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studienwahl.de - Newsletter Nr. 2 vom 22.01.2014

Liebe Leserin, lieber Leser,

Mann berät eine junge Frau. Foto: WillmyCC Studiosrund 11.000 begabte Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden fördert die „Studienstiftung des deutschen Volkes“ derzeit. Demnächst werden etwa 500 neu hinzukommen – die Bewerbungsphase für die „Frischlinge“ läuft bereits. Noch bis 18. Februar haben Studierende des ersten und zweiten Semesters Zeit, sich beim größten Begabtenförderungswerk in Deutschland für die Teilnahme am Auswahlverfahren anzumelden.

Erster Schritt dafür ist die Registrierung unter www.studienstiftung-test.de. Anschließend nehmen alle Kandidatinnen und Kandidaten an einem Auswahltest teil, der am 22. und 29. März stattfindet. Wer hier mit seinen Testergebnissen überzeugen kann, wird zu einem Auswahlseminar im Frühsommer eingeladen. Insgesamt dürfen sich dort bis zu 500 Studierende präsentieren, um die Studienstiftung von ihren intellektuellen Fähigkeiten, ihrer Leistungsbereitschaft und Motivation, sozialen Kompetenz sowie ihren außerfachlichen Interessen zu überzeugen.

Der Aufwand lohnt sich: Wer ein Stipendium ergattert, darf sich auf finanzielle Unterstützung zwischen 300 und 897 Euro monatlich freuen – abhängig von der finanziellen Situation der Eltern. Darüber hinaus fördert die Studienstiftung unter anderem Auslandsaufenthalte, Sprachkurse sowie den fachlichen Austausch bei Kollegs und Sommerakademien. Bewerben können sich übrigens alle Studierenden einer Uni oder Fachhochschule zu Beginn ihres Studiums. Ausgenommen sind Hochschüler/-innen künstlerischer Fächer, da für sie ein spezielles Auswahlverfahren vorgesehen ist.

Sollten Sie bei der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ leer ausgehen, ist das kein Grund, enttäuscht zu sein. Schließlich gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, sich mit „Finanzspritzen“ das Studium zu erleichtern. Einige davon finden Sie in unserer Rubrik „Finanzierung, Förderungsmöglichkeiten“.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats "Eine Option: Das Studium an einer privaten Hochschule"
Service, Kontakt & Impressum



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International studieren

Die International School of Management (ISM) legt besonderen Wert auf eine internationale Ausbildung. Zentraler Bestandteil aller Bachelor-Studiengänge sind daher integrierte Auslandssemester und -praktika.

Mehr Informationen zum internationalen ISM-Studium:

www.ism.de.


Neue Studiengänge

Straßen bei Nacht. Foto: Lisa Zirkelbach„International Logistics and Management“ startet an der HAW Hamburg
Der Studiengang „International Business and Logistics“ an der HAW Hamburg ist ab dem Wintersemester 2014/15 Geschichte. Ersetzt wird er von „International Logistics and Management“.  Das Masterangebot reformiert den bisherigen Studiengang, versteht sich als interdisziplinär und vereint die Bereiche Betriebswirtschaft, Technik, Quantitative Methoden und Wirtschaftsinformatik. Auf dem Studienplan stehen demzufolge Fächer wie „Prozessoptimierung“, „International Transport“, „Controlling“, „Nachhaltige Ökonomie“ und „Management and Logistics“. Dabei werden Themen wie die Planung und Steuerung internationaler Produktions- und Zuliefernetzwerke oder internationale Transportlogistik behandelt. Der dreisemestrige Studiengang schließt mit dem „Master of Science“ ab. Die Absolventinnen und Absolventen finden unter anderem in Industrie-, Handels- und Logistikdienstleistungsunternehmen ein Beschäftigungsfeld. Zulassungsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich mit einer Vertiefung auf dem Gebiet der Logistik.
Weitere Informationen: www.haw-hamburg.de/ws-w/studium/masterstudiengaenge/international-logistics-and-management.html


Aktuelles & Informationen

Junge Mädchen tragen Magazine. Foto: Martin Rehm„grips gewinnt“: 110 Stipendien für Schülerinnen und Schüler
„grips gewinnt“ ist das Motto des gleichnamigen Stipendiums für Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse, das die Joachim Herz Stiftung gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, junge Menschen zu unterstützen, die wegen finanzieller Probleme oder sprachlicher beziehungsweise kultureller Hindernisse Schwierigkeiten in der Schule haben. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler bis 21 Jahre, die mindestens die siebte Klasse an einer allgemeinbildenden Schule in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt oder Schleswig-Holstein besuchen (die Förderung beginnt frühestens ab der achten Jahrgangsstufe) und das Abitur oder die Fachhochschulreife machen möchten. Außerdem sollen ihre Bildungschancen durch soziale, finanzielle oder kulturelle Umstände beeinträchtigt sein. Insgesamt werden 110 Förderstipendien vergeben, wobei die schulischen Leistungen, Motivation, Leistungsbereitschaft sowie schulisches, außerschulisches und soziales Engagement wichtige Auswahlkriterien sind. Wer bei „grips gewinnt“ genommen wird, kann sich über bis zu 150 Euro monatlich freuen. Außerdem ist die Teilnahme an Seminaren, Ausflügen und Kulturveranstaltungen sowie Beratung zu Themen wie Berufswahl und Bildungsweg vorgesehen. Die Bewerbung muss neben einem ausführlichen Lebenslauf auch das Gutachten einer Lehrkraft beinhalten. Frist für die Einreichung ist der 15. März.
Weitere Informationen:
www.grips-stipendium.de

Vorlesungssaal ade: „Fernstudientag“ stellt flexibles Studium vor
Studieren, größtenteils unabhängig von Zeit und Ort – ein Fernstudium macht’s möglich. Nicht nur bei Berufstätigen ist diese Form der akademischen Ausbildung beliebt. Welche Programme die einzelnen Hochschulen und Bildungseinrichtungen anbieten, erfahren Interessierte beim bundesweiten „Fernstudientag“ am 21. Februar. Zu den Teilnehmern der Aktion zählt zum Beispiel die Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft, die sich am Standort Bremen in persönlichen Beratungsgesprächen und Fünf-Minuten-Präsentationen vorstellt. Die FernUniversität Hagen organisiert gleich in mehreren Städten verschiedene Veranstaltungen. In ihren Regionalzentren in Rheine, Nürnberg und Stuttgart werden etwa Vorträge zu Zugangsvoraussetzung, Kosten und Betreuungsangebot gehalten. Insgesamt gewähren mehr als zehn Hochschulen und Bildungseinrichtungen Einblick in ihre Studienmöglichkeiten. Ergänzt werden die Termine vor Ort durch virtuelle Aktionen, etwa Online-Vorträge. Außerdem gibt es telefonische Beratungen, Chats, Online-Konferenzen und Gespräche mit Beraterinnen und Beratern via Skype und Telefon.
Weitere Informationen: www.fernstudientag.de


Info- & Schnupperveranstaltungen

Junge Studentin im Hochschulgebäude. Foto: Jörg Moritz„Hochschulerkundungstag 2014" an der Philipps-Universität Marburg
Von „Anglophone Studies“ bis „Wirtschaftsmathematik“, von „Abenteuer- und Erlebnispädagogik“ bis „Sprach- und Kulturwissenschaften des Vorderen Orients“ – das Studienangebot an der Philipps-Universität Marburg ist ebenso spannend wie vielfältig. Bei der „Hochschulerkundung 2014“ am 29. und 30. Januar haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, sich selbst von den einzelnen Studiengängen zu überzeugen. Auf dem Programm stehen dabei verschiedene Vorträge. Dabei werden nicht nur die einzelnen Fächer vorgestellt, sondern auch Hinweise und Tipps zur Studienfinanzierung, zum studentischen Wohnen und zum Bewerbungsverfahren gegeben. Darüber hinaus referieren Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit sowie des Career Center zum Thema „Berufsorientierung während des Studiums“. Wer bei der „Hochschulerkundung 2014“ teilnehmen möchte, sollte sich allerdings sputen: Die erforderliche Anmeldung ist nur noch heute, 22. Januar, unter www.uni-marburg.de/studium/schueler/hochschulerkundung-anmeldung möglich.
Weitere Informationen: www.uni-marburg.de/hochschulerkundung 

Kunst & Co.: „Studieninformationstag“ an der HBK Braunschweig
Welches Studienfach passt zu mir? Welche Studiengänge kann ich kombinieren? Wie kann ich mich bewerben? Antworten auf Fragen wie diese erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim „Studieninformationstag“ der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Braunschweig am 28. Januar. Von 10 bis 17.15 Uhr können sich Interessierte unter anderem über Studiengänge wie „Freie Kunst“, „Darstellendes Spiel“, „Industrial Design“ und „Kunstwissenschaft“ informieren. Dabei werden auch Mappenberatungen angeboten. Auf dem Tagesprogramm stehen darüber hinaus verschiedene Infostände, etwa vom Career-Service, ein Büchertisch sowie Führungen, praktische Übungen und ein Wissenschafts-Café. Außerdem bieten Lehrende und Studierende Einblicke in den Studienalltag und präsentieren ihre Ateliers und Werkstätten.
Weitere Informationen: www.hbk-bs.de/studium/zsb/studieninformationstag-2014

Studium? Ausbildung? Darmstädter „hobit“ informieren über Möglichkeiten in der Region
Bereits zum 18. Mal öffnen die „hobit“ in Darmstadt ihre Pforten. Dabei handelt es sich nicht um einen falschgeschriebenen Protagonisten aus „Herr der Ringe“, sondern um die „Hochschul- und Berufsinformationstage“. Dort können Schülerinnen, Schüler und ihre Eltern vom 28. bis 30. Januar einen Blick auf das Studien- und Ausbildungsangebot von Hochschulen und Unternehmen in der Region werfen – von Mainz bis Aschaffenburg, von Frankfurt bis Heidelberg. Insgesamt stehen rund 250 Vorträge über Studiengänge und Überbrückungsmöglichkeiten auf dem Programm. Zusätzlich können sich die Besucherinnen und Besucher an etwa 125 Ständen informieren. Um bei diesem großen Angebot die Übersicht zu behalten, kann auf der Website der „hobit“ vorab eine Art individueller Stundenplan erstellt werden, der sich auch via Facebook oder per Mail teilen lässt. Trailer-Videos zu den einzelnen Veranstaltungen, Erfahrungsberichte von Lehrerinnen/Lehrern sowie Schülerinnen/Schülern und Tipps für die Berufswahl ergänzen das Portal. Die Messe öffnet ihre Pforten täglich von 8 bis 17 Uhr im Messezentrum „darmstadtium“. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen: www.hobit.de

Frühjahrshochschule für Frauen: „meccanica feminale“ an der Hochschule Furtwangen
Workshops, Seminare und Vorträge rund um die Ingenieurwissenschaften – das steht auf dem Programm der „meccanica feminale“, die vom 18. bis 22. Februar auf dem Campus Schwenningen der Hochschule Furtwangen stattfindet. Das Besondere daran: Die Frühjahrshochschule richtet sich explizit an Studentinnen und Fachfrauen aus dem Maschinenbau, der Elektrotechnik und dem Wirtschaftsingenieurwesen. Themen der Veranstaltungen sind unter anderem „Grundlagen und Herausforderungen der Elektromobilität“, „Methodik des erfinderischen Problemlösens“ oder „Zeitmanagement“. Die Teilnahme an den meist mehrtägigen Seminaren und Workshops kostet jeweils maximal 30 Euro für Studentinnen und bis zu 180 Euro für berufstätige Frauen.
Anmeldungen für die einzelnen Kurse sind ab sofort auf der Website möglich.
Weitere Informationen: www.scientifica.de/netzwerkfit/meccanica-feminale-2014.html

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Thema des Monats:
"Eine Option: Das Studium an einer privaten Hochschule"

Dozent, der vor Studierenden referiert. Foto: Axel JusseitOptimale Ausstattung, direkter Draht zur Wirtschaft, hohe Internationalität und eine geringe Abbrecherquote – mit diesen Versprechen werben immer mehr Privathochschulen für ihre Studienangebote. Inzwischen existieren über 100 staatlich anerkannte Einrichtungen in privater Trägerschaft in Deutschland. Doch lohnt sich das Studium abseits der staatlichen Hochschulen? Welche Argumente sprechen dafür und dagegen? Fragen wie diesen widmet sich studienwahl.de im „Thema des Monats“.

Dabei kommen Studierende wie Alena Kruthaup zu Wort. Die 22-Jährige studiert im fünften Semester „Logopädie“ an der Hochschule Fresenius in Idstein. Bei einer Regelstudienzeit von acht Semestern muss sie somit insgesamt fast 30.000 Euro für ihre Hochschulausbildung berappen. Aber: „Ich halte die Lehrqualität in Idstein für sehr gut. Unsere Dozent(inn)en kommen aus der Praxis. Auch die Arbeitsmaterialien sind bestens.“

Wie private Hochschulen die deutsche Studienlandschaft verändern, erläutert Christian Tauch vom Arbeitsbereich Bildung bei der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Im Interview mit studienwahl.de erklärt er außerdem, welche Fächer besonders häufig von privaten Hochschulen angeboten werden.
Eine Checkliste, wie Sie die passende Hochschule finden, und Links zu weiterführenden Informationen ergänzen das „Thema des Monats“.


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Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


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Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
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ISSN 2193-0813