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studienwahl.de - Newsletter Nr. 2 vom 23.01.2013

Liebe Leserin, lieber Leser,

Antragsformular für ein Stipendium. Foto: Hans-Martin IsslerStudieren ist nicht immer ganz billig: Die Miete fürs WG-Zimmer, Geld für Fachbücher und möglicherweise auch noch Studiengebühren – das summiert sich. Die meisten Studierenden dürften somit für jede Finanzspritze dankbar sein. Etwa für ein Stipendium von der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Die Stiftung ist Deutschlands größtes Begabtenförderwerk und unterstützt angehende Akademiker unabhängig von deren politischer, konfessioneller und weltanschaulicher Gesinnung. Seit drei Jahren können bei der Organisation geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für ein Stipendium nicht nur vorgeschlagen werden; es besteht auch die Möglichkeit, sich selbst zu bewerben und an einem Auswahltest teilzunehmen.

Zur Zielgruppe zählen Erst- und Vollzeitstudierende im ersten oder zweiten Semester, die die deutsche Hochschulzugangsberechtigung vorweisen können und/oder an einer deutschen Universität beziehungsweise Fachhochschule studieren. In welchem Fach die Bewerberinnen und Bewerber eingeschrieben sind, spielt grundsätzlich keine Rolle. Ausgenommen von der Selbstanmeldung sind allerdings Studierende künstlerischer Fächer, da hier spezielle Vorschlags- und Auswahlverfahren gelten.

Wer von einem Stipendium der Stiftung profitieren will, sollte sich sputen: Die Anmeldung für die Auswahltests ist noch bis einschließlich 12. Februar möglich. Am 9. und 16. März finden dann die Tests statt. Wer hier zu den Besten zählt, wird zu einem Auswahlseminar eingeladen. Für die Teilnahme am Test werden 50 Euro Gebühren fällig. BAföG-Empfänger und Studierende aus nicht-akademischen Elternhäusern zahlen 25 Euro. Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Welche weiteren Fördermöglichkeiten für Sie interessant sein könnten, erfahren Sie auf studienwahl.de in der Rubrik „Finanzierung, Förderungsmöglichkeiten“

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats "Studienmöglichkeiten in der Luft- und Raumfahrt"
Service, Kontakt & Impressum


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Foto: ISMHereinstudiert!

Die International School of Management (ISM) lädt Sie ein, innerhalb eines Tages die unterschiedlichen Schwerpunkte der Bachelor-Studiengänge kennenzulernen und das studentische Leben an einer der führenden Wirtschaftshochschulen zu erleben.
Interesse?

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Neue Studiengänge

Junge Frau sitzt vor Facebook. Foto: Martin RehmSocial Media und Co.: „Online-Kommunikation“ an der Hochschule Anhalt
Kommunikation war immer wichtig – inzwischen spielt sie auch im Online-Bereich eine entscheidende Rolle. Dem trägt die Hochschule Anhalt am Standort Bernburg (Saale) Rechnung und bietet zum kommenden Wintersemester den Masterstudiengang „Online-Kommunikation“ an. Thematische Schwerpunkte während der vier Semester sind die Bereiche Online-Kommunikation, Online-Marketing und Online-Management. Hinzu kommen Veranstaltungen in BWL, VWL, Recht sowie Wahlmodule. Das Angebot will den Studierenden theoretische und praktische Kenntnisse vermitteln und sie auf Führungsaufgaben in Kommunikations- und Marketingabteilungen vorbereiten. Das dritte Semester ist als Mobilitätssemester angelegt. Üblicherweise wird hier ein Praktikum absolviert. Zugangsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Betriebswirtschaft oder einem vergleichbaren Studiengang sowie das erfolgreiche Bestehen des Eignungsfeststellungsverfahrens.
Weitere Informationen: www.hs-anhalt.de

Heilen mit den Händen: „Osteopathie“ in München und Idstein
Gelenkprobleme, Sodbrennen, Migräne und Neurodermitis – all das sind Leiden, um die sich Osteopathinnen und Osteopathen kümmern. Dafür ist natürlich eine fundierte Ausbildung unerlässlich, wie sie beispielsweise an der privaten, staatlich anerkannten Hochschule Fresenius an den Standorten München und Frankfurt/Idstein ab sofort angeboten wird. Acht Semester lang belegen die Studierenden dabei Module wie Anatomie, Physiologie, Gesundheitswissenschaft und Orthopädie. Die Absolventinnen und Absolventen schließen mit dem „Bachelor of Science“ ab. Zusätzlich haben die Studierenden während des Studiums die Möglichkeit, die Heilpraktikerprüfung abzulegen. Hierfür müssen sie allerdings mindestens 25 Jahre alt sein. Zugangsvoraussetzungen für „Osteopathie“ an der Hochschule Fresenius sind neben der Hochschulzulassungsberechtigung ein ärztliches Attest über die Eignung für den Beruf, ein 100-stündiges Praktikum im Bereich der Pflege sowie das Bestehen einer internen Eignungsprüfung. Das Studium ist gebührenpflichtig: Monatlich fallen 536 Euro an.
Weitere Informationen: www.hs-fresenius.de

Nichts für Landratten: Jade Hochschule bietet Ingenieursstudium „Meerestechnik“ an
Meer als Studium: Zum Wintersemester 2013/2014 startet an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven das Fach „Meerestechnik“. Das neue Bachelorangebot ist im Fachbereich Ingenieurwissenschaften angesiedelt und wird in Kooperation mit dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres ICBM der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg durchgeführt. Dabei beschäftigen sich die Studierenden mit der Erforschung des Meeres und etwa seiner Nutzung durch Offshore-Windparks. Auf dem Studienplan stehen Fächer wie Mathematik, Elektrotechnik, Mechanik, Technische Physik, Regelungstechnik und Maritime Leitsysteme. „Meerestechnik“ schließt nach sieben Semestern mit dem „Bachelor of Engineering“ ab. Absolventinnen und Absolventen arbeiten etwa in Offshore-Windparks oder im Bereich der Unterwassertechnik. Voraussetzung für die Studienzulassung ist ein zwölfwöchiges Vorpraktikum.
Weitere Informationen: www.jade-hs.de/fachbereiche/ingenieurwissenschaften/studiengaenge/meerestechnik

Karrierechance für Brandschützer: „Feuerwehr-Bachelor“ an der Ostfalia-Hochschule
„Ich will Feuerwehrmann werden“ – diesen Wunsch hegen viele Kinder. Wer ihn sich bis ins Erwachsenenalter bewahrt, findet ab dem Wintersemester 2013/2014 an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ein neues Studienangebot. Am Campus Suderburg im Kreis Uelzen kann dann der Studiengang Bauingenieurwesen (Wasser- und Tiefbau) mit einer integrierten feuerwehrtechnischen Ausbildung belegt werden. Auf dem Studienplan stehen grundlegende Inhalte über Wasserwirtschaft, Wasserbau, Bodenschutz und Gebäudekonstruktion. Parallel zum Studium findet eine Ausbildung an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz statt. Nach sieben Semestern schließen die Studierenden mit dem „Bachelor of Engineering“ ab. Dank der zusätzlichen Feuerwehrausbildung wird den Absolventinnen und Absolventen eine Laufbahn bei der Berufsfeuerwehr, etwa als Einsatzleiter/in oder technische/r Sachgebietsleiter/in ermöglicht. Der Zugang zur feuerwehrtechnischen Zusatzausbildung ist allerdings eingeschränkt: Nur Stipendiatinnen und Stipendiaten von Berufsfeuerwehren, Hauptamtlichen Wachbereitschaften, Werkfeuerwehren oder der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz haben die Möglichkeit, diese zu absolvieren.
Weitere Informationen: www.feuerwehrschulen.niedersachsen.de


Aktuelles & Informationen

Studienanfänger unterhalten sich. Foto: Alex BeckerCentrum für Hochschulentwicklung: mehr Studienanfänger ohne Abitur
Nicht alle Wege zum Hochschulstudium führen über ein Abitur. So meldet das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), dass sich die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger ohne Abitur oder Fachhochschulreife binnen fünf Jahren verdreifacht hat. In der Zeit von 2007 bis 2011 ist sie von 3.940 auf 11.907 gestiegen. Insgesamt liegt der Anteil dieser Gruppe allerdings lediglich bei 2,3 Prozent. Spitzenreiter bei den „Studienfrischlingen“ ohne Abitur ist Nordrhein-Westfalen mit 4,7 Prozent. Auf dem zweiten Rang folgt Mecklenburg-Vorpommern (3,7 Prozent), auf Rang drei Berlin (3,3 Prozent). Auf dem letzten Platz findet sich das Saarland mit gerade einmal 0,5 Prozent wieder. Wer ohne Abitur studieren will, benötigt neben einem Berufsabschluss meist mehrjährige Berufserfahrung.
Weitere Informationen: www.che.de

Lage am Ausbildungsmarkt laut Bundesagentur für Arbeit gut
Die Bundesagentur für Arbeit zieht Bilanz: Im Berufsberatungszeitraum Oktober 2011 bis September 2012 war die Lage am Ausbildungsmarkt grundsätzlich gut. In dieser Zeitspanne wurden den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern insgesamt 517.100 Ausbildungsstellen gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg der betrieblichen Berufsausbildungen um 9.700 Stellen. Bei den außerbetrieblichen Ausbildungsstellen zeigt sich hingegen ein Rückgang. Außerdem auffallend: Betriebe haben die von ihnen angebotenen Stellen früher veröffentlicht, um alle Plätze erfolgreich besetzen zu können. Trotz der guten wirtschaftlichen Situation gelang es allerdings nicht allen Bewerberinnen und Bewerbern, eine Stelle zu finden. Insgesamt blieben 15.700 Personen unversorgt. Zudem waren zum Bilanzzeitpunkt Ende September 2012 noch 33.300 Ausbildungsstellen unbesetzt. Schon zum fünften Mal in Folge verzeichneten die Agenturen für Arbeit daher einen Stellenüberhang.
Weitere Informationen: www.arbeitsagentur.de/nn_27030/zentraler-Content/Pressemeldungen/2012/Presse-12-048.html


Info- & Schnupperveranstaltungen

Philosoph sitzt zwischen Büchern auf dem Boden. Foto: Christof StacheInfotag an der Universität Paderborn
„Philosophie/Praktische Philosophie“, „evangelische Religionslehre“, „Maschinenbau“, „Computer Engineering“ … die Liste der Studiengänge an der Universität Paderborn ist lang. Informationen darüber erhalten Schülerinnen und Schüler am 28. Januar im Rahmen des Infotags. Dabei bekommen sie einen Eindruck vom Studienalltag und lernen Hochschullehrerinnen und -lehrer kennen. Auch Führungen durch Labors und die Bibliothek stehen auf dem Programm. Infostände von Fachschaften, Stipendienwerken, dem Zentrum für Sprachlehre, dem Zentrum für Informations- und Medientechnologien und anderer Einrichtungen und Gruppierungen ergänzen die Veranstaltung. Beginn des Infotags ist um 9 Uhr.
Weitere Informationen: zsb.uni-paderborn.de/veranstaltungen/infotag

Studienorientierung in Aachen: RWTH lädt zu Beratungstagen
Rund 6.000 Menschen strömen jedes Jahr zu den Beratungstagen der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen). Auch 2013 besteht wieder die Möglichkeit, sich vor Ort über das Studienangebot der Hochschule zu informieren. Den Auftakt bildet der „Tag der Ingenieurwissenschaften“ am 29. Januar. Einen Tag später (30. Januar) folgt dann der „Tag der Naturwissenschaften, Informatik, Mathematik, Geowissenschaften und Medizin“. Am 31. Januar schließt die Reihe mit dem „Tag der Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften“ ab. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 9 Uhr im Kármán-Auditorium gegenüber dem RWTH-Hauptgebäude. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge, Probevorlesungen und Institutsbesuche. Für offene Fragen stehen Fachstudienberaterinnen und -berater, Dozentinnen und Dozenten sowie Studierende zur Verfügung.
Weitere Informationen: www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Vor_dem_Studium/Liste/Schnupperangebote_Infotage

Vorträge, Diskussionen, Besichtigungen: „Hochschulerkundungstage“ in Marburg
Studieren an der Lahn: Die Philipps-Universität Marburg gilt als älteste protestantische Uni der Welt und zählt über 21.000 Studierende. Damit es in Zukunft vielleicht noch ein paar mehr werden, veranstaltet die Universität die „Hochschulerkundungstage“. Am 30. und 31. Januar haben Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und andere Studieninteressierte Gelegenheit, die verschiedenen Studienfächer genauer kennen zu lernen und so Hilfe bei der Studienwahl zu erhalten. Auf der Agenda stehen etwa Vorträge, Diskussionen, Institutsbesichtigungen sowie persönliche Gespräche mit Hochschullehrerinnen und -lehrern, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Studierenden. Während der „Hochschulerkundungstage“ können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Lehrveranstaltungen des laufenden Semesters besuchen und so Einblick in den Studienalltag bekommen.
Weitere Informationen: www.uni-marburg.de/hochschulerkundung

„Studieninformationswoche 2013“ an der Humboldt-Uni in Berlin
Über 250 Studiengänge aus verschiedenen Fachbereichen bietet die Humboldt-Universität in Berlin an. Da fällt die Wahl nicht leicht. Bei der Orientierung hilft die „Studieninformationswoche 2013“, die vom 4. bis 8. Februar stattfindet. Auf dem Programm stehen etwa Vorträge zu den Themen „Bachelor und Master an der HU“, „Lehr- und Arbeitstechniken an der HU“ und „Lehramtsausbildung an der HU“. Außerdem erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Seminare wie „Entscheidungstraining für die Studienwahl“ und Führungen durch die Hochschule. Selbstverständlich werden auch die einzelnen Fächer vorgestellt.
Weitere Informationen: www.siw.hu-berlin.de


Thema des Monats "Studienmöglichkeiten in der Luft- und Raumfahrt"

Luft- und Raumfahrtingenieurin bei der Arbeit. Foto: Privat„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ – trällerte Reinhard Mey und entschied sich für den Beruf des Liedermachers. Andere sind da konsequenter und streben nach dem Abi tatsächlich eine Karriere in der Luft- und Raumfahrt an. Kein Wunder: Gilt die Branche doch laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) als ein „Technologie- und Konjunkturmotor in Deutschland“.

Im „Thema des Monats“ stellt studienwahl.de vielfältige berufliche Möglichkeiten in der Luft- und Raumfahrt vor. So berichtet die Luft- und Raumfahrtingenieurin Kim Thormann (34) von ihrer Arbeit im Customer Support der Lufthansa Technik in Hamburg. Im Interview schildert Claudia Kessler, Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR), welche Kenntnisse und Eigenschaften in der Branche gefragt sind und welche Trends sich abzeichnen.

Ein Blick auf den Europäischen Studiengang „Space Master“ und weitere Informationen runden das „Thema des Monats“ ab.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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ISSN 2193-0813