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Offizieller Studienführer für Deutschland

Sport

Der Studienbereich im Überblick

Neben einer praktisch-methodischen Ausbildung in den wesentlichen Sportarten (Leichtathletik, Geräteturnen, Gymnastik/Tanz, Schwimmen, Ballsportarten usw.) steht die theoretisch-wissenschaftliche Beschäftigung mit Fächern wie Pädagogik, Didaktik, Psychologie, Medizin, Soziologie und Geschichte des Sports, Bewegungs- und Trainingslehre, Sportstättenbau, Sportverwaltung, -publizistik und -recht im Vordergrund des Studiums.

Studienangebot

Das Feld Sport umfasst in erster Linie die Studiengänge Gesundheitssport und Sportwissenschaft. Das Fach ist aber auch im Rahmen eines Lehramtsstudiums belegbar. Dann ist i.d.R. ein zweites, wissenschaftliches Unterrichtsfach vorgeschrieben (siehe Lehrämter, Kapitel 3.10). Die Studiengänge im Bereich Sportwissenschaften umfassen Theorie und Praxis von Sportarten sowie sportwissenschaftliche Inhalte (Trainingslehre, Sportmedizin, -biologie, -pädagogik) einerseits, wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge (Marketing, Unternehmensrechnung, Organisation und Personalwesen) und Themen aus dem Bereich Rechtswissenschaft (Sportrecht, Steuerrecht im Sport) andererseits; siehe hierzu auch Kapitel 3.5.14 Tourismuswirtschaft, Sport- und Eventmanagement.

Inhalte des Studiums

Im Bachelorstudium gibt es Module wie didaktisch-methodische Grundlagen der Bewegungsarten, Sportspiele und Sportarten, Sportbiomechanik, Sportmedizin (anatomisch-physiologische Grundlagen), Trainingswissenschaft, Sportpsychologie/Sportsoziologie, Sport und Bewegung im Erziehungs- und Bildungsprozess, Sportrecht und -verwaltung, Sport und Medien.

Im Masterstudium erfolgt eine Profilbildung durch themenorientierte Vertiefung und Schwerpunktsetzung in Bereichen wie: Freizeit- und Gesundheitssport, Leistungs- und Wettkampfsport, Prävention und Rehabilitation, Sport im Erwachsenen- und Seniorenalter, Natursport und Sporttourismus, Sportökonomie und Management, Medien und Kommunikation.

Zulassungskriterien & Studienbewerbung

Wer Sport studieren möchte, muss i.d.R. ein Gesundheitszeugnis vorlegen. An den meisten Hochschulen wird außerdem zum Nachweis der sportlichen Leistungsfähigkeit eine Eingangsprüfung vorgenommen.

Berufsmöglichkeiten nach dem Studium

Sportlehrer/-innen und Sportwissenschaftler/-innen arbeiten überwiegend im öffentlichen und privaten Schulwesen sowie (angestellt oder freiberuflich) bei Sportverbänden und -vereinen, bei professionellen Sportveranstaltern, im Behindertensport, in Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen, im kommerziellen Freizeitsport (Tourismus, Fremdenverkehr, Fitness-Bereich) sowie bei Medienunternehmen.

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Weitere Informationen

Deutscher Olympischer Sportbund
www.dosb.de

Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft e.V. (dvs)
www.sportwissenschaft.de

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