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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Raumplanung, Regionalplanung

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Aufgabe und Ziel der Raumplanung ist es, unterschiedliche Anforderungen, Konflikte und Chancen im Raum zu analysieren und darauf aufbauend Konzepte, Lösungswege und Strategien aufzuzeigen sowie deren Umsetzung zu begleiten. Aktuelle bzw. zukünftige Probleme werden vorausschauend behandelt (Nachhaltigkeit).

Dies können z.B. die Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Wohnungsmarkt oder die Infrastrukturnachfrage sein oder Aspekte von Migration und Stadtentwicklung. Die Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels für die regionalen Arbeitsmärkte und die Standortanforderungen der Wirtschaft sind ebenso diskutierte Themen wie die Konsequenzen der Umweltbelastungen und Umweltrisiken.

Die Raumplanung ist eine querschnittsorientierte Aufgabe; Planer/-innen arbeiten fachübergreifend und in interdisziplinären Zusammenhängen. Im Mittelpunkt des Raumplanungsstudiums steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Handlungsweisen.

Ausgangspunkt sind deshalb die Tätigkeiten wie wohnen, arbeiten, sich versorgen, sich erholen usw. Da sich räumliche Nutzungen und Ansprüche vielfach überlagern und miteinander in Konflikt stehen, ist es Aufgabe der Raumplanung, im Interesse des Gemeinwohls die Belange gegeneinander abzuwägen und nach umwelt-, sozial- und wirtschaftsverträglichen Lösungen zu suchen.

 

Beschäftigungsmöglichkeiten

Raumplaner/-innen arbeiten im öffentlichen Dienst, insbesondere auf kommunaler und regionaler Ebene (z.B. im Stadtplanungsamt, in einer Kreisverwaltung, bei einem Kommunal- oder Regionalverband). Mit einem Masterabschluss können sie weitere Leitungsfunktionen im öffentlichen Dienst wahrnehmen. Als Selbstständige oder Angestellte privater Planungsbüros arbeiten Raumplaner/-innen auch in Unternehmen. Wissenschaft und Forschung, Verbände und nichtstaatliche Organisationen bilden weitere Beschäftigungsfelder.

Tätigkeitsfelder liegen z.B. im Städtebau, in der Verkehrsplanung, in der Wirtschaftsförderung, in der Umweltplanung, in der ländlichen Entwicklung, im Stadt- und Regionalmarketing, im Wohnungswesen oder in der sozialen Stadterneuerung und Quartiersentwicklung.

Studium an Universitäten und Fachhochschulen

Praktische Tätigkeit:

Nicht einheitlich geregelt; i.d.R. werden Praktika von unterschiedlichem Umfang gefordert.

Studium:

Ein Studium der Raumplanung kann als Vollstudiengang (Bachelor/Master) der Studienrichtung Raumplanung (Abschlüsse u.a. in: Raumplanung, Raum- und Umweltplanung, Stadt- und Regionalplanung, Stadtplanung) absolviert werden.

Die Masterstudiengänge bieten dabei i.d.R. themenbezogene Vertiefungen innerhalb der Raumplanung an. Auch Absolvent(inn)en raum- und planungsbezogener Bachelorstudiengänge wie Architektur/Städtebau, Bauingenieurwesen, Geographie, Landschaftsplanung, Soziologie, Vermessungswesen, Verwaltungswissenschaft oder Verkehrswesen können sich i.d.R. um einen Masterstudiengang mit Schwerpunktsetzung im Bereich der räumlichen Planung bewerben.

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Weitere Informationen

Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.
www.deutscher-verband.org

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