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Ein Kompass liegt auf der Wiese

Offizieller Studienführer für Deutschland

Sozialrecht

Kurzcharakteristik des Studienbereichs

Klassische juristische Ausbildungsinhalte werden v.a. mit sozial­wissen­schaftlichen (einschließlich sozialarbeiterischen) sowie – je nach Hochschule – mit wirtschafts­wissen­schaftlichen Themen verknüpft. Nach der Ausbildung können die Absolventen und Absolventinnen beispielsweise in der  fachlichen Sozialberatung, sozialrechtlichen Begutachtung, in Sozialmanagement und Organisation arbeiten sowie Personalaufgaben übernehmen.

Anders als in der universitären Jurist(inn)enausbildung machen sich die Studierenden mit allen Zweigen sozialer Sicherheit vertraut und lernen dadurch die wechselseitigen Bezüge der einzelnen Sozialleistungszweige kennen. Sie lernen, komplexe Beratungsaufgaben zu bewältigen, sei es bei der Umsetzung neuer Gesetze, bei der Beurteilung unternehmerischer Entscheidungen oder der Beratung von Menschen in Notlagen.

Beschäftigungsmöglichkeiten

Neben vielen Tätigkeitsfeldern von Wirtschaftsjurist(inn)en  arbeiten Sozialjurist(inn)en bei diversen Trägern sozialer Dienste und Einrichtungen, im öffentlichen Dienst (Kommunal- u. Landesverwaltung, Sozialversicherungen und Versorgungsträger, einschl. deren Beratungsstellen). Außerdem gibt es Beschäftigungsmöglichkeiten bei den Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, den Selbsthilfeorganisationen, bei Diensten und Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegesektors sowie der Behindertenhilfe (Krankenhaus, Pflege- und Behinderten­einrichtungen). Auch  bei den Gewerkschaften und Trägern von Bildungseinrichtungen, den Personal- und Sozialabteilungen mittlerer und größerer Unternehmen sowie den Unternehmensberatungen und der Projektberatung für soziale und gesundheitliche Initiativen und Einrichtungen (z.B. Wohnen und Dienstleistungen für Ältere und Menschen mit Behinderung) kommt eine Beschäftigung in Betracht.

Richterliche, staatsanwaltliche und selbstständige anwaltliche Tätigkeiten sowie die Tätigkeit als Notar können Absolvent(inn)en eines Studiengangs Sozialrecht nicht ausüben. Diese Bereiche sind Volljurist(inn)en vorbehalten.

Studium an Universitäten und Fachhochschulen

Studium

Module zu allen juristischen Grundlagen (Bürgerliches Recht, Staats- und Verwaltungsrecht, Unionsrecht, juristische Methodik und Fallbearbeitung); betriebswirtschaftliche Grundlagen, Beratung und Kommunikation, Konfliktmanagement, Soziologie, Grundlagen empirischer Sozialforschung. Das Sozialrecht wird in allen seinen Feldern (Sozialversicherung, Soziale Entschädigung, Soziale Hilfe und Förderung) sowohl aus der Perspektive der Leistungsberechtigten als auch aus der der Leistungsträger/-innen und Leistungserbringer/-innen behandelt. Die unionsrechtlichen und die internationalen Bezüge sind in diese Module eingeschlossen. Zusätzlich  gibt es – je nach Hochschule – auch weitere Inhalte der Wirtschaftswissenschaften oder der Sozialen Arbeit.

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