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studienwahl.de - Newsletter Nr. 21 vom 24.10.2012

Liebe Leserin, lieber Leser,

Junge Frau sitzt am Frühstückstisch. Foto: Swen Reichhold„Suchst du noch oder wohnst du schon?“ Diesen leicht abgewandelten Werbespruch eines skandinavischen Möbelkonzerns können sich Studierende derzeit besonders in Ballungsräumen zuraunen. Noch nie war es in Hochschulstädten so schwer, eine bezahlbare Unterkunft zu finden.

Besonders schwierig ist die Lage etwa in Hamburg, München und Frankfurt am Main - auch aufgrund gestiegener Mietpreise (laut Empirica-Preisdatenbank). Aber auch die hohe Studierneigung des Bildungsnachwuchses sowie die doppelten Abiturjahrgänge tragen zur angespannten Situation bei.

Aber Not macht ja bekanntlich erfinderisch. Während manche Erstsemester zum Studienstart in Turnhallen nächtigen, bleiben andere im „Hotel Mama“ wohnen. Aber auch Zimmer in Wohngemeinschaften, Untermieten bei hilfsbedürftigen Senioren oder „Pendelbuden“ außerhalb des „Miet-Speckgürtels“ können eine Lösung sein. Wichtig ist in jedem Fall, sich nicht entmutigen zu lassen – auch wenn sich die Suche nach einer Bleibe schwieriger gestaltet als erwartet.

Unterstützung dabei leistet die Rubrik „Wohnen im Studium“ auf studienwahl.de. Hier finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Möglichkeiten, Tipps zur Wohnungssuche auf dem freien Markt und Infos zu Wohnberechtigungsscheinen und Wohngeld. Einen Einblick, wie Studierende in Deutschland wohnen gibt das Thema des Monats August: „WG oder Hotel Mama? Wohnen während des Studiums“.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats "Wie wird man eigentlich Künstler/-in?"
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Büsten von Philosophen. Foto: Sonja TrabandtNeuer Master an der TU Dortmund: „Philosophie und Politikwissenschaft“
Wer sich mit Politik beschäftigt, wird dabei häufig auch mit philosophischen Fragestellungen konfrontiert. So ist durchaus nachvollziehbar, dass die Technische Universität Dortmund ab sofort den Masterstudiengang „Philosophie und Politikwissenschaft“ (MAPP) anbietet. Das Angebot bildet die Schnittstelle der beiden Fächer. Dabei sollen Studierende lernen, zentrale gesellschaftliche Herausforderungen interdisziplinär zu verstehen und Lösungsansätze zu entwickeln. Themen sind etwa politische Konflikte und ihre internationalen Auswirkungen, die Legitimität von Regierungssystemen oder Bereiche wie die Stammzellenforschung. Die Studierenden von „Philosophie und Politikwissenschaft“ schließen nach vier Semestern mit dem „Master of Arts“ ab. Derzeit befindet sich der Studiengang noch in der Akkreditierungsphase; der Studienbetrieb läuft jedoch bereits.
Weitere Informationen: www.mapp.tu-dortmund.de

Strommarkt im Wandel: FH Bingen bietet Studiengang „Regenerative Energiewirtschaft“ an
Spätestens seit dem beschlossenen Ausstieg aus der Atomkraft ist klar: Die Zukunft liegt in erneuerbaren Energien. Auf eine Tätigkeit im entsprechenden Berufsfeld bereitet der Studiengang „Regenerative Energiewirtschaft“ vor, der seit diesem Wintersemester an der Fachhochschule Bingen studiert werden kann. Das neue Bachelor-Angebot verknüpft Inhalte der regenerativen Energietechnik mit betriebswirtschaftlichen Aspekten. Dabei werden in sieben Semestern sowohl natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen vermittelt, als auch Basiswissen in den Bereichen Volks- und Betriebswirtschaft. Die Energiegewinnung aus regenerativen Quellen steht dabei ebenso auf der Agenda wie die Energiewirtschaft sowie das Energiemanagement. Die Studierenden schließen mit dem „Bachelor of Science“ ab und finden beispielsweise im Stromhandel, bei Energieversorgern oder bei Erzeugern regenerativer Energie eine Anstellung.
Weitere Informationen: www.fh-bingen.de/studium/bachelor/regenerative-energiewirtschaft.html

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Aktuelles & Informationen

Mikroskopaufnahme Foto: Sebastian KaulitzkiKleines groß studieren: Hochschul-Ranking des Deutschen Verbands Nanotechnologie
Wie ist es an deutschen Hochschulen um Forschung und Lehre in den Nanotechnologien bestellt? Dieser Frage widmete sich der Deutsche Verband Nanotechnologie (DV Nano) und präsentierte kürzlich sein neu entwickeltes Hochschul-Ranking. Demzufolge wird an der Technischen Universität München und der Technischen Universität Dresden exzellente wissenschaftliche Arbeit in Forschung und Lehre geleistet. Die beiden Hochschulen belegen punktgleich Platz eins. Auf den Rängen drei und vier folgen die Uni Hamburg sowie die Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Plätze fünf bis neun gehen an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Universität Karlsruhe, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen sowie die Universität des Saarlandes. Die Technische Universität Ilmenau und die TU Berlin nehmen gemeinsam Platz zehn ein. Bei der Erstellung der Rangfolge wurden Indikatoren wie die Höhe der von den Einrichtungen eingeworbenen EU- und Bundes-Fördermittel sowie die Zahl ihrer wissenschaftlichen Publikationen berücksichtigt. Außerdem wurden 20 renommierte deutsche Nanotechnologie-Wissenschaftler nach ihrer Einschätzung der Qualität von Forschungs- und Lehreinrichtungen in Deutschland befragt.
Weitere Informationen: www.dv-nano.de/infoportal/hochschulranking.html

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Info- & Schnupperveranstaltungen

Mann mit Blaumann arbeitet an einer Maschine. Foto: Felix Somieski„Tag der offenen Tür“ mit Jobbörse an der Hochschule Bochum
Mechatronik und Informationstechnologie, Maschinenbau, Elektrotechnik – über diese Studiengänge informiert die Hochschule Bochum am Campus Velbert/Heiligenhaus beim „Tag der offenen Tür“. Bereits zum siebten Mal haben die Besucher am 27. Oktober von 10 bis 13 Uhr Gelegenheit, die (dualen) Angebote der Hochschule vor Ort kennenzulernen. Außerdem können Sie im Rahmen der integrierten Jobbörse mit Unternehmensvertretern in Kontakt treten, die für 2013 freie Plätze in Kombination mit dem dualen Studium anbieten.
Weitere Informationen: www.hochschule-bochum.de/campus-velbert-heiligenhaus/campusleben/aktuelles.html#c60393

„Studieren auf Probe“: Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft stellt sich vor
Die Herbstferien in Baden-Württemberg sinnvoll nutzen: Vom 29. bis 31. Oktober lädt die Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft wieder zum „Studieren auf Probe“ ein. Die Schnuppertage richten sich in erster Linie an Schüler/-innen ab der zehnten Klasse und bieten Workshops, Laborbesichtigungen und Schülervorlesungen aus allen Fakultäten. Darüber hinaus können die Besucher/-innen im Rahmen von regulären Vorlesungen aus dem ersten und zweiten Semester alle Studiengänge der Hochschule kennenlernen. Insgesamt umfasst „Studieren auf Probe“ mehr als 50 Programmpunkte, aus denen sich die Teilnehmer/-innen ihren individuellen „Stundenplan“ zusammenstellen können. Ziel der Infotage ist es, den Schüler/-innen einen Einblick in verschiedene technische und naturwissenschaftliche Themen zu ermöglichen und damit Orientierung bei der Studienwahl zu bieten. Eine vorherige Online-Anmeldung für die einzelnen Veranstaltungen ist erforderlich.
Weitere Informationen und Anmeldung: www.hs-karlsruhe.de/probestudium

Leuphana Universität Lüneburg lädt zum Bachelor-Infotag
Welches Studienfach passt zu mir? Diese Frage stellen sich viele Abiturientinnen und Abiturienten. Über die Möglichkeiten, die die private, staatlich anerkannte Leuphana Universität Lüneburg bietet, klärt der Bachelor-Infotag am 1. November von 9.30 bis 18 Uhr auf. Auf dem Programm stehen dabei Erfahrungsberichte von Bachelor-Studierenden sowie die Vorstellung der einzelnen Angebote. Diese reichen von Betriebswirtschaftslehre über Kultur- und Rechtswissenschaften bis hin zu Umweltwissenschaften und Wirtschaftspsychologie. Außerdem finden Vorträge zu Themen wie „Studienwahl – acht Schritte zur Entscheidungsfindung“, „Studienfinanzierung & Stipendien“ sowie „Bewerbungs- und Zulassungsverfahren“ statt. Rundgänge über den Campus, Führungen durch die Bibliothek, offene Sprechstunden des Studierendenservice und International Office sowie eine Infolounge, in der sich die Teilnehmer/-innen mit Studierenden austauschen können, ergänzen den Infotag.  
Weitere Informationen: www.leuphana.de/college/infotag

Plattform für Kreative: RFH Köln lädt zum „Forum Mediendesign“
Bereits zum sechsten Mal findet am 3. November das „Forum Mediendesign“ der privaten, staatlich anerkannten Rheinischen Fachhochschule Köln statt. Die Veranstaltung in der Domstadt will Angehörige der Medienbranche zusammen bringen und versteht sich als Plattform für Kreative – und solche, die es werden wollen. Unter dem Motto „Designhelden“ stehen von 14 bis 22 Uhr Vorträge von Kommunikationsdesignern, Fotografen und Typographen auf dem Programm. So spricht Johannes Erler vom Magazin „Stern“ gemeinsam mit Schriftgestalter Henning Skibbe etwa zum Thema „Der Editorial-Designheld: supergroß und megaklein – wie man Redaktionen führt und Leser befriedet“. Im Foyer des Filmforums im Museum Ludwig, wo das Designtreffen stattfindet, präsentieren Studierende darüber hinaus ihre Arbeiten. Das „Forum Mediendesign“ ist für alle Interessierten offen. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen: www.forum-mediendesign.de

Zwei Tage für die berufliche Zukunft: Firmenkontaktmesse an der Hochschule Darmstadt
Wer während des Studiums bereits Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern knüpft, ist klar im Vorteil. Gelegenheit hierzu gibt „meet@h_da“ am 6. und 7. November von 10 bis 16 Uhr. Die Messetage des Career Centers der Hochschule Darmstadt ermöglichen es den Besuchern/-innen, Arbeitgeber unterschiedlicher Branchen kennenzulernen und sich über deren Unternehmenskultur, Anforderungsprofile sowie Einstiegsmöglichkeiten zu informieren. Im Messezelt am Hochhaus der Hochschule (Campus Schöfferstraße) präsentieren sich dazu Fach- und Personalverantwortliche an ihren Ständen. In persönlichen Gesprächen können sich Studierende und Absolventen/-innen nicht nur informieren, sondern auch direkt um Praktika, Abschlussarbeiten oder Festanstellungen bewerben. Messetermine mit Arbeitgebern können bereits vorab bis 2. November unter www.h-da.de/karriere-weiterbildung/career-center-cc/firmenkontaktmesse-meeth-da-2012/online-bewerbungsservice vereinbart werden.
Weitere Informationen: www.h-da.de/karriere-weiterbildung/career-center-cc/firmenkontaktmesse-meeth-da-2012

Informationstag in Münster: Sechs Hochschulen stellen sich vor
Studieren in Münster: Gleich sechs Hochschulen buhlen am 8. November um die Gunst der Studieninteressenten. Im Rahmen des Hochschultags stellen sich die Fachhochschule Münster, die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, die Kunstakademie Münster, die Musikhochschule in der WWU, die Philosophisch-Theologische Hochschule Münster sowie die Uni Münster den Besuchern/-innen vor. Entsprechend vielfältig ist das Programm: Es reicht von Einblicken in die einzelnen Studiengänge über Vorträge und Schnuppervorlesungen bis hin zu Laborbesichtigungen. Selbstverständlich stehen dabei auch Studierende und Professoren den Teilnehmern Rede und Antwort. Zentraler Veranstaltungsort des Hochschultags ist das Infozelt auf dem Schlossplatz. Dort erhalten die Studieninteressierten fächerübergreifende Informationen von den Hochschulen und können darüber hinaus mit Vertretern der Stadt und Stadtwerke, des Studentenwerks, der Studierendenvertretungen, des Career Service sowie der Arbeitsagentur Fragen rund ums Studium in Münster klären. Für einige Programmpunkte ist eine Voranmeldung bis spätestens 1. November erforderlich.
Weitere Informationen: http://www.hochschultag-ms.de

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Thema des Monats: "Wie wird man eigentlich Künstler/-in?"

Künstler pinselt ein Bild. Foto: Thomas Riese„Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.“ Wahre Worte aus dem Munde eines Meisters. Was Pablo Picasso damals schon wusste, hat auch heute noch Gültigkeit: Wer seine Leidenschaft zum Beruf machen will, hat in der Regel einen beschwerlichen Weg vor sich – egal ob er Schauspieler/-in, Maler/-in oder Musiker/-in werden möchte.

Abschrecken lassen sollte man sich davon allerdings nicht. Wohl aber das Prozedere kennen, wie man Künstler/-in werden kann. Hilfe dabei bietet das Thema des Monats „Wie wird man eigentlich Künstler/-in“ auf studienwahl.de.

Darin wird erläutert, mit welchen Eignungsprüfungen Bewerber/-innen rechnen müssen und wie es um die Arbeitsmarktchancen bestellt ist. Außerdem stellen wir im Porträt Linda Pilar Brodhag vor, die ihre Tanzleidenschaft an der Folkwang Universität der Künste in Essen in berufliche Bahnen lenkt. Links zu weiteren Informationen runden das Thema des Monats ab.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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ISSN 2193-0813