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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Zahnmedizin

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Zahnärztliche und kieferchirurgische Eingriffe erfordern gute Augen und Geschick im Umgang mit komplizierten Apparaturen und Instrumenten. Angesichts  zunehmender Zahn- und Zahnbetterkrankungen (Karies, Parodontose) und im Hinblick auf ihre Aufgaben in der präventiven Zahnheilkunde haben Zahnärzte/-innen eine wichtige Stellung in der Gesundheitsvorsorge.

Das Studium der Zahnmedizin richtet sich nach dem Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde und der Approbationsordnung für Zahnärzte. Es gliedert sich in einen vorklinischen und einen klinischen Abschnitt. Neben der theoretischen Unterweisung ist es stark auf die praktische Ausbildung zum/zur Zahnarzt/-ärztin ausgerichtet.

Über eine neue zahnärztliche Approbationsordnung wird seit Jahren diskutiert. Von ihr erwartet man sich u.a moderne Unterrichtsformen (in Anlehnung an das reformierte Studium der Humanmedizin) und  an neue wissenschaftliche Erkenntnisse und demografische Entwicklungen angepasste Lehrinhalte.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Zahnärzte/-innen arbeiten überwiegend in freier Praxis, aber auch in Krankenhäusern, zahnmedizinischen Kliniken, Sanatorien und Kureinrichtungen, in Forschung und Lehre sowie als Sanitätsoffiziere der Bundeswehr. Daneben bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in eher beratender, verwaltender Funktion bei Sozialversicherungsträgern, in der Pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik, bei Zahnärztekammern, kassenärztlichen Vereinigungen sowie bei Berufs- und Fachverbänden.

Studium an Universitäten

Praktische Tätigkeit:

Vor und während des Studiums werden Praktika im zahntechnischen Labor empfohlen.

Vorklinisches Studium (5 Semester):

Vorlesungen, Praktika und Kurse in Zoologie oder Biologie, Physik und Chemie, Anatomie, Physiologie und Biochemie, Werkstoffkunde, technischer Propädeutik und Zahnersatzkunde. Naturwissenschaftliche Vorprüfung nach dem 2. Semester, Zahnärztliche Vorprüfung nach dem 5. Semester.

Klinisches Studium (5 Semester):

Theoretische und praktische Ausbildung in der Zahnheilkunde und weiteren zugehörigen medizinischen Fächern. Freiwillige Famulaturen  im europäischen und außereuropäischen Ausland  vermittelt der Zahnmedizinische Austauschdienst (ZAD).

Zahnärztliche Prüfung nach Abschluss des klinischen Studiums innerhalb von sechs Monaten nach Semesterschluss.

Weiterbildung:

Nach ihrer Approbation können sich Zahnärzte/-ärztinnen in der Oralchirurgie, in der Kieferorthopädie, in der Parodontologie oder für das öffentliche Gesundheitswesen auf Grundlage der Weiterbildungsverordnungen der Landeszahnärztekammern weiterbilden(Dauer i.d.R. vier Jahre).

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Weitere Informationen

Approbationsordnung für Zahnärzte
vom 26. Januar 1955 (BGBl. I S. 37), zuletzt geändert durch Artikel 10 des Gesetzes vom 18. April 2016 (BGBl. I S. 886) finden Sie unter:
www.gesetze-im-internet.de/z_pro

Bundeszahnärztekammer und Landesärztekammern
Informationen zur zahnärztlichen Weiterbildung finden Sie unter:
www.bzaek.de

ISA
Das Informationssystem Studienwahl & Arbeitsmarkt der Universität Duisburg-Essen gibt Informationen zur Entwicklung in den einzelnen Studienbereichen und Teilarbeitsmärkten.
www.uni-due.de/isa

Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland (BdZM) e.V.
www.bdzm.de

Infos rund um das Zahnmedizinstudium
bietet das Zahniportal unter:
www.zahniportal.de

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