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Newsletter 06. März 2009

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Editorial

Dass es bei der Zulassung von Studienanfängern durch die Hochschulen in der Vergangenheit zahlreiche Probleme gab, war seit längerer Zeit bekannt: Unterschiedliche Bewerbungsfristen für die örtlich zulassungsbeschränkten Studiengänge, unterschiedliche Termine für den Versand der Zulassungsbescheide sowie aufwändige Nachrückverfahren erschwerten Studieninteressierten den Start ins Studium. Nicht zuletzt führten Mehrfachbewerbungen dazu, dass selbst in stark nachgefragten Studiengängen nicht alle verfügbaren Plätze besetzt werden konnten.
Das soll demnächst besser werden. Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat mit den Hochschulrektoren aus allen 16 Ländern sowie mit Vertretern der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eine Verabredung getroffen, nach der spätestens zum Wintersemester 2011/2012 ein bundesweites modernes System der Hochschulzulassung eingerichtet sein soll.
Bis dahin wird ein Übergangsverfahren, das bereits zum kommenden Wintersemester zur Verfügung steht, für Erleichterung sorgen. Dazu gehört der einheitliche Bewerbungsschluss 15. Juli für alle NC-Fächer (lokale und nicht lokal) sowie der Versand der Zulassungsbescheide bis Mitte August. Studienplätze, die danach noch frei sind, werden in den ersten Septembertagen über das Internet in einer "Börse" bekannt gegeben. Studierwillige, die noch keinen Studienplatz erhalten haben, können sich dann unmittelbar bei den jeweiligen Hochschulen um freie Plätze bewerben.
Mit entscheidend für den Erfolg des neuen Systems wird sein, dass möglichst alle Hochschulen an diesem Verfahren teilnehmen.
Mehr Neuigkeiten in Sachen Hochschule, Studienangebote und Schülerwettbewerbe erfahren Sie in diesem Newsletter.

Viel Spaß beim Lesen wünschen
die Herausgeber und die Redaktion von "Studien- und Berufswahl"

Inhalt

Junior-Uni, Schnupperstudium & Co.
Neue Studiengänge
Studium, Ausbildung & Beruf
Projekte, Infos & Tipps

Junior-Uni, Schnupperstudium & Co.

Orientierungstage Rhein-Neckar

Antworten auf Fragen zu Beruf und Studium finden Schüler/innen der Oberstufe bei den Orientierungstagen in der Region Rhein-Neckar vom 09. bis zum 20. März. Hochschulen, Berufsakademien und Unternehmen der Region präsentieren in dieser Zeit ihr Studien- und Ausbildungsangebot. In zahlreichen Veranstaltungen und Workshops - besonders an den Hochschulen in Heidelberg und Mannheim - können sich Schüler/innen einen Überblick über bestimmte Studiengänge verschaffen. Die Berufsinformationszentren beraten die Teilnehmer über Wege in den Beruf und bieten Infos über bestimmte Arbeitsfelder.

Schülerinnenworkshop "Try it!"

"Junge Frauen erobern die Technik" heißt es beim bundesweiten Workshop für Schülerinnen "Try it", der vom 06. bis 09. Mai an der Technischen Universität Berlin stattfindet. Angesprochen sind Schülerinnen der 9. bis 11. Klassen, die Spaß an mathematisch-naturwissenschaftlichen Schulfächern haben und sich für ein Studium der Ingenieur- und Naturwissenschaften interessieren. Durchgeführt wird der Workshop von "Die Femtec. Hochschulkarrierezentrum für Frauen Berlin GmbH".
Die Teilnahme ist kostenfrei. Unterkunft und Verpflegung werden von der Femtec. GmbH übernommen. Bewerbungsschluss ist der 31. März.

Studieninfowoche an der FH Kiel

Die Fachhochschule Kiel präsentiert ihr Studienangebot in der Studieninformationswoche vom 25. bis 29. Mai auf dem Campus der FH.
Bei Vorträgen, Vorführungen und Laborbesuchen erhalten die Besucher/innen einen Überblick über die an der FH Kiel angebotenen Studiengänge und deren Inhalte. Mitarbeiter/innen und Studierende der FH informieren über Zulassungsbedingungen und den Studienablauf.


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Spring School Wirtschaft "DISCOVER.MANAGEMENT"

Vom 6. - 8. April 2009 findet die Spring School Wirtschaft "DISCOVER.MANAGEMENT" an der FHM statt.
Interessierte Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 20 Jahren sind herzlich eingeladen, die Studienmöglichkeiten im Bereich Wirtschaft zu erkunden und erste Hochschulluft zu schnuppern. Nebenbei erfährst Du, welcher unserer Bachelorstudiengänge der richtige für Dich ist und lernst die FHM sowie ihre Dozenten näher kennen.

Mehr Infos unter www.fhm-bielefeld.de/schnupperstudium.html


TIPP: Noch mehr aktuelle Veranstaltungshinweise für Schüler/innen und Studieninteressierte gibt's bei Studienwahl.de

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Neue Studiengänge

Duales Studium "Druck- und Medientechnologie"

Azubis der Druck- und Medienindustrie können ab Herbst parallel an der Bergischen Universität Wuppertal einen Bachelor-Abschluss machen. Der oder die Auszubildende erwirbt den Berufsabschluss als Drucker/in, Mediengestalter/in o.ä. und gleichzeitig an der Universität den "Bachelor of Science".
Das duale Studium beginnt mit der betrieblichen (und bezahlten) Ausbildung zum Drucker - dazu muss man sich einen Ausbildungsplatz zum 01. August in einem Druckbetrieb o.ä. suchen. Im Oktober kommt dann das Studium hinzu - um einen Studienplatz kann man sich ab sofort bewerben.

Nur für Frauen: Informatik und Wirtschaft

Betriebswirtschaftliche Kenntnisse und grundlegendes Informatikwissen, das wird in dem deutschlandweit ersten Frauenstudiengang "Informatik und Wirtschaft (FIW)" vermittelt. Ab dem Wintersemester 2009/10 können vierzig Studentinnen diesen sechssemestrigen Bachelor-Studiengang an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW) studieren. Die Studentinnen lernen z.B., IT-Systeme zu konzipieren und zu realisieren, Arbeitsprozesse zu optimieren und Datenbanksysteme zu entwickeln.

Medien- und Kommunikationstechnik

Ab dem Sommersemester 2009 bietet die TU Kaiserslautern ein Studium mit dem Schwerpunkt Medien- und Kommunikationstechnik an.
Im Zentrum des Studiums steht die Vermittlung der technischen Grundlagen von Mediendiensten in Rundfunk, Internet, Mobilfunk und Printmedien. Zur Medientechnik gibt es z.B. folgende Vorlesungen: Audio- und Videosignalverarbeitung oder Computergraphik und -animation.
Zusätzlich zum technischen Know-how erwerben die Studierenden auch grundlegende Kompetenzen in angrenzenden Bereichen wie Medienwirtschaft, -recht, -gestaltung und -marketing.

Ingenieur plus Lehrer = Ingenieurpädagogik

An der Hochschule Esslingen können Studierende ab dem Sommersemester 2009 mit dem neuen Studiengang "Ingenieurpädagogik" einen vollwertigen Ingenieurabschluss mit einer pädagogischen und fachdidaktischen Zusatzqualifikation erwerben. Die Absolventen dieses Studiengangs können dann z.B. in Unternehmen, im höheren Dienst an Beruflichen Schulen oder im Bereich Aus- und Weiterbildung tätig werden.
Mit diesem neuen Studiengang soll dem Mangel an Lehrkräften für die Fächer Technik und Naturwissenschaften an Berufsschulen entgegengewirkt werden.


TIPP: Infos über Studienangebote gibt's auch bei Studienwahl.de


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Studium, Ausbildung & Beruf

Größte Hochschule Deutschlands

Die FernUniversität in Hagen ist mit 43.021 eingeschriebenen Studierenden im Wintersemester 2008/09 die größte Hochschule Deutschlands. Damit verdrängt sie den Rangführer Ludwig-Maximilians-Universität München mit 41.776 Studierenden auf den zweiten Platz.
In diesen Berechnungen sind Zweithörer/innen, Akademie- und Weiterbildungsstudierende nicht berücksichtigt. Wären diese eingeschlossen, hätte die FernUni sogar 55.450 Studierende.

Studienkompass Optische Technologien

Der bereits in der 6. Neuauflage erschienene Studienkompass Optische Technologien bietet Schulabgängern eine Orientierungshilfe bei der Wahl der Hochschule und Studienrichtung. Er stellt für 17 Hochschulen in Niedersachsen, Bremen und Hamburg die Studiengänge im Bereich der Optischen Technologien mit Lehrveranstaltungen zu Optik-Themen, Instituten und Arbeitsgruppen aus dem Bereich Photonik sowie Web-Adressen dar.
Der 46 Seiten umfassende Leitfaden kann kostenlos heruntergeladen werden.

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Projekte, Infos & Tipps

START-Stipendium

Schüler/innen der 7. bis 10. Klasse mit guten Schulnoten, die sich sozial engagieren und Migrationshintergrund haben, können sich bis zum 30. April um ein START-Stipendium bewerben. Die Stipendiaten bekommen dann ein Jahr lang monatlich 100 Euro "Bildungsgeld" und einen Laptop. Außerdem können sie Bildungsseminare besuchen und an verschiedenen weiteren Aktivitäten und Ausflügen teilnehmen.
Das START-Stipendium ist eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Geistesblitze in der Region

Der Schülerwettbewerb "Geistesblitze: Wie Ideen unseren Alltag prägen" des Stifterverbandes im Wissenschaftsjahr 2009 ist gestartet.
In Projekten sollen Schüler/innen Geistesblitze suchen, die ihren Alltag prägen, die Bedeutung dieses Geistesblitzes für die Gesellschaft entdecken, beschreiben und dann ihre Ergebnisse für die Öffentlichkeit aufbereiten. Dies kann in Form von Ausstellungen, Interviews, Videobeiträgen oder Internetseiten geschehen. 50 Projekte erhalten ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro. Einsendeschluss ist der 12. Juni 2009.

Alltagstauglich: 15 Hochschulprojekte ausgezeichnet

Die Gewinner des Hochschulwettbewerbs "Alltagstauglich?" stehen fest. Ausgezeichnet wurden 15 Projektideen, die den Alltagsbezug von Wissenschaft besonders kreativ und publikumsnah vermitteln.
Unter dem Motto "Alltagstauglich?" waren Hochschulen in Deutschland eingeladen, Ideen für eine öffentlichkeitswirksame Vermittlung von wissenschaftlichen Themen insbesondere für Schüler/innen zu entwickeln. Zentrale Fragen waren: Welchen Einfluss haben Wissenschaft und Forschung auf die Gesellschaft? Wie verändern wissenschaftliche Entdeckungen, Erfindungen und Denkmodelle unseren Alltag?
Die prämierten Projektideen reichen von Meerwasserentsalzungsanlagen und mobilen Schlaflaboren bis hin zu Aktionsspielen zum besseren Verständnis des Immunsystems.

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Impressum

Logo HRSG ISSN 1860-1847
Herausgeber: Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst,
Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Redaktion: BW Bildung und Wissen Verlag und Software GmbH, Südwestpark 82, 90449 Nürnberg
Sitz der Gesellschaft: Nürnberg, Registergericht: Nürnberg HRB 4097, Geschäftsführerin: Ulrike Sippel
Ansprechpartner in der Redaktion: Yasmin Onken, Tel. (0911) 9676-180, Email Symbol stub-news@bwverlag.de
Ansprechpartner der Herausgeber: Andreas Küpper, Tel. (0611) 32-3403, Email Symbol studienwahl@hmwk.hessen.de

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Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich am 20. März 2009.

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