Logo Stiftung für Hochschulzulassung Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo studienwahl.de
Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Feinwerk- und Mikrotechnik

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Zur Feinwerktechnik zählen klassische Geräte der Feinmechanik (z.B. Uhren), Optik einschließlich Augenoptik, Optoelektronik, Nachrichtentechnik, Mikrosystemtechnik, Mess-, Steuerungs- und Datentechnik, Mechatronik, aber auch Teile der Medizintechnik. Meist geht es um Erzeugung, Fortleitung, Speicherung, Umwandlung, Überwachung und Verarbeitung von optischen und akustischen, elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Signalen für den Betrieb von Geräten, wie z.B. PC-Komponenten, digitalen Kameras, Mikroskopen, Lasersystemen oder Haushaltsgeräten. Dabei kommt es vor allem auf Übertragungssicherheit und Genauigkeit an.

Die Mikrotechnik/Mikrosystemtechnik fügt mikroelektronische, mikromechanische und optoelektronische Komponenten wie intelligente Mikroprozessoren, Sensoren und Aktoren zu extrem miniaturisierten technischen Systemen zusammen. Die Anwendungen reichen von Navigationssystemen in Fahrzeugen über winzige Ventile und Pumpen zur Medikamentendosierung im Körper bis hin zu komplexen chemischen Analysesystemen kleinster Abmessungen, z.B. für die Raumfahrt. Das Studium verbindet Fachgebiete aus Informatik, Mikrooptik und -elektronik sowie der Mikromechanik und ist daher in hohem Maße interdisziplinär angelegt.

Ingenieure/-innen der Feinwerktechnik arbeiten häufig mit Physiker(inne)n, Chemiker(inne)n, Informatiker(inne)n und Ingenieur(inn)en anderer Gebiete zusammen. Das Studium der Feinwerktechnik ist teilweise mit  Elektrotechnik,  Maschinenbau, Mechatronik und Informatik verwandt. Teilweise wird die Feinwerktechnik daher als Schwerpunkt in den genannten Studiengängen angeboten.

 

Beschäftigungsmöglichkeiten

Ingenieure/-innen des Fachbereichs arbeiten v.a. in Herstellerbetrieben für feinwerk- und mikrotechnische Produkte, z.B. für Geräte der Informationstechnik, Unterhaltungselektronik, Optik und Fototechnik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensortechnik, Medizintechnik, Fertigungs- und Montagetechnik, Haushaltsgerätetechnik, Sicherheitstechnik sowie im Fahrzeugbau. Sie übernehmen dort Tätigkeiten in der Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Qualitätssicherung, Anwendungstechnik sowie in Vertrieb und Service. Darüber hinaus bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten in Ingenieurbüros, bei Wirtschafts- und Berufsverbänden, im öffentlichen Dienst oder auch in Forschung und Lehre.

Studium an Universitäten und Fachhochschulen

Praktische Tätigkeit:

An Fachhochschulen je nach schulischer/beruflicher Vorbildung meist mehrwöchiges Vorpraktikum mit elektronischen, maschinenbaulichen und feinwerktechnischen Elementen. Während des Studiums Praxisphasen von unterschiedlicher Dauer.

Studium:

Im Bachelorstudium werden Module zu Grundlagen in Mathematik, Physik, Chemie, Technische Mechanik, Elektrotechnik, Technische Optik, Werkstofftechnik, Technisches Konstruktionszeichnen/CAD, Bauelemente und Schaltungstechnik, Technische Programmierung absolviert. Anschließend erfolgt die Vermittlung anwendungsbezogener Kenntnisse in Fächern wie Informatik, Elektronik, Mikroprozessortechnik, Signale und Systeme, Signalverarbeitung, Biomaterialien, Mess- und Regelungstechnik, Konstruktionsmethodik, Einführung in Modellbildung und Simulation, Produktionstechniken sowie Technische Optik.

Im Vertiefungsstudium ist die Schwerpunktbildung in Bereichen wie Mikrotechnik, Sensortechnik oder Medizintechnik möglich.

Alle Studiengänge anzeigen >>

Drucken Versenden
Nach obenNach oben
Signet Finder
Geprüft von den Ländern der Bundesrepublik Deutschland
Bedienungshinweis
17734
Studiengänge
443
Hochschulen
Erweiterte Suche Deutschlandkarte Bedienungshinweis
Suchergebnisfenster schließen
Treffervorschau
Studiengängez.B.:
Buchinhalte:
Aktuelle Beiträge: