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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Sozialwissenschaften, Soziologie

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Dabei gehen sie sowohl empirisch als auch systematisch vor. So arbeiten sie an der möglichst genauen, weitgehend quantitativen Erforschung konkreter Gegebenheiten sowie an allgemeingültigen Formulierungen von Erkenntnissen und sozialphilosophischen Theorien. Als eigenständige Wissenschaften stehen sie mit anderen Disziplinen, wie z.B. der Wirtschaftswissenschaft (Sozial-, Sozioökonomie), der Politikwissenschaft, der Philosophie, der Ethnologie, der Psychologie und der Pädagogik in enger Beziehung.

Das Lehrangebot an den Universitäten ist sehr unterschiedlich, weshalb der Ort des Studiums und Studienabschlusses sorgfältig ausgewählt oder ein Hochschulwechsel in Betracht gezogen werden sollte. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, eines der genannten benachbarten Fächer zu vertiefen. An manchen Universitäten werden Studiengänge mit soziologischem Schwerpunkt, z.B. in den Wirtschaftswissenschaften, angeboten.

EDV-Kenntnisse und Fremdsprachenkompetenz sind für den späteren Beruf wichtig. Das Studium der Sozialwissenschaften für das Lehramt in Sozialkunde ist stärker politikwissenschaftlich als soziologisch orientiert.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Für Sozialwissenschaftler/-innen und Soziolog(inn)en gibt es kein klar definiertes Aufgabengebiet, und dementsprechend breit ist die Streuung der Einsatzfelder. Tätig sind Soziolog(inn)en z.B.

  • in der Forschung an Hochschulen und staatlichen Forschungseinrichtungen,

  • bei Markt- und Meinungsforschungsinstituten, Multimedia- und Werbeagenturen,

  • in Lehre und Unterricht, z.B. in der Erwachsenenbildung und an (Hoch-)Schulen,

  • in der öffentlichen Verwaltung, z.B. bei Stadtplanungsämtern, in der Sozialarbeit, Jugendhilfe, im Strafvollzug, bei Bundes- und Länderministerien, im Gesundheitswesen,

  • in Unternehmen z.B. in den Bereichen Personalwesen, Aus- und Weiterbildung, Statistik und Marktforschung, Öffentlichkeitsarbeit,

  • bei Verbänden und Organisationen des Wirtschafts- und Arbeitslebens, in politischen Parteien, bei kirchlichen Einrichtungen und Hilfsorganisationen,

  • im Medienbereich bei Hörfunk- und Fernsehanstalten, bei Verlagen.

Studium an Universitäten und sonstigen Hochschulen

Praktische Tätigkeit:

Studienbegleitende empirische Projekte/Praktika.

Studium:

Im Bachelorstudium theorie- und methodenorientierte sowie gegenstandsbezogene Module in Kernfächern wie: Empirische Sozialforschung (einschl. EDV und Statistik), Politikwissenschaft und Soziologie (einschl. Sozioökonomie), Sozialstrukturen und Sozialstrukturanalyse. Ergänzende Module z.B. zu Mediationsverfahren, Konfliktmanagementstrategien.

Im Masterstudium ist eine Schwerpunktbildung in Bereichen wie Jugend-, Familien- und Bildungssoziologie, Industrie- und Betriebssoziologie, Soziologie des Geschlechterverhältnisses, Medizinsoziologie, Arbeits- und Organisationssoziologie, Friedens- und Konfliktforschung, Empirische Sozialforschung möglich.

Alle Studiengänge anzeigen >>

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Weitere Informationen

Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen e.V. (BDS)
www.bds-soz.de

Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
www.soziologie.de

ISA
Das Informationssystem Studienwahl & Arbeitsmarkt der Universität Duisburg-Essen gibt Informationen zur Entwicklung in den einzelnen Studienbereichen und Teilarbeitsmärkten.
www.uni-due.de/isa

Soziologie-studieren.de
Wissenswertes zum Fach Soziologie und dem Studium der Soziologie, zusammengestellt von Soziologiestudierenden der Universität Kassel.
www.soziologie-studieren.de

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