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studienwahl.de - Newsletter Nr. 3 vom 04.02.2015

Liebe Leserin, lieber Leser,

Student im Vorlesungssaal. Foto: Axel Jusseitwer in Deutschland studieren will, hat die Qual der Wahl: Gut 17.000 verschiedene Studiengänge wurden im letzten Wintersemester an den Hochschulen angeboten. Zu diesem Ergebnis kommt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in ihren „Statistischen Daten zu Studienangeboten in Deutschland“. Für Studieninteressierte dabei besonders erfreulich: Die Zahl der Zulassungsbeschränkungen ist sowohl für Bachelor- wie für Masterstudiengänge leicht zurückgegangen. Demnach kann gut die Hälfte der Bachelorfächer ohne Hürde begonnen werden. Bei den Masterprogrammen sind es sogar knapp zwei Drittel.

Wer nach dem Bachelorabschluss noch einen Master absolvieren möchte, hat dazu vielfältige Möglichkeiten. So überstieg die Gesamtzahl der Masterstudiengänge im Wintersemester 2014/2015 erstmals die Bachelorangebote. Besonders viele weiterführenden Studiengänge fanden sich dabei an Unis: 5.000 Master- standen 4.000 Bachelorstudiengängen gegenüber. An den Fachhochschulen war es umgekehrt. Allerdings haben diese bei weiterbildenden Masterangeboten die Nase vorn.

Um sich einen Überblick über das gesamte Studienangebot zu verschaffen, empfehlen wir Ihnen den FINDER auf studienwahl.de. Oder für unterwegs: die entsprechende App für iPhone, iPad und iPod touch.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats „Ausbildungs-/Studienberufe mit Zukunft: Soziale Arbeit und Pflege“
Service, Kontakt & Impressum


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Neue Studiengänge

Baumstämme, die übereinander gestapelt wurden. Foto: Lisa ZirkelbachLeitende Tätigkeiten in der Forst- und Holzwirtschaft ermöglicht ein neuer Master an der FH Erfurt
Seit dem Wintersemester 2014/15 kann in Thüringen „Management von Forstbetrieben“ studiert werden. Das interdisziplinäre Studium führt in drei Semestern zum „Master of Science“. Es soll in erster Linie auf leitende und beratende Tätigkeiten in der Forst- und Holzwirtschaft vorbereiten. Entsprechend liegt der Schwerpunkt des Studiums im Erwerb von Management- und Wirtschaftskompetenzen im Bereich der Forst- und Holzwirtschaft. Auf dem Studienplan stehen Module wie „Prozessgestaltung und Logistik“, „Unternehmensgründung und -führung“ sowie „Inventur, Planung, Waldbau und Forstökonomie“. Zugelassen werden Studierende, die einen ersten Hochschulabschluss oder einen Abschluss einer Berufsakademie in den Bereichen Forstwissenschaft, Forstwirtschaft oder Forstingenieurwesen mit mindestens 210 Credit Points vorweisen können.
Weitere Informationen: www.fh-erfurt.de/lgf/index.php?id=608

Gesellenbrief, Meisterbrief, Bachelor: Hochschule Niederrhein bietet triales Studium an
Aller guten Dinge sind drei: Zum kommenden Wintersemester startet die Hochschule Niederrhein am Standort Mönchengladbach den trialen Bachelorstudiengang „Handwerksmanagement – Betriebswirtschaftslehre“. Dabei erwerben handwerklich begabte Studierende in zehn Semestern sowohl den „Bachelor of Arts“ als auch den Gesellen- und Meisterbrief. Das Studium ist daher ausschließlich in Verbindung mit einer Berufsausbildung zum/zur Tischler/-in oder zum/zur Elektroniker/-in möglich. Das Studium wechselt zwischen Präsenzzeiten im Ausbildungsbetrieb, an der Hochschule und im Berufskolleg ab. Nach dem fünften Semester ist die Gesellenprüfung vorgesehen, nach dem zehnten stehen die Meisterprüfung und der Bachelorabschluss auf dem Programm. Zugangsvoraussetzungen sind neben der allgemeinen Hochschul- oder Fachhochschulreife ein bestehendes Ausbildungsverhältnis oder alternativ der Nachweis einer bereits abgeschlossenen handwerklichen Ausbildung und eine aktuelle berufliche Tätigkeit. Außerdem muss ein Testverfahren bei der Handwerkskammer durchlaufen werden.
Weitere Informationen: www.hs-niederrhein.de/services/studieninteressierte/studienangebote/studiengang/b-a-handwerksmanagement-betriebswirtschaftslehre


Aktuelles & Informationen

Junger Mann vor wehenden europäischen Flaggen. Foto: Axel JusseitNeue Studie: Internationalität steht bei deutschen Hochschulen hoch im Kurs
Deutsche Hochschulen werden zunehmend internationaler. Das belegt eine Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Alexander von Humboldt-Stiftung. Besonders verbreitet ist der Austausch mit dem Ausland demnach an technischen Universitäten sowie an Kunst- und Musikhochschulen. Berücksichtigt werden in der Studie nicht nur die Auslandsmobilität der Studierenden, sondern auch die des Hochschulpersonals. Laut der Veröffentlichung gab es Mitte 2014 rund 31.000 internationale Kooperationen, die von knapp 300 deutschen Hochschulen mit rund 5.000 Hochschulpartnern in 150 Staaten organisiert wurden. Besonderen Stellenwert hatte dabei das europaweite Erasmus+-Programm, in dessen Rahmen mehr als die Hälfte der Aktionen stattfand.
Weitere Informationen: www.hrk.de/uploads/media/dok_und_mat_band_78.pdf


Info- & Schnupperveranstaltungen

Studentin vor der Hochschule. Foto: Jörg Moritz„Bachelor – und nun?“: Hochschule Osnabrück leistet Hilfestellung
Wie geht es weiter nach dem Bachelor? Durchstarten ins Berufsleben? Oder doch lieber noch ein Masterstudium absolvieren? Antworten auf diese Fragen liefert die Veranstaltung „Bachelor – und nun?“ der Hochschule Osnabrück am 4. Februar von 18 bis 19.30 Uhr. Eingeladen sind insbesondere Bachelorstudierende der beiden Osnabrücker Hochschulen, aber auch andere Studierende sowie Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer. Sie erhalten Informationen von der Agentur für Arbeit Osnabrück, die verschiedene Berufswege aufzeigt und erläutert, bei welchen beruflichen Zielen ein abgeschlossenes Bachelorstudium ausreicht und bei welchen eher ein Masterabschluss zu empfehlen ist. Zudem gibt die Zentrale Studienberatung einen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Mastertypen, -formen und Zugangsvoraussetzungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen: www.zsb-os.de/138+M58a99772bcb.html

Schnupperlabors und Vorträge: „Hochschulinformationstag“ in Koblenz
Der RheinMoselCampus, der RheinAhrCampus und der WesterWaldCampus – das sind die drei Standorte der Hochschule Koblenz. Welche Studiengänge dort jeweils belegt werden können, erfahren die Besucherinnen und Besucher des „Hochschulinformationstags“ (HIT) am 6. Februar. Von 14 bis 18 Uhr stehen Vorträge wie „MINTeressiert?! – Jetzt Zukunft studieren“ sowie Führungen durch die verschiedenen Einrichtungen der Hochschule auf dem Programm. In Schnupperlabors können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an verschiedenen Experimenten versuchen. Außerdem stehen Studienberaterinnen und -berater aller Fachbereiche und der Servicestellen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Institutionen an Infoständen im Foyer für Auskünfte zur Verfügung.
Weitere Informationen: www.hs-koblenz.de

„Einstieg Hamburg“ informiert über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten
Über 380 Aussteller informieren bei der „Einstieg Hamburg“ am 6. und 7. Februar jeweils von 9 bis 16 Uhr über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Mit von der Partie sind etwa Hochschulen, Verbände, Unternehmen und Anbieter von Sprachreisen. Sie widmen sich auch den Themen Auslandsaufenthalte sowie Praktika. Hierzu werden auf verschiedenen Bühnen in der Hamburg-Messe mehr als 100 Vorträge und Talkrunden organisiert. Darüber hinaus können die Besucherinnen und Besucher im neuen Bewerbungsforum ihre Bewerbungsmappe überprüfen und ein kostenloses Bewerbungsfoto machen lassen. Die Messe „Einstieg Hamburg“ wird unter anderem in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Hamburg, der Handwerkskammer Hamburg sowie des Nordmetall Verbandes der Metall und Elektroindustrie e.V. organisiert und steht unter der Schirmherrschaft der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Weitere Informationen: www.einstieg.com/hamburg

Von „Agrarwirtschaft“ bis „Frühpädagogik“: Infotag an der FH Südwestfalen
Aufgemerkt in Soest: Die Fachhochschule Südwestfalen lädt am 10. Februar zum Infotag. Von 9 bis 13 Uhr können sich Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern über die Studienmöglichkeiten an der Hochschule informieren. Dazu zählen die Studiengänge „Agrarwirtschaft“, „Business Administration with Informatics“, „Design- und Projektmanagement“, „Elektrotechnik“, „Engineering and Project Management“, „Frühpädagogik“, „Maschinenbau“ sowie „Technische Redaktion und Projektmanagement“. Labor- und Bibliotheksbesichtigungen ergänzen den Infotag. Außerdem besteht die Möglichkeit zu Beratungsgesprächen mit Studierenden, Vertreterinnen und Vertretern der Fachbereiche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Studierenden-Servicebüros und des Akademischen Auslandsamts.
Weitere Informationen: www.fh-swf.de/infotage

„Hochschultag“ in Regensburg stellt Studienangebot vor
Studieren an der Donau mit mediterranem Flair – Regensburg macht’s möglich. Wer sich ein Bild vom Studienangebot in der oberpfälzischen Stadt machen möchte, sollte den „Hochschultag“ am 13. Februar besuchen. Von 9 bis 15 Uhr stellen die Universität Regensburg, die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH) sowie die Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik (HfKM) ihre Studiengänge vor. Dabei stehen Vorträge sowie Labor- und Bibliotheksführungen auf dem Programm. Außerdem können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Studierenden und Lehrenden ins Gespräch kommen. Für Studieninteressierte mit chronischer Erkrankung oder körperlicher Beeinträchtigung werden zusätzliche Informationen angeboten.
Weitere Informationen: www.regensburger-hochschultag.de


Thema des Monats „Ausbildungs-/Studienberufe mit Zukunft: Soziale Arbeit und Pflege“

Altenpflegerin, die einer pflegebedürftigen Seniorin zu trinken gibt. Mit Menschen arbeiten – das wollen viele Abiturientinnen und Abiturienten. Sie können aus zahlreichen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten wählen, ob Altenpfleger/-in, Pflegedienstleiter/-in oder Sozialpädagoge/-in. Im „Thema des Monats“ „Ausbildungs-/Studienberufe mit Zukunft: Soziale Arbeit und Pflege“ gibt studienwahl.de einen Überblick über die Möglichkeiten in diesen Berufsfeldern.

In Deutschland steigt der Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften im sozialen Bereich. Gründe hierfür sind der viel zitierte demografische Wandel und die verstärkte Ganztagesbetreuung von Kindern und Jugendlichen. Auch in den Kliniken sind engagierte junge Menschen herzlich willkommen – zum Beispiel im St.-Vincenz-Krankenhaus in Paderborn. Dort absolviert Ilona Schienstock eine Ausbildung zur „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin“. „Leidenschaft für den Beruf ist dabei ein Muss“, betont die 19-Jährige im „Thema des Monats“.

Im Interview beleuchtet darüber hinaus Johanna Knüppel die Situation in der Pflegebranche. Die Referentin der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe e.V. schildert, welche Ausbildungs- und Studienberufe derzeit besonders beliebt sind und beurteilt die aktuelle Fachkräftesituation.

Studienreportagen sowie Links zu weiterführenden Informationen ergänzen das „Thema des Monats“.


Impressum und Kontakt:

Herausgeber:
Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden,

gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg


Redaktion:
Meramo Verlag GmbH, Gutenstetter Straße 8d, 90449 Nürnberg
(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@meramo.de

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ISSN 2193-0813