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studienwahl.de - Newsletter Nr. 18 vom 04.09.2013

Zu sehen sind Bücherregale einer Hochschulbibliothek.Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie bei der Bewerbung um einen Studienplatz bisher leer ausgegangen sind oder sich erst kurzfristig zu einem Studium entschlossen haben, dann können Sie mit Hilfe der Studienplatzbörse noch einen Restplatz vor Beginn des Wintersemesters 2013/14 ergattern.

Die Börse, die auch als "Schwarzes Brett für Last-Minute-Angebote" bezeichnet wird, hat seit dem 1. September 2013 geöffnet. Mit ihr ist eine bundesweite Suche nach freien Studienplätzen möglich.

Nachdem die Studienplätze regulär vergeben worden sind, werden die übrigen freien Plätze zunächst in einem Nachrückverfahren verteilt. Alle Studienplätze, die dann noch nicht in Anspruch genommen wurden, werden über die Börse verlost. Es werden zudem auch zulassungsfreie Studienplätze angeboten, wenn es im betreffenden Fach noch freie Plätze gibt.

Die Betreiber der Studienplatzbörse, das sind die Stiftung für Hochschulzulassung und die Hochschulrektorenkonferenz, raten allen Studieninteressierten, möglichst häufig auf die Website zu gehen, da die einzelnen Hochschulen ihre Angebote zu unterschiedlichen Zeitpunkten online stellen. Sobald keine Hochschule mehr Restplätze anbietet, wird die Studienplatzbörse wieder schließen.

Was es sonst noch Neues in der akademischen Welt gibt, darüber informieren wir Sie wie gewohnt im Rahmen unserer aktuellen Newsletter-Ausgabe.    

Wir wünschen Ihnen gute Information!
 

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik "Studienorganisation"
Service, Kontakt & Impressum

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Neue Studiengänge

Das Foto zeigt ein aufgeschlagenes Buch."General Linguistics" und "Literatur und Medien": Uni Bamberg bietet zwei neue Master an 
Zum Wintersemester 2013/14 erweitert die Otto-Friedrich-Universität Bamberg ihr geisteswissenschaftliches Studienangebot. Der Master "General Linguistics" ist einer der beiden neuen Studiengänge. In ihm beschäftigen sich die Studierenden mit den sozialen Funktionen von Sprache und lernen seltene Sprachen bzw. Regional- und Minderheitensprachen kennen. Absolventen/-innen des Masters können später zum Beispiel in der Fremdsprachenvermittlung, Software-Entwicklung oder in Verlagen und Archiven eine Stelle finden.
Der zweite neue Master heißt "Literatur und Medien" und richtet sich an Studierende, die sich mit Prozessen der kulturellen Sinnstiftung in Literatur und anderen Medien wie Film, Fernsehen, Fotografie oder Internet interessieren. Wer diesen Master abschließt, kann später etwa in Verlagen, Presse-, Rundfunk- oder Fernsehredaktionen sowie in Kulturämtern, Archiven und Museen arbeiten.
Beide Studiengänge dauern vier Semester. Voraussetzung für eine Bewerbung ist ein mit mindestens Note 2,5 abgeschlossenes Bachelorstudium in einem literatur-, kultur- oder sprachwissenschaftlichen Fach. Für den Master "General Linguistics" müssen zudem Englischkenntnisse auf C1-Niveau nachgewiesen werden.
Weitere Informationen: www.uni-bamberg.de/ma-gen-ling sowie www.uni-bamberg.de/ma-lit-medien/profil-des-studiengangs

Jade Hochschule: "Wirtschaft im Praxisverbund"
Ab September 2013 wartet die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth mit dem neuen Bachelor "Wirtschaft im Praxisverbund" auf. Studieninteressierte können sich entweder für ein ausbildungsintegriertes oder berufsintegrierendes duales Studium entscheiden. Beide Studienmodelle haben eine Regelstudienzeit von acht Semestern und schließen mit dem Grad "Bachelor of Arts" ab. Neben den üblichen Zugangsvoraussetzungen (Fachhochschulreife oder allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife oder eine entsprechende Ausbildung mit besonderer Qualifikation) müssen Bewerber/-innen einen Ausbildungsvertrag in einem fachlich einschlägigen anerkannten kaufmännischen Ausbildungsberuf vorweisen. In den ersten drei Semestern werden die BWL-Grundlagen gelegt. Ab dem fünften Semester beginnt die Vertiefungsphase mit betriebswirtschaftlichen und branchenbezogenen Schwerpunkten. Im achten Semester wird die praxisbezogenen Bachelorabeit im Unternehmen angefertigt, zugleich dient das achte Semester der Erweiterung der arbeits- und berufspädagogischen Kompetenzen. Das Studium wird in beiden Modellen durch Praxis- bzw. Ausbildungsphasen im Betrieb begleitet. Studienbeginn ist jeweils zum Wintersemester.
Weitere Informationen: www.jade-hs.de/fachbereiche/wirtschaft/fuer-studieninteressierte/studiengang-wirtschaft-im-praxisverbund-dual sowie www.jade-hs.de/fachbereiche/wirtschaft/fuer-studieninteressierte/studiengang-wirtschaft-im-praxisverbund-berufsintegrierend   

Fernstudiengang "Wirtschaftsinformatik" an der IUBH 
Gemeinsam mit der CampusLab GmbH bietet die private, staatlich anerkannte Internationale Hochschule Bad Honnef - Bonn (IUBH) ab 1. September 2013 den online-gestützten Fernstudiengang "Wirtschaftsinformatik" an. Zulassungsvoraussetzung ist mindestens die Fachhochschulreife oder eine abgeschlossene Meisterprüfung. Am Ende des Studiums wird der Bachelorgrad (Bachelor of Science) verliehen. Die Studiendauer kann von den Studierenden selbst gewählt werden - möglich sind sechs, acht oder zwölf Semester. Während des Studiums gibt es keine Präsenzzeiten. Pro Semester werden vier bis sechs Klausuren geschrieben, die an 28 Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie weltweit an den Goethe-Instituten abgelegt werden können. Zu den Studieninhalten gehören unter anderem BWL, Finanzierung und Recht, IT-Projektmanagement und Programmierung von Web-Anwendungen. Im Laufe des Bachelors können sich die Studierenden auf eine Branche spezialisieren. Angeboten werden zum Beispiel Servicemanagement, Luftmanagement und Immobilienmanagement.
Das Fernstudium an der IUBH ist kostenpflichtig. Die genauen Kosten sind je nach Studienmodell gestaffelt: Für ein Studium, das 36 oder 48 Monate dauert, wird ein monatliche Gebühr von 229 Euro fällig. Für 72 Monate verlangt die IUBH 159 Euro monatlich.
Weitere Informationen: www.iubh-fernstudium.de/unsere-fernstudiengaenge/fernstudium-bachelor-wirtschaftsinformatik.php


Aktuelles & Informationen

Zu sehen ist eine Arbeitsmarktmanagerin, die an ihrem Schreibtisch sitzt.Bewerbungsstart an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit 
Seit kurzem ist die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) wieder offen für neue Bewerbungen. Interessierte können sich in den nächsten Monaten um die praxisintegrierten dualen Studiengänge "Arbeitsmarktmanagement" und "Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement" bewerben. Beide Studiengänge haben eine Regelstudienzeit von drei Jahren, schließen mit dem Grad "Bachelor of Arts" ab und bereiten auf eine Karriere bei der Bundesagentur für Arbeit vor. Dabei absolvieren die Studierenden sowohl ein Studium an der HdBA, als auch mehrere Praxisteile an Dienststellen der Bundesagentur für Arbeit. Der Studiengang "Arbeitsmarktmanagement" wird in Mannheim und Schwerin angeboten, "Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement" nur in Mannheim. Nach dem Studium haben die Absolventen/-innen guten Chancen, von der Bundesagentur für Arbeit übernommen zu werden. Je nach Studiengang können sie in der Jobvermittlung tätig sein, bei der Integration von Menschen mit Behinderung mithelfen oder bei der Arbeit mit Unternehmen mitwirken.
Darüber hinaus bietet das IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit wieder ein praxisintegriertes duales Informatik-Studium an. Die theoretischen Lerneinheiten des dreieinhalbjährigen Programms erfolgen an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Am Ende wird der Grad "Bachelor of Science" verliehen. Anschließend steht den Absolventen/-innen ein breites Spektrum an Karrieremöglichkeiten in der BA-Informationstechnik offen. Die Bewerbung für das Informatik-Studium erfolgt direkt beim IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit.    
Weitere Informationen: www.arbeitsagentur.de/nn_739560/Navigation/zentral/Servicebereich/Karriere-BA/Schueler-Absolventen/Studium/Studium-Nav.html  

Wohnungsnot in den Hochschul-Städten!
Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) hat ergeben: Der "Run" auf die Universitäten und Fachhochschulen verursacht eine akute Wohnungsnot in Deutschland. Hierfür gibt es laut IW Köln drei Gründe: Zum einen entscheidet sich mittlerweile rund die Hälfte aller Schulabgänger/-innen für ein Studium. Außerdem nimmt der Anteil ausländischer Studierender immer weiter zu und drittens sorgen die doppelten Abiturjahrgänge für eine zusätzliche Knappheit. Waren im Jahr 2001 noch 1,9 Millionen Studierende an deutschen Hochschulen immatrikuliert, so sind es heute ganze 2,5 Millionen. Zwar bietet das Deutsche Studentenwerk (DSW) eine Vielzahl an Wohnräumen an, doch das Angebot reicht längst nicht aus. In der Universitätsstadt Gießen beispielweise konkurrieren 15 Studierende um einen einzigen Wohnheimplatz.
Die Kommunen und Länder sind alamiert und suchen fieberhaft nach Lösungen. So bezuschussen Bayern und Thüringen etwa bereits Neubauten von Studentenwerken. In der Not um neue Wohnungsmöglichkeiten werden auch zunehmend unkonventionelle Wege eingeschlagen: Zum Beispiel ziehen Erstsemester/-innen in Seniorenheime ein und helfen nebenbei mit bei der Betreuung älterer Menschen oder es werden leer stehende Kasernen übergangsweise genutzt, wie die York-Kaserne in Münster.
Weitere Informationen: www.iwkoeln.de


Info- & Schnupperveranstaltungen

Das Foto zeigt einen leeren Gang in einem Hochschulgebäude.

"Lange Nacht der Berufe" in Hannover
Am Freitag, den 6. September 2013 veranstaltet die Stadt Hannover von 17 bis 22 Uhr zusammen mit der Agentur für Arbeit Hannover und weiteren Partnern die siebte "Lange Nacht der Berufe". Die Veranstaltung hilft bei der Beantwortung zentraler Fragen rund um die Studien- und Berufswahl und bietet die Gelegenheit, viele spannende Berufe in ungezwungener Atmosphäre sowie mit verschiedenen Mitmachaktionen kennenzulernen. Hierbei können sich auch interessierte Schüler/-innen der 9. bis 12. Klassen an Gymnasien ein besseres Bild von ihren Traumberufen machen und direkt mit Firmen und Hochschulen in Kontakt treten.
Weitere Informationen: www.lange-nacht-der-berufe.de

Infoveranstaltung der DEKRA Hochschule Berlin
Die private Hochschule bietet Interessierten am 13. September 2013 um 16:00 Uhr einen allgemeinen Überblick über die Hochschule und ihr Studienangebot. Derzeit werden folgende Studiengänge angeboten: Fernsehen und Film: Kamera, Audio, Drehbuch, Regie; Medienmanagement: Marketing, Wirtschaftskommunikation, Digital Design; Journalismus: TV-Journalismus/Moderation, Online-Journalismus.
Im Laufe der Infoveranstaltung gibt es die Möglichkeit, persönlich Fragen zur Bewerbung, Zulassung und Finanzierung zu klären. Nach der Infoveranstaltung gibt es eine Führung durch die Hochschule und die Arbeitsräume.
Eltern oder Freunde können mitgebracht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmeranzahl jedoch begrenzt. Um Anmeldung wird daher gebeten.
Weitere Informationen: http://dekra-hochschule-berlin.de/studium/bewerbung/info-veranstaltung/

Hochschulmesse "Studienstart" in Krefeld 
Was soll ich studieren? Wo kann ich studieren? Wie finde ich einen Studienplatz? Die Hochschulmesse "Studienstart" in Krefeld hilft Studienineressierten die passenden Antworten zu finden. Zur Messe sind mehr als 20 Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden eingeladen. Weitere Organisationen wie die Bundeswehr, Polizei und das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben stehen ebenfalls für Fragen zur Verfügung. Ein attraktives Vortragsprogramm rundet die Messe ab. Vor Ort sind natürlich auch die Berater/-innen für Akademische Berufe der Bundesagentur für Arbeit Krefeld. Die Messe findet am 12.10.2013 im Berufskolleg Krefeld-Uerdingen statt und geht von 10 bis 13 Uhr. Eine Anmeldung ist im Vorhinein nicht notwendig.
Weitere Informationen: http://vdb.arbeitsagentur.de (Suche nach Ort: Krefeld)


Rubrik "Studienorganisation"

Das Foto zeigt eine Infotafel.Die Schullaufbahn ist erfolgreich geschafft und nun fängt die Studienzeit an. Grund genug, sich einmal näher mit dem Thema Studienplanung zu befassen: Was muss ich beachten, damit der Einstieg in den Hochschulalltag reibungslos gelingt? Welche Module und Lehrveranstaltungen erwarten mich im ersten Semester? Und wie kann ich möglichst früh Praxiserfahrungen sammeln?

Wer Antworten auf diese und ähnliche Fragen sucht, sollte einen Blick in unsere Rubrik "Studienorganisation" werfen. Wir geben nützliche Hinweise zu Studienaufbau und -dauer, liefern hilfreiche Tipps zum Studienstart und zeigen, wie man einen sinnvollen Praxisbezug im Studium herstellen kann.    


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@willmycc.de

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ISSN 2193-0813