Newsletter Nr. 8
20.04.2016

Liebe Leserin, lieber Leser,

Computerchip in Großaufnahme. (Foto: Felix Somieski)Ritter, Drachen, Weiße Wanderer: Die amerikanische Kultserie "Game of Thrones" fesselt auch hierzulande zahlreiche Fans an den Bildschirm.

Geht eine Staffel zu Ende, beschäftigt die Zuschauer vor allem eine Frage: Welcher der Protagonistinnen und Protagonisten rettet sich in die nächste Folge und welche/r segnet zuvor das Zeitliche?

Einige Informatikstudierende der TU München versuchen, das Rätselraten nun mit der "Macht der Naturwissenschaften" zu beenden. Sie entwickelten in ihrer Abschlussarbeit eine Anwendung, die voraussagt, welche Figuren in der nächsten Staffel sterben könnten. Das klappt recht zuverlässig: Bei immerhin 74 Prozent aller Todesfälle lag das Programm bislang richtig.

Wie das funktioniert? Die Applikation durchsucht das Internet nach relevanten Informationen zur Serie, bereitet diese mit Hilfe spezieller Algorithmen auf und leitete daraus Wahrscheinlichkeiten ab.

Das "GoT"-Tool demonstriert auf spielerische Weise, was Informatik alles kann. Natürlich gehen ihre Möglichkeiten weit über den Einsatz für Serienfreaks hinaus, wie ein Blick in die Rubrik "Studienfeld Informatik" auf studienwahl.de verrät. Dort lernen Sie nicht nur klassische Teildisziplinen der Informatik kennen, sondern erfahren auch, welche Studiengänge und Beschäftigungsmöglichkeiten dieser Bereich bietet.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:

Neue Studiengänge

Aktuelles & Informationen

Info- & Schnupperveranstaltungen

Thema des Monats "Studieren mit Handicap? Nur Mut!"

Impressum & Kontakt

Neue Studiengänge

Zwei Studierende lauschen der Vorlesung. (Foto: Sonja Brüggemann)Hilfe für Flüchtlinge: Internationale Soziale Arbeit an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Über 60 Millionen Menschen sind nach Zahlen des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen zur Zeit auf der Flucht. Sie fliehen vor Kriegen, Verfolgung oder Hungersnöten. Einige landen in Deutschland, viele andere in großen Flüchtlingscamps, zum Beispiel im Libanon. Es ist wichtig, dass sie dort neben medizinischer Versorgung und Ernährung auch soziale Betreuung erfahren. Der Masterstudiengang "International Social Work with Refugees and Migrants" will Studierende genau dazu ausbilden.

In drei Semestern werden Themen wie Menschenrechte, Radikalismusprävention, Traumata und Organisation von Freiwilligen behandelt. Die Unterrichtssprache ist in allen Modulen Englisch. Die Studierenden sollten im besten Falle ein ganzes oder ein halbes Semester im Ausland verbringen. Entsprechende Kooperationen soll es zum Beispiel mit der Deutsch-Jordanischen Hochschule in Amman geben. Der Studiengang schließt mit dem "Master of Arts" ab und qualifiziert nach Angaben der Hochschule für eine Tätigkeit in der internationalen und nationalen Flüchtlingsarbeit, in Verbänden oder sozialen Einrichtungen - auch auf Führungsebene.

Weitere Informationen: http://mrm.fhws.de/startseite.html

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Aktuelles & Informationen

Frau forscht in einem Labor. (Foto: Ingo Wagner)Transparenz für niedersächsische Hochschulforschung

Im vergangenen Jahr haben sich die staatlichen niedersächsischen Hochschulen darauf geeinigt, ihre Forschungsprojekte offenzulegen. In den "Leitlinien zur Transparenz in der Forschung" verpflichteten sie sich, Auftraggeber, Namen der Projekte, Laufzeiten und Fördersummen zu veröffentlichen. In einer Linkliste hat das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur nun diese Daten gebündelt online herausgegeben. Demnach laufen derzeit über 7.500 Forschungsprojekte an den 20 staatlichen Hochschulen. An vier Hochschulen wird an jeweils über 1.000 Vorhaben geforscht, die Fördersummen liegen teilweise im Millionenbereich. Mehr Transparenz wollen die Hochschulen auch durch die Ethikkommissionen erreichen, die mittlerweile an fast jeder niedersächsischen Hochschule eingerichtet wurden und die auf Anfrage bei der ethischen Bewertung von Forschungsaufträgen helfen.

Weitere Informationen: www.mwk.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/niedersachsen-bei-transparenz-in-der-forschung-vorn--142388.html

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Info- & Schnupperveranstaltungen

Zwei junge Männer unterhalten sich auf einer Messe. (Foto: Sebastian Reimold)Berufsinfomesse Offenburg

Was kann man an der Universität Heidelberg studieren? Was macht man als Bauzeichner/-in? Wer bietet eine Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger/-in an? Bei der Berufsinfomesse in Offenburg am 22. und 23. April bekommen Schüler/-innen von 9 bis 17 Uhr Antworten auf diese und viele weitere Fragen. An zwei Tagen stellen über 350 Unternehmen, Hochschulen und Organisationen in Offenburg Ausbildungsberufe und Studiengänge vor. Hierbei stehen zahlreiche Vorträge auf dem Programm. Ein kostenloser Shuttleservice bringt Besucher/-innen vom Bahnhof direkt zum Messegelände.

Weitere Informationen: www.berufsinfomesse.de

MINT-Berufe für Frauen: Infonachmittag der Agentur für Arbeit Emden

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik: Das ist MINT. Junge Frauen, die sich für diesen Bereich interessieren, können sich am 2. Mai im Berufsinformationszentrum Emden über das "Niedersachsen-Technikum" informieren. Das ist eine Kombination aus einem Praktikum in einem MINT-Betrieb und einem Schnupperstudium an einer niedersächsischen Hochschule. So erhalten die Teilnehmerinnen Einblick in die theoretischen Aspekte des Studiums und den praktischen Berufsalltag. Die Infoveranstaltung beginnt um 15.30 Uhr.

Weitere Informationen: www.niedersachsen-technikum.de/files/mint_berufe_-_niedersachsen-technikum.pdf

Fachhochschule Bingen informiert über Studienangebot

An der Fachhochschule Bingen werden vor allem ingenieur- und naturwissenschaftliche Studiengänge angeboten. Interessierte haben hier eine breite Auswahl zum Beispiel zwischen Agrarwirtschaft, Biotechnik und Mobile Computing. Alle Studiengänge werden am 30. April ab 10 Uhr beim Fachhochschul-Informations-Tag vorgestellt. Studieninteressierte können bei Führungen, Vorträgen und Vorlesungen Hochschulluft schnuppern und das passende Studium gleich ausprobieren. Neben einem Truck, der die Biotechnologien vorstellt, einer Präsentation zum Betriebssystem Linux und offenen Laboren, gibt es außerdem eine Veranstaltung für Eltern.

Weitere Informationen: www.fh-bingen.de/aktuelles/veranstaltungen/fachhochschul-informations-tag.html

Bald Studierender oder Azubi? Stuzubi Messe stellt Ausbildungs- und Studienberufe vor

Ausbildung? Studium? Oder vielleicht beides? Wer noch nicht genau weiß, was nach dem Abitur kommen soll, ist bei der Stuzubi Messe in Stuttgart gut aufgehoben. Am 30. April können sich Schüler/-innen von 10 bis 16 Uhr an Ständen und in Vorträgen über Unternehmen, Ausbildungsberufe und Studiengänge informieren. In den Vorträgen erhalten Interessierte Tipps für Vorstellungsgespräche, Entscheidungsfindung und Auslandsaufenthalte. Außerdem werden spezielle Branchen und Ausbildungsmodelle vorgestellt.

Weitere Informationen: www.stuzubi.de/messe/messestaedte/stuttgart-30-april-2016.html

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Thema des Monats: "Studieren mit Handicap? Nur Mut!"
 

Zwei Frauen unterhalten sich in Gebärdensprache. (Foto: Helge Gerischer)Nach der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks sind sieben Prozent aller Studierenden körperlich oder gesundheitlich beeinträchtigt. Ein Studienalltag, wie ihn ein Großteil der Studierenden kennt, ist mit einer psychischen Erkrankung, einer Sehbehinderung oder ADHS oft nicht möglich. Trotzdem sollte eine Beeinträchtigung kein Hinderungsgrund für ein Studium sein. Eine gute Beratung und spezielle Hilfen unterstützen betroffene Studierende dabei, ihr Studium auf die Reihe zu bekommen - auch wenn es etwas länger dauert oder mit organisatorischem Mehraufwand verbunden ist.

Das aktuelle Thema des Monats auf studienwahl.de nennt mögliche Hilfen und Nachteilsausgleiche, die betroffene Studierende beantragen können. Julia Ilg, Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve, und Dieter Böttcher, Berater im Team Akademische Berufe bei der Agentur für Arbeit Köln, empfehlen auf jeden Fall, sich frühzeitig zu informieren und beraten zu lassen.

Das Thema des Monats bietet dafür neben ersten Informationen auch weiterführende Linktipps.

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Impressum und Kontakt

Herausgeber:

Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Redaktion:

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ISSN 2193-0813

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