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studienwahl.de - Newsletter Nr. 9 vom 29.04.2015

Liebe Leserin, lieber Leser,

Studierende bilden einen Kreis. Foto: Thomas Riesevor dem Studium kommt das Abi – diese Gleichung ist überholt. Laut dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) waren im Jahr 2013 45.900 Studierende ohne Abitur an Deutschlands Hochschulen eingeschrieben. Das waren fast dreimal so viele wie sechs Jahre zuvor – ein neuer Höchststand. Außerdem brachten mit 4.400 Absolventinnen und Absolventen so viele Menschen wie noch nie ihr Studium ohne Abitur erfolgreich zu Ende.

Der Anteil der Studierenden ohne Abi an den Hochschulen lag bei knapp 1,8 Prozent. Viele von ihnen absolvierten nach einer kaufmännischen Ausbildung oder mit einem Handwerksmeisterbrief in der Tasche ein Studium. Bei den Studienanfängerinnen und -anfängern unter ihnen standen 2013 besonders Fachhochschulen hoch im Kurs (57 Prozent). 42 Prozent entschieden sich für eine Universität, ein Prozent nahm ein Studium an einer Kunst- oder Musikhochschule auf.

Mehr Informationen zu den Voraussetzungen für ein Studium finden Sie in der gleichnamigen Rubrik auf studienwahl.de. Dabei wird unter anderem der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte näher erläutert.

Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:
Neue Studiengänge
Aktuelles & Informationen
Info- & Schnupperveranstaltungen
Thema des Monats „Ernährung im Fokus: Ökotrophologie studieren“
Service, Kontakt & Impressum


Neue Studiengänge

Nahaufnahme einer Computerplatine mit Chip. Foto: Felix SomieskiNeuer Bachelor an der Hochschule Heilbronn: „Angewandte Informatik“ startet
Ab dem kommenden Wintersemester bietet die Hochschule Heilbronn „Angewandte Informatik“ an. Das Bachelorstudium hat eine Regelstudienzeit von sieben Semestern und kann entweder mit dem Schwerpunkt „Psychologie und Informatik“ oder „Mobile Computing“ absolviert werden. Das Schwerpunktgebiet „Psychologie und Informatik“ bereitet auf eine Tätigkeit als Experte bzw. Expertin an der Schnittstelle von Mensch und Computer vor. Absolvent(inn)en sind in der Lage, Software in ihrer Struktur sowie in ihrer technischen, sozialen und individuellen Wirkungsweise zu verstehen, zu beurteilen und zu gestalten. Berufliche Einsatzmöglichkeiten ergeben sich beispielsweise in der Entwicklung von Web-Anwendungen, Apps oder Spielen, in der Gestaltung sozialer Netzwerke oder im Social Marketing. Im Gegensatz dazu beschäftigt sich der Schwerpunkt „Mobile Computing“ mit der Planung und Realisierung von mobilen und vernetzten Informationssystemen. Es geht dabei etwa um die Frage, wie man mobile Anwendungen vor Schadsoftware schützt oder wie Informationen permanent verfügbar sein können. Das Studium schließt mit dem „Bachelor of Science“ ab.
Weitere Informationen: www.hs-heilbronn.de/ai

Forschen im Gesundheitswesen: neuer Master „Evidence-based Health Care“
Die Hochschule für Gesundheit Bochum erweitert ihr Studienangebot und führt zum kommenden Wintersemester den Master „Evidence-based Health Care“ ein. Das dreisemestrige Angebot richtet sich an Absolventinnen und Absolventen mit einem Bachelorabschluss im Bereich Gesundheit, Pflege und Therapie. „Evidence-based Health Care“ bereitet auf eine kritische Auseinandersetzung mit klinischen und praktischen Maßnahmen in der Beratung, Betreuung und Behandlung von Patientinnen und Patienten vor. Gleichzeitig steht die planerisch-konzeptionelle Arbeit im Gesundheitswesen im Fokus. Damit qualifizieren sich die Studierenden für eine forschungsnahe Tätigkeit im Gesundheitswesen. Abschluss ist der „Master of Science“.
Weitere Informationen: www.hs-gesundheit.de/de/gesundheitswissenschaften/evidence-basedhealthcare


Aktuelles & Informationen

Junge Lehrerin erklärt einer Schülerin etwas. Foto: Ria KipfmüllerDie Zeit läuft: Bewerbungsfrist für Lehramtsstipendium am 2. Mai
Jetzt aber schnell: Nur noch bis zum 2. Mai können sich Lehramtsstudierende beim Studienkolleg der Stiftung der Deutschen Wirtschaft um ein Stipendium bewerben. Wessen Antrag positiv beschieden wird, der darf mit einer Förderung zwischen 300 und 597 Euro rechnen – abhängig vom Einkommen der Eltern. Zusätzlich werden die angehenden Lehrerinnen und Lehrer ideell unterstützt. So können sie etwa Kontakte zu Akteurinnen und Akteuren in Schulverwaltungen sowie zu Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Gesellschaft knüpfen. Das Studienkolleg ermutigt vor allem Studierende, die Grund- oder Berufsschullehrer/in werden wollen. Sie sollten nicht älter als 32 Jahre alt sein, müssen überdurchschnittliche Leistungen im Studium nachweisen, noch mindestens vier Semester studieren und sich gesellschaftlich engagieren. Außerdem müssen sie ein Assessment Center bestehen, das jährlich im Oktober stattfindet.
Weitere Informationen:
www.sdw.org/studienkolleg


Info- & Schnupperveranstaltungen

Mann blättert auf einer Messe in einem Katalog. Foto: Hans-Martin IsslerBereits zum 15. Mal in Hannover: Firmenkontaktmesse „meet@hochschule-hannover“
Die Hochschule Hannover lädt zur Firmenkontaktmesse: Am 5. Mai findet von 10 bis 16 Uhr zum 15. Mal die Veranstaltung „meet@hochschule-hannover“ statt. Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen erhalten dort Informationen zu Praktika, Nebenjobs, Abschlussarbeiten, Traineestellen und Festanstellungen. Vor Ort treffen sie auf rund 40 Unternehmen, darunter zum Beispiel die Deutsche Bahn, Lidl, TUI und Volkswagen. Anlässlich der Firmenkontaktmesse bietet die Hochschule Hannover vorab einen individuellen Bewerbungsmappen-Check an.
Weitere Informationen: www.hs-hannover.de/career-center/veranstaltungen/sys/ss-2015/2015-05-05-meethochschule-hannover/index.html

„TUDay“ an der Technischen Universität Darmstadt
Heute ist „TUDay“ – an der Technischen Universität Darmstadt trifft diese ziemlich holprige Übersetzung nicht ganz zu. Schließlich findet der „Tag der offenen Tür“ erst am 6. Mai statt. Dann bietet er den Besucherinnen und Besuchern allerdings eine ganze Menge. So erhalten sie Einblicke in sämtliche Studiengänge der TU. Dazu werden diverse Vorträge sowie Führungen durch Labore und Werkstätten organisiert. Auf dem Programm stehen außerdem ausgewählte Vorlesungen. Auch mit Studierenden können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Gespräch kommen. Der „TUDay“ richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12 beziehungsweise der Qualifikationsphase 2. Allerdings sind auch alle anderen Studieninteressierten herzlich willkommen.
Weitere Informationen: www.tu-day.de

Studieren am Rhein: Hochschule Mainz stellt sich vor
Bachelor- und Masterinteressierte aufgepasst: Am 9. Mai veranstaltet die Hochschule Mainz wieder einen Info- und Beratungstag. Dabei können sich die Besucherinnen und Besucher über das Studienangebot der Fachbereiche Technik, Gestaltung und Wirtschaft informieren. Dabei haben sie Gelegenheit, mit den jeweiligen Studienberaterinnen und -beratern zu sprechen, Vorträge und Präsentationen zu besuchen sowie an Mappenberatungen teilzunehmen.
Weitere Informationen: www.hs-mainz.de/hochschule/kennenlernangebote/info-tag/index.html

„HIT“ für Studieninteressierte: Friedrich-Schiller-Uni Jena lädt zum Infotag
Einen echten „HIT“ hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena am 9. Mai in petto. Dann steigt von 9.30 bis 14 Uhr wieder der Hochschulinformationstag. Dabei können Studieninteressierte sich einen umfassenden Überblick über das Studienangebot an der Uni verschaffen. Außerdem erfahren sie alles Wissenswerte zu Themen wie Studienfinanzierung, Wohnen und Auslandsangebote. Vor Ort treffen sie auf Vertreterinnen und Vertreter aller zehn Fakultäten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zentralen Einrichtungen, des Studentenwerks Thüringen sowie des Internationalen Büros der Universität. Auf der Tagesordnung stehen Vorträge, persönliche Beratungsgespräche, Rundgänge, Instituts- und Laborführungen sowie Mitmachexperimente. Zudem können Interessierte vor ihrem Besuch einen Online-Fragebogen ausfüllen, um sich gezielt auf den Informationstag vorzubereiten.
Weitere Informationen: www.uni-jena.de/infotag.html

Schnuppervorlesungen und offene Labore: Infotag an der Fachhochschule Bingen
„FIT@Bingen“ – das ist das Motto des Infotags am 9. Mai an der Fachhochschule Bingen. Dabei bietet die Zentrale Studienberatung Interessierten, Eltern und Lehrkräften die Möglichkeit, sich über das Studienangebot in der rheinland-pfälzischen Stadt zu informieren und einen ersten Eindruck von der Hochschule zu bekommen. Auf dem Programm stehen von 10 bis 14 Uhr Schnuppervorlesungen, geführte fachspezifische Touren sowie offene Labore. Außerdem beantwortet das Team der Studienberatung alle Fragen rund ums Studium.
Weitere Informationen: www.fh-bingen.de/aktuelles/veranstaltungen/fachhochschul-informations-tag.html


Thema des Monats „Ernährung im Fokus: Ökotrophologie studieren

Zwei junge Frauen schneiden Obst. Foto: Sonja BrüggemannIm Jahr 2013 war in Deutschland jede/-r zweite Erwachsene übergewichtig – zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt. Mit den Pfunden auf den Hüften steigt auch das Risiko diverser Erkrankungen. Damit einher gehen außerdem immense gesamtwirtschaftliche Folgekosten. Doch wie sieht eine ausgewogene und gesunde Ernährung aus? Und was ist von aktuellen Trends wie Bio- und Öko-Anbau, Vegetarismus und Veganismus zu halten?

Mit solchen Fragen beschäftigen sich Ökotrophologinnen und Ökotrophologen. Sie stehen im Mittelpunkt des aktuellen „Thema des Monats“ auf studienwahl.de. In „Ernährung im Fokus: Ökotrophologie studieren“ erklärt Rixte Osterloh etwa, warum sie von der fachlichen Bandbreite ihres Studiums angetan ist. Die 25-Jährige absolviert den sechssemestrigen Studiengang „Oecotrophologie“ an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach.

Im „Thema des Monats“ kommt außerdem Gülistan Güler (29) zu Wort, die einen Master in Ökotrophologie und Sport in Osnabrück anstrebt. Darüber hinaus schildert Dr. Monika Düngenheim vom BerufsVerband Oecotrophologie e.V. (VDOE) im Interview, in welchen Bereichen die Absolventinnen und Absolventen dieses Fachs besonders gefragt sind und wie der Berufseinstieg gelingt.

Arbeitsmarktzahlen sowie Links zu weiterführenden Informationen runden das „Thema des Monats“ ab.


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ISSN 2193-0813