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studienwahl.de - Newsletter Nr. 5 vom 06.03.2013

Liebe Leserin, lieber Leser,

Eine 1 Euro-Münze und zwei 10 Euro-Scheine. Foto: Heidrun Hönningerdas Thema Studiengebühren sorgte in den vergangenen Wochen immer wieder für Schlagzeilen. Grund: Nun folgen nach jüngstem Stand auch die beiden letzten Bundesländer – Niedersachsen und Bayern – dem Rest der Republik und werden voraussichtlich zum Wintersemester 2013/2014 die allgemeinen Studienbeiträge abschaffen.

In Bayern hat das Kabinett gestern den Weg in Richtung gebührenfreies Studium geebnet. Seit 2007 mussten Studierende hier 500 Euro Gebühren pro Semester entrichten. Auch in Niedersachsen gilt Gleiches und somit ist das Ende der Studiengebühren in Sicht. Erhalten bleiben allerdings in manchen Bundesländern die Langzeitgebühren: Nach wie vor müssen Studierende 500-600 Euro pro Jahr bezahlen, wenn sie die Regelstudienzeit um zwei Jahre überschreiten.

Von den aktuellen Geschehnissen unangetastet bleiben im Übrigen die privaten Hochschulen: Hier werden weiterhin Gebühren fällig, denn die privaten Hochschulen finanzieren sich direkt aus den Beiträgen ihrer Studierenden. An den vom Staat finanzierten staatlichen Hochschulen waren die Gebühren dagegen eingeführt worden, um die Studienbedingungen vor Ort zu verbessern oder auf einem konstanten Niveau zu halten. Lesen Sie bei studienwahl.de mehr zu Studienkosten und -finanzierung.

Ab kommenden Wintersemester müssen also wohl an staatlichen Einrichtungen in Deutschland nur noch die Verwaltungskosten bzw. Semesterbeiträge bezahlt werden. Egal ob Sie sich für eine private oder staatliche Hochschule entscheiden – bei studienwahl.de bleiben Sie auch in Zukunft stets auf dem Laufenden.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik "Praktikumsbörse"
Service, Kontakt & Impressum

 

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Panorama von Shanghai. Foto: ISMAuslandspraktikum in Shanghai

Die ISM legt großen Wert auf eine internationale Ausbildung. Zentraler Bestandteil aller Programme sind daher Auslandspraktika. B.A. International Management-Studentin Linda Claßen war zunächst bei der Commerzbank in Shanghai. Zurück in Deutschland plant sie bereits ihr nächstes Auslandspraktikum in New York. Mehr Infos zum internationalen ISM-Studium.
www.ism.de


Neue Studiengänge

Student neben einem Bild mit afrikanischen Zeichnungen. Foto: Oliver KilligDoppel-Master: „Empowerment Studies" in Düsseldorf 
Zum Wintersemester 2013/2014 startet die Fachhochschule Düsseldorf mit einem neuen Doppel-Masterstudiengang. In „Empowerment Studies" beschäftigen sich Studierende mit Themen wie Menschenrechte oder der Förderung zivilgesellschaftlicher Kompetenzen. Nach Abschluss des Masters sollen Absolventinnen und Absolventen in der Lage sein, etwa als Entwicklungshelfer für NGOs zu arbeiten. Das Masterstudium kann entweder als Vollzeit- oder Teilzeitprogramm studiert werden. Die Regelstudienzeit beträgt 3 bzw. 6 Semester. Außerdem besteht die Möglichkeit, an einem Doppelabschlussprogramm in Kooperatioin mit einer Partneruniversität in Ghana teilzunehmen. Bewerben können sich all jene, die einen Bachelor- oder Diplomabschluss in einem Studiengang der Sozialen Arbeit oder in einem fachlich vergleichbaren Bereich vorweisen können. Benötigt werden überdies sehr gute Englischkenntnisse. Bewerbungsfrist ist der 15. Juli.
Weitere Informationen: www.fh-duesseldorf.de

Hochschule Fresenius: BWL und Wirtschaftspsychologie jetzt auch berufsbegleitend
Die private Hochschule Fresenius bietet an ihrem Studienzentrum in Düsseldorf die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie jetzt auch berufsbegleitend an. Beide Studiengänge sind in Präsenzzeiten, E-Learning-Phasen und Selbststudium aufgegliedert. Im berufsbegleitenden Bachelorstudium Betriebswirtschaft werden in den ersten Semestern zunächst wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen vermittelt. Im Hauptstudium stehen dann unter anderem Finanzierung und Investition oder Marketing und Marktforschung auf dem Programm; die Studierenden können aber auch diverse Soft Skills wie beispielsweise Rhetorik erwerben. Im Gegensatz dazu lernen Studierende der Wirtschaftspsychologie, wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse der Psychologie in die unternehmerische Praxis übertragen lassen. Inhaltliche Schwerpunkte sind hier zum Beispiel Personalpsychologie oder Markt-, Werbe- und Medienpsychologie. Für Studierende mit abgeschlossener kaufmännischer Ausbildung kostet das Studium 355 Euro pro Monat und dauert sieben Semester. Wer keine Berufsausbildung vorweisen kann, zahlt 20 Euro mehr im Monat und studiert ein Semester länger. Die Hochschule Fresenius besitzt weitere Standorte in Köln, Hamburg, München, Idstein, Frankfurt und Zwickau.
Weitere Informationen: www.hs-fresenius.de 

 

Aktuelles & Informationen

aufgeschraubter Computer. Foto: Jessica BraunFrauen für MINT-Fächer begeistern 
MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Um mehr Frauen für diese Fächer zu gewinnen, hat die Initiative des nationalen Paktes für Frauen zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine neue Broschüre namens „Komm, mach MINT." herausgebracht. In der Broschüre erzählen 20 Naturwissenschaftlerinnen von ihren Forschungen und Projekten. Daneben enthält die Broschüre zahlreiche Hinweise, Tipps und hilfreiche Links zu Studiengängen und Berufen im MINT-Bereich. Die neue Broschüre kann auf dem gleichnamigen Internetportal heruntergeladen werden. Darüber hinaus gibt es eine neue Website der Bundesagentur für Arbeit mit dem Titel „Mach MINT!": Hier finden sich Podcasts, Broschüren, Steckbriefe, Interviews und weitere Fakten rund um das Thema MINT sowie ein MINT-Test.
Weitere Informationen: www.komm-mach-mint.de und www.mint.arbeitsagentur.de

REHADAT-Bildungsportal: Trotz Handicap einem geregelten Beruf nachgehen 
Speziell an junge Menschen mit Förderbedarf richtet sich das neue Internetportal REHADAT-Bildung. Es enthält Informationen rund um die Themen Ausbildung und Beruf für Menschen mit Handicap. Neben konkreten Berufsprofilen liefert die Website auch Beratungstipps und gibt Aufschluss darüber, welche Finanzierungsmöglichkeiten existieren. Zudem informiert ein Lexikon die Nutzerinnen und Nutzer über wichtige Begriffe. Verantwortlich für das Projekt ist das Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales tritt als Förderer auf.
Weitere Informationen: www.rehadat-bildung.de

Relaunch: azubister.net in überarbeiter Version
Die Webpräsenz azubister.net lässt sich nun auch auf mobilen Endgeräten einwandfrei nutzen. Das Internetportal liefert Ausbildungsinfos – etwa zu freien Ausbildungsplätzen oder zu Betrieben. Neu hinzugekommen sind duale Studiengänge und -plätze. Außerdem wurden nach Angabe des privaten Betreibers – der azubister GmbH – das Design überarbeitet bzw. moderner gestaltet und die Suchfunktion optimiert. Im Mittelpunkt des Relaunches stand aber, dass die Nutzerinnen und Nutzer das Portal auch über das Smartphone bedienen können. Neben Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten lässt sich auf azubister.net zudem ein Online-Magazin aufrufen.
Weitere Informationen: www.azubister.net

Neue Optik und intuitive Bedienung: Die neue abi>>Website ist online
Seit Ende Februar präsentiert sich das abi>>Portal der Bundesagentur für Arbeit in völlig neuem Design. Neben einer verbesserten Übersicht kann die neue Website nun auf jedem beliebigen Endgerät – egal ob PC, Tablet oder Smartphone – in optimierter Darstellungsgröße genutzt werden. Die neue Startseite bietet mit großen, ansprechenden Bildern einen leichten Einstieg in die Themenvielfalt des Portals. Neu sind auch separate Zugänge für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Beraterinnen und Berater, die eine Vorauswahl auf besonders relevante Themen ermöglichen. Zentral verankert ist der abi>>powertest, mit dem sich persönliche Interessen, Fähigkeiten und geeignete Berufsfelder herausfinden lassen. Alle Angebote bleiben selbstverständlich kosten- und werbefrei.
Weitere Informationen: www.abi.de


Info- & Schnupperveranstaltungen

Frau mit augeschlagenem Buch und Stift. Foto: Jessica BraunInfoveranstaltung der Hessischen BA Kassel
Studieninteressierte aufgepasst: Am 11. März haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, das Studienangebot der Hessischen Berufsakademie in Kassel näher kennen zu lernen. Die private, staatlich anerkannte BA in Kassel ist die größte Berufsakademie Nordhessens und verfügt über zwei Bachelorstudiengänge: Besonders gefragt ist der Studiengang „Business Administration“ (B.A.), der drei verschiedene Vertiefungsrichtungen aufweist: Marketing, Logistik und Projektmanagement. Aber auch das Interesse am Studiengang „Wirtschaftsinformatik“ ist nach Angaben der Hochschule ungebrochen hoch. Das Studium an der BA in Kassel findet ausschließlich abends und an Wochenenden statt. Beginn der Infoveranstaltung ist um 16 Uhr. Anmeldungen sind online möglich.
Weitere Informationen: www.hessische-ba.de/info-veranstaltung.html

Informationstage an der HS Würzburg-Schweinfurt
Es ist wieder soweit: Die jährlichen Infotage an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt finden dieses Mal am 13. März in Schweinfurt und am 14. März in Würzburg statt. Studieninteressierte erhalten Informationen über die verschiedenen Studiengänge sowie über Anmelde- und Zulassungsverfahren. Am Standort Würzburg bietet die Hochschule insgesamt 26 Studiengänge an (darunter befinden sich 13 Bachelorstudiengänge), am Standort Schweinfurt sind es insgesamt sieben Studiengänge (darunter sechs Bachelors). Achtung: Der Veranstaltungsort in Würzburg hat sich geändert – die Veranstaltung erfolgt nicht in der Münzstraße 12, sondern im Sanderheinrichsleitenweg 20. Beginn ist jeweils um 15 Uhr. Eine separate Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen: www.fhws.de/

Infos zum Studium Verwaltungsmanagement auf dem „Tag der Hochschule" in Bautzen
Bereits zum 16. Mal findet der Hochschultag im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit in Bautzen statt. Hochschulen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg stellen am 16. März ihr gesamtes Spektrum an Studienmöglichkeiten vor. Mit dabei ist auch die Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung mit dem Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung. Somit können sich Besucherinnen und Besucher im Rahmen der Veranstaltung auch über den dualen Studiengang Verwaltungsmanagement informieren, der an der FH des Bundes in Brühl bei Köln stattfindet und mit dem akademischen Grad als Diplom-Verwaltungswirt/in (FH) abschließt. Der Studieninformationstag fängt um 9 Uhr an und dauert bis 12 Uhr.
Weitere Informationen: www.fhbund.de/aiv

Uni live!-Tag an der Zeppelin-Universität Friedrichshafen
Was hat es mit der privaten, staatlich anerkannten Zeppelin-Universität (ZU) am Bodensee auf sich? Wonach forschen die ZU-Professoren und was interessiert sie besonders? Was sagen die Studierenden über ihre Studiengänge? Und wie gestalten sie das Studentenleben in Friedrichshafen? Diese und andere Fragen können am 16. März beim Uni live!-Tag der ZU Friedrichshafen gestellt werden. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in die einzelnen Bachelorstudiengänge der Universität und lernen die studentischen Initiativen kennen. Zudem besteht die Möglichkeit, Seminare zu besuchen und mit den Dozentinnen und Dozenten in Kontakt zu treten. Der Uni live!-Tag beginnt um 10 Uhr und endet um 17 Uhr. Anmeldungen werden online entgegen genommen.
Weitere Informationen: www.zu.de/deutsch/bewerberportal/bachelor/uni_live.php


Rubrik "Praktikumsbörse"

Jemand tippt etwas auf einer PC-Tastatur ein. Foto: Sebastian BergnerEgal ob freiwillig oder als Pflichtbestandteil eines Studiums: Berufsrelevante Erfahrungen in Form von Praktika werden heutzutage in nahezu jedem Lebenslauf vorausgesetzt. Außerdem gibt es an den Hochschulen inzwischen zahlreiche Fächer, für die im Vorhinein ein Praktikum absolviert werden muss. V.a. an Fachhochschulen wird meist ein sogenanntes Vorpraktikum verlangt. Dabei ist die konkrete Dauer des Vorpraktikums von Fachrichtung zu Fachrichtung und teilweise auch von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Eine zusätzliche Rolle spielt hierbei auch die schulische Vorbildung der Studienbewerberinnen und -bewerber.

Wer auf der Suche nach einem Praktikum ist, sollte sich zunächst an die Praktikantenämter der Hochschulen sowie an die Berufsberatungen der Agenturen für Arbeit wenden. Die Bundesagentur für Arbeit bietet darüber hinaus mit der JOBBÖRSE (http://jobboerse.arbeitsagentur.de) eine Plattform, mit der auch nach Praktikumsstellen gesucht werden kann.

Eine weitere Möglichkeit, um gezielt nach Praktika zu recherchieren, liefert studienwahl.de: In der Rubrik "Praktikumsbörse" können die Nutzerinnen und Nutzer mit nur wenigen Klicks eine laufend aktualisierte Praktikumsdatenbank durchforsten. Gleichzeitig haben Arbeitgeber die Möglichkeit, Praktikantenstellen kostenlos per Online-Formular zu melden. Und wer im Angebot noch nicht fündig geworden ist, kann seine Recherche bequem mit Hilfe einer ausführlichen Linkliste (Praktikumsbörsen im Internet) fortsetzen.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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ISSN 2193-0813