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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Tiermedizin

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Die Ausbildung ist bundeseinheitlich durch die Verordnung zur Approbation für Tierärzte/-innen (TAppV) geregelt. Der naturwissenschaftliche Abschnitt (Vorphysikum) der Tierärztlichen Vorprüfung findet bereits nach dem 1. oder 2. Semester statt, der anatomisch-physiologische Abschnitt (Physikum) nach dem 4. Semester. Das klinische Studium vom 5. bis 11. Semester wird begleitet von mehreren Teilabschnitten der Tierärztlichen Prüfung. In der vorlesungsfreien Zeit sind Praktika abzuleisten. Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Tierärzte/-innen arbeiten selbstständig oder als Praxisassistent(inn)en überwiegend in Kleintier- und Großtierpraxen, in Tierkliniken, im amtstierärztlichen Dienst (Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz, Schlachttier- und Fleischuntersuchung, Lebens- und Futtermittelüberwachung), Landes- und Bundesbehörden sowie in der Pharmazeutischen Industrie (z.B. Forschung, Technischer Service, Vertrieb und Marketing). Beschäftigungsmöglichkeiten – wenn auch in geringerem Umfang – bieten sich ferner in großen zoologischen Gärten und Tierheimen oder an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland.

Studium an Universitäten

Praktische Tätigkeit:

Während des Studiums 70 Stunden Praktikum in der Landwirtschaft, Tierzucht und Tierhaltung, 150 Stunden in einer tierärztlichen Praxis oder Tierklinik, 75 Stunden in der Hygienekontrolle und Lebensmittelüberwachung/-untersuchung, 100 Stunden praktische Ausbildung in der Schlachttier- und Fleischuntersuchung, 75 Stunden im öffentlichen Veterinärwesen sowie nochmals 700 Stunden in einer tierärztlichen Praxis oder Tierklinik; ein Teil davon kann in einem Wahlpraktikum in anderen Einrichtungen, z.B. in einem naturwissenschaftlichen Institut einer Universität oder einem wissenschaftlich geleiteten zoologischen Garten, abgeleistet werden.

Vorklinisches Studium (vier Semester):

Vorlesungen und Praktika in Physik, Chemie, Zoologie, Botanik, Anatomie, Histologie, Embryologie, Physiologie, Biochemie, Tierzucht und Genetik.

Klinisches Studium (sechs Semester):

Virologie, Bakteriologie und Mykologie, Parasitologie, Tierernährung, Tierhaltung und Tierhygiene, allgemeine Pathologie und spezielle pathologische Anatomie und Histologie, Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesiologie, Radiologie, Reproduktionsmedizin, Geflügelkrankheiten, Pharmakologie und Toxikologie, Tierschutz, Tierseuchenbekämpfung, Lebensmittelkunde, Milchkunde, Fleischhygiene, Arznei- und Betäubungsmittelrecht, Klinische Propädeutik und tierärztliches Berufs- und Standesrecht.

Die Tierärztliche Prüfung wird in mehreren Abschnitten, i.d.R. in den vorlesungsfreien Zeiten abgelegt, wobei die Prüfungen zeitnah zu den Unterrichtsveranstaltungen durchzuführen sind.

Weiterbildung:

Eine Weiterbildung zum/zur Fachtierarzt/-ärztin für einzelne Spezialgebiete ist möglich (Dauer drei bis fünf Jahre).

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Weitere Informationen

Verordnung zur Approbation von Tierärztinnen und Tierärzten
vom 27. Juli 2006 (BGBl. 2006, Teil I, S. 1827), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 20. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3341).
www.gesetze-im-internet.de/tappv

Bundestierärztekammer
Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Tierärztekammern e.V.
www.bundestieraerztekammer.de

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