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studienwahl.de - Newsletter Nr. 24 vom 05.12.2012

Liebe Leserin, lieber Leser,

Elektroingenieur bei der Arbeit Foto: Verena MüllerMein Haus, mein Auto, mein Boot – ganz so offensiv sollte man auch als Akademiker mit seinen finanziellen Errungenschaften nun wirklich nicht prahlen. Aber völlig irrelevant ist der Faktor Geld natürlich nicht. Und mal ehrlich: Studierende sollten doch zumindest eine vage Vorstellung davon haben, mit viel Lohn sie später im Berufsleben einmal rechnen dürfen.

Orientierungshilfe dabei leistet das gewerkschaftsnahe Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. Dieses hat für seine jüngste Studie „Projekt LohnSpiegel“ rund 4.300 Hochschulabsolventen/-innen mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung online nach ihrem Einkommen befragt. Das Ergebnis: Im Durchschnitt erhielten sie zwischen dem dritten Quartal 2009 und Anfang 2012 rund 3.400 Euro im Monat – brutto und ohne Sonderzahlungen.

An der Spitze lagen dabei promovierte Berufsanfänger/-innen (4.220 Euro), gefolgt von Absolventen/-innen mit einem Uni-Masterabschluss in der Tasche (3.680 Euro). Mit 3.563 Euro verdienten Master von den Fachhochschulen nicht viel weniger. Die hinteren Plätze belegen „Job-Frischlinge“ mit einem Uni-Bachelor (2.889 Euro) und Magisterabschluss (2.618 Euro - alle Angaben sind Durchschnittswerte).

Untergliedert man die Akademiker nach Berufsgruppen, haben die Elektroingenieure/-innen beim Einstiegsgehalt mit durchschnittlich 4.540 Euro die Nase vorn. Auf Rang zwei freuen sich die Wirtschaftsingenieure/-innen jeden Monat über 4.290 Euro auf dem Lohnzettel. Am unteren Ende der Skala finden sich Sozialpädagogen/-innen mit 2.760 Euro und Architekten/-innen mit 2.460 Euro.

Doch egal, ob Ihnen die Studie ein dickes Portemonnaie oder einen etwas weniger prall gefüllten Geldbeutel in Aussicht stellt – mindestens genauso wichtig wie die Verdienstmöglichkeiten ist die Freude am erlernten Beruf. Dazu ist die Wahl des richtigen Studiengangs unverzichtbar. Tipps und Hilfestellungen dazu gibt studienwahl.de in der Rubrik „Orientieren!“.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik "Studienfachwahl - typisch Frau, typisch Mann?"
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Ein Mechatroniker steht vor drei Bildschirmen. Foto: Peter FörsterMechatronik in zwei Modellen: „Mechatronik/Systems Engineering“ startet in Göppingen
Ab dem Sommersemester 2013 können Ingenieure/-innen an der Hochschule Esslingen ein neues Studienfach belegen. „Mechatronik/Systems Engineering“ wird in Kooperation mit der Hochschule Aalen am Standort Göppingen angeboten. Die Studierenden beschäftigen sich dabei schwerpunktmäßig mit aktuellen Themen der Mechatronik. Neben dem klassischen Masterstudium in drei Semestern kann „Mechatronik/Systems Engineering“ auch als Modell mit individueller Geschwindigkeit angegangen werden – es dauert dann zwei Semester länger, da die Vorlesungen nur an zwei oder drei Tagen in der Woche stattfinden. Absolventen/-innen schließen bei beiden Varianten mit dem „Master of Engineering“ ab. Einsatzfelder finden sich etwa in der Medizintechnik, in Produktionsunternehmen und in der Automobilindustrie.
Weitere Informationen: www.hs-esslingen.de/de/hochschule/fakultaeten/mechatronik-und-elektrotechnik/einzelansicht/datum/2012/11/artikel/neuer-masterstudiengang-mechatroniksystems-engineering.html

„Musik – Bewegung – Sprache“: neuer Master an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen
Die Pädagogische Hochschule Weingarten und die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen kooperieren: Zum Sommersemester 2013 startet der neue Masterstudiengang „Musik – Bewegung – Sprache“. Das Studium verbindet künstlerische, pädagogische und wissenschaftliche Inhalte und legt auf einen intensiven Bezug zur pädagogischen Praxis Wert. Somit eröffnen sich den Absolventen/-innen Einsatzfelder etwa als Unterrichtskraft in Institutionen wie Musikschulen, Kindergärten und Kindertagesstätten. Voraussetzung für eine Zulassung zum viersemestrigen Angebot in Trossingen ist der „Bachelor of Music“ oder ein vergleichbarer Studienabschluss. Alternativ dazu ein Lehramtsstudiengang mit einem abgeschlossenen ersten Staatsexamen. Auch eine Aufnahmeprüfung mit den Aufgabenbereichen Singen, Bewegen, Sprechen und Musizieren ist vorgesehen. Bei erfolgreicher Teilnahme an einer erweiterten Aufnahmeprüfung können übrigens Studieninteressierte mit besonderen Kompetenzen und mehrjähriger Berufserfahrung auch ohne Hochschulabschluss zum Masterstudium zugelassen werden.
Weitere Informationen: www.mh-trossingen.de/?id=983

Neuer Master in Stuttgart: „Wissensbildung in Gestaltung, Kunst und Medien“
Die private, staatlich anerkannte Merz Akademie in Stuttgart bietet seit diesem Wintersemester den Masterstudiengang „Wissensbildung in Gestaltung, Kunst und Medien“ an. Die Hochschule richtet sich mit ihrem Angebot an Bachelorabsolventen/-innen künstlerischer, gestalterischer, geistes- und kulturwissenschaftlicher Studiengänge. Sie sollen in den Bereichen Film und Video, New Media und Visuelle Kommunikation eigene künstlerische Forschungsprojekte verfolgen. Abhängig vom mitgebrachten Bachelorabschluss dauert „Wissensbildung in Gestaltung, Kunst und Medien“ drei bis vier Semester. Abschluss ist der „Master of Arts“. Die Studiengebühren belaufen sich auf 395 Euro pro Monat. Außerdem werden Einschreibegebühren von 75 Euro fällig.
Weitere Informationen: www.merz-akademie.de


Aktuelles & Informationen

Junge Frau schreibt Zahlen an eine Tafel. Foto: Martin RehmNeues Statistikportal des IW Köln: „Deutschland in Zahlen“
Neuer Datenfundus für Seminar- und Studienarbeiten: Ab sofort ist das Portal www.deutschlandinzahlen.de online. Das Angebot des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) liefert Statistiken zu verschiedenen ökonomischen und gesellschaftlichen Sachverhalten und bereitet diese in Tabellenform auf. Die User können dabei Informationen aus drei Ebenen beziehen: aus Bundesländern, Deutschland und der Welt. Außerdem besteht die Wahlmöglichkeit zwischen zwölf Rubriken wie Arbeitsmarkt, Bildung und Wissenschaft oder Forschung. Je nach Bedarf können die Nutzer/-innen die Informationen weiter einschränken und sich so zum Beispiel nur die Zahlen für bestimmte Jahre anzeigen lassen. Praktisch: Die zugehörigen Tabellen lassen sich im Excel- und PDF-Format herunterladen. www.deutschlandinzahlen.de richtet sich an Studierende und Dozenten/-innen der Wirtschafts-, Sozial- und Politikwissenschaften sowie alle ökonomisch und bildungspolitisch Interessierten. Das Portal ist kostenfrei. Wer die Seite nutzen will, muss sich zunächst mit seiner E-Mail-Adresse registrieren.
Weitere Informationen: www.deutschlandinzahlen.de

Kräfte bündeln für MINT-Bildung: Nationales MINT-Forum gründet sich
Mehr MINT-Bildung in allen Lebensphasen – dieses Zielt hat sich das kürzlich gegründete Nationale MINT-Forum auf die Fahnen geschrieben. Der Zusammenschluss der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ möchte die Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik umfassend und als wesentlichen Bestandteil der Allgemeinbildung in der Gesellschaft verankern. Das soll sowohl durch frühkindliche, schulische, außerschulische, als auch durch berufliche und akademische Bildung erfolgen. Dazu sollen bereits bestehende MINT-Aktionen unterstützt und vernetzt werden. Außerdem sollen beispielsweise Lehrkräfte in MINT-Fächern aus- und weitergebildet sowie Qualitätsstandards für MINT-Initiativen entwickelt werden. Weitere Mitglieder des Nationalen MINT-Forums sind unter anderem der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI), die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina sowie die Deutsche Telekom Stiftung und die Hertie-Stiftung.
Weitere Informationen: www.mintzukunftschaffen.de


Info- & Schnupperveranstaltungen

Genetikerin arbeitet in einem Labor. Foto: Sonja TrabandtNiedersachsen-Technikum: Leibniz-Universität in Hannover informiert
Praxisnah. Nachhaltig. Wirksam. Das ist das Motto des Niedersachsen-Technikums. Es bietet Abiturientinnnen die Möglichkeit, sich für sechs Monate in Studium und Beruf zu erproben. Dabei absolvieren sie ein Praktikum in einem Unternehmen und besuchen zudem einmal pro Woche eine der beteiligten Hochschulen. So können die Teilnehmerinnen parallel konkrete Berufsfelder in Betrieben und technische Studienangebote kennenlernen. Wer mehr über das Niedersachsen-Technikum wissen möchte, kann eine Informationsveranstaltung am 13. Dezember an der Leibniz Universität Hannover besuchen. Ab 15 Uhr erfahren die Teilnehmerinnen dort im Gleichstellungsbüro, was sich konkret hinter der Initiative verbirgt, wer daran teilnehmen kann und wie der wöchentliche Hochschultag und das Praktikum aussehen. Auch auf das Bewerbungsverfahren wird näher eingegangen.
Weitere Informationen: www.hs-hannover.de/service/veranstaltungen/sys/ws-2012-2013/2012-12-13-schuelerinnen-infoveranstaltung-zum-nds-technikum/index.html

Dual studieren in Regensburg: Infoveranstaltung an der Hochschule
Duale Studiengänge liegen im Trend. Sie verknüpfen Theorie und Praxis und bereiten so gut auf das Berufsleben vor. Am 13. Dezember informiert die Hochschule Regensburg generell über das Modell „Duales Studium“ und stellt eigene duale Studienangebote vor. Dazu zählen etwa „Bauingenieurwesen“, „Elektrotechnik und Informationstechnik“, „Pflege“, „Maschinenbau“ und „Wirtschaftsinformatik“. Dabei erfahren die Besucher/-innen auch Wissenswertes zu den gesetzlichen Anforderungen des dualen Studiums und können sich mit Vertretern der verschiedenen Fakultäten unterhalten. Beginn der Veranstaltung in der Galgenbergstraße 30, Hörsaal D 001, ist um 17 Uhr, Ende gegen 19 Uhr. Eine Voranmeldung bis 6. Dezember per E-Mail an astrid.herzog@hs-regensburg.de ist erbeten.
Weitere Informationen: www.hs-regensburg.de

„International Business“ in München: MBS informiert
Wirtschaft studieren – aber wo? Eine Möglichkeit bietet die private und gebührenpflichtige, staatlich anerkannte Munich Business School (MBS) mit ihrem Studiengang „International Business“. Am 10. Dezember können sich die Besucher/-innen im Rahmen einer Informationsveranstaltung über das Bachelorfach informieren. Von 18 bis 19 Uhr stellt die Studienberatung der MBS den Studiengang ausführlich vor und geht auf alle wesentlichen Aspekte des Studienkonzeptes ein. Außerdem erfahren die Studieninteressierten, welche verschiedenen Wahlmöglichkeiten sie in Bezug auf die Studienprogramme und internationalen Vertiefungen mit zweiter Fremdsprache haben. Auch Fragen zum Auslandssemester sowie zu Praktika und Bewerbungsverfahren werden geklärt. Voranmeldungen an bachelor@munich-business-school.de sind erbeten.
Weitere Informationen: www.munich-business-school.de


Rubrik "Studienfachwahl - typisch Frau, typisch Mann?"

Heilerziehungspflegerin bei der Arbeit. Foto: Elizaveta ShlosbergFrauen bevorzugen Geisteswissenschaften, Männer werden Ingenieure – so will es das Klischee. Aber entspricht dieses klassische Rollenverständnis bei der Studien- und Berufswahl eigentlich noch dem Status Quo? Oder hat sich die Situation inzwischen verändert?

In seiner Rubrik „Studienfachwahl – typisch Frau, typisch Mann?“ spürt studienwahl.de Fragen wie diesen nach und verschafft Ihnen einen Überblick, welche Fächer bei Männern und Frauen hoch im Kurs stehen. Dabei erhalten Sie auch Hinweise zu Informationsangeboten, Projekten, Schnuppertagen und Wettbewerben, die Frauen Lust auf MINT-Berufe machen. Auch weiterführende Links werden genannt.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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