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studienwahl.de - Newsletter Nr. 23 vom 12.11.2014

Liebe Leserin, lieber Leser,

Hochschulgebäude unter wolkigem Himmel. Foto: Thomas LohnesStudieren macht Spaß – diesen Schluss legt zumindest der „12. Studierendensurvey“ nahe. Laut der Langzeitstudie, die kürzlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlicht wurde, studieren 73 Prozent der Hochschülerinnen und Hochschüler gerne. Für die Erhebung wurden im Wintersemester 2012/13 5.000 Studierende an bundesweit 25 ausgewählten Universitäten und Fachhochschulen befragt.

Insgesamt sind die Ergebnisse hinsichtlich der Studienzufriedenheit deutlich besser ausgefallen als in den letzten Jahren. So sind rund zwei Drittel der Studierenden mit ihrem Studiengang und den Lehrveranstaltungen zufrieden. 2001 äußerte sich nur etwa die Hälfte der Befragten positiv.

Der Studierendensurvey beleuchtet auch die Einstellungen und Erwartungen der Hochschüler/innen. Demnach ist es der Mehrheit der Befragten wichtiger, gute Abschlussnoten zu erzielen als ihr Studium möglichst schnell zu beenden. Von ihrer akademischen Laufbahn erwarten sich die meisten einen sicheren Job mit hohem Einkommen. Ebenfalls wichtig sind ihnen eine gute fachliche Ausbildung sowie die Möglichkeit, einen Beitrag zur Verbesserung der gesellschaftlichen Verhältnisse zu leisten.

Entscheidend für die Zufriedenheit im Studium ist in jedem Fall die Wahl des richtigen Fachs. Unterstützung dabei bietet der FINDER auf studienwahl.de. Das praktische Tool bietet ab sofort neue Auswahlfelder innerhalb der „Erweiterten Suche“. So kann bei der Studienform jetzt auch nach „Dual: Praxisintegrierendes Studium“, „Dual: Berufsintegrierendes Studium“, „(Berufsbegleitendes) Teilzeitstudium“ sowie „Studiengang für beruflich Qualifizierte“ gefiltert werden.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Rubrik „Arbeitsmarkt & Beschäftigungschancen“
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Studierender, der neben einem Ortsschild von Aschaffenburg steht. Foto: Alex BeckerNeuer Master: „International Management“ startet an der Hochschule Aschaffenburg
Zum kommenden Sommersemester startet an der Hochschule Aschaffenburg der erste englischsprachige Studiengang: Der Master „International Management“ richtet sich an Hochschulabsolventinnen und –absolventen mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor- oder Diplomabschluss, die ihre berufliche Zukunft im Management bei international ausgerichteten Unternehmen oder im Ausland suchen. Das Angebot vermittelt tiefergehende Kenntnisse inf Recht, Ökonomie und Kultur im internationalen Zusammenhang. Im Rahmen des Studiengangs hat die Hochschule Aschaffenburg Kooperationen mit ausländischen Partnerhochschulen geschlossen. Dazu zählen etwa die Hochschule in Seijanöki, Finnland, sowie die University of Missouri, St. Louis, USA. „International Management“ hat eine Regelstudienzeit von drei Semestern und schließt mit dem „Master of Arts“ ab.
Weitere Informationen: www.h-ab.de/ueber-die-hochschule/presse-aktuelles/presse-aktuelles-detailansicht/archiv/2014/oktober/artikel/neuer-masterstudiengang-international-management

Master „Geoarchäologie“: Uni Heidelberg kombiniert Natur- und Geisteswissenschaften
Seit diesem Wintersemester bietet die Universität Heidelberg „Geoarchäologie“ an. Der interdisziplinäre Master ist an der Schnittstelle zwischen Natur- und Geisteswissenschaften angesiedelt. Er kombiniert Kenntnisse der Archäologie sowie Ur- und Frühgeschichte mit Geographie und Geowissenschaften. Schwerpunkte des Studiengangs liegen in den Bereichen der Analytik von Umweltarchiven, der geoarchäologischen Feldarbeit und der kulturwissenschaftlichen Raumforschung. Fester Bestandteil des Studiums ist die Heranführung an die Forschungspraxis im Rahmen von Lehrgrabungen, Übungen im Gelände sowie in Labors. „Geoarchäologie“ dauert vier Semester. Abschluss ist der „Master of Science“.
Weitere Informationen: www.uni-heidelberg.de/presse/news2014/pm20140813_neuer-masterstudiengang-geoarchaeologie.html


Aktuelles & Informationen

Studentin unterhält sich mit einem Studenten.25 Jahre nach dem Mauerfall: Gemeinschaftsdenken bei ost- und westdeutschen Jugendlichen intakt
Bei jungen Menschen in Ost- und Westdeutschland überwiegt das Gemeinschaftsdenken. Zu diesem Fazit kommt eine Forsa-Umfrage vom Oktober 2014, die von der länderübergreifenden Hochschulmarketingkampagne „Mein Campus von Studieren in Fernost“ in Auftrag gegeben wurde. So kann sich etwa knapp die Hälfte der befragten Jugendlichen aus Westdeutschland inzwischen einen Umzug in den Osten der Republik vorstellen. Umgekehrt sind es sogar 74 Prozent. Insbesondere bei westdeutschen Jugendlichen ist die Bereitschaft für einen Ortswechsel stark gestiegen: Im Jahr 2009 hatten sich nur neun Prozent vorstellen können, in den Osten zu ziehen. Demnach hat sich ihre Zahl verfünffacht. Für die Erhebung wurden rund tausend Menschen zwischen 16 und 39 Jahren befragt. 57 Prozent von ihnen vertraten darüber hinaus die Meinung, dass es in Ost- und Westdeutschland mehr Gemeinsames als Trennendes gibt.
Weitere Informationen: www.studieren-in-fernost.de

Suche nach Azubis: Unternehmen setzen auf Betriebspraktika sowie Agenturen für Arbeit
Wie eine Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt, setzen viele Unternehmen bei der Suche nach neuen Auszubildenden in erster Linie auf die klassischen Formen des Betriebspraktikums sowie auf die örtlichen Agenturen für Arbeit. Im Zuge des sogenannten „Qualifizierungspanels“ wurden im Rahmen einer repräsentativen Untersuchung etwa 2.000 Betriebe befragt. Demnach nutzen insgesamt 71 Prozent der Firmen – darunter viele kleinere und mittlere Unternehmen – den Weg des Praktikums, wenn es um die direkte Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten geht. Zudem informiert jeder zweite Betrieb seine Belegschaft über freie Ausbildungsplätze; jede dritte Firma präsentiert sich auf Schul- oder Messeveranstaltungen. Geht es um die breitere Suche nach Azubis, kommen in drei von vier Fällen die örtlichen Agenturen für Arbeit zum Einsatz. Die Nutzung von Online-Medien (Online-Stellenbörsen, soziale Netzwerke etc.) spielt hingegen vor allem bei größeren Unternehmen eine Rolle.
Weitere Informationen: www.bibb.de/dokumente/pdf/BIBBreport_03_2014_V5.pdf

„VerkehrsRundschau“: Universität Duisburg-Essen an Spitze des Logistik-Rankings
Auch in diesem Jahr hat das Wochenmagazin „VerkehrsRundschau“ ein Hochschul-Ranking im Bereich Logistik erstellt. Es liefert allerdings keine direkte Aussage über die Qualität der Lehre in der Logistik, sondern gibt lediglich Aufschluss darüber, an welcher Hochschule offenbar besonders engagierte und fachlich kompetente Studierende eingeschrieben sind – wie die Initiatoren betonen. Zum Gewinner wurde dabei die Universität Duisburg-Essen gewählt. Ausgezeichnet wurden zudem die Frankfurt University of Applied Sciences („Beste Fachhochschule“) sowie die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim („Beste Duale Hochschule/Berufsakademie“). Das Ranking basiert auf den Ergebnissen des Wettbewerbs „Logistik Masters“, der sich speziell an Logistikstudierende richtet. Pro Jahr beteiligen sich rund 1.500 Studierende daran. Die Wettbewerbsleistungen der zehn besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden für die Wertung des Logistik-Hochschul-Rankings herangezogen.
Weitere Informationen: www.verkehrsrundschau.de/duisburg-essen-fuehrt-logistik-hochschul-ranking-2014-an-1559781.html


Info- & Schnupperveranstaltungen

Studierende im Vorlesungssaal. Foto: Nancy Heusel„Master-Infowoche“ an der Leibniz-Universität in Hannover
Analytik, Bildungswissenschaften, Geschichte, Nanotechnologie, Wissenschaftsphilosophie – die Leibniz-Universität Hannover bietet mehr als 60 Masterstudiengänge an. Um bei dieser großen Auswahl den Überblick zu behalten, empfiehlt sich der Besuch der „Master-Infowoche“ vom 17. bis 21. November. Auf dem Programm stehen dabei Fachvorträge zu verschiedenen Masterprogrammen sowie Informationen zu Bewerbungsverfahren, Auslandsstudium, Finanzierung und Berufsorientierung. Hinzu kommen viele weitere Tipps rund ums Masterstudium.
Weitere Informationen: www.zsb.uni-hannover.de/masterinfo.html

Hochschule Reutlingen lädt zum „Studientag“
Technik und Betriebswirtschaft – das sind die beiden Schwerpunkte der Hochschule Reutlingen. Entsprechend hat sie Studiengänge wie „International Business“, „Maschinenbau“, „Medizinisch-technische Informatik“ und „Wirtschaftsinformatik“ im Angebot. Nähere Informationen zu den einzelnen Fächern liefert der „Studientag“ am 19. November. Von 9 bis 15 Uhr erhalten die Besucherinnen und Besucher dabei Antworten auf Fragen wie: Was kann ich in Reutlingen studieren? Wie läuft das Studium ab? Wie kann ich mich bewerben? Führung durch Labore und Probevorlesungen ergänzen das Programm der Veranstaltung.
Weitere Informationen: www.reutlingen-university.de/vor-dem-studium/der-erste-schritt/komm-vorbei.html#c9755

Hochschule für Technik in Stuttgart präsentiert ihr Studienangebot
Welcher Studiengang passt zu mir? Diese Frage stellen sich viele Abiturientinnen und Abiturienten. Hilfe bei der Entscheidung will die Hochschule für Technik Stuttgart (HfT) im Rahmen des „Studieninfotags“ leisten. Am 19. November stehen dabei Probevorlesungen und Übungen in Laboren auf dem Programm. Dabei werden Fächer wie „Vermessung und Geoinformatik“, „Mathematik“, „Bauingenieurwesen“, „Bauphysik“, „Architektur“ und „Betriebswirtschaft“ vorgestellt. Zusätzlich stellen sich Vertreterinnen und Vertreter aller Einrichtungen der Hochschule an Informationsständen den Fragen der Besucher/innen.
Weitere Informationen: http://hft-stuttgart.de/Studieninfotag

Berufsakademie Hamburg stellt duale Studiengänge vor
„Doppelt gut – duales Studium an der BA-H“ – das ist das Motto der Berufsakademie in Hamburg (BA-H). Am 22. November haben interessierte Oberstufenschüler/innen, Abiturienten/-innen, Eltern sowie Inhaberinnen und Inhaber von Betrieben Gelegenheit, sich selbst von den dualen Studienangeboten in der Hansestadt zu überzeugen. Dazu zählen „Betriebswirtschaft KMU“ sowie „Technik und Management Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz“. Die Besucherinnen und Besucher können vor Ort im Elbcampus mehr über die Kombination aus Studium und einer handwerklich-technischen Ausbildung erfahren. Neben Informationen und Beratung stehen Gespräche mit Studierenden, Professorinnen und Professoren sowie Bewerbungstipps auf dem Programm.
Weitere Informationen: www.ba-hamburg.de

Studieninfotag an der Alanus Hochschule in Alfter
Von Architektur über Schauspiel bis hin zu Kunsttherapie – die private, staatlich anerkannte Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft bietet vielfältige Studienmöglichkeiten. Wer sich davon selbst ein Bild machen will, sollte sich den 22. November im Kalender anstreichen. Dann findet von 10 bis 17 Uhr ein Studieninfotag statt. Interessierte haben bei Workshops und in persönlichen Gesprächen mit Studierenden und Lehrenden der Hochschule die Möglichkeit, das Studienangebot in Alfter bei Bonn kennenzulernen. Dabei finden neben Vorträgen und Seminaren auch Campusführungen, Kurzcoachings für Bewerbungen und Mappenberatungen für die künstlerischen Fächer statt. Darüber hinaus gibt es eine offene Sprechstunde zu Studien- und Finanzierungsmöglichkeiten. Um nichts zu verpassen, können die Besucherinnen und Besucher mit einem kostenfreien Pendel-Taxi von Campus zu Campus gelangen.
Weitere Informationen: www.alanus.edu/studieninfotag


Rubrik Arbeitsmarkt & Beschäftigungschancen“

Junge Frau sitzt an einem Schreibtisch. Foto: Martin RehmIn welchem Maße sollten die Chancen auf dem Arbeitsmarkt Einfluss auf die Entscheidung für ein Studienfach haben? Auf diese Frage gibt es leider keine allgemeingültige Antwort. Fest steht allerdings, dass es bei der Studienwahl nicht schaden kann, über die Beschäftigungschancen im relevanten Bereich Bescheid zu wissen.

In der Rubrik „Arbeitsmarkt & Beschäftigungschancen“ wirft studienwahl.de einen Blick auf den Arbeitsmarkt für Akademiker/innen. Dazu zählen Informationen über bisherige als auch künftige Entwicklungen. Darüber hinaus beinhaltet die Rubrik eine Art Checkliste mit Fragen, die etwa als Grundlage für arbeitsmarktbezogene Gespräche zur Studien- und Berufswahl dienen kann. Tipps für den richtigen Umgang mit Prognosen und Modellrechnungen ergänzen die Rubrik.


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ISSN 2193-0813