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studienwahl.de - Newsletter Nr. 23 vom 13.11.2013

Liebe Leserin, lieber Leser,

Kleines Mädchen in einem Labor. Foto: Tilman WeishartMathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – echte Männerdomänen an deutschen Hochschulen. So lautet das alte Klischee, das langsam aber sicher seine Grundlage verliert. Denn: Immer mehr Frauen entscheiden sich für ein Studienfach im MINT-Bereich. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen stieg der Anteil an Studienanfängerinnen in den Ingenieurwissenschaften von 21 Prozent im Jahr 2011 auf 23 Prozent (2012) so rasant wie nie zuvor.

Diese Entwicklung wird durch weitere Daten belegt. So ist allein in den vier Jahren von 2008 bis 2012 die Zahl der Studienanfängerinnen in MINT-Fächern fast anderthalbmal so stark gestiegen wie in den 13 Jahren zuvor. In den Ingenieurwissenschaften erhöhte sie sich um 14.500 auf 35.500 weibliche Erstsemester in 2012, in den Naturwissenschaften und der Informatik um knapp 22.000 auf 58.000.

Besonders deutlich zeigt sich der Trend im Fach Elektrotechnik: Hier verdoppelten sich die Studienanfängerinnen seit 2008 nahezu (von 1.787 auf 3.252). Ähnliches weisen die Statistiken für Informatik auf, wo der Anteil der Frauen im ersten Semester von 6.432 (2008) auf 12.048 (2012) angestiegen ist. Also, liebe Leserinnen: keine Angst vor sogenannten „Männerfächern“!

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik "Stellenbörsen im Internet"
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Zwei junge Frauen schneiden einen Apfel. Foto: Sonja BrüggemannNeuer Master in Gießen: „Ökotrophologie“ an der Justus-Liebig-Universität
Aufbauend auf dem gleichnamigen Bachelor an der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen bietet die Hochschule seit diesem Wintersemester den Masterstudiengang „Ökotrophologie“ an. Dabei sollen die bereits vermittelten Grundkenntnisse aus den Ernährungs- und Haushaltswissenschaften sowie der Ernährungsökonomie vertieft werden. Zur Wahl stehen die beiden Studienprofile „Haushalts- und Dienstleistungswissenschaften“ und „Versorgungsmanagement“. Während sich die Studierenden im ersten Schwerpunkt etwa mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der Lebensqualität und Pflege im Alter für unterschiedliche Haushalts- und Familienkonstellationen beschäftigen, umfasst der Bereich „Versorgungsmanagement“ sämtliche Funktionen zur Führung eines Versorgungsbetriebs. Dazu zählen beispielsweise Personal- und Produktwirtschaft, Finanzierung und Investition sowie Controlling. Die Regelstudienzeit für „Ökotrophologie“ beträgt vier Semester; die Absolventinnen und Absolventen schließen mit dem „Master of Science“ ab.
Weitere Informationen: www.uni-giessen.de/cms/studium/studienangebot/master/oektroph

„Klinische Psychologie und Psychotherapiewissenschaft“ an der Uni Witten/Herdecke
Die private, staatlich anerkannte Universität Witten/Herdecke im Ruhrgebiet bietet ab sofort den neuen Master „Klinische Psychologie und Psychotherapiewissenschaft“ an. Er soll Wissen, Methoden und Fertigkeiten an der Schnittstelle zwischen Neurowissenschaften, klinischer Psychologie und Psychotherapie vermitteln. In vier Semestern befassen sich die Studierenden dabei unter anderem mit Neurowissenschaften, allgemeinen und spezifischen Aspekten der Psychotherapie sowie Forschungsmethoden der klinischen Psychologie. Auch ein zweimonatiges Praktikum steht auf dem Programm. Der Studiengang schließt mit dem „Master of Science“ ab. Die Absolventinnen und Absolventen haben grundsätzlich die Möglichkeit, zur Promotion zugelassen zu werden. Außerdem können sie die Psychotherapieausbildung nach § 5 Abs. 2 des Gesetzes über die Berufe der Psychologischen Psychotherapeutin/des Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendpsychotherapeutin/des Kinder- und Jugendpsychotherapeuten (PsychThG) in Nordrhein-Westfalen aufnehmen. Für das Studium fallen pro Semester Studienbeiträge in Höhe von 4.704 Euro an (bei sofortiger Zahlung).
Weitere Informationen: www.uni-wh.de/gesundheit/psychologie/master-klinische-psychologie-und-psychotherapiewissenschaft-msc


Aktuelles & Informationen

Junge Frau sitzt auf der Couch. Foto: Martin RehmUmfrage: Mieten für Studierende im Osten günstiger
„Hotel Mama“ floriert vor allem im Westen: In den „alten“ Bundesländern wohnen fast 30 Prozent der Studierenden noch bei den Eltern – dreimal so viele wie im Osten. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Kampagne „Mein Campus – Studieren in Fernost“. Als Grund wurden die durchschnittlich günstigeren Wohnungsmieten in Ostdeutschland genannt. So zahlt laut der Erhebung im Osten nur jeder zweite Studierende mehr als 300 Euro Miete im Monat - im Westen sind es zwei von drei. Dabei müssen die Befragten eigenen Angaben zufolge in der gesamten Republik mit rund 600 Euro monatlich auskommen. Das was die Studierenden in ostdeutschen Städten an Miete sparen, können sie in ihre Freizeit investieren: Im Schnitt geben sie 178 Euro pro Monat für Hobbys, Kneipen, Ausflüge oder Konzerte aus – 16 Euro mehr als die westdeutschen Befragten.
Weitere Informationen: www.studieren-in-fernost.de

Leuchtet ein: Webportal „Photonik Campus“ wirbt Nachwuchs für die Licht-Branche „Entdecke die Welt des Lichts“ - unter diesem Motto steht das Webportal „Photonik Campus“ des VDI Technologiezentrums. Unter www.photonik-campus.de finden die User Informationen und Erfahrungsberichte zu den optischen Technologien. Hinzu kommen Videos rund um die vielfältigen Eigenschaften des Lichts und dessen Einsatzmöglichkeiten: von der organischen Leuchtdiode (OLED) über das präzise Schneiden von Metallteilen mit dem Laserstrahl bis hin zur Geige aus dem Laserdrucker – der „Photonik Campus“ zeigt, was Licht alles kann und wie es heute in Forschung und Produktionstechnik zum Einsatz kommt. Hinzu kommen Informationen zu Studienmöglichkeiten im Bereich Optische Technologien/Photonik mit einer ausführlichen Linkliste, aktuelle Meldungen sowie ein Blog. Die Website wurde von der Initiative „Photonik Campus Deutschland“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, qualifizierten Nachwuchs für die Zukunft der Photonik-Branche zu sichern.
Weitere Informationen: www.photonik-campus.de

Auf Reisen forschen – und GEO zahlt: Stipendium zu gewinnen
Ob Tiefsee, Urwald, Gletscher oder Tropfsteinhöhle: Forschungsreisen kosten nicht nur Zeit und Kraft, sondern auch viel Geld. Zumindest bei letztem erhalten junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Unterstützung vom GEO-Magazin: Es vergibt ein Stipendium in Höhe von 10.000 Euro für einen entsprechenden Trip. Bewerben können sich junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachdisziplinen, die nicht älter als 35 Jahre sind und ein abgeschlossenes Bachelorstudium vorweisen können. Die drei Bewerberinnen beziehungsweise Bewerber mit den interessantesten Projekten werden von der Redaktion zu einem Gespräch eingeladen. Wer sich hier durchsetzt gewinnt das Stipendium und wird auf Reisen geschickt. Dabei wird er oder sie von einem GEO-Redakteur oder einer GEO-Redakteurin sowie einem Fotografen oder einer Fotografin begleitet, die über das Projekt berichten. Die beiden anderen Bewerberinnen oder Bewerber erhalten 500 Euro für die Crowdfunding-Plattform sciencestarter.de, über die Menschen gemeinschaftlich Wissenschaftsprojekte finanzieren können.
Weitere Informationen: www.geo.de/stipendium


Info- & Schnupperveranstaltungen

Mikroskop in einem Labor. Foto: Daniel LöbStudieninformationstag am Campus Sankt Augustin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Studieren an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg? Wer mit diesem Gedanken spielt, kann sich am 16. November am Campus Sankt Augustin über das dort mögliche Studienangebot informieren. Von 9 bis 13 Uhr erwarten die Besucherinnen und Besucher beispielsweise Vorträge zu den Themen Studienfinanzierung und Stipendien sowie Präsentationen wie „Es muss nicht immer Windows sein …“ oder „Roboter zum Anfassen“. Auf dem Programm stehen darüber hinaus Labor- und Redaktionsbesichtigungen, Informationsstände von Initiativen und Stiftungen sowie die Möglichkeit zum Besuch der Bibliothek. Eine Voranmeldung zum Studieninformationstag ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen: www.h-brs.de/infotag_augustin.html

„Reutlinger Wissenswoche“ mit Vorträgen, Studieninfo und „Studium Generale“
Geballtes Wissen in sechs Tagen: Vom 18. bis 23. November findet die „Reutlinger Wissenswoche“ statt. Dabei stehen unter anderem Vorträge und ein „Tag der offenen Tür“ auf dem Programm. So ist für den 20. November ab 9 Uhr ein Studientag für Studieninteressierte geplant. Dabei erhalten Schülerinnen und Schüler einen Einblick, wie es nach der Schule weitergehen kann und wie ein Studium abläuft. Am Abend (18.15 Uhr) referiert dann Hochschulpräsident Prof. Dr. Hendrik Brumme in der „Studium Generale“-Reihe über das Thema „Diversität an Hochschulen – Dilemma oder Chance?“. Den Abschluss der „Wissenswoche“ bildet der „Tag der offenen Tür“ am 23. November. Dabei erwartet die Besucherinnen und Besucher von 11 bis 17 Uhr eine Mischung aus Führungen, Mitmachaktionen und Vorträgen.
Weitere Informationen: www.reutlingen-university.de/aktuelles/wissenswoche.html

Leibniz Universität Hannover informiert über Masterangebot
Wie geht es weiter nach dem Bachelor? Antworten will die Leibniz Universität Hannover geben. Sie lädt Bachelorstudierende, Absolventinnen und Absolventen mit einem ersten Studienabschluss und andere Interessierte vom 25. bis 29. November zur Master-Infowoche ein. Dabei erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Überblick über die mehr als 60 angebotenen Masterstudiengänge an der LUH. Auf dem Programm stehen beispielsweise Fachvorträge zu verschiedenen Masterprogrammen, Informationen zum Bewerbungsverfahren, zum Auslandsstudium, zur Finanzierung und Berufsorientierung sowie zusätzliche Tipps rund um das Studium. An der Infowoche beteiligen sich unter anderem die Fakultäten Architektur und Landschaft, Mathematik und Physik sowie die Philosophische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät.
Weitere Informationen: www.master.uni-hannover.de

Von Logistik bis Wirtschaftsinformatik: Hochschule Neuss stellt Studiengänge vor „Logistics and Supply Chain Management“, „International Industry and Trade Management“, „Wirtschaftsinformatik“ oder „Wirtschaftsingenieurwesen“? Wer sich für ein Studium an der privaten, staatlich anerkannten Hochschule Neuss entscheidet, kann aus diesem Angebot wählen. Doch was verbirgt sich hinter den einzelnen Fächern? Klarheit schafft die „Schnupperwoche“ vom 25. bis 29. November. Dabei können Interessierte an regulären Vorlesungen teilnehmen und erhalten einen intensiven Einblick in die Inhalte der jeweiligen Studienrichtung. Auch das Knüpfen erster Kontakte ist erwünscht. Darüber hinaus stehen an allen Veranstaltungstagen Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierende der Hochschule für individuelle Gespräche zur Verfügung.
Weitere Informationen: www.hs-neuss.de/studium/schnupperstudium.html

Masterinfotag an der Fachhochschule Jena
„Pharma-Biotechnologie“, „Wirtschaftsingenieurwesen“, „Soziale Arbeit“, „Laser- und Optotechnologien“ – das sind nur einige der Masterangebote an der Ernst-Abbe-Fachhochschule in Jena. Am 29. November öffnet die Hochschule ihre Pforten und informiert über die einzelnen Studiengänge. Von 13.15 bis 17 Uhr haben die Besucherinnen und Besucher dabei in Haus 4 auf dem Campus Gelegenheit, sich selbst ein Bild von den Fächern zu machen. Dabei stehen Professorinnen und Professoren sowie Masterstudierende den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Vorträgen und an Infoständen zur Klärung offener Fragen zur Verfügung. Extra für den Masterinfotag wurde auch ein Video erstellt und auf YouTube veröffentlicht: http://youtu.be/z-YQBG_ZsM0.
Weitere Informationen: www.fh-jena.de/fhj/master/start/Aktuelles/Seiten/default.aspx


Rubrik "Stellenbörsen im Internet"

Frau bereitet vor einem Computer ihre Bewerbung vor. Foto: Martin RehmGeschafft! Die letzten Prüfungen erfolgreich gemeistert, das Abschlusszeugnis stolz entgegengenommen – jetzt beginnt für Hochschul-Absolventinnen und -Absolventen ein neuer Lebensabschnitt. An dessen Anfang steht meist die Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz. Ein guter Anlaufpunkt für die Recherche nach Vakanzen sind Stellenbörsen im Internet.

In der gleichnamigen Rubrik gibt studienwahl.de einen Überblick über ausgewählte Jobbörsen für Akademikerinnen und Akademiker. Dabei werden etwa das Internet-Portal der Bundesagentur für Arbeit sowie allgemeine Karrieremärkte vorgestellt. Aber auch Links und Informationen zu fachspezifischen Stellenbörsen, regionalen Angeboten, Meta-Suchmaschinen und Job-Vermittlungen für Studierende finden sich in der Rubrik.


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Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

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(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
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ISSN 2193-0813