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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Holzwirtschaft, Holztechnik, Holzbau und Ausbau

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Die Holzbearbeitung (Schnittholz, Furnier, Platten), Verarbeitung zu Fertigprodukten (Holztragwerke, Holzbauteile, Möbel, Holzwaren) und Nutzung v.a. in der chemischen Holzindustrie (Zellstoff, Papier, Faserplatten) hat auf Holz spezialisierte Wirtschafts- und Werkstoffingenieure/-innen hervorgebracht.

Das Studium der Holzwirtschaft umfasst die Bereiche Holzindustrie, Holzhandel sowie Holzforschung und Lehre, während das Studium der Holztechnik an Fachhochschulen der Ausbildung von auf Holz spezialisierten Betriebs- und Fertigungsingenieur(inn)en dient.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Holzwirte/-innen und Ingenieure/-innen der Holztechnik arbeiten v.a. in der Holz bearbeitenden Industrie, z.B. in der Säge- und Hobelindustrie, in Sperrholz-, Holzfaser- und Spanplattenwerken, in der Holz verarbeitenden Industrie, z.B. in der Möbelherstellung, in der Holzleimbauindustrie, in Betrieben des Fertighausbaus, der Holzbauelemente-, Holzwarenherstellung sowie in der chemischen Holzindustrie, z.B. in der Herstellung von Holzschutzmitteln, Holzlacken und -leimen, in der Papier-, Pappen- und Zellstoffherstellung. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten der Holzhandel, die Bauwirtschaft, Herstellerbetriebe von Holzbe- und -verarbeitungsmaschinen und -anlagen, die Forschung und Lehre, Behörden und Holzwirtschaftsverbände.

Studium an Universitäten

Praktische Tätigkeit:

Insgesamt 16 Wochen Betriebspraktikum mit Anrechnungsmöglichkeit einer einschlägigen Berufsausbildung. Studienbegleitende Exkursionen.

Studium:

Im Grundlagenstudium (Bachelor) werden Module wie Einführung in die Holz- und Forstwirtschaft, Grundlagen der Mathematik, Biologie, Chemie und Physik, Holzphysik sowie Betriebswirtschaft angeboten.

Das Vertiefungsstudium (Master) bietet die Module Holzbiologie, Holzchemie, Holzphysik,chemische und mechanische Holztechnologie, mechanische Verfahrenstechnik, forstliche Produktion sowie Holzmarktlehre.

Studium an Fachhochschulen

Praktische Tätigkeit:

Je nach schulischer/beruflicher Vorbildung meist mehrwöchiges Vorpraktikum in holz- und metallverarbeitenden Bereichen. Während des Studiums Praxis-/Projektphasen von unterschiedlicher Dauer.

Studium:

Holztechnik: Das Modulangebot umfasst natur- und ingenieurwissenschaftliche sowie technische Grundlagen, forst- und holzwirtschaftliche Grundlagen- und Vertiefungsfächer wie z.B. Verfahrenstechniken in der Holz- und Holzwerkstoffindustrie, Konstruktions- und Produktionstechnik, Konstruktion und Berechnungen bei Möbel- und Holzbauwerken, CNC-Technik, Qualitätsmanagement, ökologische Fragen der Holzverarbeitung und Betriebswirtschaft. Je nach Angebot der Hochschule ermöglichen Studienrichtungen und -schwerpunkte wie Anlagenautomatisierung, holzindustrielle Produktion, Möbelbau/Konstruktion, Forstnutzung und Technologie, Holzbiologie oder Unternehmensführung eine Spezialisierung.

Holzbau und Ausbau: In den Anfangssemestern erhalten die Studierenden eine allgemeine ingenieurwissenschaftliche Grundausbildung in Fächern wie (Bau-)Chemie, Mathematik und Statistik, Bauphysik, Maschinentechnik, Statik und Festigkeitslehre, Bau- und Werkstoffkunde, Bauinformatik und CAD-Grundlagen. Darauf aufbauend werden moderne technische, organisatorische und betriebswirtschaftliche Methoden des Holzbaus und Ausbaus vermittelt. Wahlpflichtfächer erlauben eine Schwerpunktsetzung.

Innenausbau: Modulangebote vermitteln betriebswirtschaftliche, fertigungstechnische und konstruktive Qualifikationen. Dafür werden neben Holz auch alle anderen Materialien des modernen Innenausbaus betrachtet. Fachwissenschaftliche Wahlpflichtfächer erlauben eine Schwerpunktbildung in Gebieten wie Bauen im Bestand, Bauphysik, Innenraumgestaltung und Technischer Einkauf und Vertrieb.

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