Newsletter Nr. 20
30.09.2015

Liebe Leserin, lieber Leser,

Studentin sitzt in einer Prüfung. (Foto: Julien Fertl)die Zahl der Hochschulabsolventinnen und -absolventen in Deutschland steigt.

Wie das Statistische Bundesamt meldet, erwarben im Prüfungsjahr 2014 rund 460.500 Menschen einen Abschluss an einer deutschen Hochschule. Das waren sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit hat ihre Zahl sich bereits zum 13. Mal in Folge erhöht.

Die Hälfte der Studienabsolventinnen und -absolventen erwarb im Jahr 2014 einen Bachelorabschluss. Auf Platz zwei rangiert der Master mit einem Anteil von 21 Prozent. Die traditionellen universitären Abschlüsse hatten eine Quote von elf Prozent, während die Lehramtsprüfungen bei neun Prozent lagen – inklusive Lehramt-Bachelor und -Master. Sechs Prozent promovierten, während sich drei Prozent mit einem Fachhochschulabschluss für ihre Prüfungsleistung belohnten.

Bei den Fächergruppen haben die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften die Nase vorn: Rund ein Drittel der Examen wurden hier erfolgreich gemeistert. Es folgen die Ingenieurwissenschaften (20 %), Sprach- und Kulturwissenschaften (18 %), Mathematik und Naturwissenschaften (17 %) sowie die Gruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (6 %).

Wenn Sie mehr über die einzelnen Studienfelder und ihre Inhalte erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen die gleichnamige Rubrik auf studienwahl.de.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:

Neue Studiengänge

Aktuelles & Informationen

Info- & Schnupperveranstaltungen

Thema des Monats "Wie wird man Bibliothekar/-in, Archivar/-in, Dokumentar/-in?"

Impressum & Kontakt

Neue Studiengänge

Bordanzeige eines Autos. (Foto: Burkhardt Hellwig)Neu in Niederbayern: Hochschule Landshut startet Master "Bordnetzentwicklung"

Die Hochschule Landshut erweitert ihr Studienangebot. Ab diesem Wintersemester können sich die Studierenden im Master "Bordnetzentwicklung" mit der Bordtechnik in Autos beschäftigen. Dabei handelt es sich um die individuellen Kabelnetzwerke, Sensoren und Ausstattungen von Pkw. Entsprechend stehen Module zur Bordnetzarchitektur, Verbindungstechnik, Automobilelektronik oder Schwingungstechnik auf dem Studienplan. Aber auch wirtschaftswissenschaftliche Themen, wie Management, Logistik oder Produktionsplanung sind Teil des Studiums. Der nicht-konsekutive Master richtet sich vor allem an Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Fahrzeugtechnik. Wer "Bordnetzentwicklung" erfolgreich mit dem Master of Engineering abschließt, findet in der Automobilbranche, aber auch in der Flugzeug- oder Bahntechnik ein Tätigkeitsfeld. Die Regelstudienzeit liegt bei drei Semestern; der Studiengang kann auch dual, mit vertiefter Praxis, studiert werden.

Weitere Informationen: www.haw-landshut.de/die-hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-wirtschaftsingenieurwesen/studiengaenge/master-bordnetzentwicklung.html

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Aktuelles & Informationen

Student steht vor einer bunten Wand. (Foto: Anahi Weber)Ideen für eine bessere Hochschule? Stifterverband veranstaltet Wettbewerb

Wer die Welt verbessern will, fängt am besten bei sich selbst an – oder noch besser: bei seiner Hochschule! Denn dann könnte der Einsatz zusätzlich zum guten Gewissen noch mit einem ordentlichen Preisgeld belohnt werden. Mit jeweils 5.000 Euro prämiert der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft kreative Projekte zur Verbesserung des Hochschullebens im Rahmen des Wettbewerbs "Die Hochschule, die Zukunft und Du". Dabei gibt die Organisation sechs Handlungsfelder vor, an die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Ideen anknüpfen können: chancengerechte Bildung, beruflich-akademische Bildung, lebenslanges Lernen, internationale Bildung, Lehrer-Bildung und MINT-Bildung. Es soll also zum Beispiel darum gehen, wie ausländische Studierende besser in die Hochschule integriert oder wie Menschen unabhängig vom Einkommen studieren können. Bis zum 15. November haben Hochschul-Verbesserer Zeit, ein zweieinhalb minütiges Bewerbungsvideo auf YouTube hochzuladen und das ausgefüllte Bewerbungsblatt des Stifterverbands einzureichen. Mitmachen können alle Studierenden, die an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind. Allerdings muss das Projekt von der Hochschule, der AStA, einer Fachschaft oder sonst einer studentischen Gruppe mitgetragen werden, da das Preisgeld nicht an Privatpersonen ausgezahlt werden kann.

Weitere Informationen: www.stifterverband.de/unddu

Neues Infoportal: Während der Ausbildung ins Ausland

Während der Ausbildung ins Ausland – wer das vorhat, sollte sich frühzeitig informieren. Eine Möglichkeit hierzu bietet das neue Portal go-ibs.de. Auf der Website finden Interessierte Hintergrundinfos zu Themen wie Versicherungsschutz, Unterkunft, erforderliche Sprachkenntnisse und Visa. Außerdem werden in einer Datenbank Angebote für Auslandsaufenthalte gesammelt und nach Zielgruppen, Zielland, Dauer des Aufenthalts und Branche sortiert. Ergänzend dazu gibt es eine Landkarte, auf der Beratungsmöglichkeiten in Deutschland aufgezeigt werden. Das Portal der Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und richtet sich nicht nur an Auszubildende, sondern auch an Studierende, Ausbilder und Unternehmer.

Weitere Informationen: www.go-ibs.de

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Info- & Schnupperveranstaltungen

Junge Frau begutachtet einen Stecker. (Foto: Sonja Brüggemann)Schülerinnen-Projektworkshop an der Ruhr-Universität Bochum

"X3: Mehr Technik für Schülerinnen" – das ist das Motto des Schülerinnen-Projektworkshops in den Ingenieurwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Am 5. und 6. Oktober haben interessierte Oberstufenschülerinnen Gelegenheit, Forscherinnen und Forscher kennenzulernen, Studienfachberaterinnen und -fachberater zu treffen und Studierende nach ihren persönlichen Erfahrungen zu befragen. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die für die Veranstaltung eine lange Anreise in Kauf nehmen, reserviert und bezahlt die Hochschule ein Bett in einem Bochumer Hostel.

Weitere Informationen: www.spw.rub.de

Hochschulluft schnuppern: "JuniorSTUDIUM" an der Universität Hannover

Ist Studieren etwas für mich? Was erwartet mich in meinem Wunschstudiengang? Wer sich diese Fragen stellt, kann an der Leibniz Universität Hannover unverbindlich ins Hochschulleben hineinschnuppern. Im Rahmen von "JuniorSTUDIUM" haben Studieninteressierte Gelegenheit, sich reguläre Lehrveranstaltungen aus allen Fakultäten und zahlreichen Studiengängen anzuschauen. Sie können reguläre Vorlesungen, Seminare und Übungen besuchen und sich so ein Bild vom Studium in der niedersächsischen Landeshauptstadt machen. Die Einführungsveranstaltung zum "JuniorSTUDIUM" findet am 12. Oktober um 17 Uhr statt. Die Vorlesungen beginnen am gleichen Tag.

Weitere Informationen: www.unikik.uni-hannover.de/juniorstudium

Im Reisefieber? Auf zur Auslandsmesse im Berufsinformationszentrum Hanau

Auslandssemester, Highschool-Jahr, Au-pair oder Freiwilligendienste: Es gibt viele Möglichkeiten vor oder während des Studiums ins Ausland zu gehen. Bei der Auslandsmesse im Hanauer Berufsinformationszentrum am 15. Oktober von 14 bis 19 Uhr werden die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt. An den Ständen bekommen Interessierte Infos zu Stipendien, Sprachkursen, Fristen und Zugangsberechtigungen. Sie können dort mit den verschiedenen Anbietern und Organisationen in Kontakt treten und ihre Fragen loswerden. Zusätzlich dazu wird es eine Reihe von Vorträgen geben. Themen sind dabei unter anderem Studium im Ausland oder Work & Travel. Außerdem können die Besucherinnen und Besucher mit Rückkehrerinnen und Rückkehrern ins Gespräch kommen, die aus erster Hand von ihren Erfahrungen berichten.

Weitere Informationen: www.arbeitsagentur.de/apps/faces/home/vdb?ort=hanau

2. Coburger Studienmesse informiert über Hochschulleben

Auf in Runde zwei: Am 17. Oktober findet wieder die Studienmesse an der Hochschule Coburg statt. Von 10 bis 14 Uhr geben Vertreterinnen und Vertreter von 27 Hochschulen aus Bayern und den angrenzenden Bundesländern den Besucherinnen und Besuchern Antworten auf alle Fragen rund ums Studium. Auch die Themen Finanzierung, Ablauf und Organisation des Studiums stehen auf der Agenda. Zu den angebotenen Vorträgen zählen unter anderem "Wege ins Studium an der Uni und Hochschule – Bewerbungsverfahren, Fristen, NC & Co.", "Elektrotechnik – Berufsstart Energie" und "Betriebswirtschaft – Türöffner für alles?". Außerdem skizzieren 24 Referentinnen und Referenten praxisnah ihren Berufsalltag. Die Studienmesse wird von der Hochschule Coburg und der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg veranstaltet. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: www.hs-coburg.de/Studienmesse

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Thema des Monats 
"Wie wird man Bibliothekar/-in, Archivar/-in, Dokumentar/-in?"

Junge Frau steht hinter einem Bücherregal. (Foto: Martina Striegl)Sie sind Rechercheprofis und managen Informationen, bereiten Dossiers auf und bewahren historische Dokumente, katalogisieren Medien und erschließen deren Inhalte: Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Archivarinnen und Archivare und Dokumentarinnen und Dokumentare. Ihr Tätigkeitsfeld ist dabei meist weit spannender, als ihm nachgesagt wird. Dazu trägt nicht zuletzt die zunehmende Digitalisierung bei.

Im Thema des Monats "Wie wird man Bibliothekar/-in, Archivar/-in, Dokumentar/-in?" erfahren Sie, welche Ausbildungswege für Archivarinnen und Archivare es gibt, was Infobroker machen und vor welchen Herausforderungen Bibliothekarinnen und Bibliothekare stehen. Außerdem berichtet Daniel Kirst von seinem Studium. Der 27-Jährige studiert an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig den Bachelor Bibliotheks- und Informationswissenschaft und steht kurz vor seinem Praxissemester.

Weitere Reportagen und Links zu zusätzlichen Informationen runden das Thema des Monats ab.

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Impressum und Kontakt

Herausgeber:

Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

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(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
Kontakt zur Redaktion: stub-redaktion@meramo.de

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ISSN 2193-0813

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