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studienwahl.de - Newsletter Nr. 3 vom 06.02.2013

Liebe Leserin, lieber Leser,

Studierende unterhalten sich. Foto: Frank PiethJe höher die Qualifizierung, desto besser die Berufsaussichten – darin sind sich nicht nur die meisten Studien- und Berufsberaterinnen und -berater einig. Insofern ist ein akademischer Abschluss natürlich erstrebenswert. Doch nicht jeder hat gleich gute Chancen auf eine Hochschulausbildung.

So hatten Menschen ohne Abitur lange Jahre wenige Möglichkeiten, sich an einer Hochschule einzuschreiben. Das ändert sich allerdings zunehmend: Mit etwa 12.000 Studienanfängerinnen und -anfängern ohne Abitur und Fachhochschulreife (Stand: 2011) ist laut dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) ein neuer Höchststand erreicht. Grund genug für CHE in Kooperation mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ein neues Portal ins Leben zu rufen, das einen Überblick über das Studieren ohne Abi gibt.

Über 4.000 Studiengänge, die nicht allein die traditionellen Zugangsbedingungen wie die Hochschulreife vorschreiben, sondern auch Personen mit Berufsausbildung offenstehen, listet www.studieren-ohne-abitur.de. Darüber hinaus können die Nutzerinnen und Nutzer etwa im „QualifizierungsCheck“ prüfen, mit welcher beruflichen Qualifikation sie welche Studienmöglichkeiten haben. Auch Themen wie der Bewerbung auf zulassungsbeschränkte Studiengänge wie Medizin oder Pharmazie widmet sich die Website. Aktuelle Zahlen, Daten und Fakten ergänzen das Angebot.

Nicht nur die fehlende Hochschulreife kann den Zugang zum Studium erschweren. Auch Kinder aus Nicht-Akademiker-Haushalten oder mit Migrationshintergrund haben oft schlechtere Karten, wenn es ums Studieren geht. Sie bei einer akademischen Laufbahn zu unterstützen, haben sich verschiedene Initiativen auf die Fahnen geschrieben. So berät das Portal www.arbeiterkind.de zum Beispiel alle Schülerinnen, Schüler und Studierende, die als erstes in ihrer Familie einen Studienabschluss anstreben. Ähnliche Programme sind www.studienkompass.de und www.stiftung-mercator.de.

Einen Überblick über weitere verschiedene Fördermöglichkeiten bietet Ihnen darüber hinaus die Rubrik „Finanzierung, Förderungsmöglichkeiten“ auf studienwahl.de.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik "Fernstudium/Online-Studium"
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Junge Maschinenbauerin bei der Arbeit. Foto: Thorsten MischkeMaschinenbau oder Mechatronik? Einfach beides: Master an der Hochschule Mittelhessen
Maschinenbau und Mechatronik – diese beiden Disziplinen verbindet die Hochschule Mittelhessen in Friedberg in einem neuen Studiengang. Ab dem kommenden Sommersemester bietet sie den dreisemestrigen Master „Maschinenbau Mechatronik“ an. Im ersten Semester beschäftigen sich die Studierenden mit Fächern wie „Höhere Mathematik“, „Maschinensystemtechnik“ und „Antriebstechnik“. Im zweiten kommen etwa „Technische Mehrkörpersysteme“, „English for Business Communication“ und „Sensorik und Messtechnik“ hinzu. Auch Wahlpflichtmodule wie „Soziale Kompetenz“, „Controlling“, „Simulation in der Fluidmechanik“ oder „Projektorientiertes wissenschaftliches Arbeiten“ stehen auf dem Studienplan. Zugangsvoraussetzung ist ein erster Hochschulabschluss in Maschinenbau, Mechatronik oder einem vergleichbaren Studiengang. „Maschinenbau Mechatronik“ schließt mit dem „Master of Engineering“ ab. Absolventinnen und Absolventen finden etwa in Forschung und Entwicklung, Planung und Produktion oder im Management eine Beschäftigung.
Weitere Informationen: www.m.th-mittelhessen.de/m/index.php/studium-mainmenu-153/studiengaenge/moemmmenu

„Insolvenz- und Wirtschaftsrecht“ an der Rheinischen Fachhochschule Köln
Die private, staatlich anerkannte Rheinische Fachhochschule Köln bietet ab dem kommenden Sommersemester einen neuen Master an. In „Business and Insolvency Law“ beschäftigten sich Juristinnen und Juristen sowie Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit den Fachgebieten Wirtschafts- und Insolvenzrecht. In vier Semestern stehen Fächer wie Arbeits- und Sozialrecht in der Insolvenz oder Insolvenzverfahrensrecht auf dem Studienplan. Absolventinnen und Absolventen sollen im Berufsleben Unternehmen sanieren und abwickeln können. Zugangsvoraussetzungen sind ein Bachelor- oder Diplomabschluss mit einer Mindestnote von 2,7 in Wirtschaftsrecht oder das erste juristische Staatsexamen mit der Zensur „Befriedigend“. Die Kosten für das Studium belaufen sich auf 480 Euro im Monat; Anmeldeschluss ist der 28. März.
Weitere Informationen: www.rfh-koeln.de/studium/studiengaenge/wirtschaft-recht/business_and_insolvency_law/index_ger.html


Aktuelles & Informationen

Drei Elektrotechniker unterhalten sich. Foto: Alex Becker„Maschinenhaus – Campus für Ingenieure“: VDMA macht mobil gegen Studienabbrüche
Unzufriedenheit beim VDMA: Laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau bricht jeder zweite Studierende in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik sein Bachelorstudium ab. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, gründete der VDMA die Initiative „Maschinenhaus – Campus für Ingenieure“. Das Projekt lässt sich in einzelne Schritte unterteilen: Am Anfang stand die Analyse der Studienbedingungen. Darauf aufbauend entwickelte der Verband ein Referenzmodell für eine gute Lehre, das durch die Befragung von Hochschulen präzisiert wurde. Fallstudien und eine „Toolbox“ mit den erfolgversprechendsten Maßnahmen und Instrumenten übersetzten das Konzept für die Praxis. Nun sind alle deutschen Hochschulen aufgerufen, sich an der „Maschinenhaus“-Initiative zu beteiligen und die vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen. Dazu zählen etwa Selbsttests vor dem Studieneinstieg, onlinegestützte Vorkurse und ein Mentoring-System.
Weitere Informationen: www.vdma.org/documents/105628/265430/Flyer+Maschinenhaus.pdf/4a681a09-d57e-42ff-861a-3d179f35b480

Fusion: IUBH und Adam-Ries-Fachhochschule schließen sich zusammen
Aus zwei mach‘ eins: Die private, staatlich anerkannte Internationale Hochschule Bad Honnef – Bonn (IUBH) und die ebenfalls staatliche anerkannte, private Adam-Ries Fachhochschule mit Standorten in Erfurt, Düsseldorf und München fusionieren. Mit dem Zusammenschluss wollen die beiden Hochschulen nach eigenen Angaben ihre Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit erhöhen. Unter dem Dach der IUBH agieren somit ab dem kommenden Wintersemester drei unabhängige Hochschulbereiche: IUBH Präsenzstudium, IUBH Fernstudium und Adam-Ries-IUBH Duales Studium. Die IUBH bietet international ausgerichtete Präsenzstudiengänge in Bad Honnef und Bad Reichenhall sowie betriebswirtschaftliche Fernstudiengänge an. Die Adam-Ries-Fachhochschule hat sich an ihren Standorten in Erfurt, Düsseldorf und München auf das duale Studium mit hohem Praxisbezug spezialisiert. Das Studienangebot beinhaltet verschiedene internationale Managementstudiengänge für unterschiedliche Fachrichtungen und wird unverändert an allen Standorten fortgeführt. Die Studiengebühren betragen je nach Angebot zwischen 499 und 4.490 Euro pro Semester.
Weitere Informationen: www.iubh.de


Info- & Schnupperveranstaltungen

Junge Frau schreibt etwas an ein Whiteboard. Foto: Swen ReichholdMaster-Infotag an der Frankfurter Goethe-Universität
„Go Master!“ – unter diesem Motto steht der Infotag der Goethe-Universität Frankfurt am Main am 07. Februar. Am Campus Westend haben die Besucherinnen und Besucher von 14 bis 16 Uhr Gelegenheit, sich umfassend über Aufbau, Struktur und Organisation der verschiedenen Masterprogramme an der Hochschule zu informieren. Vorgestellt werden folgende Angebote: „Management“ (Master of Science), „International Economics and Economic Policy“ (Master of Science), „Wirtschaftspädagogik“ (Master of Science), MSQ Program with Tracks in Economics, Finance, Management, Marketing and Law and Economics, Part Time Master in Finance. Im Anschluss and die Vorträge haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, Fragen zu den einzelnen Programmen und Zulassungsmodalitäten zu stellen.
Weitere Informationen: www.wiwi.uni-frankfurt.de/de/studienprogramme/master/go-master-infotag.html

In Köln studieren? Fachhochschule bietet Online-Chat an
Studienberatung von der Couch aus? Kein Problem! Am 13. Februar bietet die Fachhochschule Köln wieder einen Online-Chat an. Dabei können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das komplette Studienangebot der Hochschule kennenlernen und ihre Fragen stellen. Die fachkundigen Expertinnen und Experten stehen ihnen mit Informationen zur Seite und geben Erläuterungen und Anregungen zur Studienvorbereitung. Start des Chats ist um 17 Uhr, Ende um 18.30 Uhr. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorher auf der Website der FH Köln anmelden. Bei Erscheinen dieses Newsletters waren noch 16 Plätze frei.
Weitere Informationen: www.fh-koeln-studieninfos.de/e48237/e180967/e180968/index_ger.html

Studien- und Berufsinformationstage an der Universität Kassel
Möchte ich studieren oder lieber eine Ausbildung machen? Welche interessanten Fächer und Ausbildungswege gibt es? Was kann ich später damit anfangen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten die Besucherinnen und Besucher der Studien- und Berufsinformationstage an der Universität Kassel. Am 19. und 20. Februar ab 9 Uhr können sie am Campus Holländischer Platz die Studienmöglichkeiten der Uni und anderer Hochschulen kennenlernen. Auch berufliche Ausbildungswege werden vorgestellt. An den Beratungsständen beantworten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Studienberatung, der Agentur für Arbeit und des Studentenwerks Fragen rund um Studium und Ausbildung. Zur gezielten Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung stellt die Uni Kassel kostenloses Arbeitsmaterial auf ihrer Website zum Download zur Verfügung.
Weitere Informationen: www.uni-kassel.de/uni/index.php?id=36575

BWL aus unmittelbarer Nähe: EBS Business School informiert
„Entdecke BWL“ – dazu lädt die private, staatlich anerkannte EBS Business School ihre Besucherinnen und Besucher ein. Am 20. Februar erhalten alle betriebswirtschaftlich Interessierten Einblick in das BWL-Studium an der Hochschule. Dazu gastiert die EBS beim Partnerunternehmen Deloitte in Düsseldorf (Schwannstraße 6), das sich mit Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance beschäftigt. Von 16 bis 18 Uhr erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissenswertes über die Bachelorstudiengänge „General Management“ mit der Option „International Business Studies“ oder berufsbegleitend als Teilzeitprogramm sowie „Aviation Management“. Außerdem lernen sie den Praxisalltag eines Managers kennen.
Weitere Informationen und Anmeldung: www.ebs.edu/entdeckebwl


Rubrik "Fernstudium/Online-Studium"

Jemand klickt mit einer Computermaus. Foto: Axel JusseitNicht alle Studienwilligen zieht es in die Ferne. Manche wollen ihre Heimat für eine Hochschulausbildung nicht verlassen, andere können es nicht – sei es aus beruflichen oder privaten Gründen. Für sie kann ein Fern- oder Online-Studium eine echte Alternative zum Präsenzstudium sein. In der entsprechenden Rubrik auf studienwahl.de erfahren Sie alles, was sie zum Thema wissen müssen.

So erläutern wir Ihnen, dass in einem Fernstudium klassische Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht mit modernen Formen des virtuellen Lehrens und Lernens verknüpft werden – etwa „E-Learning“. Außerdem werfen wir einen Blick auf Kosten und Gebühren des „Heim-Studiums“ und beleuchten, welche Fördermöglichkeiten es gibt.

Ein Überblick über Fern-Univerisäten und –Fachhochschulen sowie entsprechende Netzwerke und virutelle Hochschulen und Portale ergänzen die Rubrik „Fernstudium/Online-Studium“.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Ansprechpartner der Herausgeber:
Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403,
E-Mail: studienwahl(at)hmwk.hessen.de

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
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ISSN 2193-0813