studienwahl.de
studienwahl.de - Newsletter Nr. 13 vom 27.06.2012

Liebe Leserin, lieber Leser,

Jemand legt Geldscheine auf einen Tisch. Foto: Martin Rehm41,2 Milliarden Euro gaben die öffentlichen und privaten Hochschulen Deutschlands im Jahr 2010 für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung aus. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer kürzlich veröffentlichten Pressemeldung mit. Demnach waren die Ausgaben 6,1 Prozent höher als noch 2009, als 38,9 Milliarden Euro investiert wurden.

Den Zuwachs an Ausgaben führt Destatis auf eine Vielzahl von Faktoren zurück – beispielsweise auf die Erweiterung der Studienkapazitäten im Rahmen des Hochschulpakts. Aber auch die Gründung neuer Hochschulen, Zusatzmittel aus dem Konjunkturprogramm sowie die Ausweitung der Drittmittelforschung schlugen mit vielen Milliarden zu Buche. Am stärksten nahmen die Ausgaben laut Statistischem Bundesamt in Mecklenburg-Vorpommern zu. Hier sorgten vor allem zusätzliche Baumaßnahmen für einen Anstieg um 11 Prozent im Vergleich zu 2009.

Größter Ausgabeposten der deutschen Hochschulen waren nach wie vor die Personalaufwendungen. Sie lagen 2010 bei 23 Milliarden Euro, was 55,7 Prozent der Gesamtinvestitionen entsprach. 2009 wurde mit 21,6 Milliarden Euro noch etwas weniger für die Mitarbeiter der Hochschulen fällig.

Detaillierte Informationen zu den Investitionen der Hochschulen finden Sie in der Veröffentlichung „Bildung und Kultur – Finanzen der Hochschulen 2010“ des Statistischen Bundesamtes.

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats "Bewerbung um einen Studienplatz"
Service, Kontakt & Impressum


Anzeige

www.dhfpg.deNeu: Bachelor in Sportökonomie

Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement bietet ein duales Bachelor-Studium (betriebl. Ausbildung und Fernstudium mit Präsenzphasen an bundesweiten Studienzentren) in Sportökonomie, Fitnesstraining, Fitnessökonomie, Gesundheitsmanagement und Ernährungsberatung.

Infos zu regionalen Infoveranstaltungen unter www.dhfpg.de.

 

Neue Studiengänge

Studentin schreibt etwas auf ein Blatt. Foto: Axel JusseitVerständlichkeit statt Fachchinesisch: „Wissenschaft – Medien – Kommunikation“ in Karlsruhe Wissenschaftliche Themen verständlich kommunizieren – das ist keine leichte Aufgabe. Bei ihrer Bewältigung hilft der neue Bachelor-Studiengang „Wissenschaft – Medien – Kommunikation“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ab dem kommenden Wintersemester. In sechs Semestern werden die Studierenden befähigt, komplexe Sachverhalte aus Naturwissenschaft und Technik für unterschiedliche öffentliche Zielgruppen über verschiedene mediale Kanäle aufzubereiten und verständlich zu machen. Dazu benötigen sie fundiertes Know-how in den Bereichen Wissenschaftskommunikation und –journalismus, als auch Kenntnisse in den Natur- und Technikwissenschaften. Außerdem können die Studierenden Schwerpunktmodule wie Physik, Biologie oder Informatik wählen und schließen mit dem „Bachelor of Arts“ ab.
Weitere Informationen: http://fakultaet.geist-soz.uni-karlsruhe.de/litwiss/1054.php

Berufsausbildung und Bachelorabschluss: „Hebammenkunde“ an der Hochschule Fulda
Ihr Kinderlein kommet: An der Hochschule Fulda startet zum kommenden Wintersemester der neue duale Bachelorstudiengang „Hebammenkunde“. Das Studium kombiniert in acht Semestern die Berufsausbildung zur Hebamme mit einem ersten wissenschaftlichen Hochschulabschluss. Während im ersten Semester die Grundlagen für die wissenschaftliche Ausbildung gelegt werden, geht es im zweiten bis siebten Semester um die Verbindung zwischen Praxis und wissenschaftlichem Studium. Dabei sammeln die Studierenden in mindestens zwei Einrichtungen auch praktische Erfahrungen. Im Mittelpunkt des Studiums stehen Themen wie Familienplanung, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Nach dem siebten Semester steht die staatliche Prüfung zur Hebamme an, während der „Bachelor of Science“ nach Fertigstellung der Abschlussarbeit im achten Semester verliehen wird. Zulassungsvoraussetzung für das Angebot in Fulda ist neben der Hochschulzugangsberechtigung ein Vollzeitpraktikum von sechs Wochen in einem für die Hebammentätigkeit relevanten Bereich.
Weitere Informationen: http://www.hs-fulda.de/index.php?id=10270

Wirtschaftspsychologie in Dortmund: ISM startet Master in „Psychologie und Management“ „Psychologie und Management“ – diese beiden Disziplinen verbindet die private, staatlich anerkannte International School of Management (ISM) in Dortmund ab dem kommenden Wintersemester. Das gleichnamige, kostenpflichtige Masterstudium soll psychologisches Wissen im betriebswirtschaftlichen Zusammenhang vermitteln und auf das Berufsfeld der Wirtschaftspsychologie vorbereiten. In das dreisemestrige Angebot sind eine zwölfwöchige Praxisphase und ein Auslandssemester integriert. Im zweiten Semester sollen sich die Studierenden auf zwei Fachbereiche spezialisieren. Zur Wahl stehen dabei „Psychology of Marketing“, „Psychology of Consulting and Coaching“ und „Psychology of Human Resources and Health Management“. Die Vorlesungen finden auf Deutsch und Englisch statt. Zulassungsvoraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in Psychologie, Wirtschaftspsychologie oder in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Außerdem müssen die Bewerber an einem Aufnahmeverfahren teilnehmen. Als Abschluss wird der „Master of Arts“ verliehen.
Weitere Informationen: http://www.ism.de/de/psychologie-und-management-bachelor.php


Anzeige

www.umit.atJetzt in Tirol studieren:

Bachelor Studium Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen

Ihre Eintrittskarte für eine Karriere in der Gesundheitswirtschaft! Studieren an der UMIT, der größten Privatuniversität in Österreich. Optimales Lernumfeld und Studium in kleinen Gruppen garantieren Studium in Mindestzeit bei höchster Qualität.


Aktuelles & Informationen

Studierende an der Uni Heidelberg. Foto: Alex BeckerExzellenzinitiative 2012: fünf neue „Elite-Unis“ in Deutschland
Fünf neue Hochschulen dürfen sich ab sofort „Elite-Uni“ nennen. So lautet das Ergebnis der Exzellenzinitiative 2012. Bundesweit schmücken sich nun elf Hochschulen mit dem Titel. Neu unter ihnen sind die TU Dresden, die Humboldt-Universität Berlin sowie die Unis in Bremen, Köln und Tübingen. Ihren Titel verteidigt haben die beiden Münchner Universitäten, die RWTH Aachen, die Freie Universität Berlin sowie Konstanz und Heidelberg. Aus der Riege der Elite-Unis verabschieden mussten sich hingegen die Unis Göttingen, Freiburg und Karlsruhe. Mit der Exzellenzinitiative wollen Bund und Länder den Wissenschaftsstandort Deutschland festigen, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und Spitzenforschung an deutschen Hochschulen auszeichnen. Dazu stehen den Elite-Unis zwischen 2012 und 2017 insgesamt 2,7 Milliarden Euro zusätzliche Forschungsgelder zur Verfügung. Hinweis: Bei der Studienentscheidung und Wahl der Hochschule spielen viele Kriterien eine Rolle. Ein „Elite-Status“ kann ein solches Kriterium sein, doch auch beispielsweise Forschungsschwerpunkte, die persönlichen Interessen entsprechen, Praxisnähe, interessante Dozentinnen und Dozenten etc. können den Ausschlag geben.
Weitere Informationen: http://www.bmbf.de/de/1321.php

LinkedIn-Umfrage unter Berufstätigen: Karriere nur schwer planbar
Lässt sich eine Karriere planen? Laut einer Umfrage des Businessnetzwerks LinkedIn nur sehr schwer. Für die Erhebung sollten Berufstätige ihren Werdegang reflektieren und dazu Fragen beantworten. Dabei konnten folgenden Herausforderungen für das Berufsleben identifiziert werden: Viele Menschen wissen nicht, wohin ihr Berufsweg sie führt – und man landet selten dort, wo man es vermutet hätte. Außerdem sind bei einem Job Fertigkeiten wichtiger als Zeugnisse. Wichtig ist demnach die Entwicklung persönlicher Fähigkeiten, in die es sich zu investieren lohnt. Insgesamt schätzten die Probanden folgende „Soft Skills“ als besonders wichtig ein: Kommunikationsstärke, Flexibilität, gutes Netzwerken, Gelegenheiten nutzen und aus Fehlern lernen. Für die Studie wurden mehr als 7.000 Berufstätige aus mehr als fünfzehn Ländern befragt. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen 1.400 Menschen teil.
Weitere Informationen: http://de.press.linkedin.com/node/1178


Info- & Schnupperveranstaltungen

Jemand dreht an Reglern in einem Tonstudio. Foto: Sonja Trabandt„Take5“: Infotag am Fachbereich Medien der FH Düsseldorf
Bereits zum fünften Mal lädt die FH Düsseldorf am 29. Juni ab 8.30 Uhr alle Studieninteressierten zu einem multimedialen Schnuppertag ein. Unter dem Motto „Take 5“ informiert das Studio5, das für Studienorientierung im Fachbereich Medien steht, über Medientechnik, Medieninformatik sowie Ton und Bild. Auf dem Programm stehen dabei spannende Workshops, Kurzvorlesungen, Projekte und Präsentationen. Die Besucher können das professionelle Tonstudio oder Virtuelle Studio erkunden, sich mit Studierenden unterhalten, Professorinnen und Professoren kennenlernen und der Studienberatung Fragen stellen. Um die Organisation des Infotags zu vereinfachen, bittet der Fachbereich Medien um eine Online-Anmeldung über die Studio5-Website.
Weitere Informationen: http://studio5.medien.fh-duesseldorf.de/kommvorbei/studio5-infotag/2012.aspx

Infoabend: „Medizinökonomie“ an der RFH Köln
Der Bachelor-Studiengang „Medizinökonomie“ an der privaten, staatlich anerkannten Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) verknüpft betriebswirtschaftliches Wissen mit theoretischen medizinisch-pharmakologischen Kenntnissen. Er kann sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend studiert werden und bereitet auf eine Tätigkeit etwa im Management von Gesundheitseinrichtungen, im Projektmanagement oder in Versicherungsunternehmen vor. Detaillierte Informationen zum Studienangebot erhalten Interessenten am 2. Juli. Ab 18 Uhr stellen die Studiengangsleiter die „Medizinökonomie“ näher vor und stellen sich den Fragen der Besucher.
Weitere Informationen: http://www.rfh-koeln.de/aktuelles/termine/infoveranstaltungen/?record_id=e3302

Elternabend ohne Tadel: Hochschule Bochum informiert über Studienangebot
Was genau sind eigentlich Bachelor und Master? Worin liegen die Unterschiede zwischen FH und Uni? Wie kann das Studium finanziert werden? Solche Fragen stellen sich nicht nur Abiturientinnen und Abiturienten sondern auch ihre Eltern. Antworten erhalten sie im Rahmen eines Elternabends am 5. Juli an der Hochschule Bochum (BO). Von 18 bis 20 Uhr informieren die Verantwortlichen der BO auch über Zulassungsvoraussetzungen, die Auswirkungen des doppelten Abiturjahrgangs 2013 sowie zusätzliche Beratungs- und Veranstaltungsangebote zur Studienorientierung. Im Anschluss an den offiziellen Teil findet ein Austausch in lockerer Atmosphäre bei einem leckeren Snack statt. Eine Voranmeldung per Mail an denise.didion@hs-bochum.de ist bis spätestens zwei Tage vor der Veranstaltung notwendig.
Weitere Informationen: http://www.hochschule-bochum.de/schuelerinnen-und-schulen/aktuelles.html

Duales Studium in München: Adam-Ries-Fachhochschule informiert
Produktions- und Logstikmanagement, Steuern und Prüfungswesen, Tourismuswirtschaft sowie Internationales Management – das sind die dualen Bachelor-Studiengänge, die die private, staatliche anerkannte Adam-Ries-Fachhochschule München (ARFH) am 7. Juli vorstellt. Ab 10 Uhr erhalten die Besucher Informationen zum dualen Studium an der ARFH, zu den kooperierenden Unternehmen sowie angebotenen Studienfächern. Dabei haben die Studieninteressierten auch schon Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen mitzubringen und den Zulassungstest direkt zu absolvieren. Auch für persönliche Beratungsgespräche mit Dozentinnen und Dozenten sowie Studienberaterinnen und –beratern ist Zeit.
Weitere Informationen: http://www.arfh.de/ueber-uns/termine.php

„Science-Camp“ an der RWTH Aachen: Welt der Rohstoffe kennenlernen 
Rohstoffe zum Anfassen: Die Fachgruppe für Rohstoffe und Entsorgungstechnik (FRE) der RWTH Aachen lädt auch in diesem Jahr wieder zum „Science-Camp“. Vom 9. bis 10. Juli erhalten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 interessante Einblicke in die Welt der Rohstoffe und erfahren aus erster Hand, was das Studium an der RWTH zu bieten hat. Dazu steht etwa eine Exkursion zu einem Tagebau auf dem Programm, bei der die Teilnehmer den Abbau von Braunkohle hautnah miterleben können. Im Rahmen einer Kraftwerksbesichtigung erfahren sie, wie der wertvolle Rohstoff zur Energiegewinnung eingesetzt wird.
Weitere Informationen: http://www.rohstoffe.rwth-aachen.de/index2.php?cat=schueler&site=science-camp


Thema des Monats "Bewerbung um einen Studienplatz"

Studentin im Vorlesungssaal. Foto: Martina StrieglAuswahlverfahren? Numerus clausus? Wartesemester? Das Bewerbungsprozedere für einen Studienplatz kann verwirrend sein. Muss es aber nicht – dank studienwahl.de. Im „Thema des Monats“ dreht sich diesmal alles um die „Bewerbung für einen Studienplatz“.

Dabei werden die verschiedenen Wege vorgestellt, die in den Hörsaal führen: Von der Bewerbung für einen zulassungsfreien Studiengang über Angebote mit Numerus clausus bis hin zu bundesweiten Auswahlverfahren für Studienplätze in Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie. Außerdem stellt studienwahl.de mit dem Nachrückverfahren die zweite Chance auf den Studienplatz vor und gibt einen Überblick über hochschulinterne Anforderungen wie Sprachtests, Mappen und Vorturnen.

Im Interview spricht Bernhard Scheer, Pressesprecher der Stiftung für Hochschulzulassung, die das Portal www.hochschulstart.de betreibt, über Bewerbungsfristen, -unterlagen und die Kriterien, nach denen Studienplätze vergeben werden.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

Werbung:
Wenn Sie in diesem Newsletter werben wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:
Frau Kerstin Sill, Karlstraße 103, 74076 Heilbronn
Telefon: 07131-88851-14 / Fax: 07131-88851-11
E-Mail: k.sill@wanner-kindt.de

Service:
Wollen Sie den Newsletter abonnieren oder abbestellen? Dann melden Sie sich bitte über www.studienwahl.de/de/newsletter.htm an bzw. ab.
Möchten Sie Ihre E-Mail-Adresse ändern? Dann schreiben Sie uns stub-redaktion@willmycc.de

Disclaimer:
Für Inhalte verlinkter Seiten dieses Newsletters wird keine Gewähr übernommen. Der Bezug des Newsletters ist unentgeltlich. Datenschutzhinweise finden Sie unter www.studienwahl.de/de/newsletter/datenschutzhinweis0908.htm

ISSN 2193-0813