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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Fahrzeugtechnik, Verkehrstechnik

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Die Fahrzeugtechnik ist ein Teilgebiet des Maschinenbaus. Sie umfasst in erster Linie den Bau und Betrieb von Fahrzeugen, v.a. den Kraftfahrzeugbau sowie den Bau von schienengebundenen Fahrzeugen (ausgenommen sind hier die "Luft- und Raumfahrttechnik" bzw. "Schiffs(betriebs)technik"). Bereiche des Allgemeinen Maschinenbaus werden im Studium ergänzt durch Aspekte der Elektrotechnik, Elektronik, Informatik und anderer Gebiete, entsprechend der besonderen Anforderungen der zahlreichen Arten von Personen- und Nutzfahrzeugen.

Im Zusammenhang mit der Einführung von Elektroautos haben in den vergangenen Jahren zunehmend auch die Energie- und Batterietechnik an Bedeutung gewonnen. Und zahlreiche „intelligente“ Assistenzsysteme in modernen Pkw verlangen den Ingenieur(inn)en ein umfassendes Verständnis für IT/Kommunikation und Mechatronik ab.

Das Automotive-Engineering befasst sich mit den spezifischen Anforderungen der Automobilindustrie mit besonderer Ausrichtung auf die Automobilzulieferindustrie. Studiengänge mit einer Ausrichtung auf die Automobil(zuliefer)industrie gibt es auch im Wirtschaftsingenieurwesen.

An der Schnittstelle zwischen Fahrzeugtechnik und Verkehrswegebau befasst sich die moderne Verkehrstechnik fachübergreifend mit Fragen der Organisation des Verkehrsablaufs sowie der Gestaltung und Dimensionierung von Verkehrsanlagen für den Personen- und Gütertransport. Sie untersucht das komplexe Zusammenwirken der verschiedenen Verkehrssysteme und Verkehrsmittel (Kraftfahrzeug, Flugzeug, Schienenfahrzeug und Schiff) und entwickelt Lösungsansätze für die Verkehrsplanung.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Ingenieure/-innen der Fahrzeugtechnik befassen sich vor allem mit den Bereichen Fahrzeugtechnik (Karosserie, Fahrwerk und Mechatronik), Motoren-/Aggregattechnik und Getriebetechnik. Der Einsatz elektronischer Steuerungs- und Informationssysteme ("rechnerunterstütztes Fahren") ist Standard, entwickelt sich jedoch ständig weiter. Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in der Kraftfahrzeugindustrie einschließlich Nutz- und Sonderfahrzeugbau, bei Herstellern von Kraftfahrzeugteilen, -zubehör, -karosserien, und -anhängern, bei Kfz-Zulieferbetrieben und im Schienenfahrzeugbau. Darüber hinaus ist eine Beschäftigung bei Transport- und Logistikunternehmen, bei Verkehrsbetrieben, in Ingenieurbüros, bei Technischen Überwachungsvereinen und im öffentlichen Dienst möglich wie auch eine selbstständige Tätigkeit z.B. als Kfz-Sachverständige/-r.

Verkehrsingenieure/-innen arbeiten in der Industrie bei Herstellern von Verkehrsmitteln und -systemen sowie in der Zulieferindustrie, bei Verkehrsbetrieben und Transportunternehmen, in Verkehrsleitzentralen, bei Verbänden und in der öffentlichen Verwaltung (z.B. in den Ämtern für Verkehrswesen), als Freiberufler/-innen oder in Ingenieurbüros (z.B. Consulting und Sachverständigenwesen), zudem in Software-Unternehmen, bei Forschungseinrichtungen und in Hochschulen.

Studium an Universitäten und Fachhochschulen

Praktische Tätigkeit:

An Fachhochschulen je nach schulischer/beruflicher Vorbildung meist mehrwöchiges Vorpraktikum; an Universitäten wird ein mehrwöchiges Praktikum vor Studienbeginn empfohlen, teilweise auch gefordert. Während des Studiums Praxisphasen von unterschiedlicher Dauer.

Studium:

Fahrzeugtechnik:

Im Bachelorstudium vermitteln Module zunächst Basiskompetenzen des allgemeinen Maschinenbaus. Dazu gehören Ingenieurmathematik, Ingenieurinformatik, naturwissenschaftliche und konstruktive Grundlagen, Fertigungstechnik und Werkstoffe, technische Mechanik, Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik, Festigkeitslehre, Mess- und Sensortechnik. Zur Vertiefung der fahrzeugspezifischen Kenntnisse dienen Module wie Fahrzeugentwicklung, Konstruktion, Antriebs- und Fahrwerkstechnik, Mechatronik, Fahrdynamik, Regel- und Fahrer-Assistenzsysteme, Mess- und Prüftechnik, sowie CAD-Simulation.

Im Vertiefungsstudium ist je nach Lehrangebot eine Schwerpunktbildung in Gebieten wie Konstruktion und Entwicklung, System- und Antriebstechnik, Energietechnik, Fahrwerk- oder Karosserietechnik, Service oder Design möglich. Hinzu kommen Module wie Kosten- und Investitionsmanagement, Betriebsorganisation und Industriebetriebslehre, Projekt- und Qualitätsmanagement sowie Englisch.

Automotive-Engineering:

Zunächst absolvieren die Studierenden Module aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Physik, Chemie und Werkstoffkunde und Ingenieurwissenschaften (z.B. Elektrotechnik, Festigkeitslehre, Konstruktionslehre, Kraftfahrzeugtechnik, Fertigungsverfahren, technische Mechanik).Daran anschließend werden die Kenntnisse in den verschiedenen Automotive-Anwendungsgebieten vertieft und erweitert.

Spezialisierungsmöglichkeiten gibt es in Bereichen wie Automobiltechnik und Produktionstechnik oder elektronische/mechanische Systeme. Dazu dienen Module wie Automobilaufbau/Karosserie, Automobilelektronik, Antriebs-, Getriebe- und Fahrwerkstechnik, Mess- und Sensortechnik, Mensch-Maschine-Schnittstelle, Systemtheorie und Systemtechnik, Simulationstechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik, Thermodynamik, CAD/CAE/CAM-Techniken, Fertigungsverfahren, Automation und Montage, Qualitätsmanagement. Ergänzende Wahlmodule sind z.B. Logistik, Prototypenfertigung, industrielles Rechnungswesen oder technisches Englisch.

Verkehrsingenieurwesen/Verkehrstechnik:

Im Bachelorstudium vermitteln Module die Grundlagen in den naturwissenschaftlichen, mathematischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern. Darauf aufbauend erfolgt im Vertiefungsstudium die Erweiterung verkehrsspezifischer Kenntnisse in Gebieten wie Planung und Betrieb im Verkehrswesen, Mobilität und Verkehrsforschung, Verkehrsmanagement und -telematik, Fahrzeugtechnik, Prüfung und Zulassung sowie ggf. Luft- und Raumfahrttechnik oder Schiffs- und Meerestechnik. Ergänzend gibt es Module aus dem wirtschafts-, rechts-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich.

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Weitere Informationen

BA-Bestellservice
Arbeitsmarktinformationen der Bundesagentur für Arbeit erhalten Sie unter:
www.ba-bestellservice.de (Themen > Bürgerinnen & Bürger > Arbeit & Beruf).

ISA
Das Informationssystem Studienwahl & Arbeitsmarkt der Universität Duisburg-Essen gibt Informationen zur Entwicklung in den einzelnen Studienbereichen und Teilarbeitsmärkten.
www.uni-due.de/isa

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