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studienwahl.de - Newsletter Nr. 25 vom 19.12.2012

Liebe Leserin, lieber Leser,

Christbaumschmuck Foto: Heidrun HönningerDer Jahreswechsel naht eilenden Schrittes – und mit ihm einige wichtige Änderungen für Studierende. So treten 2013 nicht nur neue Regelungen in puncto BAFöG in Kraft, sondern auch beim Nebenjob, der Krankenversicherung und dem Rundfunkbeitrag stehen Veränderungen an. studienwahl.de hat für Sie schon mal ein wenig in die Zukunft geblickt:

Die schlechte Nachricht zuerst: Wer bisher BAFöG erhielt und sein Studium besonders schnell und/oder mit guten Noten abschloss, wurde auf Antrag mit einem Rückzahlungserlass von bis zu 25 Prozent des Bildungsdarlehens belohnt. Dieser Bonus entfällt nach neuer Lage für BAFöG-Empfänger, die nach dem 31.12.2012 ihren Abschluss machen.

Allerdings dürfen Studierende ab dem kommenden Jahr mehr Geld in sogenannten „Mini-Jobs“ verdienen: Der Gesetzgeber hebt die Verdienstgrenze von 400 auf 450 Euro an. Gleichzeitig wird eine Rentenversicherungspflicht eingeführt. Wer BAFöG erhält, profitiert von den neuen 450-Euro-Nebenjobs allerdings nicht, da die zusätzlichen 50 Euro vom Fördergeld abgezogen werden – eine Anpassung der Hinzuverdienstgrenze steht noch aus.

Studierende unter 25 Jahren dürfen auch mit einem Verdienst von 450 Euro pro Monat beitragsfrei bei ihren Eltern krankenversichert bleiben – sofern es sich bei ihrer Tätigkeit um einen Mini-Job (siehe oben) handelt. Bei anderen Nebentätigkeiten liegt die Verdienstgrenze bei 385 Euro monatlich. Wer regelmäßig mehr auf dem Lohnzettel stehen hat, muss selbst eine Krankenversicherung abschließen.

Ausgedient hat das bisherige Verfahren zur Entrichtung des Rundfunkbeitrags. Davon profitieren vor allem Wohngemeinschaften. Musste bislang jede/r Bewohner/in seine/ihre gebührenpflichtigen Empfangsgeräte einzeln anmelden, so wird ab 2013 nur noch ein Pauschalbetrag von monatlich 17,98 Euro pro Wohnung fällig – egal wie viele Studierende dort in die Röhre gucken. BAFöG-Empfänger können sich auch künftig vom Beitrag befreien lassen. Aber Vorsicht: Lebt in der Wohngemeinschaft auch nur ein Zimmernachbar, der keine Förderung erhält, so muss die Rundfunkgebühr vom Haushalt bezahlt werden.

Egal, welche Veränderungen für Sie persönlich im kommenden Jahr anstehen: studienwahl.de wünscht Ihnen bei all Ihren Vorhaben gutes Gelingen, Ausdauer und selbstverständlich Glück und Gesundheit. Und vergessen Sie nicht, sich beim bevorstehenden Weihnachtsfest die Erholung zu gönnen, die Sie sich verdient haben. 

In diesem Sinne ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats "Arbeitsmarktorientiert studieren"
Hinweis zur Leserbefragung
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Zwei Modellfiguren, die sich die Hände schütteln. Foto: Martin RehmNeuer Master an der TU München: „Wirtschaftswissenschaften für Naturwissenschaftler“
Wirtschaftskenntnisse sind in vielen Bereichen von Bedeutung - auch in Naturwissenschaften, Mathematik und Sportwissenschaften. An Absolventinnen und Absolventen dieser Fachrichtungen wendet sich der neue Masterstudiengang „Wirtschaftswissenschaften für Naturwissenschaftler“ (TUM-NAWI), der zum Wintersemester 2012/2013 an der Technischen Universität München gestartet ist. Das zweijährige Angebot vermittelt betriebs- und volkswirtschaftliches Basiswissen, das durch rechtswissenschaftliche Grundlagen ergänzt wird. Vertiefend lernen die Studierenden besonders management-relevante Inhalte und erwerben wichtige Querschnittsqualifikationen für den Bereich Personalführung. Ihre naturwissenschaftlichen Kenntnisse können sie durch die Belegung externer Module ausbauen. Das Studium schließt mit dem „Master of Science“ ab und eröffnet berufliche Einsatzmöglichkeiten etwa an der Schnittstelle zwischen naturwissenschaftlich geprägten Unternehmensteilen und Management.
Weitere Informationen: www.wi.tum.de/studium/studiengaenge/master-tum-nawi

Neues Bachelor-Angebot an der FH Frankfurt: „Soziale Arbeit: transnational“
Trotz Krise: Europa wächst zusammen. Das unterstreicht auch der neue Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit: transnational“ an der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM), der zum kommenden Sommersemester beginnt. Er beinhaltet ein Auslandssemester an einer europäischen Partnerhochschule und ein rund fünfmonatiges Praktikum außerhalb Deutschlands. Während der Auslandsphasen können die Studierenden dabei von Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und vom Auslands-BAFöG profitieren. Inhaltlich richtet „Soziale Arbeit: transnational“ den Fokus auf globale Zusammenhänge und ihre Auswirkungen auf die Soziale Arbeit. So sollen die Studierenden etwa lernen, soziale Themen wie Armut, Migration, Konflikte und Gewalt auf wissenschaftlicher Grundlage zu verstehen. Darauf aufbauend sollen sie professionelle Konzepte entwickeln und umsetzen – auf lokaler bis internationaler Ebene. Absolventinnen und Absolventen schließen nach acht Semestern mit dem „Bachelor of Arts“ ab und erhalten direkt die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin bzw. Sozialarbeiter. Für den Studiengang besteht eine Zulassungsbeschränkung; für die Einschreibung werden Englischkenntnisse auf dem Sprachniveau B1 vorausgesetzt. Die Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2013 endet am 15. Januar 2013.
Weitere Informationen: www.fh-frankfurt.de/de/fachbereiche/fb4/studiengaenge/soziale_arbeit_ba0.html


Aktuelles & Informationen

Ein Mann und eine Frau, die sich vor einem Bildschirm unterhalten. Foto: Tilman WeishartNeue Zahlen vom Statistischen Bundesamt: Studieren im Ausland liegt im Trend
Immer mehr Deutsche zieht es zum Studieren ins Ausland. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt (DESTATIS) in seiner jüngsten Erhebung „Deutsche Studierende im Ausland“. Demnach waren im Jahr 2010 knapp 127.000 deutsche Studierende an ausländischen Hochschulen eingeschrieben. Das waren neun Prozent mehr als 2009. Noch deutlicher ist der Unterschied zum Jahr 2000. Während damals auf 1.000 deutsche Studierende an inländischen Hochschulen 32 deutsche Studierende an Hochschulen im Ausland kamen, war das Verhältnis 2010 mit 64 doppelt so hoch. Besonders hoch im Kurs lagen dabei Österreich, die Niederlande und das Vereinigte Königreich. In diesen drei Ländern waren über 50 Prozent der im Ausland studierenden Deutschen eingeschrieben. Umgekehrt erfreuen sich laut DESTATIS aber auch deutsche Hochschulen bei ausländischen Studierenden wachsender Beliebtheit: Im Wintersemester 2000/2001 absolvierten hier knapp 126.000 Menschen ihr Studium; im Wintersemester 2011/2012 lag die Zahl bereits bei 193.000.
Weitere Informationen: www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen.html

Bayern: Vier Hochschulen buhlen um neuen Titel „Technische Hochschule“
Technische Unis prägen längst das Bild des Bildungsstandorts Deutschland. Künftig sollen sich in Bayern Technische Hochschulen hinzugesellen. Für den neuen prestigeträchtigen Titel konnten sich die Hochschulen bis vergangenen Samstag bewerben. Ergebnis: Neben den Hochschulen für angewandte Wissenschaften Deggendorf, Ingolstadt und Nürnberg, sind die Hochschulen Regensburg und Amberg-Weiden mit ihrer Gemeinschaftsbewerbung noch im Rennen. Nun werden zwei Präsidenten und ein Prorektor einer außerbayerischen Hochschule die Anträge prüfen. Bis zum 18. Januar teilen sie dem Ministerrat dann ihre Empfehlung mit. Mit einer endgültigen Entscheidung wird im Februar gerechnet. Auch mehrere erfolgreiche Bewerbungen sind möglich. Anliegen der Bayerischen Staatsregierung ist es, mit dem neuen Titel Hochschulen auszuzeichnen, die technikorientierte Studiengänge anbieten. Außerdem sollen sie national und international sehr bekannt und stark mit Wissenschaft und Wirtschaft vernetzt sein. Die Sieger dürfen sich über zusätzliches Geld und eine erleichterte Einrichtung von Forschungsprofessuren freuen.
Weitere Informationen: www.bayern.de/Pressemitteilungen-.1255.10347118/index.htm

Mediziner-Test 2013: Informationsportal vom Entwicklerteam
Arzt ist für viele junge Menschen noch immer ein Traumberuf. Entsprechend groß ist der Ansturm auf entsprechende Studienplätze. Deshalb ist der sogenannte Mediziner-Test fester Bestandteil des Zulassungsverfahrens. Entwickler des Tests für medizinische Studiengänge (TMS) ist die ITB Consulting GmbH, die ab sofort auch ein Online-Portal zur Vorbereitung auf den TMS 2013 anbietet. Unter www.medizinertest-vorbereitung.de erhalten Abiturientinnen und Abiturienten, die ein Medizin-Studium anstreben, alle nötigen Informationen zum Mediziner-Test. Die Website liefert einen Überblick über sinnvolle Möglichkeiten der Vorbereitung. Dabei werden etwa die Vorteile und Kosten unterschiedlicher Vorbereitungsformen verglichen. Während der Download der Informationsbroschüre mit 62 Original-Aufgaben des TMS kostenlos ist, verlangt ITB für die Nutzung des erweiterten Internetportals mit bis zu 368 Testfragen mit ausführlichen Lösungswegen zwischen 35,90 und 73,90 Euro. Hinweis: Die Frist für die Anmeldung zum Mediziner-Test endet am 15. Januar 2013.
Weitere Informationen: www.medizinertest-vorbereitung.de


Info- & Schnupperveranstaltungen

Menschen bei einem Workshop. Foto: Axel JusseitStudienfachwahl: Workshop in Karlsruhe hilft bei der Entscheidung
Was will ich eigentlich studieren? Mit dieser Frage sehen sich alle Abiturientinnen und Abiturienten früher oder später konfrontiert. Eine passende Antwort darauf zu finden, ist allerdings nicht immer ganz einfach. Unterstützung dabei bietet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit einer Infoveranstaltung am 21. Dezember. Von 14 bis 17 Uhr findet im Servicezentrum für Information und Beratung (zib) in der Zähringerstraße 65, direkt am Karlsruher Marktplatz, ein Workshop statt. Dabei soll gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Weg zu einer Entscheidung in puncto Studienwahl erarbeitet werden. Es geht hierbei nicht um einzelne Studiengänge, sondern um eine allgemeine Strategie zur Studienfachwahl. Der Workshop „Was will ich studieren?“ richtet sich an junge Menschen, die hinsichtlich ihres weiteren Ausbildungswegs noch völlig unentschlossen sind. Eine Online-Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen und Anmeldung: www.uni-karlsruhe.de/cos/EventRegistration.php?ed_id=20202&mode=display&cal_id=17&language=de

„Tag der offenen Tür“ an der Universität Leipzig
Studieren an der Universität Leipzig: Wie sich das anfühlt, können die Besucher/innen am „Tag der offenen Tür“ am 10. Januar 2013 erfahren. Dabei gewähren die Fakultäten und Institute der Uni Einblick in Lehrveranstaltungen des laufenden Wintersemesters. Vorlesungen, Seminare und Praktika vermitteln einen Eindruck von den vielfältigen Studienmöglichkeiten in Leipzig. Darüber hinaus finden in einigen Instituten Beratungssprechstunden, Informationsveranstaltungen und Führungen statt. Auch Hospitationen sind für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglich. Insgesamt bietet die sächsische Uni 144 Studiengänge unter dem Dach von 14 Fakultäten und mehr als 150 Instituten an.
Weitere Informationen: www.zv.uni-leipzig.de

„Uni live“ in Dresden: Technische Universität stellt sich vor
Ebenfalls am 10. Januar 2013 haben Studieninteressierte die Möglichkeit, an der Technischen Universität Dresden Hochschulluft zu schnuppern. Einen Tag lang können sie sich als Studierende fühlen und einen Eindruck vom Studienalltag erhalten. Hierzu bietet die TU ein umfassendes Programm, das den Besuch von Lehrveranstaltungen und speziellen Vorträgen ebenso ermöglicht, wie die Gelegenheit zum Gespräch mit Studierenden und Hochschullehrern/-innen. Auch Besichtigungen von Forschungseinrichtungen stehen auf der Agenda. Darüber hinaus erhalten die Besucherinnen und Besucher an den Beratungsständen im Hörsaalzentrum zahlreiche Informationsmaterialien. Auch das Studentenwerk Dresden ist mit von der Partie. Dessen Vertreterinnen und Vertreter beantworten unter anderem Fragen zur Studienfinanzierung und zum studentischen Wohnen.
Weitere Informationen: tu-dresden.de/unilive


Thema des Monats "Arbeitsmarktorientiert studieren"

Junge Frau, die ein Buch liest. Foto: Frank PiethWovon sollte die Wahl des Studienfachs abhängen? Von persönlichen Interessen und Stärken? Oder von den Anforderungen des Arbeitsmarkts? Besonders der letztgenannte Faktor ist nicht ganz unproblematisch: Niemand kann mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, wie die Arbeitswelt von morgen aussehen wird – und welche Absolventinnen und Absolventen gefragt sein werden.

Dennoch: Prognosen können bei der Orientierung helfen. Wie, das erklärt das Thema des Monats „Arbeitsmarktorientiert studieren“ auf studienwahl.de. Darin zu Wort kommt z. B. Gerd Zika, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Prognosen und Strukturanalysen beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Außerdem teilt Ralf Beckmann, Arbeitsmarktexperte der Bundesagentur für Arbeit, seine Einschätzungen zum Arbeitsmarkt der Zukunft mit und wirft einen Blick auf die beruflichen Chancen für Akademiker/-innen.

Ergänzt wird das Thema des Monats von Personaler-Statements und zwei Studierendenporträts („Energie- und Umwelttechnik“ an der HTWK Leipzig; „Medienwissenschaften“ und „English Studies“ an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig).

Hinweis zur Leserbefragung:

studienwahl.de bedankt sich bei allen Teilnehmer/-innen der Leserbefragung!
Die zehn Gewinner/-innen der iPads wurden schriftlich benachrichtigt.

Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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ISSN 2193-0813