Newsletter Nr. 15
27.07.2016

Liebe Leserin, lieber Leser,

Kostümbildnerin blätter in einem Buch. (Foto: Frank Pieth)Keine leichte Wahl: Laut dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) können Studienanfänger/innen sich derzeit zwischen so vielen Studiengängen entscheiden wie noch nie.

Demnach buhlen rund 18.000 verschiedene Angebote um die Gunst der angehenden Akademiker/innen. Das entspricht einer Verdoppelung innerhalb von zehn Jahren.

Was sind die Gründe für die gestiegene Auswahl? Laut CHE-Bericht ist die Umstellung auf das Bachelor-/Master-System eine der Ursachen. Während die grundständigen Studiengänge nahezu konstant bei einem Wert von etwa 9.500 liegen, kommen durch die Einführung des Masters zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten hinzu – in nahezu allen Bereichen. Außerdem entstehen viele neue themenzentrierte Studiengänge, etwa Erneuerbare Energie oder Gerontologie, sowie Hybridfächer wie Mechatronik oder Medieninformatik.

Damit Sie bei dieser Fülle an Studiengängen den Überblick behalten, lohnt es sich, regelmäßig bei studienwahl.de vorbeizuschauen. In unserem Portal informieren wir Sie kontinuierlich über neue Studiengänge und helfen Ihnen mit unserem FINDER bei der Suche nach einem für Sie passenden Angebot
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Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:

Neue Studiengänge

Aktuelles & Informationen

Info- & Schnupperveranstaltungen

Thema des Monats: "Rund ums Studium: Finanzen, Stipendien und Co."

Impressum & Kontakt

Neue Studiengänge

Studentin betrachtet das Modell eines Hauses. (Foto: Martin Rehm)Zwischen Technik und Architektur: Energie- und Gebäudeingenieurwesen in Lübeck

Die Hochschule Lübeck erweitert ihr Studienangebot: Zum kommenden Wintersemester startet Energie- und Gebäudeingenieurwesen. Der neue Bachelor will Ingenieure/-innen als Bindeglied zwischen Technik und Architektur ausbilden. In sieben Semestern stehen dabei Module wie Theoretische Physik, Nachhaltigkeit und Ökologie, Thermodynamik, Gebäudeautomation und Baugeschichte auf dem Studienplan. Die Absolventen/-innen schließen mit dem Bachelor of Engineering ab. In verschiedenen Berufsfeldern gestalten und planen sie danach gemeinsam mit Architekten/-innen und anderen Experten/-innen das Klima und die Energieverbräuche von Gebäuden. Energie- und Gebäudeingenieurwesen ist zulassungsbeschränkt. Außerdem muss vor Aufnahme des Studiums ein Praktikum absolviert werden.

Weitere Informationen: www.fh-luebeck.de/hochschule/fachbereich-bauwesen/studiengaenge/energie-und-gebaeudeingenieurwesen-beng/uebersicht

"Development Studies": Uni Bayreuth bildet Entwicklungs-Experten/-innen aus

In vier Semestern zum/zur internationalen Entwicklungsspezialisten/-in: Die Universität Bayreuth bietet ab dem Wintersemester 2016/17 den Master "Development Studies" an. Dabei untersuchen die Studierenden weltweite Entwicklungs-, Umbruchs- und Globalisierungsprozesse in Lateinamerika, Asien oder Afrika aus einer interdisziplinären Perspektive. Das Studium umfasst Lehrveranstaltungen aus den Bereichen Geografie, Volkswirtschaftslehre und Anthropologie sowie Entwicklungssoziologie und -politik. Das Studium kann auch in Teilzeit absolviert werden und führt zum Master of Arts. Damit eröffnen sich den Absolventen/-innen berufliche Möglichkeiten zum Beispiel in Einrichtungen der Entwicklungszusammenarbeit, Ministerien, NGOs oder in international agierenden Wirtschaftsunternehmen, -verbänden sowie Medien- und Kultureinrichtungen.

Weitere Informationen und Zulassungsvoraussetzungen: www.uni-bayreuth.de/de/studium/masterstudium/development_studies/index.html

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Aktuelles & Informationen

Junge Frau, die zwei Bücher in Händen hält. (Foto: Julien Fertl)Studie: Auslandserfahrung bei Arbeitgebern gern gesehen

Was erwarten Arbeitgeber von Akademiker/innen? Laut einer Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) schätzen sie neben Fachwissen vor allem soziale Kompetenzen und Offenheit. Entsprechend gern gesehen sind laut Veröffentlichung auch Auslandsaufenthalte der Hochschulabsolventen/-innen. Diese werden von Personalverantwortlichen als Chance betrachtet, gerade die sozialen Kompetenzen zu entwickeln. Grundsätzlich werden der Studie zufolge weltweite Kontakte und Fremdsprachen immer wichtiger, da sie besonders für internationale Tätigkeiten und Teams qualifizieren.

Weitere Informationen: www.iwkoeln.de

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Info- & Schnupperveranstaltungen

Mann vergleicht Textilstoffe mit einer Farbpalette. (Foto: Michael Neuner)Design Akademie Berlin informiert bei "Open House"

Die private, staatlich anerkannte Design Akademie Berlin lädt zum "Open House". Am 5. August erhalten die Besucher/innen Einblicke in das laufende Semestergeschehen und die aktuellen Praxisprojekte der Hochschule. Dabei werden von 10 bis 18 Uhr die Fachbereiche Marketingkommunikation und Kommunikationsdesign in Seminaren präsentiert. Interessierte haben außerdem Zeit, Räume und Technik der Design Akademie Berlin kennen zu lernen sowie mit Studierenden und Professoren/-innen ins Gespräch zu kommen. Diese informieren auch über die Studieninhalte, das Bewerbungsverfahren und Karriereperspektiven. Eine Anmeldung für "Open  House" ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen:  www.design-akademie-berlin.de/infoveranstaltungen/openhouse.html
 

Roboter als Künstler: Jugendliche programmieren an der DHBW Mannheim

An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim dreht sich am 9. August alles um Roboter. Im Rahmen der "Digital Summer School" lernen Jugendliche von 14 bis 19 Jahren am Standort Eppelheim, eigene Software-Programme für die metallenen Automaten zu schreiben. Ziel ist es, den Robotern mittels Programmiersprachen beizubringen, mit Stift und Papier Bilder zu malen – und damit das Interesse der Besucher/innen an Studiengängen im Bereich Technik und Informatik zu wecken. Die Teilnahme an der "Digital Summer School" ist kostenlos. Allerdings ist eine Anmeldung über die Website der DHBW nötig. Anmeldeschluss ist der 29. Juli.

Weitere Informationen: http://digital-summerschool.de/kurse/roboter-als-kuenstler

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Thema des Monats: "Rund ums Studium: Finanzen, Stipendien und Co."

Zwei Männer unterhalten sich hinter einer Theke. (Foto: Nancy Heusel)Studieren macht schlau – und kostet Geld. Neben der Miete fürs WG-Zimmer, muss auch für Essen, Fachliteratur und Semesterbeiträge ins Portemonnaie gegriffen werden. Damit dort nicht schon Mitte des Monats Ebbe herrscht, muss die Studienfinanzierung frühzeitig geklärt werden. Empfehlenswert ist eine Mischung aus unterschiedlichen Quellen wie Unterstützung durch die Eltern, BAföG, Nebenjobs und Stipendien.

Im Thema des Monats "Rund ums Studium: Finanzen, Stipendien und Co." stellen wir Ihnen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten für Ihr Studium vor. Dabei berichtet zum Beispiel die 20-jährige Saskia Müller von ihren Erfahrungen im hessischen Darmstadt: „Die Wohnungsmieten hier sind ziemlich teuer, daher dauerte es eine Weile, bis ich ein bezahlbares Zimmer gefunden hatte." Das Geld dafür verdient sie sich als Kellneraushilfe.

Klara Franzki profitiert hingegen vom Klaus-Murmann-Stipendium der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Die 23-Jährige schildert ihre Bewerbung dafür: „Nicht allein die Noten sind ausschlaggebend, ob man das Stipendium erhält. Genauso wichtig sind soziale Kompetenzen und das persönliche Engagement."

Statistische Daten, eine Checkliste sowie Links zu weiteren Informationen runden das Thema des Monats ab
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Impressum und Kontakt

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Redaktion:

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(Geschäftsführer Rainer Möller, Handelsregister Nürnberg HRB 19311)
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ISSN 2193-0813

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