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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Haushalts- und Ernährungswissenschaften

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Die Haushaltswissenschaften untersuchen die technischen, betriebswirtschaftlichen und sozialen Probleme bei der Führung von Privathaushalten oder von Kantinen, Mensen, Krankenhäusern, Heimen, Anstalten usw.

Die Ernährungswissenschaften befassen sich mit den physiologischen, ökonomischen und technologischen Grundlagen einer richtigen, vollwertigen Ernährung als Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Sie sind deutlich abgegrenzt gegenüber der Lebensmittelchemie und Lebensmitteltechnologie.

Häufig werden Haushaltswissenschaften und Ernährungswissenschaften als gemeinsamer Studiengang angeboten, meist unter der Bezeichnung Ökotrophologie.

In der Ernährungsökonomie stehen die Belange der Ernährungsindustrie und des Lebensmittelhandels (Ernährungswirtschaft) neben den ökonomischen Problemen in Groß- und Privathaushalten im Vordergrund. Zunehmende Bedeutung gewinnen Dienstleistungs- und Facilitymanagement, die zum Teil als eigene Studienrichtungen bzw. Schwerpunkte angeboten werden.

Die natur-, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung ist vielschichtig, da einerseits technische, organisatorische und ökonomische Fragen zu lösen, andererseits die kulturellen, medizinischen und sozialen Ansprüche und Gewohnheiten der zu versorgenden Menschen zu berücksichtigen sind.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Haushalts- und Ernährungswissenschaftler/-innen arbeiten v.a. in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie der Pharmaindustrie, in Krankenhäusern, Einrichtungen der Altenpflege, Sanatorien, Kureinrichtungen, Großküchenbetrieben, Kantinen, Mensen, der Wasch- und Reinigungsmittelindustrie, der Haushalts-, Ernährungs-, Verbraucherberatung, in der Marktforschung und der Fort- und Weiterbildung.

Studium an Universitäten

Praktische Tätigkeit:

In der Regel mehrmonatige Praktika in Betrieben der Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie, Beratungsstellen u.Ä.

Studium:

Im Grundlagenstudium (Bachelor) wird das naturwissenschaftliche Basiswissen vermittelt mit Modulen wie: Angewandte Mathematik und Statistik, Physik, Allgemeine und Anorganische Chemie, Organische und Physikalische Chemie, Biochemie, Molekularbiologie, Mikrobiologie und Genetik, Physiologie. Im Vertiefungsstudium (Master) erfolgt die fachspezifische Erweiterung mit Modulen wie: Anorganische und Bioanorganische Chemie, Humanbiologie, Ernährungsbiologie, Biochemie der Ernährung, Ernährungstoxikologie, Lebensmittelchemie, Lebensmittelrecht, Ernährungsphysiologie, Ernährungsmedizin, Lebensmittelqualität und Qualitätskontrolle. Daneben gibt es Modulangebote zum Produktionsmanagement in der Ernährungswirtschaft, zur Wirtschaftslehre des Privathaushaltes und der Dienstleistungsbetriebe oder zu Märkten der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Oft ist eine Profilbildung durch zusätzliche Wahlmodule möglich.

Studium an Fachhochschulen

Praktische Tätigkeit:

Je nach schulischer/beruflicher Vorbildung ist häufig ein mehrwöchiges Vorpraktikum im Bereich des Berufsfeldes Hauswirtschaft und Ernährung vorgeschrieben oder empfohlen. Während des Studiums: Praxisphasen von unterschiedlicher Dauer.

Studium:

Im Grundlagenstudium (Bachelor) sind Module in den Fächern Lebensmittelchemie, Lebensmittelanalytik, Humanernährung, Physiologie, Mathematik und Statistik, Angewandte Informatik, Lebensmitteltechnologie, Mikrobiologie, Lebensmitteltoxikologie sowie aus den Bereichen Beratungspsychologie, Markt und Haushalt, Projektarbeit, Fremdsprachen zu absolvieren. Im Vertiefungsstudium (Master) folgen z.B. Module aus Wirtschaft und Gesellschaft, Fachinformationssysteme, Hygiene, Sensorik, Lebensmittellehre, Lebensmittelherstellung und -beurteilung, Verbraucherschutz, Organisationsmanagement sowie berufspraktische Studien und die Projektarbeit. Eine Profilbildung ist meist durch Wahlpflichtmodule in Bereichen wie Ernährungswissenschaft, Ernährungswirtschaft, Dienstleistung und Versorgung, Ernährung und Gesundheit möglich.

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