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studienwahl.de - Newsletter Nr. 9 vom 30.04.2014

Liebe Leserin, lieber Leser,

Studierender in einer Bibliothek. Foto: Michael HelbigStudieren ohne Abi? Laut dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) ist das immer häufiger der Fall. Während sich im Jahr 2009 etwa 6.300 Studienanfängerinnen und -anfänger ohne Abitur oder Fachhochschulreife an deutschen Hochschulen eingeschrieben haben, waren es 2012 bereits über 12.400. Laut CHE wurde damit ein neuer Höchststand erreicht. Besonders hoch war der Anteil der Studienneulinge ohne Abi dabei in Hamburg und Nordrhein-Westfalen mit jeweils 4,5 Prozent – gefolgt von Berlin (3,8 Prozent).

Der Zuwachs hält den Angaben des CHE zufolge bereits seit einigen Jahren an. So lag der bundesweite Anteil von Neuimmatrikulierten ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung 2009 bei 1,5 Prozent. 2011 waren es 2,3 Prozent, 2012 bereits 2,5 Prozent. An den Fachhochschulen war ein Anstieg von 2,7 (2010) auf 3,3 Prozent (2012) zu verzeichnen; an den Universitäten von 1,7 auf 2 Prozent.

Doch welche Fächer stehen bei Studienanfängerinnnen und -anfängern ohne Abi besonders hoch im Kurs? Auch hier liefert das CHE eine Antwort: Knapp 45 Prozent aller Neuimmatrikulierten ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung entschieden sich für ein Fach aus den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Jede/r Vierte wählte ein MINT-Fach (Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften und Technik).

Ob mit oder ohne Abitur – wer gut organisiert ins Studium startet, legt den Grundstein für den späteren Erfolg. Tipps, wie der Einstieg gelingt, finden Sie in der Rubrik „Studienaufbau und Organisation“ auf studienwahl.de.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats "Überbrückungsmöglichkeiten im Ausland"
Service, Kontakt & Impressum


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www.praxishochschule.deEin ganzer Tag lang ganz nach oben.

Du willst Deine Karriere starten? Du willst Verantwortung übernehmen, Prozesse organisieren, Mitarbeiter führen - und dabei am besten noch Menschen helfen und etwas Soziales tun? Dann solltest Du uns am 09. Mai besuchen:

Auf dem Studien-Schnuppertag an der praxisHochschule Köln erfährst Du einen Tag lang alles über unsere Hochschule, über die Studiengänge Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen (B.A.) und Management von Gesundheitsnetzwerken (B.A.) - und Deine Möglichkeiten, im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen so richtig durchzustarten.

Anmeldung bis zum 05. Mai unter 0800 723 87 81 oder studienservice@praxishochschule.de

Freitag, 09. Mai 2014, 14 bis 18 Uhr, Neusser Straße 99, Köln.


Neue Studiengänge

Pflegefachkraft, die telefoniert. Foto: Jörg MoritzDualer Studiengang: „Pflegewissenschaft (Klinische Pflege)“ startet in Trier
Neues Angebot an der Universität Trier: Zum kommenden Wintersemester startet der Bachelor „Pflegewissenschaft (Klinische Pflege)“. Der duale Studiengang dauert acht Semester. Integriert ist die Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft an einer Fachschule. „Pflegewissenschaft (Klinische Pflege)“ will die Studierenden darauf vorbereiten, stellvertretend für kranke und hilfsbedürftige Menschen zu handeln und ihre Interesen zu vertreten. Dazu sollen umfangreiches medizinisches und sozialpflegerisches Fachwissen, differenzierte Reflexions-, Analyse- und Problemlösefähigkeiten sowie pädagogische und kommunikative Kompetenzen vermittelt werden. Parallel dazu findet die Ausbildung zur Pflegefachkraft mit der staatlichen Prüfung „Gesundheits- und Krankenpflege“ sowie „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ statt. Der Studiengang wiederum schließt mit dem „Bachelor of Science“ ab. „Pflegewissenschaft (Klinische Pflege)“ befindet sich derzeit in der Akkreditierung.
Weitere Informationen: www.uni-trier.de/index.php?id=50367

Neuer Masterstudiengang „Gartenbaumangement“ in Weihenstephan
Die Technische Universität München (TUM) kooperiert mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT). Gemeinsam starten die beiden Hochschulen zum kommenden Wintersemester am Campus Weihenstephan den Masterstudiengang „Gartenbaumanagement“. Ziel des Angebots ist es, künftige Fach- und Führungskräfte für die vielfältigen Unternehmen im Bereich des Gartenbaus auszubilden. Hierfür sollen Methoden- und Managementkompetenzen vermittelt werden. In vier Semestern Regelstudienzeit stehen dabei Module wie „Internationaler Handel im Gartenbau“, „Qualitätsmanagement und Zertifizierungssysteme“, „Ökophysiologie“ und „Methoden der Unternehmensführung“ auf dem Programm. Die Studierenden schließen mit dem „Master of Science“ ab. „Gartenbaumanagement“ richtet sich an Studierende mit einem qualifizierten Bachelorabschluss in einem den „Life Sciences“ zuzuordnenden Studiengang.
Weitere Informationen: http://agrar.wzw.tum.de/index.php?id=79


Aktuelles & Informationen

Junge Frau, die auf eine Landkarte zeigt. Foto: Martin RehmMehr Geld für Auslandsaufenthalte: EU investiert 14,8 Milliarden Euro in „Erasmus+“
Die Europäische Union will in den kommenden Jahren verstärkt den internationalen Bildungsaustausch fördern. Bis 2020 sollen hierzu rund 14,8 Milliarden Euro in das Bildungsprogramm „Erasmus+“ fließen. Das sind 40 Prozent mehr als bisher. In „Erasmus+“ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. Ziel der Initiative ist es, die Kompetenzen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie deren Beschäftigungschancen zu verbessern. Die Namen und Inhalte der bisherigen Programme bleiben dabei erhalten: „Erasmus“ für Studierende, „Leonardo da Vinci“ für Auszubildende und „Comenius“ für Schülerinnen und Schüler. Allerdings können nun unter dem zusammengefassten Programm „Erasmus+“ fast doppelt so viele Bewerberinnen und Bewerber wie bislang auf ihrem Weg ins Ausland finanziell unterstützt werden. In Deutschland wird „Erasmus+“ von vier Agenturen durchgeführt: der Nationalen Agentur (NA) im Deutschen Akademischen Austauschdienst (NA-DAAD), der NA „Bildung für Europa“ beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA-BIBB), der NA Pädagogischer Austauschdienst (NA-PAD bei der Kultusministerkonferenz) und der NA „Jugend für Europa“ (NA-JfE).
Weitere Informationen: www.erasmusplus.de


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Hochschule FreseniusMit der Schule fertig und jetzt?

Welche Perspektiven bietet Dir ein Studium im Bereich Wirtschaft & Medien? Willst Du einen Gesundheitsberuf erlernen oder studieren? Was kannst Du mit einer chemischen Ausbildung alles machen? Die Hochschule Fresenius mit ihren vier Fachbereichen an acht Standorten bietet Dir ein vielseitiges Ausbildungs- und Studienangebot.
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Info- & Schnupperveranstaltungen

Erfurter Bahnhof. Foto: Ralph Hölzer„Hochschulinformationstag“ in Erfurt: FH und Uni laden ein
Die Fachhochschule Erfurt und die Universität Erfurt laden am 3. Mai zum „Hochschulinformationstag“ ein. Von 10 bis 15 Uhr können die Besucherinnen und Besucher dabei das Studienangebot der beiden Hochschulen kennenlernen. Auf der Agenda stehen Vorträge zum Studium und zur Bewerbung, spannende Schnuppervorlesungen sowie Campus- und Bibliotheksführungen. Außerdem stehen die Studienfachberaterinnen und Studienfachberater mit zielgerichteter Beratung zur Verfügung, während Studierende „Insider-Tipps“ aus dem Studienalltag geben. Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Fakultäten beantworten darüber hinaus alle Fragen rund ums Studium. Besonderer Programmpunkt ist eine Stadtführung, bei der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Bild vom Hochschulstandort Erfurt machen können.
Weitere Informationen: www.hit-erfurt.de

Technische Universität Darmstadt stellt Studienangebot beim „TUDay“ vor
„Angewandte Geowissenschaften“, „Architektur“, „Biologie“, „Informatik“, „Mechatronik“, „Physik“, „Soziologie“ und „Wirtschaftswissenschaften“ – das sind nur einige der zahlreichen Studiengänge an der Technischen Universität Darmstadt. Was die Hochschule sonst noch bietet, erfahren die Besucherinnen und Besucher beim „TUDay“ am 7. Mai ab 9 Uhr. Dabei erhalten sie Einblick in die verschiedenen Fachbereiche und können sich ein Bild von den Studienbedingungen vor Ort machen. Auf dem Programm stehen dabei spezielle Vorträge, Führungen, typische Lehrveranstaltungen sowie Gespräche mit Hochschullehrerinnen und -lehrern, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden. Um eine Voranmeldung auf der Website der Veranstaltung wird gebeten.
Weitere Informationen: www.tu-day.de

Hochschule Fulda informiert über Studiengänge
Was kann ich an der Hochschule Fulda studieren? Welche Studieninhalte erwarten mich? Wie sieht der Campus aus? Wo kann ich wohnen? Und wie finanziere ich mein Studium? Antworten auf Fragen wie diese will die Hochschule Fulda beim „Hochschulinformationstag 2014“ am 7. Mai geben. Von 9 bis 17 Uhr erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Eindruck vom Studienangebot und dem Studienalltag in der osthessischen Stadt. Dabei stellen sich beispielsweise die Fachbereiche Sozial- und Kulturwissenschaften, Sozialwesen, Angewandte Informatik und Elektrotechnik und Informationstechnik vor. Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten Vorträge, Vorlesungen sowie Laborführungen. Darüber hinaus stehen Professorinnen und Professoren, Studierende und Vertreterinnen und Vertreter der Zentralen Studienberatung den Interessierten Rede und Antwort.
Weitere Informationen: www.hs-fulda.de/index.php?id=4392

FH Mainz: Einblicke in die Fachbereiche Technik, Gestaltung und Wirtschaft
„Mach dich schlau!“ – dazu fordert die Fachhochschule Mainz die Besucherinnen und Besucher des Infotags am 10. Mai auf. Von 9 bis 13 Uhr erfahren sie Wissenswertes über die 15 Bachelor- und 23 Masterstudiengänge der Fachbereiche Technik, Gestaltung und Wirtschaft. Dabei können Interessierte mit den jeweiligen Studienberaterinnen und Studienberatern persönlich sprechen, Vorträge und Präsentationen besuchen sowie ihr Wissen in Schnuppervorlesungen testen. Außerdem geben Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Serviceeinrichtungen Antworten auf Fragen rund ums Studium. Zusätzlicher Anreiz für einen Besuch ist ein Gewinnspiel, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Freikarten für das erste Heimspiel des FSV Mainz 05 zu Beginn der nächsten Saison gewinnen können.
Weitere Informationen: www.fh-mainz.de/hochschule/kennenlernangebote/studieninfo-tag/index.html

Uni Bonn: Workshop zur Studien- und Berufswahl „Abitur – und was dann?“
Unter diesem Motto steht ein zweitägiger Workshop an der Universität Bonn. Am 9. und 16. Mai, jeweils von 14 bis 17.30 Uhr, haben Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe dabei Gelegenheit, sich unter Anleitung Gedanken über ihre berufliche Zukunft zu machen. Dabei lernen sie, sich systematisch mit ihren Interessen, Fähigkeiten und Wünschen auseinanderzusetzen. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Test zur Selbsterkundung sowie Hinweise zu den wichtigsten Informationsquellen rund um die Studien- und Berufswahl. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Workshop ist auf maximal zehn begrenzt; die Kosten liegen bei 20 Euro – inklusive Testgebühr und Snacks. Wer mitmachen möchte, muss sich vorab via Mail (zsb@uni-bonn.de; Betreff: Workshop „Abitur – und was dann?“) anmelden. Frist ist der 2. Mai.
Weitere Informationen: www3.uni-bonn.de/studium/beratung/zentrale-studienberatung/workshops-und-seminare


Thema des Monats „Überbrückungsmöglichkeiten im Ausland"

Golden Gate Bridge in San Francisco. Foto: Veronika MahlerNicht jede/r startet nach dem Abi direkt ins Studium. Einige gönnen sich erst einmal eine Auszeit. Die lässt sich durchaus sinnvoll gestalten, wenn man aus der Vielzahl an Möglichkeiten die richtige wählt – zum Beispiel einen Auslandsaufenthalt.

Im Thema des Monats „Überbrückungsmöglichkeiten im Ausland“ stellt studienwahl.de einige Optionen vor, mit denen sich fern der Heimat wichtige Erfahrungen sammeln lassen. Dazu zählt beispielsweise der Freiwilligendienst, Friedensdienst oder Sprachkurs. Aber auch Work & Travel oder Au-pair können für Abiturientinnen und Abiturienten interessant sein.

Zu Wort kommt dabei neben anderen Tamino Böhm. Der 22-Jährige ist nach seinem Abitur für ein Jahr nach Tansania gegangen und hat dort in einem Dorf am Rande des Kilimandscharos in einer Grundschule gearbeitet. Ein weiteres Beispiel ist Luisa Heinen (26), die es im Anschluss an das Abitur für drei Monate nach Kanada gezogen hat. Dort hat sie in Vancouver eine Sprachschule besucht.

Wissenswertes rund ums Visum und andere Formalia sowie Links zu weiteren Informationen runden das Thema des Monats ab.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
Willmy Consult & Content GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
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ISSN 2193-0813