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studienwahl.de - Newsletter Nr. 26 vom 17.12.2014

Liebe Leserin, lieber Leser,

Christbaumschmuck an einem Zweig. Foto: Heidrun Hönningerwie geht’s eigentlich nach der Schule weiter? Studieren oder nicht? Falls ja: an welcher Einrichtung? Oder macht eine Ausbildung doch mehr Sinn? Auf solche Fragen individuelle Antworten zu finden, ist nicht einfach. Zu welchen Entscheidungen junge Menschen mit Hochschulreife schließlich gelangen, zeigt die Längsschnittstudie „Bildungsentscheidungen im nachschulischen Verlauf“ des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).

Demnach haben insgesamt etwa acht von zehn Befragten viereinhalb Jahre nach ihrem Schulabschluss ein Studium aufgenommen. 56 Prozent zog es direkt an die Hochschule - ohne vorherige Berufsausbildung. 13 Prozent strebten ebenfalls einen Hochschulabschluss an, hatten aber vor oder parallel zur Hochschulreife bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen. Neun Prozent der Schulabsolventinnen und -absolventen entschieden sich für eine Doppelqualifizierung, also eine nachschulische Berufsausbildung mit anschließendem Studium. Knapp 16 Prozent bevorzugten eine klassische Berufsausbildung ohne danach noch zu studieren. Vier Prozent beließen es bei einer bereits vor oder parallel zur Hochschulreife abgeschlossenen Ausbildung und starteten damit nach der Schule unmittelbar in den Beruf.

Die Erhebung des DZHW wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und basiert auf einer repräsentativen Stichprobe von Menschen, die im Jahr 2008 die Hochschulreife an allgemeinbildenden oder beruflichen Schulen erworben haben.

Egal, wie Ihre Zukunftspläne aussehen: Mit studienwahl.de sind Sie immer bestens informiert. Halten Sie uns deshalb auch im Jahr 2015 die Treue.

Bis dahin wünschen wir Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen „guten Rutsch“.

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats „Mit Kreativität und viel Überzeugung: Kunst oder Musik studieren“
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Pflanzenkeime, die aus der Erde wachsen. Foto: Julia HendrysiakFH Erfurt erweitert Masterangebot mit „Pflanzenforschungsmanagement“
Neuer Master an der Fachhochschule Erfurt: Zum kommenden Sommersemester startet der Studiengang „Pflanzenforschungsmanagement“. Das Angebot baut auf dem Bachelor „Gartenbau“ auf und hat eine Regelstudienzeit von drei Semestern. Dabei erwerben die Studierenden Führungskompetenzen im Bereich der Pflanzenforschung, die in Modulen wie „Ziele und Methoden der Pflanzenforschung“, „Projektmanagement und -verwaltung“ sowie „Durchführung und Auswertung empirischer und experimenteller Arbeiten“ vermittelt werden. Zugelassen werden Bewerberinnen und Bewerber, die einen ersten Hochschulabschluss oder einen Abschluss einer Berufsakademie in den Studienrichtungen Gartenbau, Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Landschaftsarchitektur, Umweltwissenschaft, Biologie oder einer angrenzenden Fachdisziplin vorweisen können. Absolventinnen und Absolventen des „Pflanzenforschungsmanagements“ schließen mit dem „Master of Science“ ab und finden beispielsweise in der staatlichen und industriellen Forschung, im Entwicklungsdienst, Gutachterwesen oder in Planungsbüros ein Beschäftigungsfeld.
Weitere Informationen: www.fh-erfurt.de/fhe/studieninteressierte/master-studium/pflanzenforschungsmanagement

Biologische Systeme und Werkstoffe: „Biomedical Sciences“ startet an der Hochschule Reutlingen
Zum kommenden Sommersemester kann an der Hochschule Reutlingen „Biomedical Sciences“ studiert werden. Das neue Masterangebot richtet sich an Interessierte mit einem Bachelorabschluss in den Bereichen Biomedizin, Life Science, Chemie oder Pharmazie. Der Fokus des Studiengangs liegt auf der Wechselwirkung zwischen biologischen Systemen und Werkstoffen und beschäftigt sich mit Fragen wie: Wie verhalten sich bestimmte Materialien im menschlichen Körper? Wie muss zum Beispiel ein Implantat beschaffen sein, damit es nicht abgestoßen wird? Die Vorlesungen in „Biomedical Sciences“ finden auf Englisch statt; die Regelstudienzeit liegt bei drei Semestern. Abschluss ist der „Master of Science“. Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich etwa in der Medizintechnik, Biotechnologie, Diagnostik und Analytik.
Weitere Informationen: www.ac.reutlingen-university.de/MSc-Biomedical-Sciences-Biome.465.0.html


Aktuelles & Informationen

Arzthelferin, die telefoniert. Foto: Ria KipfmüllerBIBB: weniger Ausbildungsverträge im Jahr 2014
Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist 2014 erneut gesunken. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einer Analyse zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes. Demnach wurden in diesem Jahr insgesamt 522.200 Verträge abgeschlossen – rund 1,4 Prozent weniger als 2013. Als Hauptgrund gilt der Publikation zufolge der demografische Wandel, der zu einer sinkenden Zahl an Jugendlichen führt. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit blieben im Jahr 2014 37.100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen unbesetzt. Das waren etwa 3.400 mehr als im Jahr zuvor. Gleichzeitig waren zum 30. September rund 81.200 Menschen registriert, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz waren. Ursache für die Diskrepanz sind laut BIBB branchen- oder berufsspezifische Passungsprobleme. So seien etwa Ausbildungsberufe wie Restaurantfachmann/-frau, Bäcker/in oder Koch/Köchin stark unterbesetzt, während es in Berufen wie Grafiker/in, Mediengestalter/in oder Veranstaltungskaufmann/-frau mehr Interessierte als angebotene Stellen gibt.
Weitere Informationen: www.bibb.de/ausbildungsmarkt2014


Info- & Schnupperveranstaltungen

Studierender auf dem Weg zur Hochschule. Foto: Michael HelbigWirtschaft studieren an der Hochschule Weserbergland: Beratungsnachmittag
Gut informiert ins neue Jahr: Am 8. Januar 2015 findet um 17.30 Uhr ein Beratungsnachmittag an der privaten, staatlich anerkannten Hochschule Weserbergland (HSW) statt. Dabei erfahren die Besucherinnen und Besucher mehr über die kostenpflichtigen Studiengänge „Betriebswirtschaftslehre“, „Wirtschaftsinformatik“, „Wirtschaftsingenieurwesen“, „Gesundheitsmanagement“ und „Master of Business Administration (MBA)“. Außerdem besteht Gelegenheit, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HSW kennenzulernen und sich ein Bild von den Räumlichkeiten der Hochschule zu machen.
Weitere Informationen: www.hsw-hameln.de/hsw/termine.php#ctext1946

Mädchen probieren Naturwissenschaften und Technik aus: Schnupper-Workshops an der Uni Stuttgart
„Probiert die Uni aus!“ – das ist das Motto eines Schnupperprojekts für Mädchen an der Universität Stuttgart. Dabei können Schülerinnen der Oberstufe an Workshops zu verschiedenen technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen teilnehmen. Los geht es mit einer Einführungsveranstaltung am 9. Januar 2015 um 18 Uhr. Ab 23. Januar öffnen dann jeweils freitagnachmittags von 15 bis etwa 18.30 Uhr die Institute der Hochschule ihre Tore und bieten spannende Einblicke in Studieninhalte rund um Technik und Naturwissenschaften. Darüber hinaus geben sie den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, selbst zu experimentieren und zu forschen. Wer bis zu drei Workshops besuchen möchte, muss dafür einen Beitrag von 10 Euro bezahlen. Für jeden weiteren fallen je 3 Euro an.
Weitere Informationen: www.uni-stuttgart.de/probiert

„Tag der offenen Tür“ an der Berufsakademie Hamburg
Die Berufsakademie in Hamburg lädt zum „Tag der offenen Tür“: Am 10. Januar 2015 können sich Oberstufenschüler/innen, Abiturienten/-innen, interessierte Eltern sowie Inhaberinnen und Inhaber von Betrieben ein Bild von der Einrichtung machen. Von 11 bis 15 Uhr werden dabei die Studiengänge „Betriebswirtschaft KMU“ und „Technik und Management Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz“ vorgestellt. Sie kombinieren am Elbcampus ein Bachelorstudium mit einer handwerklich-technischen Ausbildung. Beim „Tag der offenen Tür“ besteht die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen mit Studierenden, Professorinnen und Professoren. Letztere geben auch Tipps zur Bewerbung an der Berufsakademie Hamburg.
Weitere Informationen: www.ba-hamburg.de

Studium auf Probe: „Orientierung Technik“ am Hochschulcampus Tuttlingen
Endspurt: Noch bis zum 15. Januar 2015 läuft der Bewerbungszeitraum für das Sommersemester des neuen Studienmodells „Orientierung Technik“ am Campus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen. Es ermöglicht Schulabsolventinnen und -absolventen mit Hochschulreife unterschiedliche Ingenieurstudiengänge kennenzulernen. Innerhalb eines Studiensemesters erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei Einblicke in die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Sie lernen die Studiengänge „Medizintechnik“, „Werkstofftechnik“, „Fertigungstechnik“, „Mechatronik“ und „Simulation“ kennen. Außerdem können sie Seminare zu Zeitmanagement, zur Entscheidungsfindung sowie zu Präsentations- und Arbeitstechniken belegen. Praktika beleuchten darüber hinaus den Arbeitsalltag von Ingenieuren. Besonderer Vorteil der Schnupperfächer: Sie können bei Aufnahme eines technischen Bachelorstudiums an der Hochschule Furtwangen angerechnet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, BAöG für „Orientierung Technik“ zu beantragen.
Weitere Informationen: www.orientierung-technik.de


Thema des Monats 
Mit Kreativität und viel Überzeugung: Kunst oder Musik studieren“

Jemand spielt auf einer E-Gitarre. Foto: Katrin HartischAuf den Bühnen dieser Welt stehen, Kunstwerke für die Ewigkeit schaffen oder ein eigenes Orchester leiten: Wer sich für ein Studium im Bereich Kunst oder Musik entscheidet, sucht meist die kreative Freiheit. Doch nur die wenigsten erreichen sie tatsächlich. Deshalb ist es wichtig, im Vorfeld intensiv die Chancen und Herausforderungen des angesteuerten beruflichen Wegs auszuloten. Schließlich soll aus dem Traum von der kreativen Laufbahn keine „brotlose Kunst“ werden.

Unterstützung bei dieser Herausforderung bietet studienwahl.de. Im „Thema des Monats“ wird beleuchtet, was es bedeutet, Kunst oder Musik zu studieren. So berichtet Sven Hönicke, dass er neben seinem Musikstudium täglich gut vier Stunden mit Instrumenten übt. Der 21-Jährige tut alles dafür, um sein großes Ziel zu erreichen: in einem Orchester mitspielen und das Publikum begeistern.

Zum „Thema des Monats“ zählen nicht nur Reportagen, sondern auch Fakten zu beruflichen Aussichten und der sozialen Absicherung. Links zu weiterführenden Informationen ergänzen das Dossier.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
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(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@meramo.de

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ISSN 2193-0813