Newsletter Nr. 17
24.08.2016

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ingenieur mit Helm steht vor einem grünen Kessel. (Foto: Sebastian Reimold)Bildung lohnt sich – auch finanziell.

Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einem kürzlich veröffentlichten Bericht. Demzufolge verdienen Akademiker/innen im Laufe ihres gesamten Erwerbslebens durchschnittlich 2,37 Millionen Euro. Menschen mit einem Fortbildungsabschluss, etwa Techniker/innen und Meister/innen, kommen auf 1,94 Millionen. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung sind es immerhin noch 1,51 Millionen, während es bei Ungelernten im Schnitt 1,29 Millionen während ihrer Erwerbsbiografie sind.

Natürlich hängt das Gehalt auch stark vom Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit sowie der Branche ab. So verdienen beispielsweise Hochschulabsolventen/-innen in der Tourismusbranche mit 1,3 Millionen Euro weniger als Beschäftigte mit einer Berufsausbildung im Bereich Informatik und Informationstechnologie – sie kommen auf 2,2 Millionen Euro. Grundsätzlich am besten verdienen Arbeitnehmer/innen in technischen Forschungs-, Entwicklungs- oder Konstruktionsberufen. Akademiker/innen erhalten hier etwa 2,7, ungelernte Arbeiter/-innen knapp 1,9 Millionen Euro.

Ein ordentliches Auskommen ist natürlich eine feine Sache, sollte aber nicht der einzige Faktor sein, der die Studien- und Berufswahl beeinflusst. Wie Sie herausfinden, welcher Weg für Sie der richtige ist, erfahren Sie in unserer Rubrik "Was passt zu mir?".

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Inhalt des Newsletters:

Neue Studiengänge

Aktuelles & Informationen

Info- & Schnupperveranstaltungen

Thema des Monats "Tüfteln, Entwickeln, Produzieren: Ingenieur/in werden"

Impressum & Kontakt

Neue Studiengänge

Designerin misst einen Tisch. (Foto: Thomas Frey)Spezialisierung für Designer/innen: neuer Master "Public Interest Design" in Wuppertal

Neuer Studiengang an der Bergischen Universität Wuppertal: Zum kommenden Wintersemester startet der Master "Public Interest Design". In dessen Mittelpunkt steht nach Angaben der Hochschule die Vorstellung, durch Design an der Gestaltung der Gesellschaft und den öffentlichen Angelegenheiten mitwirken zu können. Dementsprechend stehen Module wie "Design und Digitalisierung", "Design und Demokratie", "Designrhetorik" sowie "Design und Öffentlichkeit" auf dem Studienplan. Die Studierenden schließen nach vier Semestern mit dem Master of Arts ab. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich unter anderem in Unternehmen, Institutionen, Agenturen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die sich mit der Vermittlung von Dienstleistungen, Produkten und Strategien im öffentlichen Bereich befassen.

Weitere Informationen: www.pid.uni-wuppertal.de

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Aktuelles & Informationen

Junge Frau sitzt vor einem Rechner- und Laptop-Monitor. (Foto: Daniel Karmann)Europas beliebteste Arbeitgeber: Google, Apple und VW vorne

Welche Unternehmen sind Europas beliebteste Arbeitgeber? Dieser Frage ging das Forschungsinstitut trendence nach. Laut seinem "Graduate Barometer", das auf den Antworten von rund 110.000 abschlussnahen Studierenden in Europa basiert, landen Google, Apple und VW auf den ersten drei Plätzen. Ganz an der Spitze steht dabei Google, das 11,5 Prozent der Befragten zum beliebtesten Arbeitgeber Europas wählten. Apple erreichte immerhin 8,2 Prozent, während die Volkswagen Group für 6,2 Prozent der Teilnehmer/innen die Nummer eins ist. Damit rutschte der deutsche Autobauer im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz ab.

Weitere Informationen: www.trendence.com/unternehmen/rankings.html

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Info- & Schnupperveranstaltungen

Studierender in Ilmenau präsentiert etwas. (Foto: Oliver Killig)TU Illmenau wirbt beim "Last Minute Infotag" um Spätentschlossene

Jetzt aber schnell: Wer noch nicht weiß, was er im kommenden Wintersemester studieren soll, sollte sich den 26. August im Kalender anstreichen. Dann lädt die TU Illmenau von 10 bis 14 Uhr zum "Last Minute Infotag". Damit will die Hochschule Interessierten die Möglichkeit geben, sich über das Studienangebot in Illmenau zu informieren – und sich möglicherweise auch für einen Studiengang an der TU zu entscheiden. Dort ist die Einschreibung für alle nicht zulassungsbeschränkten Studiengänge noch problemlos möglich. Auf dem Programm beim Infotag stehen unter anderem Vorträge zu den Einschreibemodalitäten. Außerdem sind etwa die Zentrale Studien- und Studierendenberatung, die Studienfachberatung der Fakultäten, der Studierendenrat sowie das Studentenwerk Thüringen mit Infoständen vertreten.

Weitere Informationen: www.tu-ilmenau.de/studieninteressierte/informieren/veranstaltungen-zur-studienorientierung/last-minute-Infotag

Klug warten aufs Wunschstudium: Infoabend an der TU Berlin

Schön, wenn es mit dem Wunschstudium klappt. Aber was, wenn nicht? Wer sich für ein Studienfach beworben und den Platz nicht bekommen hat, sollte den Kopf nicht in den Sand stecken. Am 30. August um 18 Uhr informiert die Studienberatung der Technischen Universität (TU) Berlin darüber, welche Alternativen es gibt und welche Überbrückungsmöglichkeiten sinnvoll sein können. Außerdem erhalten die Besucher/innen Tipps, wie man gezielt auf das anvisierte Studium hinarbeiten kann.

Weitere Informationen: www.studienberatung.tu-berlin.de/?id=133613

Campus in Frankfurt am Main: HMKW stellt Studienangebot vor

Zum kommenden Wintersemester eröffnet die private, staatlich anerkannte Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) ihren Campus in Frankfurt am Main. Welche Studiengänge dort angeboten werden, erfahren die Teilnehmer/innen beim Bachelor-Infoabend am 30. August. Ab 17 Uhr werden im Frankfurter Turm Hotel die Angebote Grafikdesign und Visuelle Kommunikation, Journalismus und Unternehmenskommunikation, Medien- und Eventmanagement sowie Medien- und Wirtschaftspsychologie vorgestellt. Dabei informiert die Studienberatung der HMKW über Studieninhalte, -arten sowie -bedingungen und beantwortet die Fragen der Besucher/innen.

Weitere Informationen: www.hmkw.de/hochschule/standorte/campus-frankfurt/termine-frankfurt

Uni Jena: WhatsApp-Chat zum Studiengang Biogeowissenschaften

Wie lassen sich kontaminierte Flächen wieder nutzbar machen? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich die Biogeowissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der interdisziplinäre Studiengang vereint Inhalte aus Biologie und Geowissenschaften und wird in Jena als Bachelor of Science und Master of Science angeboten. Wer mehr über Biogeowissenschaften wissen möchte, kann sich am 6. September von 16 bis 18 Uhr per WhatsApp beraten lassen. Dazu muss einfach die Nummer 0157/34563284 in der Nachrichten-App zu den Kontakten hinzugefügt werden. An diese können dann alle Fragen gesendet werden. Beantwortet werden sie von einem Studienfachberater sowie einem Absolventen des Studiengangs. Der Chat ist kostenlos.

Weitere Informationen: www.chemgeo.uni-jena.de/webinar

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Thema des Monats: "Tüfteln, Entwickeln, Produzieren: Ingenieur/in werden"

Frau mit Helm hält auf einer Baustelle eine Wasserwaage in Händen. (Foto: Martin Rehm)Die Arbeit von Ingenieuren/-innen ist vielfältig: Sie programmieren beispielsweise Roboter, konstruieren das Tragwerk eines Hauses oder bedampfen Folien mit Nanoschichten, um Lebensmittel frisch zu halten. So unterschiedlich die einzelnen Tätigkeiten sind, so ähnlich sind die Kernkompetenzen, die ein ingenieurwissenschaftliches Studium erfordert.

Im Thema des Monats "Tüfteln, Entwickeln, Produzieren: Ingenieur/-in werden" wirft studienwahl.de einen Blick in die Welt der Ingenieure/-innen. Dabei geht es unter anderem um die Fragen, ob eine Spezialisierung schon im Bachelor sinnvoll ist, welche Vorpraktika nötig sind und welche Fächer angeboten werden. Im Interview spricht Rainer Benien, Hochschulexperte des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), über Trends und Entwicklungen in der Branche.

Studien- und Berufsreportagen sowie Links zu weiterführenden Informationen runden das Thema des Monats ab.

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Impressum und Kontakt

Herausgeber:

Die Länder der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Hessen, dieses vertreten durch: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg

Redaktion:

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ISSN 2193-0813

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