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studienwahl.de - Newsletter Nr. 22 vom 07.11.2012

Liebe Leserin, lieber Leser,

Studierender sitzt in der Vorlesung. Foto: Swen ReichholdKein Zweifel: Das Angebot an Masterstudiengängen an deutschen Hochschulen ist äußerst vielfältig. Das belegt auch die neue Broschüre „Erfolgsmodell Master“, die kürzlich vom Projekt „nexus“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) herausgegeben wurde. Auf 90 Seiten stellen die Macher darin Studienangebote vor, die aus ihrer Sicht besonders gelungen sind. Dabei werfen sie einen Blick darauf, wie Hochschulen Masterprogramme in ihre Studienstruktur integrieren und betrachten internationale und interdisziplinäre Kooperationen.

So beleuchtet „Erfolgsmodell Master“ etwa Studiengänge an der Universität Bochum, die Akademiker auf die Arbeit mit den Opfern von Katastrophen vorbereiten oder porträtiert das binationale Angebot der Wirtschaftswissenschaften an der Flensburger Universität. Die komplette Publikation können Sie als PDF-Dokument unter www.hrk-nexus.de/fileadmin/redaktion/hrk-nexus/07-Downloads/07-02-Publikationen/Erfolgsmodell_Master.pdf kostenlos herunterladen.

Egal, ob Sie sich bereits Gedanken über ein Masterstudium machen oder noch mit der Frage beschäftigt sind, welcher Bachelor für Sie der richtige ist: In unserem Newsletter finden Sie wieder zahlreiche Anregungen für Ihre persönliche Studienwahl.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik "Studieren im Ausland"
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Junge Frau blätter in ihren Unterlagen. Foto: Martin RehmChinesisch an Gymnasien: neues Lehramtsstudium an der Uni Tübingen
Viele Wirtschaftsexperten sind sich einig: China ist ein Markt der Zukunft. Entsprechend wächst das Interesse in Deutschland, die Volksrepublik auch sprachlich und kulturell besser zu verstehen. So bietet die Universität Tübingen ab dem kommenden Sommersemester den neuen Lehramtsstudiengang „Sinologie/Chinesisch“ an. Dieser gliedert sich in eine dreijährige Bachelor- und eine zweijährige Master-Phase. Auf dem Studienplan steht dabei auch ein verpflichtendes Auslandssemester in Peking. Außerdem müssen die Studierenden ein Nebenfach belegen. Absolventen des Angebots können Chinesisch an Gymnasien unterrichten. Das Referendariat ist derzeit allerdings nur in Baden-Württemberg möglich.
Weitere Informationen: www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/aoi/sinologie-koreanistik/sinologie/studium/studiengaenge/lehramt-bedmed.html

Studieren auf Probe: Uni Bamberg bietet ab sofort Modulstudium an
Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg bietet seit diesem Wintersemester das sogenannte Modulstudium an. Dabei müssen sich Studieninteressierte nicht auf ein einzelnes Fach festlegen, sondern können in verschiedenen Modulen ihre Kompetenzen testen. Angeboten werden etwa Fächer wie „Englische Sprachwissenschaft“, „Bibelwissenschaften“, „Gesellschaftstheorie“ und „Software Engineering“. Die einzelnen Module bestehen aus Veranstaltungen, die inhaltlich eng miteinander zusammenhängen und haben einen Umfang von fünf bis acht ECTS-Punkten. Diese können nach dem „Studieren auf Probe“ später auf ein Voll- oder Teilzeitstudium angerechnet werden. Die Kosten für das Modulstudium bemessen sich an der Zahl der erworbenen ECTS-Punkte, wobei ein Punkt 15 Euro kostet. Hinzu kommen der Studentenwerksbeitrag in Höhe von 42 Euro sowie das Semesterticket (31 Euro).
Weitere Informationen: www.uni-bamberg.de/studium/studienangelegenheiten/modulstudium


Aktuelles & Informationen

Geldscheine und Münzen. Foto: Heidrun HönningerHamburg: BAföG kann online beantragt werden
Keine Lust auf Warteschlangen? Wie bereits in anderen Städten kann auch in Hamburg BAföG ab sofort online beantragt werden. Auf der Website des Studentenwerks lässt sich der erforderliche Antrag Schritt für Schritt ausfüllen. Dabei wird bereits während der Eingabe automatisch überprüft, ob die Angaben vollständig und plausibel sind. Fehlt etwas oder ist falsch, werden die Nutzer darauf sofort hingewiesen. Auch andere notwendige Formulare, etwa für Eltern oder Ehepartner, stehen online zur Verfügung. Der fertig ausgefüllte Antrag kann ausgedruckt und an das zuständige Amt für Ausbildungsförderung geschickt werden. Eine Unterschrift ist aus rechtlichen Gründen weiterhin unverzichtbar. Die BAföG-Bescheide stellen die Studentenwerke auf dem Postweg zu.
Weitere Informationen: www.studierendenwerk-hamburg.de/studierendenwerk/de/finanzen/ihr_weg_zur_ studienfinanzierung/bafoeg_online/Bafoeg_online.php

Neue Mobilportale der Bundesagentur für Arbeit: Komfort via Smartphone
Immer mehr Nutzer surfen mit Smartphones im Internet. Deshalb bietet die Bundesagentur für Arbeit (BA) ihre Online-Portale www.arbeitsagentur.de und www.jobboerse.de jetzt auch für mobile Endgeräte an. Damit lassen sich die gesamten Funktionalitäten und Inhalte der Seiten auch unterwegs jederzeit nutzen. Zu diesem Zweck wurde die Navigationsstruktur einfach und intuitiv gestaltet. So können die User mit dem Handy etwa bei der JOBBÖRSE unter jobboerse.mobil.arbeitsagentur.de unkompliziert nach aktuell offenen Stellen suchen. Arbeitgeber haben die Möglichkeit, ihren Personalbedarf zu melden, auf den bundesweiten Bewerberpool zuzugreifen und geeignete Kandidaten direkt zu kontaktieren. Unter mobil.arbeitsagentur.de lässt sich beispielsweise schnell die lokal zuständige Arbeitsagentur finden.
Mobile Portale: mobil.arbeitsagentur.de; jobboerse.mobil.arbeitsagentur.de

China und Europa kooperieren bei der Ingenieursausbildung
Eine engere Zusammenarbeit zwischen europäischen und chinesischen Hochschulen bei der Ingenieursausbildung – das ist das Ziel der „Harbin Roadmap“. Die Kooperationserklärung wurde kürzlich zwischen „CLUSTER“, der Vereinigung von zwölf führenden naturwissenschaftlich-technischen Universitäten in Europa und 18 chinesischen Universitäten vereinbart. Geplant sind dabei etwa ein chinesisch-europäisches Promotionskolleg für Nachhaltigkeitstechnologie, ein Doppelmaster-Programm sowie Sommer- und Winterschulen für Doktoranden. Ingenieure sollen zukünftig von der Fachkenntnis sowohl chinesischer als auch europäischer Universitäten profitieren. Der Austausch von Studierenden ist dabei ebenso wichtig wie die Weiterbildung von Lehrenden und die Entwicklung der Lehrmaterialien. Als deutscher Vertreter beteiligt sich das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) an der „Harbin Roadmap“.
Weitere Informationen: www.kit.edu

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Info- & Schnupperveranstaltungen

Studierender sitzt mit seinem Laptop im Vorlesungssaal. Foto: Verena Müller„MasterTUM“ in München: TU stellt weiterführendes Studienangebot vor
Welcher Master passt zu mir? Antworten will die Infomesse „MasterTUM“ an der Technischen Universität München am 9. November geben. Von 12 bis 17 Uhr können sich die Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Ständen in der Immatrikulationshalle am Campus Innenstadt einen Überblick über das weiterführende Studienangebot der Hochschule verschaffen. Dabei können in persönlichen Gesprächen Fragen zu Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungsmodalitäten und Studieninhalten erörtert werden. Darüber hinaus informieren zentrale Einrichtungen der Uni über das Auslandsstudium, Sprachkurse sowie überfachliche Qualifikationsmöglichkeiten. Auf der Agenda der „MasterTUM“ stehen außerdem eine Podiumsdiskussion zum Thema „Job oder Master – nach dem Bachelor zunächst in die Wirtschaft oder sofort ins Masterstudium?“ sowie ein Vortrag „Finanzielle Fördermöglichkeiten fürs Studium im In- und Ausland“.
Weitere Informationen: www.tum.de/studium/master/mastermesse

Informationsabend zur Studien- und Berufswahl im BiZ Karlsruhe
Endlich das Abi in der Tasche – und dann? Hilfe bei der Studien- und Berufswahl leistet die Agentur für Arbeit in Karlsruhe-Rastatt. Am 15. November widmen sich die Berufsberaterinnen und –berater von 18 bis 21 Uhr den Fragen der Abiturientinnen und Abiturienten. Dabei bietet sich auch die Gelegenheit, mitgebrachte Bewerbungsmappen von den Experten überprüfen zu lassen. Auf dem Programm stehen darüber hinaus Vorträge zu den Themen „Nach dem Abitur ins Ausland“, „Eignungs-, Interessens- und Studierfähigkeitstests“, „Medien zur Studien- und Berufswahl“ sowie „Wege nach dem Abitur“. Eine Anmeldung für die Veranstaltung im Berufsinformationszentrum in der Brauerstraße 10 ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen: www.arbeitsagentur.de/nn_1734/Navigation/Dienststellen/RD-BW/Karlsruhe-Rastatt/Karlsruhe-Rastatt-Nav.html

Bachelor und Master in Stuttgart: Hochschule der Medien informiert
Von „Audiovisuelle Medien“ über „Informationsdesign“ bis hin zu „Print & Publishing“ – die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart bietet vielfältige Studienangebote. Einen Überblick darüber können sich die Besucher im Rahmen von zwei Informationsveranstaltungen verschaffen. So stellt die HdM am 16. November von 11 bis 15 Uhr ihre Masterstudiengänge vor. Am 21. November stehen dann von 11 bis 15 Uhr die Bachelorangebote auf dem Programm. Dabei lernen die Besucher jeweils das Studium an der HdM in Vorträgen kennen. Darüber hinaus können sie in persönlichen Gesprächen ihre individuellen Fragen stellen.
Weitere Informationen: www.hdm-stuttgart.de/studieninfotag

„Open House“: Berliner „design akademie“ öffnet ihre Türen
Die private, staatlich anerkannte „design akademie“ in Berlin gewährt am 16. November von 10 bis 16 Uhr Einblick in ihr laufendes Semestergeschehen und aktuelle Praxisprojekte. So erwarten die Fachbereiche „Marketingkommunikation“ und „Kommunikationsdesign“ die Besucher etwa mit verschiedenen Workshops und Seminaren. Auch ein „Blitzcheck: Passe ich in die Kommunikationsbranche?“ steht auf dem Programm. Bei „Open House“ können außerdem die Studienräume besichtigt werden. Darüber hinaus wird eine Mappenberatung angeboten. An der „design akademie“ können die Bachelorangebote „Kommunikationsdesign“ und „Marketingkommunikation“ sowie die Master „Creative Direction“, „Marketingkommunikation“ und „Unternehmenskommunikation“ studiert werden. 
Weitere Informationen: www.design-akademie-berlin.de/infotage.html

„GoWiWi-Informationstag“ in Frankfurt: Goethe-Uni stellt „Wirtschaftswissenschaften“ vor
Die Goethe-Universität in Frankfurt am Main lädt am 22. November zum „GoWiWi-Informationstag“. Von 12 bis 15 Uhr dreht sich dabei alles um den Bachelor-Studiengang „Wirtschaftswissenschaften“. Studieninteressierte erfahren im Festsaal des Casinogebäudes auf dem Campus Westend etwa, wie das Studien-Angebot aufgebaut ist, für welche weiterführenden Studiengänge oder Berufsfelder die „Wirtschaftswissenschaften“ qualifizieren und welche Zulassungsbedingungen bestehen. Außerdem erläutern Vertreter der Hochschule die Studienschwerpunkte „Economics“, „Finance & Accounting“ und „Management“. Auch die Studienbedingungen in Frankfurt sowie die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts werden Thema sein. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung bis spätestens 21. November erforderlich.
Weitere Informationen und Anmeldung: www.gowiwi.de


Rubrik: "Studieren im Ausland"

Zwei Studierende sitzen vor einem Monitor und unterhalten sich. Foto: Tilman WeishartWarum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Ganz einfach: Weil Internationalität in der Wissenschaft selbstverständlich ist! Und wer schon immer davon geträumt hat, einen Teil seines Studiums im Ausland zu verbringen, hat angesichts der Vielzahl etablierter Hochschulkooperationen eine große Auswahl.

Bevor die Reise startet, sollte man sich allerdings gründlich mit den jeweiligen Voraussetzungen und organisatorischen Rahmenbedingungen des Auslandsstudiums, aber auch mit Förderprogrammen, Fragen der Studienfinanzierung sowie der sozialen Absicherung auseinandersetzen. Der Lohn für die Mühe ist die Chance, interkulturelle Kompetenz zu erwerben. Diese gewinnt insbesondere vor dem Hintergrund einer zunehmenden Europäisierung und Internationalisierung des Arbeitsmarktes an Bedeutung.

Welche guten Gründe es noch geben kann, sein Wissen fernab deutscher Hochschulen zu erweitern, erläutert die Rubrik „Studieren im Ausland“ auf studienwahl.de. Darin finden Sie Tipps zur Reisevorbereitung, Hinweise zu Förderprogrammen und der Anerkennung von Leistungen sowie Angaben zu grenznahen Kooperationen und zusätzlichen Informationsquellen.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
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ISSN 2193-0813