werden die Stipendiaten des „Studienkompass“ während der letzten beiden Schuljahre und im ersten Studienjahr gefördert. Angeboten werden etwa Workshops, zum Beispiel zur Studien- und Zukunftsplanung, Exkursionen zu Unternehmen und Hochschulen sowie Informationsveranstaltungen zu Themen rund ums Studium. Bewerben können sich junge Menschen, die 2014 ihr Abitur machen und nicht älter als 20 Jahre sind. Sie haben noch bis zum 4. März Gelegenheit, sich im Internetportal des Programms einzutragen und die Einverständniserklärung der Eltern sowie ein Empfehlungsschreiben einer Lehrkraft einzureichen. Ausgewählte Bewerber werden anschließend zu einem Auswahltest eingeladen.
Weitere Informationen: http://www.studienkompass.de


Info- & Schnupperveranstaltungen

Gebäude der Uni Regensburg. Foto: Martin RehmHochschultag in Regensburg: Hochschule und Uni stellen sich vor
Studieren an der Donau: Am 17. Februar stellen sich die Hochschule und Universität Regensburg gemeinsam den Studieninteressierten vor. Dabei können die Besucher den Campus kennenlernen, an Infoständen Details zu ihrem Wunschstudiengang erfahren und sich Tipps zu Themen wie Studienfinanzierung, Zulassungsverfahren und Auslandsaufenthalten holen. Auch das Geschehen außerhalb des Vorlesungssaals spielt eine Rolle: Die Veranstalter wollen beweisen, dass es in Regensburg ein reges studentisches Leben gibt. Der Hochschultag beginnt um 9 Uhr und endet gegen 16.30 Uhr. In dieser Zeit präsentieren sich Studiengänge wie Architektur, Informatik, Mikrosystemtechnik und Wirtschaftsinformatik.
Weitere Informationen: http://www.regensburger-hochschultag.de

Hochschultage in Bonn: Vorlesungen, Workshops und Führungen
Fünf Nachmittage für die Wissenschaft: Vom 27. Februar bis 2. März öffnet die Bonner Hochschule jeweils von 15 bis 18 Uhr ihre Pforten für interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Dabei haben sie Gelegenheit, einen Blick in die verschiedenen Institute, Labors und Bibliotheken zu werfen. Außerdem lernen sie den universitären Alltag exemplarisch in Vorlesungen, Workshops und bei Führungen kennen. Darüber hinaus informiert die Zentrale Studienberatung an allen fünf Tagen jeweils von 13.30 bis 14.30 Uhr über allgemeine Fragen rund um das Studium in Bonn, während das International Office die Möglichkeiten für ein Auslandsstudium in den Mittelpunkt rückt. Besonderes Highlight der Hochschultage ist die Schnupper-Uni „Perspektive Math-Nat“, die am 29. Februar stattfindet. Dabei können Oberstufen-Schülerinnen in die Fächer Chemie, Geodäsie/Geoinformation, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Meteorologie (Wetterkunde) und Physik/Astronomie schnuppern. Für „Perspektive Math-Nat“ ist jedoch Eile geboten: Anmeldeschluss ist heute, 15. Februar.
Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.hochschultage.uni-bonn.de

Schnuppertag an der Hochschule für Gestaltung in Berlin
Kreativ in Berlin: Am 16. Februar gewährt die private, staatlich anerkannte Hochschule für Gestaltung (BTK) Einblicke in ihren Studienalltag. Von 10 bis 18 Uhr haben die Besucher Gelegenheit, das Studienangebot der BTK kennenzulernen. Darüber hinaus erhalten sie wichtige Tipps zu ihrer Bewerbung. Auf dem Programm stehen außerdem Führungen über den Campus, bei denen die Studienberatung die technische Ausstattung der Hochschule vorstellt. Bei Probevorlesungen in Fächern wie „Motion Design“, „Kommunikationsdesign“ und „Fotografie“ schnuppern die Teilnehmer erste Studienluft. Individuelle Fragen werden von Studierenden, Dozentinnen und Dozenten sowie weiteren Vertretern der BTK beantwortet.
Weitere Informationen: http://www.btk-fh.de/schnuppertag


Rubrik "Entwicklungshilfe"

Umweltingenieurin bei der Arbeit. Foto: Hermann HayEtwas Sinnvolles machen – diesen Wunsch hegen viele junge Menschen für ihre berufliche Zukunft. Erfüllung findet er beispielsweise in einer Tätigkeit als Entwicklungshelfer. Aber welche Wege führen eigentlich in diesen interessanten Bereich?

In der Rubrik „Entwicklungshilfe“ erläutert studienwahl.de, in welchen Qualifikationsbereichen Fachleute für die Entwicklungshilfe gesucht werden. Dazu zählen neben anderen Gesundheitsberufe, Ingenieur- und Technikerberufe sowie Rechts- und Verwaltungswissenschaften. Unverzichtbar sind jedoch auch Voraussetzungen wie Sprachkenntnisse, Toleranz und Einfühlungsvermögen.

Auch die Vorbereitung für angehende Entwicklungsdienst-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter ist Thema bei studienwahl.de. Etwa das Auswahlverfahren des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE).


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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ISSN 2193-0813