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studienwahl.de - Newsletter Nr. 20 vom 01.10.2014

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ein Student sitzt im Hörsaal. Foto: Axel Jusseitwie geht es weiter nach dem Abi? Laut dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) zieht es die meisten Abiturientinnen und Abiturienten an die Hochschulen. Wie der kürzlich veröffentlichten Studie „Bildungsentscheidungen von Studienberechtigten“ zu entnehmen ist, realisierten oder planten 73 Prozent der Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 2012 die Aufnahme eines Studiums.

Für die Erhebung wurden etwa 11.500 Studienberechtigte des genannten Jahrgangs jeweils ein halbes Jahr vor und nach ihrem Abschluss zu ihren weiteren Zukunftsabsichten befragt. Wie bereits in den Jahren zuvor, bevorzugten etwa drei Viertel von ihnen den Gang an die Hochschule. Besonders hoch im Kurs standen dabei die Wirtschaftswissenschaften, der Fachbereich Maschinenbau sowie die Lehramtsstudiengänge. Knapp die Hälfte der Befragten (46 Prozent) gab zudem an, nach dem Bachelor- noch ein Masterstudium anschließen zu wollen.

Gründe für die anhaltend hohe Attraktivität eines Studiums sind der DZHW-Publikation zufolge die Hoffnung auf gute Berufsaussichten sowie auf ein hohes Einkommen. Abiturientinnen und Abiturienten, die sich hingegen für eine Berufsausbildung entscheiden, täten dies häufig wegen der schnellen finanziellen Unabhängigkeit oder weil für ihr Berufsziel ein Studium nicht erforderlich sei.

Übrigens: Laut der Studie hatten 95 Prozent der Befragten spätestens ein Jahr vor ihrem Abschluss begonnen, sich aktiv über die zahlreichen Studien- und Berufsmöglichkeiten zu informieren. Als gute Möglichkeit hierzu möchten wir Ihnen die Rubrik „Studieren“ auf studienwahl.de ans Herz legen.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats „Psychologie studieren“
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Studentin arbeitet an einer Maschine. Foto: Alex BeckerAuf Wunsch auch dual: Bachelor „Automatisierungstechnik“ startet an der TH Wildau
Neues Angebot in Brandenburg: An der Technischen Hochschule Wildau startet zum kommenden Wintersemester der Bachelorstudiengang „Automatisierungstechnik“. Damit will die TH Ingenieurinnen und -ingenieure ausbilden, die beispielsweise Automaten entwickeln oder die Inbetriebnahme sowie die Wartung komplexer Anlagen unterstützen. Zu den Studieninhalten zählen unter anderem Grundlagen der Ingenieur-, Elektro- und Informationstechnik sowie Mikrotechnik, Maschinentechnik und Projektmanagement. Das Fachwissen soll in Vorlesungen wie „Grundlagen der Mechanik“, „Fertigungstechnik“, „Mikroprozessortechnik“, „Visualisierung“ und „Steuerungstechnik“ vermittelt werden. Die Absolventinnen und Absolventen der „Automatisierungstechnik“ schließen nach einer Regelstudienzeit von sieben Semestern mit dem „Bachelor of Engineering“ ab. Alternativ wird ein duales Studienmodell angeboten, bei dem zusätzlich zum Bachelor- ein IHK-Ausbildungsabschluss erworben wird. Die Studiendauer erhöht sich auf zehn Semester.
Weitere Informationen: www.th-wildau.de/im-studium/fachbereiche/inw/igw-studiengaenge/automatisierungstechnik/at-bachelor.html


Aktuelles & Informationen

Jemand blättert Geldscheine auf einen Tisch. Foto: Martin RehmBMBF: etwas weniger BAföG-Geförderte im Jahr 2013
Im Jahr 2013 ist die Zahl der BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger leicht zurückgegangen. Das meldet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der vom Statistischen Bundesamt vorgelegten BAföG-Statistik 2013. Demnach wurden im genannten Jahr insgesamt 960.000 Schülerinnen, Schüler und Studierende gefördert – zwei Prozent weniger als 2012. Dabei wurden laut der Publikation vor allem weniger Schüler/innen mit BAföG unterstützt. Als Grund wird der demografisch bedingte Rückgang der Gesamtschüler(innen)zahl angeführt. Die Anzahl der geförderten Studierenden ist hingegen vergleichsweise stabil geblieben. Auch die durchschnittliche Höhe der monatlichen Förderbeträge hat sich im Jahr 2013 kaum verändert: Studierende erhielten beispielsweise im Schnitt 446 Euro monatlich – zwei Euro weniger als im Jahr zuvor. Parallel dazu sanken die Gesamtausgaben für die Fördergelder leicht auf 3,24 Milliarden Euro.
Weitere Informationen: www.bmbf.de/press/3640.php

Einmal sein eigener Chef sein: Online-Spiel „BeBoss“ des BMWI macht’s möglich
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) bietet ein neues Online-Spiel an: In „BeBoss“ erhalten Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, eine virtuelle Medienagentur zu leiten. Dabei können sie austesten, ob Selbstständigkeit für sie später eine berufliche Perspektive ist und welche unternehmerischen Fragestellungen damit verbunden sind. Die Teilnahme kann in Gruppen oder alleine erfolgen, wobei jeweils wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen: Welche Aufträge sind für die Firma lukrativ? Wer wird als Mitarbeiter/in eingestellt? Und wieviel Geld muss investiert werden, damit das Unternehmen eine solide Zukunftsperspektive hat? Wer bei „BeBoss“ gut wirtschaftet, kommt weiter – und schafft es vielleicht sogar in den „Highscore“ auf der Website des Planspiels. Dort finden Lehrkräfte außerdem eine Anleitung für den Einsatz des Spiels im Unterricht. Wer bei „BeBoss“ mitmachen will, kann dies unverbindlich und kostenfrei tun. Das Spiel ist auch als App für Android und iOS verfügbar.
Weitere Informationen: www.bmwi-beboss.de

Private Hochschule für Kommunikation und Gestaltung startet in Stuttgart und Ulm
Mit der staatlichen Anerkennung und Akkreditierung von zwei Studiengängen nimmt die private Hochschule für Kommunikation und Gestaltung (HfK+G) zum kommenden Wintersemester ihren Betrieb auf. An den Standorten Stuttgart und Ulm werden „Kommunikationsdesign“ sowie „Unternehmens- und Marktkommunikation“ angeboten – jeweils klassisch und dual. Während im klassischen Studienverlauf ein Praxissemester vorgesehen ist, besteht das duale Studium aus Theorie- und Praxisblöcken. Diese finden an der Hochschule und in kooperierenden Unternehmen statt. Im Herbst 2015 will die Hochschule ihr Portfolio um zwei weitere Studiengänge erweitern. Dann sollen „Industriedesign/Produktionsdesign“ und „Technische Dokumentation“ hinzukommen. Sie befinden sich den Angaben der HfK+G derzeit in der Entwicklungsphase; auch an einem Masterstudiengang werde aktuell gearbeitet.
Weitere Informationen: www.hfk-bw.de


Info- & Schnupperveranstaltungen

Zwei Studierende vor der Uni Jena. Foto: Ralph Hölzer„Studienorientierungsseminar“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
„Alte Geschichte“, „Biogeowissenschaften“, „Ernährungswissenschaften“, „Geschichte“, „Medizin“ und „Wirtschaftswissenschaften“ – das sind nur einige der Studiengänge, die an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena studiert werden können. Wer sich selbst ein Bild vom Angebot machen möchte, sollte sich das „Studienorientierungsseminar“ vom 6. bis 8. Oktober vormerken. Es wendet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der beiden letzten Jahrgangsstufen vor dem Abitur. Sie erhalten in Workshops Einblick in den Uni-Alltag und die verschiedenen Fachgebiete. Außerdem soll das Seminar dazu beitragen, die eigenen Stärken und Schwächen herauszufinden. Dazu stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralen Studienberatung, Professorinnen und Professoren sowie Studierende der Uni Jena für Gespräche zur Verfügung. Auch eine Tour durch die Stadt Jena ist geplant.
Weitere Informationen: www.uni-jena.de/studienorientierung

„Tag der Medienberufe“ im ARD-Hauptstadtstudio
„Irgendwas mit Medien …“ – diesen vagen Berufswunsch hegen viele Abiturientinnen und Abiturienten. Nicht immer ganz einfach ist es jedoch, aus dieser schwammigen Idee konkrete Zukunftspläne zu schmieden. Hilfestellung leistet das ARD-Infocenter am 11. Oktober beim „Tag der Medienberufe“. Von 10 bis 18 Uhr erhalten Schülerinnen und Schüler im Hauptstadtstudio des „Ersten“ Einblick in den Arbeitsalltag von Medienschaffenden. Dabei bekommen Sie auch Antworten auf Fragen wie: Muss man studieren, um Journalist/in zu werden? Was macht eigentlich ein/e Bildmischer/in? Passt der Cutter-Beruf zu mir? Und wie sieht der Alltag eines Hörfunkredakteurs beziehungsweise einer -redakteurin aus? Auf dem Programm des „Tags der Medienberufe“ stehen unter anderem Führungen durch das ARD-Studio. Auch die Bundesagentur für Arbeit ist vor Ort und informiert über die Bereiche Studium und Ausbildung. Anmeldungen nimmt das ARD-Infocenter unter der Telefonnummer 030/2288-1110 entgegen.
Weitere Informationen: www.ard-infocenter.de/ard-zum-mitmachen/index.html

Hochschule RheinMain stellt beim „HIT“ ihr Studienangebot vor
Die Hochschule RheinMain bietet vielfältige Studienmöglichkeiten – davon können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „Hochschulinformationstags“ (HIT) am 15. Oktober überzeugen. Von 9 bis 13 Uhr stehen am Wiesbadener Campus unterschiedliche Vorträge auf dem Programm, die Einblick in das Bachelorangebot geben. Außerdem besteht an Infoständen die Möglichkeit, mit Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden alle Fragen rund ums Studium an der Hochschule RheinMain zu klären. Ab 14 Uhr können dann die verschiedenen Campusgelände in Wiesbaden besucht werden. Ein Busshuttle befördert die Besucherinnen und Besucher schnell und bequem zu den einzelnen Standorten. Probevorlesungen, Laborführungen und Gesprächskreise vermitteln dort jeweils einen authentischen Eindruck vom Studienalltag.
Weitere Informationen: www.hs-rm.de/hit

Bewerbungsberatung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd
Von „Interaktionsgestaltung“ bis „Produktgestaltung“ – die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd (HfG) bietet Studiengänge an, bei denen Kreativität gefragt ist. Wer darauf Lust hat und sich an der HfG bewerben möchte, kann sich vorab über die Zulassungsbedingungen informieren. Hierfür bietet die Hochschule am 15. und 22. Oktober ihre Bewerbungsberatung an. Jeweils ab 14 Uhr können sich Interessierte Anregungen für eine erfolgreiche Bewerbung von den Lehrenden und Studierenden der HfG holen. Diese erklären beispielsweise, worauf es bei der einzureichenden Mappe ankommt. Besucherinnen und Besucher, die schon Bewerbungsunterlagen erstellt haben, können diese gerne mitbringen und mit den Professorinnen, Professoren sowie akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besprechen.
Weitere Informationen: www.hfg-gmuend.de/Beratungstermine.html


Thema des Monats „Psychologie studieren"

Ein Mann unterhält sich mit einer Frau. Foto: Martin RehmPsychologie studieren – das wollen viele Abiturientinnen und Abiturienten. So waren im Wintersemester 2012/13 insgesamt 54.393 Studierende für das Fach eingeschrieben. Damit nimmt Psychologie den elften Rang unter den am stärksten besetzten Studiengängen ein. Grund genug für studienwahl.de, sich genauer mit der Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen zu beschäftigen.

Im „Thema des Monats“ wirft studienwahl.de unter anderem einen Blick auf die Zulassungsbedingungen für Psychologie. Dazu zählt in der Regel ein „Numerus Clausus“. Wer ihn schafft und das Studium erfolgreich absolviert, darf sich auf vielfältige Berufsperspektiven bei guter Arbeitsmarktlage freuen – auch darum geht es im Themendossier.

Hinzu kommt eine Studienreportage, in der Annika Hohmann ihre Erfahrungen schildert. Die 27-Jährige studiert den kostenpflichtigen Studiengang „Medienpsychologie“ an der privaten, staatlich anerkannten Business School Berlin Potsdam. Franziska Meichsner (27) berichtet in einer zweiten Reportage hingegen von ihrer berufsbegleitenden Weiterbildung zur Verhaltenstherapeutin.

Statements von Personalverantwortlichen sowie Links zu weiterführenden Informationen runden das „Thema des Monats“ ab.


Impressum und Kontakt:

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ISSN 2193-0813