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Die Anzahl der möglichen Studiengänge ist groß und wächst ständig - und daneben gibt es allein rund 350 betriebliche und eine fast gleich große Anzahl schulischer Ausbildungen.
Viele Berufe lassen sich auf verschiedenen Wegen erreichen. So kann z.B. für eine Managementtätigkeit im Gesundheitswesen …
… eine Grundlage bieten.
Umgekehrt kann aber auch ein und dieselbe Ausbildung zu verschiedenen Berufen führen, wie z.B. das Studium der Rechtswissenschaft zum Beruf des/der
Für manche Studiengänge kann auch eine vorangegangene berufliche Ausbildung in einem verwandten Gebiet von Vorteil sein.
Wie Sie sich auch entscheiden, versuchen Sie in Ihrem Entscheidungsprozess das Für und Wider der Alternativen möglichst realistisch abzuwägen. So gerne man es auch hätte: Die Frage nach dem passenden Studium klärt sich meist nicht in ein, zwei Tagen. In diesem Prozess sind viele Aspekte zu berücksichtigen - und das benötigt Zeit, die Sie sich nehmen sollten. Kurzfristig und überhastet getroffene Entscheidungen haben dabei selten Bestand.
Spätestens in der vorletzten Klasse sollte deshalb eine intensivere Beschäftigung mit den folgenden Fragen geschehen:
Außerdem sollten Sie folgende Schritte auf Ihre To-do-Liste setzen:
Auch wenn Sie auf diese Weise vieles klarer sehen, so werden doch immer wieder neue Fragen auftauchen, denen Sie nachgehen müssen. Eine gewisse Unsicherheit und vielleicht sogar Zweifel an der getroffenen Entscheidung werden möglicherweise nie ganz auszuräumen sein. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen – das Gefühl kennen die meisten Studienanfänger/innen. Und sollte sich trotz bester Vorbereitung nach ein oder zwei Semestern herausstellen, dass das gewählte Studienfach nicht den eigenen Erwartungen entspricht, dann besteht meist noch die Möglichkeit eines Studienfachwechsels.
Wenn Sie bei der Studienwahl oder bei Problemen im Studium selbst nicht mehr weiterkommen, dann zögern Sie nicht, den professionellen Service der Berater/innen in den Agenturen für Arbeit oder den Beratungsstellen der Hochschulen und der Studentenwerke in Anspruch zu nehmen. Hinweise dazu finden Sie unter „Wer hilft weiter?“