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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Die Kapitel im Überblick:
Kurzcharakteristik des Studienbereichs
Landschaftsarchitektur, Landespflege

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Die Verknüpfung von künstlerisch-gestalterischen, naturwissenschaftlich-ökologischen, planerischen und technisch-konstruktiven Aspekten spielt eine wichtige Rolle.

Neben den klassischen Bereichen Freiraumplanung, Landschaftsplanung und Landschaftsbau eröffnen die Gartendenkmalpflege und die Dorfentwicklung, Arten- und Biotopschutzplanungen, Umweltverträglichkeitsprüfungen oder die Freizeit- und Erholungsplanung neue interessante Arbeitsbereiche.

Das Studium der Landschaftsarchitektur/Landespflege bereitet durch Orientierungs- und Vertiefungsprojekte auf überwiegend planerische und gestalterische Tätigkeiten vor. Dafür ist eine künstlerische Begabung wichtig. Der Aufbau des Studiums ist an den einzelnen Hochschulen recht unterschiedlich.

Die Arboristik befasst sich mit dem Schutz, der Pflege und Entwicklung von urbanem Grün.

Beschäftigungsmöglichkeiten

In der Planung tätige Landschaftsarchitekt(inn)en arbeiten v.a. als Angestellte oder Selbstständige in freien Planungsbüros bzw. als Beamte/-innen oder Angestellte im öffentlichen Dienst bei Bund, Ländern und Kommunen z.B. in Garten-, Friedhofs- und Grünflächenämtern, in Stadtplanungs-, Bau- und Tiefbauämtern, in Flurbereinigungs-, Wasserwirtschafts- und Kulturbauämtern, bei Naturschutzbehörden, bei Landes- und Regionalplanungsämtern. Ein weiteres Beschäftigungsfeld bieten Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaubetriebe.

Studium an Universitäten

Praktische Tätigkeit:

Teilweise wird ein mehrmonatiges Vorpraktikum gefordert. Mehrwöchige studienbegleitende praktische Tätigkeit und/oder Projektarbeit.

Studium:

Das Grundlagenstudium (Bachelor) schafft die natur- und gesellschaftswissenschaftliche, technische, planerische und künstlerisch-gestalterische Basis. Eine große Bedeutung hat das Projektstudium, in dem Studierende anhand konkreter Projekte und Entwürfe fachliche Probleme aus dem Berufsfeld oder aus Forschung und Entwicklung interdisziplinär im Team  lösen und die kommunikative Vermittlung der Pläne und Entwürfe üben. Studienmodule aus Biologie, Chemie, Betriebs- und Volkswirtschaft, Soziologie, Umwelt- und Planungsrecht sowie gestalterische Module vermitteln allgemeines Grundwissen. Zu den fachspezifischen Inhalten gehören auch Lehrveranstaltungen aus den Bereichen Architektur, Ökologie, Geowissenschaften, Ingenieurwissenschaften (z.B. Wasserbau, Verkehrswegebau, Fernerkundung) sowie aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Im Vertiefungsstudium (Master) ist eine Schwerpunktsetzung in den Bereichen Bautechnik, Darstellungsmethodik, Planungsinformatik, Gartendenkmalpflege, Vegetations- und Ressourcenmanagement oder Freizeit- und Erholungsplanung möglich.

Studium an Fachhochschulen

Praktische Tätigkeit:

Je nach schulischer/beruflicher Vorbildung meist mehrwöchiges oder -monatiges Vorpraktikum z.B. in Garten- und Landschaftsbaubetrieben oder Baumschulen. Während des Studiums i.d.R. ein Praxissemester. Zudem meist mehrwöchige studienbegleitende Projektarbeit oder Praxisprojekte.

Studium:

Landschaftsarchitektur: Das Studium vermittelt methodische und bautechnische Fachkompetenzen für die Gestaltung, den Bau und die Pflege von Freiräumen. Dazu dient im Grundlagenstudium (Bachelor) zunächst ein breit gefächerter Modul-Katalog zu naturwissenschaftlichen, gestalterischen, planerischen, ingenieurtechnischen und ökologischen Grundlagen: Botanik, Pflanzenkunde, Pflanzenverwendung, Vegetationskunde und -technik, Planen und Entwerfen, Freiraumkunst und -gestaltung, Darstellungsmethodik in der Landschaftsarchitektur, Objektanalyse, Bautechnik, Vermessung und Geoinformation, Planungsinformatik, Baustoff- und Bodenkunde, Umweltplanung, Naturschutz, Städtebau, Rechtsgrundlagen der Planung, sozialwissenschaftliche Grundlagen. Die Anwendung und Vertiefung der Kenntnisse erfolgt in Planungs- und Studienprojekten, bei Exkursionen sowie im Rahmen der Praxisphasen.

Arboristik: Schwerpunkte der Ausbildung sind urbane Gehölz- und Standortkunde, Schutz und Pflege sowie Planung und Entwicklung von urbanem Grün, Baumkontrolle und Verkehrssicherheit, außerdem die Vermittlung der naturwissenschaftlichen, ökonomischen und rechtlichen Grundlagen. Im Vertiefungsstudium (Master) gibt es Schwerpunkte je nach Angebot der Hochschule, z.B. in Environmental Sciences oder urbanem Pflanzen- und Freiraummanagement.

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