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studienwahl.de - Newsletter Nr. 14 vom 10.07.2013

Liebe Leserin, lieber Leser,

Studierende, die vor einem Hochschulgebäude sitzen. Foto: Alex BeckerWie studiert eigentlich Deutschland? Was sind die beliebtesten Fächer? Wie hoch ist der Arbeitsaufwand für Studierende? Und wie viel Geld steht ihnen zur Verfügung? Das sind spannende Fragen, auf die es mindestens ebenso interessante Antworten gibt. Geliefert werden sie regelmäßig vom Deutschen Studentenwerk (DSW) in der sogenannten „Sozialerhebung“. Kürzlich ist deren 20. Auflage erschienen, die aufschlussreiche Einblicke in den Hochschulalltag der Studierenden gewährt.

Das sind laut der 20. Sozialerhebung so viele wie noch nie: Rund 2,5 Millionen Menschen waren im Wintersemester 2012/2013 an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Hoch im Kurs standen dabei die Ingenieurwissenschaften, für die sich 22 Prozent der Studierenden entschieden. Knapp dahinter folgten die Fächergruppe der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (21 Prozent) sowie Mathematik und Naturwissenschaften (20 Prozent).

Die mehr als 15.000 Studierenden, die sich an der Sozialerhebung beteiligt haben, investierten nach eigenen Angaben durchschnittlich 35 Stunden pro Woche in ihr Studium. 18 davon verbrachten sie in Lehrveranstaltungen, 17 mit dem Selbststudium. Wer neben dem Studium jobben musste, bezifferte den Studienaufwand pro Woche lediglich mit 33 Stunden. Studierende ohne Nebenjob gaben ihn hingegen mit 39 Stunden an.

Apropos Geld verdienen: Der Sozialerhebung zufolge mussten Studierende im Schnitt mit 864 Euro im Monat auskommen. 87 Prozent der Befragten gaben an, von ihren Eltern durchschnittlich 476 Euro im Monat erhalten zu haben. Knapp zwei Drittel arbeiteten neben dem Studium. Sie verdienten durchschnittlich 323 Euro monatlich. BAFöG bezog fast jeder Dritte (durchschnittlich 443 Euro); einen Kredit nahmen sechs Prozent der Studierenden auf.

Die komplette 20. Sozialerhebung mit allen detaillierten Ergebnissen finden Sie auf der Website www.sozialerhebung.de; weitere Informationen über die Arbeit der Studentenwerke auf studienwahl.de.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:

Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats "Wie wird man Diplomat/-in?"
Service, Kontakt & Impressum


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Neue Studiengänge

Studentin, die in einer Bibliothek vor dem Rechner sitzt. Foto: Axel JusseitDigitale Wissensquellen anzapfen: Bibliotheksinformatik an der HTWK Leipzig
Die Zeiten zentnerschwerer Buchverzeichnisse und Bestandskataloge in den Bibliotheken sind vorbei – längst sind auch dort Computer nicht mehr wegzudenken. Dieser Entwicklung trägt die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) in Leipzig Rechnung und bietet ab dem kommenden Wintersemester die Fachrichtung „Bibliotheksinformatik“ im Bachelorstudiengang „Medieninformatik“ an. Dabei handelt es sich um ein Informatikstudium mit Schwerpunkten auf klassischen Bibliothekswissenschaften sowie auf multimedialen Informationssystemen für Bibliotheken und Informationseinrichtungen. Dabei lernen die Studierenden einerseits Inhalte der Datenverwaltung und -übertragung, andererseits traditionelle Techniken der Bibliotheks- und Informationswissenschaften für den Umgang mit klassischen Wissenssammlungen. Die Absolventinnen und Absolventen schließen nach sechs Semestern mit dem „Bachelor of Science“ ab und finden etwa in großen Bibliotheken oder Beratungs- und Consultingunternehmen eine Anstellung.
Weitere Informationen: www.htwk-leipzig.de/mib/bibliotheksinformatik

Universität des Saarlandes: neuer Master in „Maschinenbau“
Produktionstechnik und die Organisation von komplexen Produktionsanlagen – das sind die Schwerpunkte eines neuen Masterangebots an der Universität des Saarlandes. Zum kommenden Wintersemester startet dort der Studiengang „Maschinenbau“. Er vermittelt beispielsweise Fachwissen über Mikrotechnik, bei der etwa kleine Antriebe für die Medizintechnik und Robotik erstellt werden. Außerdem sollen die Studierenden Kenntnisse erwerben, die vor allem bei großen Fertigungsstraßen in der Automobilindustrie gefragt sind. Im Rahmen des Masters absolvieren sie Pflichtpraktika in saarländischen Unternehmen, um dort Kontakte zu knüpfen. Deshalb stehen auch betriebswirtschaftliche Fächer auf dem Studienplan. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester; Abschluss ist der „Master of Science“.
Weitere Informationen: www.maschinenbau.uni-saarland.de


Aktuelles & Informationen

Die US-Flagge weht vor einer Statue. Foto: Annika VoßenMit dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm für ein Jahr in die USA
Man muss nicht im diplomatischen Dienst beschäftigt sein, um sein Land als Botschafterin oder Botschafter vertreten zu können: Bereits seit 30 Jahren gibt der Deutsche Bundestag in Zusammenarbeit mit dem Amerikanischen Kongress Schülerinnen und Schülern sowie jungen Berufstätigen die Möglichkeit, ein Jahr in den USA zu verbringen. Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) sind die Stipendiatinnen und Stipendiaten dabei in der Regel bei Gastfamilien untergebracht. Jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbringen ein Schuljahr an einer amerikanischen Highschool, während Berufstätige am Unterricht eines Community College oder einer vergleichbaren Bildungsstätte teilnehmen. Dabei absolvieren sie ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb. Ziel des Programms ist das Kennenlernen der historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten des anderen Landes. Außerdem sollen damit die deutsch-amerikanischen Beziehungen vertieft werden. Die Kosten für die Vor- und Nachbereitung des Programms, den College-Besuch, die Unterbringung in der Gastfamilie sowie für Reise und Versicherung werden übernommen. Bewerbungen für den Austausch im August 2014 sind noch bis zum 13. September möglich.
Weitere Informationen: www.bundestag.de/ppp

Reportagen aus dem Ingenieursleben: kostenloses Magazin „ALL ING“ erhältlich
Ingenieurberufe in ihrer ganzen Vielfalt darstellen – das ist ein wichtiges Anliegen der Initiative für Ingenieurnachwuchs „think ING.“ im Arbeitgeberverband Gesamtmetall. Kürzlich hat das Netzwerk die mittlerweile vierte Ausgabe des Magazins „ALL ING“ veröffentlicht. Darin gewähren fünf Wirtschafts- und Wissenschaftsredakteure in Artikeln und Reportagen Einblick in die MINT-Branche. Neben den porträtierten Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen kommen darin auch Studierende zu Wort. Sie berichten etwa von ihrer Hochschulausbildung. Schwerpunkt des aktuellen Magazins ist das Thema Mobilität. Außerdem erwartet die Leserinnen und Leser ein umfangreicher Infoteil rund um die Studienwahl, -finanzierung und -einschreibung. „ALL ING“ liegt bundesweit an Schulen und Berufsinformationszentren aus und kann außerdem online gelesen werden.
Weitere Informationen: www.all-ing.info


Info- & Schnupperveranstaltungen

Zwei Frauen sitzen vor einem Rechner. Foto: Christof Stache„BINGO“ in Osnabrück: Hochschule stellt Ingenieurwissenschaften und Informatik vor
Es ist wieder BINGO-Zeit! Was andernorts als eher lahmer Spaß für Damen und Herren reiferen Alters gilt, ist an der Hochschule Osnabrück die Abkürzung für den „Informationstag für Bewerber/-innen für Ingenieurwissenschaften und Informatik in Osnabrück“. Am 11. Juli haben die Besucherinnen und Besucher von 9.30 bis 15 Uhr dabei Gelegenheit, Studiengänge wie „Fahrzeugtechnik“, „Maschinenbau“, „Aircraft and Flight Engineering“, „Verfahrenstechnik“, „Medieninformatik“ sowie „Industrial Design“ näher kennenzulernen. Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche und Infostände sowie Führungen über den Campus. Auch zum Bewerbungsverfahren und zum Thema „Frauen studieren MINT“ erfahren Interessierte viel Wissenswertes.
Weitere Informationen: www.ecs.hs-osnabrueck.de/bingo.html

Infoabend an der RFH Köln: „Wirtschaftsinformatik“ stellt sich vor
Wirtschaft oder Informatik? Warum nicht beides! Wer sich für den Studiengang „Wirtschaftsinformatik“ interessiert, kann sich am 11. Juli an der privaten, staatlich anerkannten Rheinischen Fachhochschule Köln über das Angebot informieren. Ab 18 Uhr findet dort am Campus Köln ein Informationsabend statt. Dabei stellt der Studiengangsleiter das Studium zur Wirtschaftsinformatikerin beziehungsweise zum Wirtschaftsinformatiker mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ näher vor und beantwortet die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Der Studiengang kann in Vollzeit (sechs Semester) oder berufs- und ausbildungsbegleitend (sieben Semester) absolviert werden. Eine Anmeldung für die Informationsveranstaltung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen: www.rfh-koeln.de/aktuelles/termine/infoveranstaltungen/index_ger.html?record_id=e3219

Studieren in Aachen: „ErstInfoTag“ an der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule
Möchte ich überhaupt studieren? Falls ja: Welche Fächer gibt es und was kann ich später damit anfangen? Auf Fragen wie diese will die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) im Rahmen des „ErstInfoTags“ Antworten geben. Am 13. Juli erwartet Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 11 sowie der Einführungsphase von 11 bis 15 Uhr ein erlebnisreiches Programm aus „Wissenschaft zum Mitmachen“ sowie Information und Beratung. Dabei werden in den Hörsälen zahlreiche Vorträge zu Studienfächern und anderen Themen rund ums Studium angeboten. Außerdem stehen an Ständen der verschiedenen Fakultäten und Fachschaften Hochschulangehörige sowie Studierende für persönliche Gespräche zur Verfügung. In einer ergänzenden Ausstellung stellen Institute, Lehrstühle und Fachschaften einige ihrer neuesten Forschungsprojekte vor. Darüber hinaus können sich die Besucherinnen und Besucher bei verschiedenen Experimenten selbst als Forscherinnen und Forscher ausprobieren.
Weitere Informationen: www.rwth-aachen.de/erstinfotag

„Stadt und Energie“ in Berlin: TU stellt drei Masterstudiengänge vor
Insgesamt drei Masterstudiengänge bietet die Technische Universität Berlin zum Thema „Stadt und Energie“: „Energieeffizientes Bauen und Betreiben von Gebäuden“, „Energieeffiziente urbane Verkehrssysteme“ und „Urbane Versorgungsinfrastrukturen“. Sie werden am 15. Juli im Rahmen eines Infoabends von 18 bis 20 Uhr näher vorgestellt. Auf dem TU-Campus am Gasometer Schöneberg beleuchten die Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die einzelnen Lehrangebote in Kurzvorträgen. Auch die Praxisprojekte in den drei Masterfächern sowie die beruflichen Perspektiven mit einem entsprechenden Abschluss werden Thema sein.
Weitere Informationen: www.campus-euref.tu-berlin.de/menue/veranstaltungen


Thema des Monats "Wie wird man Diplomat/-in?"

Flaggen an einem Gebäude. Foto: WillmyCCSie bereisen die Welt, treffen hochrangige Persönlichkeiten und vertreten die Interessen des eigenen Landes nach außen: Der Beruf des Diplomaten/der Diplomatin ist für viele sehr reizvoll. Als Diplomat/-in werden zwar ausschließlich Absolventinnen und Absolventen des höheren Dienstes bezeichnet – doch auch der gehobene Dienst verspricht interessante Karrierechancen. Doch egal in welcher Laufbahn: Es ist Einsatz gefordert. Unter anderem muss man beispielsweise bereit sein, alle drei bis fünf Jahre seinen Arbeitsort zu wechseln.

So wie Ramin Moschtaghi. Im „Thema des Monats“ auf studienwahl.de berichtet er, warum er sich für den Beruf des Diplomaten entschieden hat und welches Einsatzland ihn besonders reizen würde. Margarete Jacob hat es in die Deutsche Botschaft im Senegal verschlagen. Von Dakar aus beobachtet sie die politischen Entwicklungen in dem westafrikanischen Land. Was ihr daran besonders gut gefällt, schildert sie auf studienwahl.de.

Informationen zu Voraussetzungen und Bewerbungsverfahren sowie weiterführende Links ergänzen das „Thema des Monats“.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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ISSN 2193-0813