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studienwahl.de - Newsletter Nr. 10 vom 15.05.2013

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ein Informatiker sitzt vor mehreren Monitoren. Foto: Andreas TammeReisen für die Karriere: Aufgeschlossene Globetrotter haben in der modernen Akademikerwelt in der Regel bessere Karten als engstirnige Stubenhockerinnen und Stubenhocker. Das hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) längt erkannt. Mit seinem neuen Programm „FITweltweit“ fördert er nun gezielt forschungsorientierte Auslandsaufenthalte von Masterstudierenden, Promovenden und Postdoktoranden im Bereich Informatik.

8,8 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fließen in das Stipendienangebot des DAAD. Damit werden in den nächsten fünf Jahren Auslandsaufenthalte auf verschiedenen Qualifikations- und Karrierestufen unterstützt. So können Studierende und Promovenden im Rahmen ihrer Masterarbeit beziehungsweise Promotion fernab der Heimat forschen. Postdoktoranden haben sogar die Möglichkeit, am International Computer Science Institute (ICSI) in Berkeley oder am National Institute of Informatics (NII) in Tokyo Projekte in die Tat umzusetzen.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten profitieren etwa von Zuschüssen zu Reisekosten und Krankenversicherungen sowie Sachkostenbeihilfen. Auch monatliche Grundbeträge für die Zeit der Forschung können vom DAAD bezahlt werden. Darüber hinaus finden regelmäßig Workshops von aktuellen und ehemaligen Geförderten mit Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschulen, Wissenschaft und Wirtschaft statt, in denen über die Forschungsprojekte, mögliche Anwendungsfelder und Berufsoptionen gesprochen wird. Mehr Informationen zu „FITweltweit“ finden Sie auf den Seiten des DAAD.

Selbstverständlich gibt es auch zahlreiche Stipendien für Studierende, die keinen Master machen oder promovieren. Einen Überblick finden Sie auf studienwahl.de.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats "Studieren in Frankreich"
Service, Kontakt & Impressum


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Cover des neuen ZEIT Studienführers 2013/14.Finde das Studium, das zu Dir passt!

Auf die Eltern hören? Arbeitsmarktprognosen lesen oder dem Bauchgefühl vertrauen? Der neue ZEIT Studienführer 2013/14 ist Dein Wegweiser zum Studium. Was studieren? Wo studieren? Wie studieren? Hier gibt’s alle Antworten!

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Neue Studiengänge

Wirtschaftspsychologin steht vor einer Flipchart. Foto: Axel JusseitNeuer Bachelor: „Wirtschaftspsychologie“ an der Hochschule Darmstadt
Wie können Unternehmen das Engagement ihrer Beschäftigten fördern? Wie lässt sich das Verhalten von Kunden beeinflussen? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich die Wirtschaftspsychologie. Einen entsprechenden Studiengang bietet die Hochschule Darmstadt ab dem kommenden Wintersemester an. Das Bachelorprogramm dauert sechst Semester. Auf dem Studienplan stehen zunächst Einführungen in die Psychologie und Wirtschaftswissenschaften. Später stehen die Schwerpunkte „Arbeit, Organisation und Personal“, „Markt, Konsumenten und Medien“ sowie „Umwelt und Nachhaltigkeit“ zur Wahl. Absolventinnen und Absolventen schließen mit dem „Bachelor of Science“ ab und finden beispielsweise in Personalabteilungen, der Marktforschung oder Umweltpsychologie ein Einsatzfeld.
Weitere Informationen: www.h-da.de/studium/studienangebot/studiengaenge/wirtschaft-und-gesellschaft/wirtschaftspsychologie-ba

Master „Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache“ in Hildesheim
Eines ist gewiss: Deutsch zählt zu den schwierigeren Sprachen dieser Welt. Umso wichtiger sind qualifizierte Lehrkräfte, die diese professionell unterrichten. Ihrer Ausbildung widmet sich der neue Studiengang „Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache“ an der Universität Hildesheim, der mit dem „Master of Arts“ abschließt. Ab dem kommenden Wintersemester steht dort die Frage im Mittelpunkt, wie Nicht-Muttersprachler am besten Deutsch lernen. Die Studierenden können sich dabei zwischen zwei Schwerpunkten entscheiden. Im ersten liegt der Fokus auf dem Deutsch-Unterricht in Integrationskursen oder in Klassen mit Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. Der Schwerpunkt „Deutsch als Fremdsprache“ beschäftigt sich hingegen damit, wie etwa Menschen an Schulen oder Hochschulen im Ausland Deutsch lernen können. Zulassungsvoraussetzung für das Angebot in Hildesheim ist ein Bachelorabschluss in Germanistik oder einem ähnlichen Studiengang.
Weitere Informationen: www.uni-hildesheim.de/9534


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Uni LiechtensteinGut, zu wissen

Die Universität Liechtenstein empfängt Studierende mit einem einzigartigen Umfeld. An der Universität werden Bachelorstudiengänge in Architektur und Betriebswirtschaftslehre mit verschiedenen Vertiefungsrichtungen angeboten.




                                                          www.uni.li


Aktuelles & Informationen

Studentin sitzt vor ihrem Laptop. Hinter ihr stehen Bücherregale. Foto. Swen Reichhold„Hochschulpakt 2020“: mehr Geld für zusätzliche Studienplätze
Das Interesse an einer akademischen Ausbildung steigt: Laut Vorausberechnung der Kultusministerkonferenz werden in den Jahren 2011 bis 2015 rund 300.000 Studienanfängerinnen und -anfänger mehr an die Hochschulen strömen als zuvor angenommen. Deshalb wollen Bund und Länder die Studienkapazitäten weiter ausbauen. So will die Bundesregierung die Mittel für den „Hochschulpakt 2020“ um 2,2 Milliarden Euro auf über sieben Milliarden Euro erhöhen. Die Länder werden vergleichbare zusätzliche Leistungen erbringen, um die Gesamtfinanzierung sicherzustellen. Bis 2018 sind für die zweite Förderphase darüber hinaus weitere 2,7 Milliarden Euro an Bundesmitteln vorgesehen - 1,7 Milliarden mehr als bislang vereinbart. Mit dem Geld sollen etwa in Niedersachsen 49.000 statt der geplanten 35.000 zusätzlichen Studienplätze entstehen. In Hessen sollen es 15.000 mehr werden als bisher geplant.
Weitere Informationen: www.bmbf.de/de/6142.php 

Deutsch-Französische Hochschule wächst: neue Partner, mehr Studiengänge
Der Hochschulverbund der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) wächst weiter. Zum kommenden Wintersemester begrüßt er sieben neue Partnerhochschulen und bietet insgesamt 20 neue Studiengänge an. Die neuen Studienprogramme stammen aus den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften und Jura. Darunter finden sich unter anderem Fächer wie „Quantitative Ökonomie“ (Master), „Deutsch-Französische Studien“ (Bachelor) und „Kulturvermittlung“ (Master). Insgesamt zählt die DFH damit mehr als 150 bi- und trinationale Angebote. Zu den neuen Partnerhochschulen gehören etwa die Fachhochschulen aus Mainz und Kiel, die französische Université Paris 1, die École Supérieure de Commerce de Toulouse, die École des Mines d'Ales, die École Nationale Supérieure des Mines de Douai sowie die École Nationale d’Administration de Strasbourg. Die DFH wurde 1997 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die deutsch-französische Freundschaft zu stärken.
Weitere Informationen: www.dfh-ufa.org


Info- & Schnupperveranstaltungen

Studentin sitzt im Vorlesungssaal. Foto: Nancy Heusel„Master and more“: Messe in Halle/Leipzig
Welcher Master ist der richtige? Antworten auf diese Frage will die Messe „Master and more“ in Halle/Leipzig geben. Am 16. Mai erwartet die Besucherinnen und Besucher im „Globana Trade Center“ am Flughafen von 9 bis 17 Uhr ein breites Angebot an Informationsständen und Vorträgen. Mit dabei sind unter anderem die Universitäten Halle-Wittenberg, Siegen und die TH Wildau. Auch ausländische Hochschulen machen mit. So sind beispielsweise die University of Birmingham, die Griffith University und die University of Southern Denmark vertreten. Die Anmeldung zur Messe ist entweder über die "Master and more"-Website möglich oder über facebook. Der Eintritt kostet im Vorverkauf drei Euro, an der Tageskasse fünf Euro. Besonderes Gimmick: Bei Anmeldung über facebook erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Messepaket bestehend aus Tasche, Keyholder, Tasse und vielem mehr.
Weitere Informationen:
www.master-and-more.de/master-messe-halle-leipzig.html

„Technik & Informatik“ oder „Wirtschaft & Management“? HTW stellt sich vor
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin lädt zu den „Tagen der offenen Tür“. Am 22. Mai können sich die Besucherinnen und Besucher am Campus Wilhelminenhof von 10 bis 15 Uhr ein Bild vom Fachbereich „Technik & Informatik“ machen. Dabei sind Studiengänge wie „Elektrotechnik“ und „Maschinenbau“ ebenso vertreten wie „Facility Management“, „Ingenieurinformatik“ und „Life Science Engineering“. Wer eher mit einer Hochschulausbildung im Bereich „Wirtschaft & Management“ liebäugelt, sollte sich den 29. Mai im Kalender markieren. Dann gewährt die HTW von 11 bis 16 Uhr unter anderem Einblicke in „Immobilienwirtschaft“, „Wirtschaft und Politik“ und „International Business“. Veranstaltungsort für diesen „Tag der offenen Tür“ ist der Campus Treskowallee. Neben der Vorstellung der einzelnen Studienangebote stehen auch Vorträge, etwa zur Studienfinanzierung, sowie Führungen über den Campus und durch die Bibliothek auf der Agenda.
Weitere Informationen: www.htw-berlin.de/einblicke

„Tag der offenen Tür“: Fachhochschule Köln präsentiert Studienangebot
Die Fachhochschule Köln gibt Gas: Am „Tag der offenen Tür“ am 25. Mai präsentiert sie gleich drei Rennfahrzeuge, die von Studierenden mitentwickelt wurden. Dazu zählt auch eine fahrende Bierkiste. Von 9 bis 16 Uhr haben Interessierte am Campus Deutz darüber hinaus Gelegenheit, sich über Studiengänge wie Architektur, Bibliothekswesen, Design, Fahrzeugtechnik, Informatik und Versicherungswesen zu informieren. Dabei werden Fragen beantwortet wie: Was macht ein Social Media Manager? Wie kann man mit moderner Verfahrenstechnik weltweit sauberes Trinkwasser sichern? Wie arbeitet ein Restaurator? Zur individuellen Studien- und Berufsberatung stehen Professorinnen und Professoren, Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter von Berufsverbänden und der Arbeitsagentur Rede und Antwort.
Weitere Informationen: www.verwaltung.fh-koeln.de/kalender/2013/01/verw_msg_05626.html

Von Naturwissenschaften bis Verwaltung: TH Wildau lädt zum „Tag der offenen Tür“
Was mache ich nach dem Abi? Was soll ich studieren? Und wo? Antworten auf diese Fragen will die Technische Hochschule Wildau in Brandenburg am „Tag der offenen Tür“ am 25. Mai geben. Von 10 bis 15 Uhr können sich Interessierte an zahlreichen Ständen auf dem Campus-Freigelände bei einem umfangreichen Vortragsprogramm und bei Laborbesuchen über das Studienangebot an der TH informieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Studiengänge in naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen, juristischen sowie Management- und Verwaltungsdisziplinen, die mit dem Bachelor oder Master abschließen. Dazu zählen unter anderem „Biosystemtechnik/Bioinformatik“, „Logistik“, „Photonics“, „Wirtschaftsingenieurwesen“ und „Renewable Energies“. Für hungrige Besucherinnen und Besucher öffent die Mensa der TH Wildau ihre Pforten.
Weitere Informationen: www.th-wildau.de/index.php?id=4989

„Schnuppertage“ an der Donau: Uni Regensburg stellt sich vor
Wie studiert es sich eigentlich an der Donau? Das können Schülerinnen und Schüler in den bayerischen Pfingstferien herausfinden. Vom 27. bis 29. Mai haben Sie im Rahmen der „Schnuppertage“ Gelegenheit, die Universität Regensburg sowie die dort angebotenen Studiengänge kennenzulernen. Neben einem allgemeinen Vortrag zum Studium in der oberpfälzischen Domstadt erwarten sie verschiedene Vorlesungen etwa aus den Bereichen „Wirtschaftswissenschaften“, „Theologie“, „Rechtswissenschaft“ oder „Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften“. Darüber hinaus stehen Führungen durch die Unibibliothek und über den Campus sowie Experimente im Genlabor auf dem Programm. Start der Veranstaltungen ist jeweils um 9.45 Uhr, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen: www.uni-regensburg.de/studium/zentrale-studienberatung/veranstaltungen/schnupperstudium


Thema des Monats "Studieren in Frankreich"

Der Eiffelturm in Paris. Foto: Möller/WillmyCCBaguette und Brioche, Cannes und Côte d'Azur – die meisten denken bei Frankreich vermutlich an ausgezeichnete Küche und Kultur, an wunderschöne Küsten und das berühmte "Savoir-vivre". Doch auch die Hochschullandschaft des Landes hat einiges zu bieten und ist laut Statistischem Bundesamt bei deutschen Studierenden nach wie vor sehr beliebt.

Grund genug für studienwahl.de, der „Grande Nation“ das aktuelle „Thema des Monats“ zu widmen. Dabei berichtet Sophie Zimmer (24) von ihrem Masterstudium „Internationale Sicherheitspolitik“ an der „Sciences Po Paris“. Außerdem erläutert studienwahl.de die Voraussetzungen und das Bewerbungsverfahren für ein Studium in Frankreich. Im Interview äußert sich Agnès Bousset, Leiterin des Informationsbüros Campus France Deutschland in Berlin, auch zu den verschiedenen Studienmöglichkeiten in unserem Nachbarland.

Zusätzliche Reportagen und Links zu weiterführenden Informationen runden das „Thema des Monats“ ab.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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ISSN 2193-0813